Halllo
ich habe gerade diesen Artikel gelesen.
http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/wissen/492/488885/text/
Es geht darum, dass in einem Experiment circa 1600o Leute gegen Aids geimpft wurden. 8000 mit einem Impfstoff und 8000 mit einem Placebo.
Nach ende des Experimentes haben sich von der Gruppe mit dem Impfstoff 51 Leute mit HIV infiziert und von der Placebogruppe 74.
Diese zahlen werden als Beweis gewertet, dass der Impfstoff wirkt.
Vom Gefühl her würde ich sagen, dass das ziemlicher Unfug ist. Das mag vielleicht stimmen, wenn man davon ausgeht, dass beide Teilgruppen exakt dem gleichem Infektionsrisiko entsprechen. Ich habe es jetzt nichts nachgerechnet.
Wenn man jetzt aber noch davon ausgeht das die Gruppen wohl kaum 100% gleich in ihrer Zusammensetzung sind, dann müsste das die Aussagekraft dieses Experimentes doch deutlich reduzieren weil die unterschiedliche Anzahl der Infektionen dann noch auf andere Möglichkeiten als auf nur den Impfeffekt zurückzuführen sein dürften.
Glaubt ihr das es möglich ist in einem so groß angelegten praktischen Experiment die Bedingungngen so gut zu kontrollieren, dass mögliche Unterschiede bei der Infektionswahrscheinlichkeit der beiden Gruppen nur auf den Impfeffekt zurückzuführen?