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Der Glaube
 
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Glaubst du an Gott? Die Umfrage wurde am März 20, 2009 erstellt

  
  

[Geschlossen] Der Glaube

163 Beiträge
57 Benutzer
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AGGROFORST
Beigetreten: 26.04.2008
Oldschool Grinder

Original von SanWogi
Es ist schade, daß solche Themen schnell mit billiger Polemik belegt werden.

Mich macht das wütend. Trotzdem zwei kurze Antworten:

*Die Aussage "2+2=5" ist im Kontext der natürlichen Zahlen mit der gewöhnlichen Addition natürlich falsch. So eine Aussage ins Feld zu führen, bringt lediglich Verwirrung in die Diskussion ein.

*Über Wahrscheinlichkeiten sollte man nicht diskutieren, wenn man nur eine Samplesize von 1 hat..

Ich sehe bei "Es gibt einen Gott" keinen solchen Widerspruch, wie bei offensichtlich falschen Aussagen. Und ich bin der Überzeugung, daß es weder für die Existenz Gottes noch für das Gegenteil JEMALS einen naturwissenschaftlichen Beweis geben wird. Jeder philosophische Ansatz in die eine oder andere Richtung ist hochgradig nichttrivial.

Ein interessantes Essay zu dem Thema ist
Der Gottesbeweis. Vielleicht kann man ja doch auf der philosophischen Ebene weiterdiskutieren, was natürlich von der "Es gibt keinen Gott. Ihr Christen seid doof. Basta!"-Fraktion allerdings eine gewisse Flexibilität erfordert.

Tut mir leid wenn Dich mein Bsp. verwirrt ich wollte nur ein wenig abstrahieren um eben nich zu sehr zu provozieren. Deswegen sehe ich die Formel 2+2=5 nun als Variable die durch Folgende Aussagen ersetzt werden kann:

Original von mahoti
ich glaube nicht daran, dass die welt in 7 tagen erschaffen wurde.
ich glaube auch nicht daran, dass die welt vor 12k jahren entstanden ist.
ich glaube auch nicht daran, dass eine jungfrau gebähren kann ohne zu "empfangen"...
ich glaube an keine religion, welcher die evolutionstheorie ablehnt...
ich glaube an keine religion, welche es verbietet ein tier zu essen..

@SanWogi eigentlich war der Grund für meinen Beitrag nur Deine Aussage:

Original von SanWogi
Wenn z.B. jemandem die Bibel unglaubwürdig vorkommt, dann sollte er halt diesen Gott der Bibel für sich verwerfen. Aber er sollte nicht andere Menschen für doof halten,...

Zu sagen wenn Dir eine Lehre unglaubwürdig (Anm. d. Red.: Falsch) vorkommt verwerfe sie nur für Dich und lass alle anderen mit Deiner Meinung in Ruhe und sag ja nicht, dass diese Menschen Falsch liegen, oder in Deinen Worten "doof sind". Dies ist eine Haltung die ich für nicht akzeptabel halte und um dies, zugegebenermaßen etwas polemisch, zu untermauern Folgendes Bsp:

Ich lese die Rassenlehre des 3. Reiches und halte die Theorie, dass es innerhalb der menschlichen Rasse Über- und Untermenschen gibt, für unglaubwürdig. Dann würde ich wenn ich in Deinem Sinne handele diese Theorie für mich verwerfen, aber die Anderen, die daran Glauben, selbsverständlich nicht mit meiner Uneinsichtigkeit belästigen. ?(

Eine der größten Errungenschaften der Aufklärung ist das Austragen von Differenzen in der Einschätzung gewisser Sachverhalten im Diskurs und nicht: Ich bin anderer Meinung aber egal soll doch jeder machen und denken was er will hauptsache ich verletzte seine Gefühle nicht.

Deswegen werde ich auch weiterhin kundtun, dass imo das Glauben an metaphysische Wesen, respektive Gott/Götter, solange tolerierbar ist, solange daraus nicht, wie in der Verganenheit imo immer, nur Gewalt, Ausgrenzung, Machtabsprüche und vor allem völlig abstruse rechtliche Vorschriften (§218, $175, inteligent Design als Schulfach, Enthaltsamkeit als Krankheitsschutz, usw.) abgeleitet werden.

