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hschuster
Beigetreten: 26.09.2014

Original von nemesis0381
Auch wenn es keine Impfpflicht geben wird kann ich mir vorstellen, dass es vielleicht in Zukunft in eine Richtung gehen wird wo wir für ein Auslandsurlaub, Großveranstaltungen, etc... vielleicht den Impfausweis als Nachweis brauchen, um diese Aktivitäten durchführen zu dürfen. Sicherlich nicht für immer aber für einen Übergamgszeitraum....

genau, gibt schon bspw. die Gerüchte, dass Lufthansa nur bei Nachweis einer Impfung die Personen mitfliegen lassen will und wenn da die ersten größeren Firmen/ Vereine usw. anfangen, sind wir schnell über den Hintertür bei einem Impfzwang :f_drink:


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Zitat
FidiFlush
Beigetreten: 14.04.2009

Was passiert eigentlich bei einer Impfquote von sagen wir mal 30% mit dem bestellten Impfstoff? Wird der dann wieder vernichtet wie das Schweinegrippen Zeugs?
Gibt ja Länder die haben so viel bestellt, daß sie damit ihre komplette Bevölkerung gleich mehrmals durchimpfen könnten.


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Zitat
GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Original von Jackknife398
Gibs eigentlich eine offizielle Zahl wieviele Impfdosen Pfizer/Biontech pro Woche so herstellen für Deutschland? Und wieviele davon können auch genutzt werden, ich hoffe ja 100%, aber mit mobilen Impfteams, entsprechender Kühlung usw. dürfte das vielleicht schwierig werden.

Gestern meinte bei NTV so ein Reporter, das man sobald der Impfstoff bei den Impfzentren angekommen ist, man keine Kühlung mehr braucht...wird dann immer nur eine Tagesration geliefert, bzw. soviel wie man in der Haltbarkeitszeit (keine Ahnung wie lang die ohne Kühlung ist) verimpfen kann?

Nach Transport in ein Impfzentrum sind 6 Tage Zeit. Nach weiterem und Aufteilen auf 5 Impfdosen pro Ampulle, die geöffnet wird sind dann 4 oder 6h Zeit - müsst ich nochmal genau nachlesen. Ab dann ist schütteln oder mit dem Trolley ins Krankenhaus rattern nicht mehr erlaubt. Dann sollten halt ein Vielfaches von 5 Impflingen bereit stehen, da sonst nach ein paar Stunden Überbleibsel der 5 Spritzen weggeschmissen werden müssen.

Es ist für ein Krankenhaus durchaus ein logistisches Problem, zumal diejenigen die rausfallen wegen Fieber natürlich nicht geimpft werden dürfen... Für ein Impfzentrum ebenso. Und dann das ganze nach 21 Tagen nochmal von vorn. Und weitere, die dann auch noch geimpft werden wollen.

Steht da irgendwo, dass im Pflegeheim wirklich 30 von 40 Pflegerinnen nicht geimpft werden wollen, oder kommen die halt ein paar Tage später dran, weil gerade kein Dienst?


Antwort
Zitat
Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Da wird von einer Entscheidung für den Impfstoff gesprochen. Finde so eine niedrige Impfbereitschaft selbst für die neuen Bundesländer einfach nur beschämend, obwohl man an die ja eh schon niedrige Erwartungen hat.


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Zitat
sarkozysyndrom
Beigetreten: 14.05.2011

Eigentlich hätte ich eher das Gegenteil erwartet, da es in der DDR eine Impfpflicht gab und Impfungen völlig normal und akzeptiert waren. So asoziales und egozentrisches Verhalten wie heute, wo man einfach die Masernimpfung für sein kostbares Kindlein ausfallen lässt weil die anderen sich ja impfen lassen können, wäre damals auch ohne Pflicht gesellschaftlich absolut geächtet worden. Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Verantwortung für das Wohl aller wurde damals weit höher bewertet als heute und das waren nicht nur irgendwelche Phrasen, das war wirklich so.
Die AfD mit ihrer Anti-Impf und Covid-Leugner-Propaganda hat allerdings im Osten leider großen Einfluss auf viele Leute, wenn dann würde ich eventuell zu Tage tretende Unterschiede in der Impfbereitschaft diesen Fehlinformationen zuschreiben wollen.


