Ok, Gewicht/Erfahrung ist akzeptabel. In erster Linie ist es auch eine Kopfsache. Ein Mensch mit normalen Voraussetzungen der z. B. 4 Stunden laufen kann, der kann das auch 24 Stunden (vor allem wenns nicht auf Geschwindigkeit ankommt und er auch genug Pausen zwischendrin machen kann...).
Im Grunde ist es vergleichbar mit 24-Stunden-Wanderungen die gelegentlich veranstaltet werden und wo auch total untrainierte mit z. T. Übergewicht mitmachen und auch durchhalten (naja ok, zumindest zum Teil, manche steigen auch unterwegs aus...). Der Unterschied hier ist das es halt nicht betreut wird und du alleine unterwegs ist und dadurch steigt das Risiko.
Muß jetzt gar nicht der Jäger sein der dich umballert (obwohl sie nachts nicht unbedingt mit einzelnen Personen rechnen die durch ihren Wald laufen...), oder ein wildgewordenes Wildschwein, es reicht einfach mal zu stolpern (was bei Dunkelheit, Erschöpfüng und Ästen und ähnliches was mal auf Weg rumliegen kann schnell passiert ist) und Fuß dabei unglücklich verdrehen und nimmer weiterlaufen zu können oder Hungerast erleiden, zusammenbrechen (man hat keine Erfahrung darüber und kann seinen Körper/Zustand dann auch falsch einschätzen...) und dann an Unterkühlung alleine im Wald sterben.
=> Würde es an deiner Stelle sein lassen und sowas zunächst mal in betreuter Umgebung (wie die o. g. 24-Stunden-Wanderungen) testen.