Was zu intensive Beschäftigung mit theologischen Inhalten auch mit hochgradig intelligenten Menschen machen kann, kann man in diesen Tagen an Herrn Ratzingers Aussagen mal wieder sehen. (Und ich beziehe mich wieder auf den Papst, da er in einer Gott/Religionsdiskussion als Oberhaupt der größten Christlichen Glaubensgemeinschaft imo als solide Quelle gelten kann. Die Auswüchse der anderen Glaubensbrüder gehen nur in andere Richtungen bleiben aber im Ergebnis größtenteils trotzdem Unsinn....)

Deswegen:

Original von DerBronco
...

Um es ganz offen zu sagen: Wer heutzutage in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist, ohne indoktriniert worden zu sein und dabei ausreichenden Zugang zu Informationsquellen besass, aber immer noch an den Gott im Sinne einer der monotheistischen Weltreligionen glaubt, ist für mich einfach nur dumm.
Der Glaube an Gott ist unvertretbar geworden.

This!

BTW: Ob exzessives Egoshooter zocken zu Amoktaten führen kann wird eifrig diskutiert. Sollte man wenn man dem Papst zuhört nicht ernsthaft die Frage stellen, ob zu intensives Bibellesen nicht dazu führt ganze Völker zu verblöden, bzw. noch viel schlimmer Menschen durch verängstigen von den richtigen Verhaltensweisen abhalten.


ForTheLove
Beigetreten: 19.08.2007
PokerStrategist

Original von Derwin0r

Original von DerBronco

Original von Derwin0r

Nein, ich kann dir die Wahrscheinlichkeit nicht sagen und sie spielt auch keine Rolle, aber die Tatsache allein dass es eine Wahrscheinlichkeit ist läßt beide Ausgänge zu. Und niemand kann beweisen dass es existiert oder nicht.

Um es ganz offen zu sagen: Wer heutzutage in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist, ohne indoktriniert worden zu sein und dabei ausreichenden Zugang zu Informationsquellen besass, aber immer noch an den Gott im Sinne einer der monotheistischen Weltreligionen glaubt, ist für mich einfach nur dumm.
Der Glaube an Gott ist unvertretbar geworden.

Was ein Schwachsinn!
Ich bin genau so aufgewachsen, meine Eltern waren nicht wirklich christlich geprägt, ich hatte ausreichend Informationsquellen, hab mein Abitur gemacht, also auch eine einigermaßen gute schulische Ausbildung genossen und hab mit ca. 18 richtig zum Glauben gefunden. Du willst mir jetz erzählen ich wäre dumm und mein Glaube ist unvertretbar??

Hier! Ich würde das gerne tun!

Vielleicht ist dumm aber auch das falsche Wort.
Wär super, wenn du dich hier etwas erklären könntest, also woran genau du glaubst und wie du dazu stehst :)


DerBronco
Beigetreten: 15.03.2007
Oldschool Grinder

Original von Derwin0r
Was ein Schwachsinn!
Ich bin genau so aufgewachsen, meine Eltern waren nicht wirklich christlich geprägt, ich hatte ausreichend Informationsquellen, hab mein Abitur gemacht, also auch eine einigermaßen gute schulische Ausbildung genossen und hab mit ca. 18 richtig zum Glauben gefunden. Du willst mir jetz erzählen ich wäre dumm und mein Glaube ist unvertretbar??

Das is leider die krasse Intoleranz die leider viele in unserer Gesellschaft haben und nur zu Konflikten führt.

Hehe, ich wusste das die Intoleranz-Keule ausgepackt wird. Aber so ist es nunmal: Wer Dinge für wahr hält, die keinen Funken eines argumentativen Fundamentes besitzen, wird eben belächelt.

Du denkst dein Glaube an den christlichen Gott ist vertretbar? Dann nenne mir Argumente die für seine Existenz sprechen (Insbesondere für seine Existenz im Sinne der Bibel). Du denkst Glaube braucht kein argumentatives Fundament? Dann muss ich an dieser Stelle zugeben: Wer Dinge für wahr hält und einfach glaubt, ohne sie zu hinterfragen und Argumente sucht, die für oder gegen sie sprechen, den halte ich entweder für verblendet oder für dumm.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von ForTheLove

Original von Derwin0r

Original von DerBronco

Original von Derwin0r

Nein, ich kann dir die Wahrscheinlichkeit nicht sagen und sie spielt auch keine Rolle, aber die Tatsache allein dass es eine Wahrscheinlichkeit ist läßt beide Ausgänge zu. Und niemand kann beweisen dass es existiert oder nicht.