Antwort
Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von GoodGrief

Original von Jackknife398
Gibs eigentlich eine offizielle Zahl wieviele Impfdosen Pfizer/Biontech pro Woche so herstellen für Deutschland? Und wieviele davon können auch genutzt werden, ich hoffe ja 100%, aber mit mobilen Impfteams, entsprechender Kühlung usw. dürfte das vielleicht schwierig werden.

Gestern meinte bei NTV so ein Reporter, das man sobald der Impfstoff bei den Impfzentren angekommen ist, man keine Kühlung mehr braucht...wird dann immer nur eine Tagesration geliefert, bzw. soviel wie man in der Haltbarkeitszeit (keine Ahnung wie lang die ohne Kühlung ist) verimpfen kann?

Steht da irgendwo, dass im Pflegeheim wirklich 30 von 40 Pflegerinnen nicht geimpft werden wollen, oder kommen die halt ein paar Tage später dran, weil gerade kein Dienst?

Die Aussage des Heimleiters scheint mir relativ eindeutig:
"Alle, die wollten, sind geimpft worden."

Wären manche im Urlaub oder nicht erreichbar, hätte man das wohl erwähnt?

Quelle: https://www.google.com/amp/s/www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-magdeburg-jetzt-wird-in-sachsen-anhalt-gegen-das-coronavirus-geimpft-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201227-99-821325!amp


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Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von sarkozysyndrom
Eigentlich hätte ich eher das Gegenteil erwartet, da es in der DDR eine Impfpflicht gab und Impfungen völlig normal und akzeptiert waren. So asoziales und egozentrisches Verhalten wie heute, wo man einfach die Masernimpfung für sein kostbares Kindlein ausfallen lässt weil die anderen sich ja impfen lassen können, wäre damals auch ohne Pflicht gesellschaftlich absolut geächtet worden. Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Verantwortung für das Wohl aller wurde damals weit höher bewertet als heute und das waren nicht nur irgendwelche Phrasen, das war wirklich so.
Die AfD mit ihrer Anti-Impf und Covid-Leugner-Propaganda hat allerdings im Osten leider großen Einfluss auf viele Leute, wenn dann würde ich eventuell zu Tage tretende Unterschiede in der Impfbereitschaft diesen Fehlinformationen zuschreiben wollen.

Ich denke hier wird in eine kleine samplesize zu viel reininterpretiert.

Es kann doch einfach sein, dass die Pfleger dort relativ jung waren und sich deshalb eben nicht haben impfen lassen, was für mich auch völlig nachvollziehbar ist. Bei Frauen gab es in der Altersgruppe von 20-39 nur 35 Todesfälle. Wenn man also eine junge Frau ist, ist es naheliegend für sich zu entscheiden sich nicht impfen zu lassen weil man das Risiko der Impfung für sich höher einschätzt als eine mögliche Corona-Erkrankung und deren Folgen. Dann kann noch eine gewisse Gruppendynamik dazukommen, dass wenn sich die (jüngeren) Freundinnen nicht impfen lassen man sich auch selber nicht impfen lässt. Das ist natürlich schlecht für die Bewohner des Altersheims die sich nicht haben impfen lassen, aber das ist dann eben deren eigene Schuld (wenn denn keine medizinischen Gründe dafür vorlagen).

Wenn ich das mir so überlege halte ich es jetzt (in der Zeit in der der Impfstoff knapp ist) für falsch junge Leute die in Altersheimen arbeiten zu impfen. Lieber sollte man mit dem Impfstoff dafür mehr von der Risikogruppe impfen. Wozu müssen denn die Pfleger geimpft werden wenn alle Bewohner des Altenheims schon geimpft sind?


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von sarkozysyndrom
Eigentlich hätte ich eher das Gegenteil erwartet, da es in der DDR eine Impfpflicht gab und Impfungen völlig normal und akzeptiert waren. So asoziales und egozentrisches Verhalten wie heute, wo man einfach die Masernimpfung für sein kostbares Kindlein ausfallen lässt weil die anderen sich ja impfen lassen können, wäre damals auch ohne Pflicht gesellschaftlich absolut geächtet worden. Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Verantwortung für das Wohl aller wurde damals weit höher bewertet als heute und das waren nicht nur irgendwelche Phrasen, das war wirklich so.
Die AfD mit ihrer Anti-Impf und Covid-Leugner-Propaganda hat allerdings im Osten leider großen Einfluss auf viele Leute, wenn dann würde ich eventuell zu Tage tretende Unterschiede in der Impfbereitschaft diesen Fehlinformationen zuschreiben wollen.

