Hi charly,
danke für Deinen Post! Gedanken meinerseits zu Deinen Aussagen:
Original von charly
Also ich muss sagen ich Spiele ja Poker wegen der Competition. Hatte damals als ich nach Vegas bin auch so diesen drang einfach sagen zu können. Hey du hast es Live gemacht und geschlagen zudem ordentlich Kohle gemacht. #Done
Okay, kann ich schon nachvollziehen. Das geht aus meiner Sicht aber nur dann, wenn man einen Plan B hat, wenn man wieder nach Deutschland zurückkehrt. Da ist es dann natürlich schon hilfreich, wenn sich dort ein elterliches Restaurant befindet, das darauf wartet, vom Sohnemann übernommen zu werden. Ich sage das nur, weil nicht jeder diese Option hat. Dann kann es schnell ungemütlich werden, vor allem, wenn es an den Tischen nicht so läuft wie erwartet ...
Original von charly
Nach einem Jahr war bei mir echt bisschen die Luft raus wobei ich auch wirklich jede Woche 5.5 Tage gespielt habe.
Eben, das ist das Problem. Siehe oben.
Original von charly
Das Limit welches du spielst macht halt eigentlich kein sinn. Selbst nicht für Taschengeld. Weil wenn du deine winnings auf 25/50ct rechnest mit bisschen RB dann hast doch oftmals weit unter Mindestlohn.
Die Sache ist für mich prinzipieller:
"Spiele ich ein Spiel um des Spielens willen oder nur, um damit Geld zu verdienen?"
ist für mich die entscheidende Frage. Wenn man diese mit Letzterem beantwortet, dann hast Du Recht. Ich finde es allerdings mitunter auch ganz okay, ein Spiel einfach nur so zu spielen, oder eben so ein Zwischending wie Low-Limit-Poker, was zwar nur einen geringen pekuniären Wert hat, aber eben auch ab und zu zu einem Gutschein führen kann, ohne einem wegen der Verluste infolge von Varianz usw. das Leben allzu sehr zu verleiden.
Original von charly
Ist auch ein Grund warum ich nun schon ein Jahr NL spiele. Auch wenn ich gerade am NL25/50 Failen bin. Zumindest sind die Beträge dort so das ich es noch als attraktiv ansehe und nicht als Taschengeld.
Yep, klingt schon plausibel. Okay, NL 25/50, da braucht man eine Roll von ca. 50BB denke ich (wenn man es semiprofessionell spielt), das wären dann schon wieder 2,5k. Die habe ich im Moment nicht, aber wenn ich sie hätte, würde ich dann aber lieber FL 1/2 spielen, das sollte für Dich mit Deinem Skill doch deutlich profitabler sein. Außerdem ist NL einfach nur langweilig, immer dieses ewig Rumgenitte, das nervt.
Original von charly
Klar hat sich meine Finanzielle Situation massiv geändert. Nach Vegas hab ich damit ja den Betrieb meiner Eltern übernommen. Recht direkt Schuldenfrei gemacht und kann gerade echt gut Leben/ Investieren/ Zukaufen.
Ist doch supi, davon träumen viele nur!
Original von charly
Also mir hat Poker echt viel gegeben und ich Spiele es gerne! Aber Motivations up`s and dows`s wirst du bei allem IMMER haben. Egal wie viel Geld du dabei machst!
Absolut, das stimmt. Interessant übrigens, dass viele glauben, dass sie aus "Sicherheitsgründen" die Arbeitnehmervariante wählen und das Leben als Pokerpro als "zu unsicher" usw. usf. abstempeln (teilweise auf eine polemische Art und Weise, die einfach nur peinlich ist), ohne sich im Klaren zu sein, dass man selbst als Arbeitnehmer IMMER einen Chef im Nacken hat, der ganz genau darauf schaut, was man bringt und man somit NIE komplett druckfrei arbeiten kann. Ausnahmen sind Beamte, die sind ja alimentiert, da ist es natürlich anders. Interessant da auch, dass ausgerechnet solche Leute, die man als besonders risikobereit einstufen würde, letztlich die Beamtenlaufbahn einschlagen und diese Einschätzung somit ad absurdum führen. Nach meinem Dafürhalten sollten nur noch Justizangehörige (Polizisten, Staatsanwälte usw.) verbeamtet werden. Vor allem bei Lehrern ist es komplett unfassbar, was die an "Leistung" abliefern und sich ohne jeglichen Druck bis zur Rente (sorry, "Pension" klingt natürlich edler) durchmogeln. Aber das ist ein anderes Thema ...