Hey,
ich habe mich blöderweise ausgeschlossen und musste früh morgens um 7:25 einen Schlüsseldienst anrufen, um wieder in meine Bude zu kommen. Irgendwann war er dann da, werkelt ne Minute rum, Tür gehts auf, und drückt mir ne Rechnung von 228 € in die Hand. Ich war erstmal so perplex dass ich unterschrieben habe, jedoch darauf bestand, per Rechnung zu bezahlen. Später mal eben genauer angeguckt:
Anfahrtszeit zum Kunden: 28 Minuten, ein Wegwert wird berechnet pro angebrochene 20 Minuten
2 * Wegwert Anfahrt inkl. Rüstzeit = 2* 22,30€ = 44,60 €
1* Arbeitswert = 24,80
2* Wegwert Abfahrt inkl. Rüstzeit = 2* 22,30 € = 44,60 €
Dazu noch Spätzuschlag, 100 % auf Arbeitswert= 24,80 €, sowie ein Spätzuschlag auf die Wegwerte, ebenfalls satte 100%=89,20€
Nu ist die Firma A.D.S. laut google Maps gerade mal 5 Minuten mit dem Auto von mir entfernt, ich frage mich wie man da auf 28 Minuten kommen kann, Rüstzeiten berücksichtigt. In ner Klausel hab ich mal was von wegen "per Straßenkarte Adresse rausfinden" gefunden, aber das fällt weg weil ich auf der so zentralsten und bekanntesten Straße meiner Stadt wohne, aber ist sicher Auslegungssache
Nu kann ich nich sagen wo der Wuchermensch losgefahren ist, weil auf dem Rechnungsbogen nur ein Vertragspartner gegeben ist, der sich aber über kein Branchenbuch finden lässt, nur die o.g. Firma
Alles in allem finde ich es eine Frechheit, fast 180 € nur für die Wegkosten bezahlen zu müssen. Gibt es irgendeine Möglichkeit dem Preis im Nachhinein zu drücken? Ich find das einfach derbe unverschämt. Wäre er wie @ google angebeben innerhalb der ersten 20 Minuten da gewesen müsste ich ~90 € weniger zahlen. Was ratet ihr mir, irgendwelche Tipps von angehenden Juristen etc?
mfg