Und da erwarte ich von der Regierung, dass sie mit transparenten Informationen entgegen steuert und Ängste nimmt. Meiner Ansicht nach ist das aber überhaupt nicht passiert. Wie gesagt, eine geringe Impfbereitschaft war/ist abzusehen. Das hat mich jetzt nicht überrascht.


Antwort
Zitat
nemesis0381
Beigetreten: 25.12.2014

Original von Wody

Original von sarkozysyndrom
Eigentlich hätte ich eher das Gegenteil erwartet, da es in der DDR eine Impfpflicht gab und Impfungen völlig normal und akzeptiert waren. So asoziales und egozentrisches Verhalten wie heute, wo man einfach die Masernimpfung für sein kostbares Kindlein ausfallen lässt weil die anderen sich ja impfen lassen können, wäre damals auch ohne Pflicht gesellschaftlich absolut geächtet worden. Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Verantwortung für das Wohl aller wurde damals weit höher bewertet als heute und das waren nicht nur irgendwelche Phrasen, das war wirklich so.
Die AfD mit ihrer Anti-Impf und Covid-Leugner-Propaganda hat allerdings im Osten leider großen Einfluss auf viele Leute, wenn dann würde ich eventuell zu Tage tretende Unterschiede in der Impfbereitschaft diesen Fehlinformationen zuschreiben wollen.

Ich denke hier wird in eine kleine samplesize zu viel reininterpretiert.

Es kann doch einfach sein, dass die Pfleger dort relativ jung waren und sich deshalb eben nicht haben impfen lassen, was für mich auch völlig nachvollziehbar ist. Bei Frauen gab es in der Altersgruppe von 20-39 nur 35 Todesfälle. Wenn man also eine junge Frau ist, ist es naheliegend für sich zu entscheiden sich nicht impfen zu lassen weil man das Risiko der Impfung für sich höher einschätzt als eine mögliche Corona-Erkrankung und deren Folgen. Dann kann noch eine gewisse Gruppendynamik dazukommen, dass wenn sich die (jüngeren) Freundinnen nicht impfen lassen man sich auch selber nicht impfen lässt. Das ist natürlich schlecht für die Bewohner des Altersheims die sich nicht haben impfen lassen, aber das ist dann eben deren eigene Schuld (wenn denn keine medizinischen Gründe dafür vorlagen).

Wenn ich das mir so überlege halte ich es jetzt (in der Zeit in der der Impfstoff knapp ist) für falsch junge Leute die in Altersheimen arbeiten zu impfen. Lieber sollte man mit dem Impfstoff dafür mehr von der Risikogruppe impfen. Wozu müssen denn die Pfleger geimpft werden wenn alle Bewohner des Altenheims schon geimpft sind?

wegen schon eh vorhandenen Personalmangel und auch wenn sie nicht zu einer Risikogruppe gehören fallen sie trotzdem auf Arbeit aus für den Fall, dass sie Coronapositiv getestet wurden.

Also vermutlich ist das Ziel die Pflege der Personen im Altenheim aufrechtzuerhalten. Vermute ich mal


Antwort
Zitat
lokalmatador123
Beigetreten: 26.10.2008

Original von meistermieses

Original von sarkozysyndrom
Eigentlich hätte ich eher das Gegenteil erwartet, da es in der DDR eine Impfpflicht gab und Impfungen völlig normal und akzeptiert waren. So asoziales und egozentrisches Verhalten wie heute, wo man einfach die Masernimpfung für sein kostbares Kindlein ausfallen lässt weil die anderen sich ja impfen lassen können, wäre damals auch ohne Pflicht gesellschaftlich absolut geächtet worden. Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Verantwortung für das Wohl aller wurde damals weit höher bewertet als heute und das waren nicht nur irgendwelche Phrasen, das war wirklich so.
Die AfD mit ihrer Anti-Impf und Covid-Leugner-Propaganda hat allerdings im Osten leider großen Einfluss auf viele Leute, wenn dann würde ich eventuell zu Tage tretende Unterschiede in der Impfbereitschaft diesen Fehlinformationen zuschreiben wollen.

