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[NL] Seandwight
 
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[NL] Seandwight

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Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?

Poker ist für mich ein Hobby, bei dem positiverweise sogar ab und an mal ein paar Euros für mich abfallen. Meine Motivation mittlwerweile ist die, dass ich jetzt doch gerne mal über die Micros drüber hinaus spielen möchte und Poker auch als eine Art Geistesschulung betrachte ( Selbstmanagment, Tiltresistenz usw.)

Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?

Ich spiele zu oft im Automatikmodus und denke nicht genau über meine Handlungen nach. Mein größtes Problem allerdings ist Mr. Tilt, den ich mittlerweile aber immer besser unter Kontrolle habe.

Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?

Ta bedeutet für mich nur Hände zu spielen, die die Range meiner Gegner schon Preflop dominieren oder mit Position eine gute Playability postflop haben. Position ist meiner Meinung nach das Wichtigste überhaupt, da man bei jeder Street vorab informationen über die Handlungsweise seines Gegners bekommt.


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8 Antworten
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Frage 1: An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS Starting Hands Chart empfohlen und warum?

Ich würde looser raisen in den Stealpositions, wenn die Blinds tight bis rockig sind. Ich orientiere mich generell eher an den Stats und schaue dann, was für einen Gegner ich da habe (oder an meinen Reads). Meine Range sollte seine dann Preflop schon dominieren. Aber auch Multiway spiele ich auch mal sowas wie 57s, wenn z.B. 3 Spieler schon gelimpt haben und ich am Bu last to act bin, also eine hervorragende Playability besitze.

Frage 2: Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten bereitet hat.

NL2 AJ pre raise oop +ev?

Frage 3: Welche Equity besitzt du mit AKo gegen die Top-5%-Range, d.h. 88+, AJs+, KQs, AKo?

Ich besitze mit AKo eine Equity von 46,32%


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Frage 1: Du hältst KQ. Welche Equity hast du vor dem Flop gegen 33? Wie ändert sich deine Equity auf diesem Flop: J53?

a)
       Equity     Win     Tie
MP2    50.78%  50.40%   0.38% { KsQs }
MP3    49.22%  48.84%   0.38% { 3d3c }

b)
Board: 5♦J♠3♠
       Equity     Win     Tie
MP2    26.46%  26.46%   0.00% { KsQs }
MP3    73.54%  73.54%   0.00% { 3d3c }

Frage 2: Wie würdest du in der folgenden Hand agieren?

Also Sets gebe ich dem Bu hier erstmal nicht, da diese den Flop schon geraist hätten mw mit dem BB in der Hand. Würde nem unknown multiway hier wohl die Straight geben und deshalb nur nach Odds und Outs nen call machen. Da wir den NFD haben + Gs , der uns ggf. den Split gibt ist das ein easy call. Einen Push sehe ich hier als suboptimal an, wenn nur bei genauen exploiteten Reads. Denn FE gebe ich mir hier nicht nicht genug gegen den unknown Bu.

Frage 3: Hast du Fragen zum Spiel nach dem Flop? Poste eine Hand und lass sie von anderen Mitgliedern und unseren Coaches bewerten.

NL2 AK 3bet pot oop Turnplay?


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Frage 1: Poste eine Hand in unseren Handbewertungsforen, in der du postflop die Initiative hast.

NL2 AK Donk am Flop

Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.

88 Set fold

Frage 3: Du stehst am Flop mit KQ. Auf dem Board liegt J, 9,
8 und dein Gegner hält 77. Welche Equity besitzt du in diesem Spot?


Board: 8♥J♠9♣
       Equity     Win     Tie
MP2    41.41%  41.41%   0.00% { KsQd }
MP3    58.59%  58.59%   0.00% { 7h7c }


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SpeedyBK
Beigetreten: 05.02.2006
Oldschool Grinder

Stop, nicht alles auf einmal. Der Kurs ist eigentlich auf mehrere Wochen ausgelegt und nicht auf 2 Tage ;) . Es geht ja darum, dass du etwas lernst und das gelernte beim Spielen an den Tischen anwendest.


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Ok, warte jetzt erstmal auf euer Feedback :)


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SpeedyBK
Beigetreten: 05.02.2006
Oldschool Grinder

So, dann wollen wir mal:

Lektion 1:

Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?

Ta bedeutet für mich nur Hände zu spielen, die die Range meiner Gegner schon Preflop dominieren oder mit Position eine gute Playability postflop haben. Position ist meiner Meinung nach das Wichtigste überhaupt, da man bei jeder Street vorab informationen über die Handlungsweise seines Gegners bekommt.

Okay, dass ist schonmal ein guter Ansatz, der "Tight" erklärt, aber was ist mit dem Aggressive-Teil? Was bedeutet das, und warum sollte man so spielen?

Lektion 2:
Schaut soweit gut aus. Einzig bei der ersten Aufgabe würde ich noch ganz gern wissen, wo du allgemeine Schwachpunkte des Charts siehst?

Lektion 3:

Also Sets gebe ich dem Bu hier erstmal nicht, da diese den Flop schon geraist hätten mw mit dem BB in der Hand.

Und das weißt du woher?

Lektion 4:
Schaut soweit auch gut aus. Deine Handbewertung gefällt mir sehr gut. Bei deiner eigenen Hand fände ich einen Fold am Flop, spätestens am Turn besser. Und die Equity in der letzten Aufgabe ist natürlich richtig.


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Zu 1) Aggressiv bedeutet für mich, dass ich eher bette als calle, da besonders auf den unteren Limits eher gecallt als gebettet wird. Besonders wichtig ist hierbei, dass wir so meist den Spielzug mit dem höchsten Erwartungswert haben, wenn wir selber betten. Des weiteren setze ich meine Gegner unter Druck, worunter sie anfangen Fehler zu machen. Und von den Fehlern meiner Gegner profitiere ich.

Zu 2)

Die größte Schwäche sehe ich darin, dass nicht nach Gegnerkategorien unterschieden wird. So kommt es dann z.B. vor, dass ich QQ in Late Position raise, der Sb callt und der BB squeezt. Laut Chart ist das ein Fold. Da die Range aber mit großer Wahrscheinlichkeit relativ loose ist, da sie zusätzlich im Blindfight noch looser wird, könnte man hier z.B. pre 4bet/broke spielen, was einen höheren Erwartungswert hat

Zu 3)

Ich denke seine Sets hätte er am Flop protecten müssen, da 2 Spieler in der Hand sind und viele Turnkarten eklig sind ??? Ok die Einschätzung? :)

Zu 4)

Next time folde ich am Flop. War wohl ein bisschen Tilt :)

Danke für die Antworten


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SpeedyBK
Beigetreten: 05.02.2006
Oldschool Grinder

Zu 3)

Ich denke seine Sets hätte er am Flop protecten müssen, da 2 Spieler in der Hand sind und viele Turnkarten eklig sind ??? Ok die Einschätzung? smile

Ich würde jetzt mal sagen: "Denken ist Glücksache."

Wir wissen es halt nicht, wie der Gegner spielt und gerade auf den Microlimit bringen die Gegner auch mal die "Expert-Lines". Von daher kann man hier meiner Meinung nach Set nicht einfach ausschließen. Die Frage ist halt, wie wird dadurch unsere Entscheidung beeinflusst?


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