Um es ganz offen zu sagen: Wer heutzutage in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist, ohne indoktriniert worden zu sein und dabei ausreichenden Zugang zu Informationsquellen besass, aber immer noch an den Gott im Sinne einer der monotheistischen Weltreligionen glaubt, ist für mich einfach nur dumm.
Der Glaube an Gott ist unvertretbar geworden.

Was ein Schwachsinn!
Ich bin genau so aufgewachsen, meine Eltern waren nicht wirklich christlich geprägt, ich hatte ausreichend Informationsquellen, hab mein Abitur gemacht, also auch eine einigermaßen gute schulische Ausbildung genossen und hab mit ca. 18 richtig zum Glauben gefunden. Du willst mir jetz erzählen ich wäre dumm und mein Glaube ist unvertretbar??

Hier! Ich würde das gerne tun!

Vielleicht ist dumm aber auch das falsche Wort.
Wär super, wenn du dich hier etwas erklären könntest, also woran genau du glaubst und wie du dazu stehst :)

Kann ich gerne machen, hab aber atm nich so viel Zeit deshalb halte ich mich kurz.

Die Hauptrolle in meinem Glauben spielt Gott/Jesus.
Ich glaube daran, dass Jesus für mich am Kreuz gestorben ist und dass mir Gott meine Sünden vergibt wenn ich diese bereue. Ich glaube an die unglaubliche Liebe Gottes mir gegenüber.
Ich glaube dass mir Gott in schwierigen Aufgaben zur Seite steht, mir die Weisheit und die Kraft gibt diese zu bewältigen.
Ich glaube dass Gott alles um mich herum erschaffen hat, wenn auch nicht in 7 Tagen, sondern durchaus mit der Evolution.
Ich Glaube an die Botschaften die in der Bibel stecken. Ich nehme die Bibel nicht wörtlich. Ich glaube z.B. nicht das Noah um die 900 Jahre alt geworden ist. Diese Sachen spielen bei mir aber keine Rolle weil es mir um die Botschaft dahinter geht.
Ich glaube an die Nächstenliebe und versuche meinem Nächsten zu helfen wo ich kann. Ich muss aber zugeben dass mir das nicht immer gelingt bzw. ich es auch nicht immer mache. Ich bin nunmal fehlbar.
Ich bin auch kein radikaler Christ und benehme mich nicht wie ein Heiliger. Bin ein ganz normaler Typ der gerne einen Saufen geht und seinen Spaß hat.
Ich danke jedoch Gott für alles was er mir gibt, für meine schulische Ausbildung, für meine Arbeit und für den Spaß den ich habe.

willst du noch was wissen? :)


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von DerBronco

Original von Derwin0r
Was ein Schwachsinn!
Ich bin genau so aufgewachsen, meine Eltern waren nicht wirklich christlich geprägt, ich hatte ausreichend Informationsquellen, hab mein Abitur gemacht, also auch eine einigermaßen gute schulische Ausbildung genossen und hab mit ca. 18 richtig zum Glauben gefunden. Du willst mir jetz erzählen ich wäre dumm und mein Glaube ist unvertretbar??

Das is leider die krasse Intoleranz die leider viele in unserer Gesellschaft haben und nur zu Konflikten führt.

Hehe, ich wusste das die Intoleranz-Keule ausgepackt wird. Aber so ist es nunmal: Wer Dinge für wahr hält, die keinen Funken eines argumentativen Fundamentes besitzen, wird eben belächelt.

Du denkst dein Glaube an den christlichen Gott ist vertretbar? Dann nenne mir Argumente die für seine Existenz sprechen (Insbesondere für seine Existenz im Sinne der Bibel). Du denkst Glaube braucht kein argumentatives Fundament? Dann muss ich an dieser Stelle zugeben: Wer Dinge für wahr hält und einfach glaubt, ohne sie zu hinterfragen und Argumente sucht, die für oder gegen sie sprechen, den halte ich entweder für verblendet oder für dumm.

Ich verlange von dir ja auch nicht dass du es verstehst und von mir aus kannst du mich für verblendet halten weil ich meinen Glauben habe. Aber mit Sicherheit nicht für dumm! Du solltest einfach Akzeptieren dass manche Leute keine großen Beweise brauchen und einfach glauben.