Und da erwarte ich von der Regierung, dass sie mit transparenten Informationen entgegen steuert und Ängste nimmt. Meiner Ansicht nach ist das aber überhaupt nicht passiert. Wie gesagt, eine geringe Impfbereitschaft war/ist abzusehen. Das hat mich jetzt nicht überrascht.

Was sollte "die Regierung" denn konkret unternehmen? Man kann ALLES aber wirklich ALLES über den Impfstoff nachlesen. Transparenter geht es kaum.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Naja, es gibt keine Langzeittests. Das dauert auch noch ne Weile.
Sprich hinsichtlich Langzeitfolgen bedeutet das für nen Corona-Impfstoff: Auf gut Glück!


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von meistermieses
Und da erwarte ich von der Regierung, dass sie mit transparenten Informationen entgegen steuert und Ängste nimmt. Meiner Ansicht nach ist das aber überhaupt nicht passiert. Wie gesagt, eine geringe Impfbereitschaft war/ist abzusehen. Das hat mich jetzt nicht überrascht.

Wie stellst du dir dieses Entgegensteuern vor?

Original von HijackerStar
Naja, es gibt keine Langzeittests. Das dauert auch noch ne Weile.
Sprich hinsichtlich Langzeitfolgen bedeutet das für nen Corona-Impfstoff: Auf gut Glück!

Was bedeutet "Langzeit" für dich?

Es fehlen Tests was die Wirkungsdauer des Impfstoffs angeht. Langzeitfolgen im negativen Sinne sind statistisch schon klar erfasst. Das Vakzin bleibt nicht für immer im Körper, sondern wird innerhalb einiger Tage durch die Immunabwehr abgebaut. Bei einer Aspirin macht sich doch auch keiner Gedanken, ob man da nicht zehn Jahre später Anuskrebs kriegen könnte.


Antwort
Zitat
lokalmatador123
Beigetreten: 26.10.2008

Original von HijackerStar
Naja, es gibt keine Langzeittests. Das dauert auch noch ne Weile.
Sprich hinsichtlich Langzeitfolgen bedeutet das für nen Corona-Impfstoff: Auf gut Glück!

1. Kann es offensichtlich nicht geben, da kann die Regierung aber herzlich wenig für. Und dass das nicht kommuniziert würde, stimmt ja nun auch nicht.

2. Nur weil man es nicht weiß ist die Antwort auf die Frage ob es Langzeitfolgen gibt oder nicht ja auch nicht einfach binär. Es ist um ein vielfaches wahrscheinlicher, dass es keine gibt, vor allem, weil man nichtmal einen Ansatz hätte diese zu erklären. RNAsen sind einfach überall im Körper, die mRNA wird zügig abgebaut. Von dem Impfstoff bleibt nix übrig als die körpereigene Reaktion. Über Langzeitfolgen von von symptomfreien Verläufen weiß man auch nicht, sind aber genauso unwahrscheinlich.

Anders formuliert: Nur weil 1 aus einer Million Menschen evtl. auf einen Apfel allergisch reagiert, würdest du deinem Kind ja trotzdem nicht verbieten Äpfel zu essen. Die Debatte hat ein Ausmaß an Absurdität angenommen, dass einfach nicht mehr zu ertragen ist.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Ich hab ja auch nicht gesagt, dass irgend wer was dafür kann.

Es ist halt schlicht und einfach ein neuer Wirkstoff, dessen Langzeitwirkung- und Langzeitnebenwirkungen noch nicht bekannt sein können.
Es gibt sie erst seit maximal paar Monaten. Also ist alles über Monate hinaus unbekannt.
Alles ist transparent und zugänglich beschränkt sich dann natürlich nur auf das, was bekannt ist.

