Original von Zottlchen
@Scoop
irgendwie versteh ich deine Gedankengänge nicht wirklich. du schreibst hier, dass du 90Tage - 6Monate lowstakes spielen musst und fragst nach regdichte? micros auf stars und FT sind zu jeder Zeit easy schlagbar. die Fische spielen immer. und die paar Regs die da rum sitzen sollte man auch nicht fürchten (reg ist für mich nur jemand der regelmäßig spielt und nicht direkt winning Player). die meißten davon sind sogar noch easy zu exploiten. dafür musst du aber, wie andy schon sagte hin und wieder deine sessions reviewn. dan nsiehst du schön die Fehler von denen und gut ist. ab den 11ern gehts dann mal los, dass es ein paar bessere Spieler gibt. aber wenn man kontinuirlich an seinem SPiel arbeitet, sollten diese kein großes Problem darstellen.
Das wichtigste an SnG`s ist halt ständig an seinem Spiel zu arbeiten. Nen bestimmten ROI oder $-hourly sollte man sich nicht setzen, da das gerne schief geht. Wen ndu dei nSPiel ständig verfeinerst und Volumen renkriegst kommt der Erfolg von ganz alleine.
ich habe bisher nur die 3,4$ und einige der 25 Cent 45er und 90er gespielt und nur bei den 25 Cent Teilen wird SnG so gespielt wie ich mir das vorstelle. Im Grunde fast wie bei nem freeroll, teilweise hat sich nach 10min das Feld halbiert^^.
Wenn die lowstakes auch nur annähernd so wären, wäre ja alles super, aber ich habe bisher nur SnGs erlebt bei denen die große Mehrzahl der Spieler halt in der early und mittleren Phasen extrem tight gespielt hat und hintenraus haben sie PoF gespielt, so dass man bei manchen der 9er SnGs mit 9 Leuten in der PoF Phase ankam. Mag ja sein, dass man als sehr guter Spieler hier immer noch Gewinn machen kann, weil die Leute nicht korrekt spielen in der PoF Phase (den Eindruck habe ich auch) aber es wäre doch wesentlich besser, wenn eben mehr Fische da wären, die sich schnell gegenseitig busten (oder in ne Premiumhand von mir laufen), denn dadurch steigt doch mein Erwartungswert an, nicht so sehr dadurch, dass ich vielleicht 10% besser PoF spiele als die anderen Nits auf dem Limit.
Dass man auf höheren stakes damit leben muss, dass die meisten wissen wie man ein SnG grundsätzlich angeht und auch sich mit Nash befasst haben ist mir schon klar, aber auf den kleinen stakes erstaunt, ja erschreckt mich das doch extrem.
Und alles was ich wissen wollte war, ob das daran liegt, dass ich zu der falschen Zeit (auf der falschen Seite) unterwegs bin, oder ob das überall so ist.
Nochmal der Vergleich zum Cash Game. Dort habe ich lange NL10 gespielt und spielt man dort Tagsüber spielen da auch zu >80% "Regs" (heißt nicht, dass die alle supergut sind, aber es sind eben keine Vollfische) während man z.B. spät abends ein extrem viel fischigeres Feld vorfindet, vermutlich weil die Amis von der Arbeit kommen und nochmal bissl zocken.
Der Unterschied ist einfach der, dass die winrate imo mind. verdoppelt wird, wenn man das fischige Feld spielt, wenn nicht noch mehr und wenn das bei SnGs ähnlich ist, würde ich halt lieber gleich dann spielen wenn es am lukrativsten ist und nicht erst nach 6 Monaten rausfinden, dass ich das 3fache hätte machen können, wenn ich 6h später angefangen hätte