SanWogi
Beigetreten: 02.07.2008
Oldschool Grinder

@AGGROFORST: Du hast meinen Text fehlinterpretiert. Ich erläutere den Abschnitt noch mal:

Ich bin tatsächlich der Meinung, daß man keinen Menschen als doof bezeichnen sollte, selbst dann, wenn er irgendwo gravierend falsch liegt oder dumme Fehler macht. Das hat nichts mit Verweigerung von notwendiger Diskussion zu tun.

Ich verweigere mich aber jeglicher Diskussion, wo Menschen auf Grund ihres Glaubens herabsetzt und für blöd und unintelligent gehalten werden. Da geht es mir um die Achtung vor dem Menschen, seiner Kultur und seiner Denke. Und die fordere ich auch von Andersgläubigen und Atheisten ein.

Ich habe andersherum für mich privat den Atheismus verworfen. Ich achte aber die Denke von Atheisten und halte sie nicht pauschal für blöd.
Daß ich Atheisten nicht doof finde hindert mich aber nicht, deren Denke in Diskussionen in Frage zu stellen.


AGGROFORST
Beigetreten: 26.04.2008
Oldschool Grinder

Nein Danke reicht ;) ........den konnte ich mir nicht verkneifen


Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

sind die auswahlmöglichkeiten "ja" und "nein" nicht etwas wenig bei so einem thema..?


AGGROFORST
Beigetreten: 26.04.2008
Oldschool Grinder

Original von SanWogi
@AGGROFORST: Ich glaube, du hast meinen Text fehlinterpretiert. Ich erläutere den Abschnitt noch mal:

Ich bin tatsächlich der Meinung, daß man keinen Menschen als doof bezeichnen sollte, selbst dann, wenn er irgendwo gravierend falsch liegt oder dumme Fehler macht. Das hat nichts mit Verweigerung von notwendiger Diskussion zu tun.

Ich verweigere mich aber jeglicher Diskussion, wo Menschen auf Grund ihres Glaubens herabsetzt und für blöd und unintelligent gehalten werden. Da geht es mir um die Achtung vor dem Menschen, seiner Kultur und seiner Denke. Und die fordere ich auch von Andersgläubigen und Atheisten ein.

Ich habe andersherum für mich privat den Atheismus verworfen. Ich achte aber die Denke von Atheisten und halte sie nicht pauschal für blöd.
Daß ich Atheisten nicht doof finde hindert mich aber nicht, deren Denke in Diskussionen in Frage zu stellen.

@SanWogi
Ich habe Dich dann doch nicht missverstanden ich darf also nach Dir einem Menschen der einen dummen Fehler macht nicht als "doof" (dumm) bezeichnen???? Macht für mich keinen Sinn und hat auch nicht mit Respekt oder Achtung zu tun. Ich erwarte von meiner Umgebung, dass Sie mir mitteilt, wenn ich dumme Sachen mache und dann auch das Kind beim Namen nennt. Und wenn ich dumme Fehler mache darf man mich auch belächeln. Frei nach dem Motto: "Wer den Schaden hat..."

Stimme Dir aber zu, dass es selbstverständlich sein sollte, dass die Glaubens-/Nichtglaubenszugehörigkeit keinen Einfuss darauf haben sollte, ob man jemand für doof hält, oder nicht. Nichts desto trotz muss erlaubt sein zu sagen, dass aus meiner Sicht zu Glauben doof ist. Heißt ja nicht gleich, dass ich deswegen Gläubige für doof halte.

Mal wieder ein Bsp: Ich bin Raucher. Habe einige Freunde, die mir sagen, dass dies dumm ist. Trotzdem halten sie mich nicht grundsätzlich für dumm, sondern halt nur in diesem Zusammenhang.

So handhabe ich das analog mit dem Beurteilen von der Aussage: "Ich glaube an Gott" --> ist eine dumme Geisteshaltung, aber das bedeutet für mich nicht, dass die Eigenschaft Dumm auf den gesamten Menschen zutrifft.


ForTheLove
Beigetreten: 19.08.2007
PokerStrategist

Original von Derwin0r

Original von ForTheLove

Original von Derwin0r

Original von DerBronco

Original von Derwin0r

Nein, ich kann dir die Wahrscheinlichkeit nicht sagen und sie spielt auch keine Rolle, aber die Tatsache allein dass es eine Wahrscheinlichkeit ist läßt beide Ausgänge zu. Und niemand kann beweisen dass es existiert oder nicht.