Das ist kein Plädoyer gegen den Impfstoff. Es muss einem einfach nur bewusst sein und jeder entscheidet dann für sich.
Über die schädlichen Langzeitfolgen von Corona ist schließlich auch noch wenig bekannt. Wer weiß ob eine Erkrankung selbst nach Jahren irreversible Schäden nach sich zieht.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von lokalmatador123

Original von meistermieses

Original von sarkozysyndrom
Eigentlich hätte ich eher das Gegenteil erwartet, da es in der DDR eine Impfpflicht gab und Impfungen völlig normal und akzeptiert waren. So asoziales und egozentrisches Verhalten wie heute, wo man einfach die Masernimpfung für sein kostbares Kindlein ausfallen lässt weil die anderen sich ja impfen lassen können, wäre damals auch ohne Pflicht gesellschaftlich absolut geächtet worden. Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Verantwortung für das Wohl aller wurde damals weit höher bewertet als heute und das waren nicht nur irgendwelche Phrasen, das war wirklich so.
Die AfD mit ihrer Anti-Impf und Covid-Leugner-Propaganda hat allerdings im Osten leider großen Einfluss auf viele Leute, wenn dann würde ich eventuell zu Tage tretende Unterschiede in der Impfbereitschaft diesen Fehlinformationen zuschreiben wollen.

Und da erwarte ich von der Regierung, dass sie mit transparenten Informationen entgegen steuert und Ängste nimmt. Meiner Ansicht nach ist das aber überhaupt nicht passiert. Wie gesagt, eine geringe Impfbereitschaft war/ist abzusehen. Das hat mich jetzt nicht überrascht.

Was sollte "die Regierung" denn konkret unternehmen? Man kann ALLES aber wirklich ALLES über den Impfstoff nachlesen. Transparenter geht es kaum.

Zb:
-Merkel lässt sich vor laufender Kamera impfen, Meuthen lässt sich vor laufender Kamera impfen etc.
-Bekannte Sportler, Instagramer, Youtuber etc. werben für die Impfung mit der Begründung, dass man damit selbst als tendenziell wenig gefährdete Person die schwächeren schützt. Die Personen sagen öffentlich, sie lassen sich impfen.
-Details über den Impfstoff nicht zum Nachlesen, sondern in Form von innovativen Videos, sodass auch jeder die Message versteht. Am besten sind dort auch führende Forscher/Personen (und nicht nur Drosten) mit eingebunden. Der Fokus soll auf möglichen Nebenwirkungen/Langzeitfolgen liegen. Am besten auch in Bezug zu anderen Impfstoffen.
- Jegliche Verurteilung wenn sich öffentlichwirksame Personen für Impfpflicht, Nichtbehandlungsausweis bei keiner Impfung etc. aussprechen. Das sorgt ansonsten für Angst und Ablehnung. Die Leute müssen das Gefühl haben eine wirkliche Wahl zu haben. Sie sollen sich intrinsisch motiviert aus freien Stücken für die Impfung entscheiden. Außerdem wollen sie nicht belehrt werden.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

@HJS

Auch wenn du es nicht so meinst, ist dein Posting halt schon stark contra Covid-Impfung. "Sei dir halt bewusst, über schädliche Langzeitwirkungen ist wenig bekannt." ist genau das Gegenteil von neutralem Posting. Und leider auch das Gegenteil von wissenschaftlicher Wahrheit.

Es ist quasi unmöglich, dass es schädliche Langzeitwirkungen gibt. Ich vertraue da gerne diesem riesigen Netz an Wissenschaftlern und auch der in Deutschland / der EU sehr präzisen Entwicklung und Zulassung von Arzneien. Seit Contergan ist mir kein neues Medikament bekannt, das zu heftigen unerwarteten Nebenwirkungen geführt hat. Das sind mehrere Jahrzehnte. Oder ist dir etwas bekannt?


