Ziele
Finanzielle Ziele habe ich keine, Challenge brauch ich nicht, weil ich mich gut genug kenne, um zu wissen, dass die innere Reaktion dann sofort wäre: Geh weg!
Ich fange das hier mal an, um mein Rumgedonke etwas zu dokumentieren und mit hoher Wahrscheinlichkeit im Nachhinein etwas zum Lachen zu haben. :f_biggrin:. Finanziell macht es für mich letztlich keinen Unterschied, ob ich im Online Poker pro Jahr 1.000 Euro verdonke oder gewinne, aber mal schauen, was davon herauskommt.
Ich würde gerne weniger tilten, habe für mich aber bisher nur die Zwischenlösung gefunden, es, wenn ich es schon nicht abstellen kann, wenigstens auf Stakes zu tun, wo es finanziell letztlich keine Rolle spielt.
Kurz zum Hintergrund:
In den letzten Wochen habe ich einen Einzahlungsbonus von GGPoker mitgenommen. Da das entsprechende Ticket nicht rechtzeitig vergeben wurde, hat GGPoker mir stattdessen netterweise T$ in den Account gepackt. Beim Versuch, diese in echtes Geld umzuwandeln, bin ich auf die Spins gestoßen, die ich bisher nur ganz sporadisch gespielt hatte. Nach 200 gespielten Spins (= 50T$ umgewandelt) ist mir dann aufgefallen, dass ich im Leaderboard ja ganz ok unterwegs bin und ab diesem Punkt habe ich es dann ETWAS übertrieben und ein Game gemassgrindet, für das mir in vielen Punkten selbst die Grundlagen fehlen. What could possibly go wrong? :f_biggrin:. Ergebnis: knapp 3.000 spins in 2 Wochen oder so mit einem chipEV von 1 (richtig gelesen :f_biggrin:) bzw. nach Format aufgeteilt -1,5 (3-max) und 9 (6-max). Im Ergebnis gab es an den Tischen natürlich nur aufs Maul (innerhalb einer Woche 2x einen täglichen ca. 40 buy-ins stop-loss in der Software gehittet haha), aber ich habe in 2 Leaderboards insgesamt 100 T$ mitgenommen (die ersten 20 schon wieder an den Tischen donated :f_biggrin:) und insgesamt wohl einen fast zweistelligen ROI gehabt. Ich werde jetzt noch etwa 200 spins auf GG und 250 spins auf Party spielen (da liegen auch noch einige T$) und dann schauen, wie es weitergeht - wahrscheinlich mit PLO.
Meine "Poker-Karriere":
2006 angefangen, in Holdem auch aufgrund von massiven Tiltproblemen lange nichts gerissen, Ende 2006 PLO entdeckt, mit lächerlichem Bankroll management von $50 auf knapp $4.000 in 6 Wochen (Januar 2007), einige Monate break-even, Juni 2007 $11,000 random bink, was aus heutiger Sicht nach dem Januar-Bink die zweite unfassbare Gelegenheit war, RICHTIG Geld zu machen. Es gibt auf 2+2 noch Hände von mir, wo ich am River bluffe und von Queen high gecallt werde, weil der Typ dachte, er hätte ein Full House :f_biggrin:. Bei mir war das Muster damals und bis heute wiederkehrend immer so, dass ich mit A-game winning player war, aber bis zum Exzess gespielt habe und dann, statt einfach Pausen zu machen oder mir etwas zum Ausgleich zu suchen, meine Gewinne in demolition tilt sessions verbrannt habe. Gutes Beispiel war eine PLO200 tilt session mit -$3,000 (den Thread dazu gibt es hier noch und wenn ich schlechte Laune haben will, schaue ich ihn mir an). Was mir selbst etwas komisch vorkommt - auch in diesen Sessions ging es nie komplett auf 0, ein bisschen blieb immer und das wurde regelmäßig (zu spät) ausgezahlt. Seit 2007 gab es immer mal wieder Spin-ups von 50 Dollar auf 1.000 Dollar oder so (drei, vier harte vor ziemlich genau zwei Jahren, it did not end well) und diverse $300-$1.000 MTT scores, aber auch mehrere Jahre ab 2016, in denen ich beruflich wieder Fuß gefasst und praktisch überhaupt nicht mehr gespielt habe. Vor drei Jahren habe ich wieder etwas angefangen, zuletzt aber fast nur noch Freerolls auf Party gespielt, wo es vor ein paar Wochen an einem Tag über mehrere Satellites vom 1ct Buy-in bis eine verf***te Hand vor einem $530-Ticket ging (TT<A9o) :f_biggrin:. Durch mehrere Blogs ist all das auch ganz gut dokumentiert. Problem ist, dass - vom großen Bink abgesehen - fast alle meine Gewinne aus PLO8 stammen, was inzwischen praktisch nicht mehr (oder nicht mehr profitabel) legal verfügbar ist.
Aktueller Stand:
Seite//Cash//T$
GG//213,73//41,51
PP//20,00//60,00
PS//25,00