Um es ganz offen zu sagen: Wer heutzutage in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist, ohne indoktriniert worden zu sein und dabei ausreichenden Zugang zu Informationsquellen besass, aber immer noch an den Gott im Sinne einer der monotheistischen Weltreligionen glaubt, ist für mich einfach nur dumm.
Der Glaube an Gott ist unvertretbar geworden.

Was ein Schwachsinn!
Ich bin genau so aufgewachsen, meine Eltern waren nicht wirklich christlich geprägt, ich hatte ausreichend Informationsquellen, hab mein Abitur gemacht, also auch eine einigermaßen gute schulische Ausbildung genossen und hab mit ca. 18 richtig zum Glauben gefunden. Du willst mir jetz erzählen ich wäre dumm und mein Glaube ist unvertretbar??

Hier! Ich würde das gerne tun!

Vielleicht ist dumm aber auch das falsche Wort.
Wär super, wenn du dich hier etwas erklären könntest, also woran genau du glaubst und wie du dazu stehst :)

Kann ich gerne machen, hab aber atm nich so viel Zeit deshalb halte ich mich kurz.

Die Hauptrolle in meinem Glauben spielt Gott/Jesus.
Ich glaube daran, dass Jesus für mich am Kreuz gestorben ist und dass mir Gott meine Sünden vergibt wenn ich diese bereue. Ich glaube an die unglaubliche Liebe Gottes mir gegenüber.
Ich glaube dass mir Gott in schwierigen Aufgaben zur Seite steht, mir die Weisheit und die Kraft gibt diese zu bewältigen.
Ich glaube dass Gott alles um mich herum erschaffen hat, wenn auch nicht in 7 Tagen, sondern durchaus mit der Evolution.
Ich Glaube an die Botschaften die in der Bibel stecken. Ich nehme die Bibel nicht wörtlich. Ich glaube z.B. nicht das Noah um die 900 Jahre alt geworden ist. Diese Sachen spielen bei mir aber keine Rolle weil es mir um die Botschaft dahinter geht.
Ich glaube an die Nächstenliebe und versuche meinem Nächsten zu helfen wo ich kann. Ich muss aber zugeben dass mir das nicht immer gelingt bzw. ich es auch nicht immer mache. Ich bin nunmal fehlbar.
Ich bin auch kein radikaler Christ und benehme mich nicht wie ein Heiliger. Bin ein ganz normaler Typ der gerne einen Saufen geht und seinen Spaß hat.
Ich danke jedoch Gott für alles was er mir gibt, für meine schulische Ausbildung, für meine Arbeit und für den Spaß den ich habe.

willst du noch was wissen? :)

Hey, danke für die Ausführung!
Und klar will ich noch was wissen ;)

In welcher Form existiert Gott für dich? (Ich weiß, man soll sich kein Bild machen, aber warum eigentlich nicht?)

Liebt Gott dich mehr als andere Menschen, oder alle gleich?
Was ist das Leben auf der Erde für dich?
Warum erschafft er etwas mit der Evolution, wenn er es doch auch gleich vollkommen erschaffen könnte? Etwa um die Menschen zu testen?:
Prüft Gott?
Was hälst du von dem alten Testament?
Was wenn du mal in einer schwierigen Situation steckst und dir absolut niemand hilft? Führst du das dann darauf zurück das du mal Sünden begangen hast?:
Straft Gott?

Wär super, wenn du darauf noch ein bisschen eingehen könntest.
Und glaub mir, ich will sicher niemand der nicht böswillig ist von seinem Glauben abbringen, ich stelle nur gern kritische Fragen (die du dir wahrscheinlich schon selbst gestellt hast).


DerBronco
Beigetreten: 15.03.2007
Oldschool Grinder

Original von Derwin0r
Du solltest einfach Akzeptieren dass manche Leute keine großen Beweise brauchen und einfach glauben.

So ist es leider. Und ich bereue diesen Umstand zutiefst, denn er ist es, der der Wahrheitsfindung und dem Fortschritt im Wege steht.

Du denkst sicher die Ideologie Adolf Hitlers war fehlgeleitet und nicht haltbar. Viel bessere Argumente sprechen gegen sie als für sie. Warum können wir nicht akzeptieren dass manche keine großen Beweise brauchen und einfach glauben?