Antwort
Zitat
lokalmatador123
Beigetreten: 26.10.2008

Original von meistermieses

Original von lokalmatador123

Original von meistermieses

Original von sarkozysyndrom
Eigentlich hätte ich eher das Gegenteil erwartet, da es in der DDR eine Impfpflicht gab und Impfungen völlig normal und akzeptiert waren. So asoziales und egozentrisches Verhalten wie heute, wo man einfach die Masernimpfung für sein kostbares Kindlein ausfallen lässt weil die anderen sich ja impfen lassen können, wäre damals auch ohne Pflicht gesellschaftlich absolut geächtet worden. Der Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Verantwortung für das Wohl aller wurde damals weit höher bewertet als heute und das waren nicht nur irgendwelche Phrasen, das war wirklich so.
Die AfD mit ihrer Anti-Impf und Covid-Leugner-Propaganda hat allerdings im Osten leider großen Einfluss auf viele Leute, wenn dann würde ich eventuell zu Tage tretende Unterschiede in der Impfbereitschaft diesen Fehlinformationen zuschreiben wollen.

Und da erwarte ich von der Regierung, dass sie mit transparenten Informationen entgegen steuert und Ängste nimmt. Meiner Ansicht nach ist das aber überhaupt nicht passiert. Wie gesagt, eine geringe Impfbereitschaft war/ist abzusehen. Das hat mich jetzt nicht überrascht.

Was sollte "die Regierung" denn konkret unternehmen? Man kann ALLES aber wirklich ALLES über den Impfstoff nachlesen. Transparenter geht es kaum.

Zb:
-Merkel lässt sich vor laufender Kamera impfen, Meuthen lässt sich vor laufender Kamera impfen etc.
-Bekannte Sportler, Instagramer, Youtuber etc. werben für die Impfung mit der Begründung, dass man damit selbst als tendenziell wenig gefährdete Person die schwächeren schützt. Die Personen sagen öffentlich, sie lassen sich impfen.
-Details über den Impfstoff nicht zum Nachlesen, sondern in Form von innovativen Videos, sodass auch jeder die Message versteht. Am besten sind dort auch führende Forscher/Personen (und nicht nur Drosten) mit eingebunden. Der Fokus soll auf möglichen Nebenwirkungen/Langzeitfolgen liegen. Am besten auch in Bezug zu anderen Impfstoffen.
- Jegliche Verurteilung wenn sich öffentlichwirksame Personen für Impfpflicht, Nichtbehandlungsausweis bei keiner Impfung etc. aussprechen. Das sorgt ansonsten für Angst und Ablehnung. Die Leute müssen das Gefühl haben eine wirkliche Wahl zu haben. Sie sollen sich intrinsisch motiviert aus freien Stücken für die Impfung entscheiden. Außerdem wollen sie nicht belehrt werden.

Zu 1&2: Das wird sicher passieren. Da würdest du halt genauso viele Schreiber finden, die meinen das sei Fake oder "war ja klar, dass die da oben das Zeug zuerst kriegen".

Zu 3&4: Jetzt übertreib mal bitte nicht.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von shaddiii
@HJS

Auch wenn du es nicht so meinst, ist dein Posting halt schon stark contra Covid-Impfung. "Sei dir halt bewusst, über schädliche Langzeitwirkungen ist wenig bekannt." ist genau das Gegenteil von neutralem Posting. Und leider auch das Gegenteil von wissenschaftlicher Wahrheit.

Es ist quasi unmöglich, dass es schädliche Langzeitwirkungen gibt. Ich vertraue da gerne diesem riesigen Netz an Wissenschaftlern und auch der in Deutschland / der EU sehr präzisen Entwicklung und Zulassung von Arzneien. Seit Contergan ist mir kein neues Medikament bekannt, das zu heftigen unerwarteten Nebenwirkungen geführt hat. Das sind mehrere Jahrzehnte. Oder ist dir etwas bekannt?

Mein Post ist neutral.
Weder sag ich "Los, nehmt den Impfstoff" noch rate ich davon ab.

Die Lage ist doch ganz klar und deutlich.
Wir haben eine halbwegs erforschte Krankheit, wo nach aktuellen Kenntnisstand keiner scharf darauf ist sie zu bekommen.
Und wir haben einen Impfstoff, der gegen die Ansteckung der Krankheit zu funktionieren scheint, der aber nicht offiziell zugelassen ist.
Das muss man abwägen.

Da hilft es auch nicht in die Vergangenheit zu schauen, weil es keine vergleichbare Situation gab. Wie viele nicht zugelassene Impfstoffe wurden denn in der Vergangenheit verabreicht? Einfach darauf zu vertrauen nur weil einem grad nicht einfällt welches Medikament zuvor unerkannte Langzeitnebenwirkungen gehabt hat, ist keine neutrale Herangehensweise.

