Hallo allerseits!
Mensch, was man alles so entdeckt, wenn man mal ganz ans Ende der Forumsübersicht scrollt. Der Bereich hier sollte viel weiter oben sein!
Mein richtiger Vorstellungs-Fred ist noch nicht all zu alt, deswegen halte ich es hier mal kurz und wer Interesse hat, kann ==> hier <== mehr über mich nachlesen.
In kurz: Mein Name ist Steven, bin 21 Jahre alt, studiere Journalistik in Hannover und spiele jetzt seit 5 Jahre "immer mal wieder mal" Poker, ohne es je weit gebracht oder mich besonders intensiv damit beschäftigt zu haben. Das soll sich seit circa 2 Wochen ändern! Unter anderem der Grund, warum ich jetzt hier mitmachen möchte.
Kommen wir auch dann direkt mal zu den Hausaufgaben von Lektion 1...
Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
Ich spiele Poker weil ich mir ein neues Hobby suchen wollte. Die Jahre davor hab ich es gespielt, wenn man mal mit Freunden eine Session daheim gestartet hat oder hier und da online - wenn einen die Lust gepackt hat. Dass dabei nichts herumkommen konnte, ist klar.
Nun fehlte mir allerdings seit längerem ein wenig die Auslastung im Studium und ich wusste nicht so Recht wohin mit mir. Freunde haben mir geraten, dass ich mir ein Hobby suchen soll, was mich ein wenig mehr ausfüllt. Da ich ein ziemlich ehrgeiziger Mensch bin und insgeheim schon immer von Ruhm und Ehre geträumt hab, kam da nur etwas in Frage, dass auch noch mit 21 die Chance bietet, zu den besten gehören zu können. Geschichten wie Leichtathletiken und der biologische Verfall machen es da einem beispielsweise nicht so einfach...
Kurzum: Ich spiele Poker, weil ich mich mit dem Image identifizieren kann. Weil ich es "cool" finde, in 3-4 Jahren vielleicht einmal ein bisschen Geld davon gemacht zu haben und wenn die Leute fragen sagen zu können: "Ich bin ein Pokerspieler." (womöglich noch mit Pokerstars Aufnäher auf der Jacke). Auch wenn die soziale Akzeptanz vielleicht nicht ganz da ist. Abgesehen davon gefällt mir, was hinter Poker steckt. Die Taktik, das Mathematische, das Psychologische... die Kombination daraus. Joa... ich mag Poker.
Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
- Das Vertrauen in das (eigene) Spiel. Seit ich die BSS-SH Chart gefunden habe, klebe ich doch ziemlich daran.
- Momentan noch zu kurze Sessions? (1-2h am Tag)
- Vielleicht allgemein zu ängstlich. Wenig Mut zu 3-bets oder zu viel Respekt vor einer vermeindlichen Hand, die der Gegner haben könnte.
- Anpassungssschwierigkeiten in den ersten 10 Händen. Mal spiele ich zu Loose, mal Folde ich aus Respekt die falschen Hände, weil ich noch neu am Tisch bin.
- Das Gefühl aufhören zu wollen, wenn man sich mal einen kleines Plus am Tisch erwirtschaftet hat, auch wenns nur durch 1 Pot anch 10 Minuten war.
- Noch zu sehr am Geld hängend.
Ich glaube allgemein ZU ÄNGSTLICH!!
Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
Tight-aggressiv zu spielen bedeutet zum einen, sich auf die stärkeren Starting-Hands zu beschränken und gleichzeitig auf die eigene Position zu achten. Dementsprechend werden nur die stärksten Hände aus möglichst später Position gespielt.
Gleichzeitig geht man dann aggressiv vor. Das bedeutet, man übernimmt die Initiative, setzt und reraised um die Villains vor schwierige Situationen zu stellen in denen sie dann Fehler machen.
So, ich hoffe das waren gute erste Hausaufgaben.
Gruß,
Plexico