Den Impfstoff (oder einen davon) zu empfehlen oder nicht zu empfehlen ist eine Abwägungsentscheidung. Und solange es keinen Zwang gibt, hat die jeder einzelne freiwillig zu treffen. Das ist sein Recht.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Danke für deinen Input. Hierzu einige Kommentare:

Original von meistermieses
-Merkel lässt sich vor laufender Kamera impfen, Meuthen lässt sich vor laufender Kamera impfen etc.

Der Impfreihenfolge dürfte Frau Merkel in 2+ Monaten an der Reihe sein. Herr Söder und Herr Spahn haben schon angekündigt, sich öffentlichen impfen zu lassen. Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/soeder-will-werbeoffensive-fuer-corona-impfung-merkel-und-co-sollten-sich-schnell-piksen-lassen/26683884.html

Ich finde persönlich auch, dass der Regierungsstab als Ausnahme eine frühere Impfung erhalten könnte. Kann allerdings ebenfalls verstehen, wenn man die Priorisierung aufrecht erhält.

Original von meistermieses
-Bekannte Sportler, Instagramer, Youtuber etc. werben für die Impfung mit der Begründung, dass man damit selbst als tendenziell wenig gefährdete Person die schwächeren schützt. Die Personen sagen öffentlich, sie lassen sich impfen.

Finde ich gut, aber wo siehst du hier die Aufgabe der Regierung? Sie könnte dazu aufrufen. Allerdings hätten wir dann wieder das Problem, dass Sportler in der Impfreihenfolge noch gar nicht dran sind.

Original von meistermieses
-Details über den Impfstoff nicht zum Nachlesen, sondern in Form von innovativen Videos, sodass auch jeder die Message versteht. Am besten sind dort auch führende Forscher/Personen (und nicht nur Drosten) mit eingebunden. Der Fokus soll auf möglichen Nebenwirkungen/Langzeitfolgen liegen. Am besten auch in Bezug zu anderen Impfstoffen.

Es gibt auf YT etliche Videos dazu, unter anderem von der Tagesschau. Wo siehst du den Vorteil in einem weiteren Video? Ich hätte eher die Befürchtung, dass es gerade von den Skeptikern als Propaganda abgetan wird.

Nachtrag: Kurz gegoogelt, hier ist auch ein Beitrag samt Video von der Regierung: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

Original von meistermieses
- Jegliche Verurteilung wenn sich öffentlichwirksame Personen für Impfpflicht, Nichtbehandlungsausweis bei keiner Impfung etc. aussprechen. Das sorgt ansonsten für Angst und Ablehnung. Die Leute müssen das Gefühl haben eine wirkliche Wahl zu haben. Sie sollen sich intrinsisch motiviert aus freien Stücken für die Impfung entscheiden. Außerdem wollen sie nicht belehrt werden.

Naja. Wir leben ja immer noch in einer Demokratie samt freier Meinungsäußerung. Welche öffentlichkeitswirksame Person hat sich für Impfpflicht, Nichtbehandlungsausweise oder ähnliches ausgesprochen? Mir ist nur die Diskussion rund um Coronaleugner / Querdenker bekannt und da ging es um die Aufforderung, dass sie auch freiwillig auf eine Behandlung verzichten sollten, wenn sie an Covid-19 erkranken. Nicht um Impfflicht.


Antwort
Zitat
Mizzzzz
Beigetreten: 20.08.2019

Heute in unserer Station:
Nahezu jeder, mit dem ich gesprochen habe, steht schon auf der Impfliste, selbst die 24-jährige (Theologie-)Studentin, die als Nebenjob Betreuung bei ü90-Jährigen macht, ist schon drauf. Und dazu mussten die Leute selbst initiativ werden, die Liste lag nur aus, keine "Werbung" von "oben" oder so!
Wir werden ne Quote über 80% haben.

Halberstadt ist ein Heim. Das ist ne Stichprobe (genau, wie meine Zahlen oben); auf die Durchschnittswerte sollten wir erstmal warten.


Antwort
Zitat
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