Du denkst die Erde dreht sich um die Sonne. Können wir nicht einfach glauben es wäre anders? Wer braucht schon Beweise und Wahrscheinlichkeitsaussagen?

Mein Punkt ist: Wenn man etwas einfach glaubt, verdient das keinerlei Respekt. Den erarbeitet man sich durch gute Argumentation, die bei Leuten die "einfach glauben" überhaupt nicht stattfindet.


marc4
Beigetreten: 28.01.2006
Elite Grinder

abgesehen davon ob man an einen gott glaubt oder nicht, sollte man sich auch fragen, ob man noch an diese kath. kirche glaubt bzw. ihr angehören will.
ich wollte es nicht mehr, daher www.kirchenaustritt.at


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

@ ForTheLove
np, du kannst ruhig kritische Fragen stellen, ich diskutiere gerne über meinen Glauben.

Wie existiert Gott für mich. Das kann ich dir leider nicht sagen weil es über mein Vorstellungvermögen und Verstand hinausgeht.

Ich glaube nicht dass Gott mich mehr Liebt als andere.
Das Leben auf der Erde ist für mich einfach eine Zeitphase die ich hoffentlich gut meistere, in der ich vllt. anderen eine Hilfe sein kann und in der ich hoffentlich auch selbst noch einiges erleben und Freude daran haben kann.
Warum Gott uns via Evolution erschaffen hat kann ich dir leider auch nicht sagen. Die Evolution ist für mich aber eine bewiesene Tatsache.
Gott testet Menschen. Kommt ja auch sehr häufig im alten Testament vor. und ich Glaube dass Gott auch mir Aufgaben stellt. Ich glaube aber auch dass das alles einen bestimmt Sinn erfüllt, dass mich Gott an irgendeinen Punkt bringen möchte bzw. (wie soll ich das erklären) ... dass er durch mich wirkt... (klingt halt alles schon wieder sehr krass und abschreckend aber ich hoffe mal du verstehst was ich mein)
Ich glaube dass wenn ich in einer Situation stecke und nicht weiter komme, oder irgendwelche Prüfungen nicht schaffe, oder gefeuert werde, was auch immer, mich nur weiter dahin führt wo Gott mich haben möchte.
Ich weiß nicht ob wir von Strafe im eigentlichen Sinne des Wortes reden können. Es passieren schlimme Sachen auf dieser Erde. Ich glaube aber nicht dass Gott damit bestraft. Warum sollte er ein neugeborenes Kind bestrafen? Da hab ich ja vorhin schon was zu geschrieben. Stichwort beste aller möglichen Welten.


DerBronco
Beigetreten: 15.03.2007
Oldschool Grinder

Original von Derwin0r

Warum Gott uns via Evolution erschaffen hat kann ich dir leider auch nicht sagen. Die Evolution ist für mich aber eine bewiesene Tatsache.

Warum? Die Evolution ist nicht bewiesen, sie ist nur aufgrund unfassbar vieler und starker Indizien schier überwältigend wahrscheinlich und wird daher zurecht als wahr angesehen. (Jedenfalls solange keine besseren Argumente ersichtlich werden die sie widerlegen. Wird nicht passieren.)
Warum lässt du dich hier auf eine Wahrscheinlichkeitsaussage ein, während du diese für Gottes Existenz nicht zulässt? Das ist völlige Willkür.

Original von Derwin0r
Gott testet Menschen. Kommt ja auch sehr häufig im alten Testament vor. und ich Glaube dass Gott auch mir Aufgaben stellt. Ich glaube aber auch dass das alles einen bestimmt Sinn erfüllt, dass mich Gott an irgendeinen Punkt bringen möchte.

Gott ist doch allmächtig und allwissend? Warum testet er uns, er kennt das Ergebnis doch bereits. Wenn er es nicht kennt, ist er nicht allwissend.
Ist ja ein altbekanntes Problem. Ich empfehle an dieser Stelle das Totschlag-Argument "Gottes Wege sind unergründlich".

Original von Derwin0r
Stichwort beste aller möglichen Welten.

Gott ist allmächtig und das bestmögliche was er erschaffen kann ist diese Welt? Also ist er nicht allmächtig, er ist limitiert. Unsere Welt ist zweifellos nicht perfekt. Kann ein perfektes Wesen etwas nicht perfektes erschaffen? Dann ist es nicht mehr perfekt, weil sein Werk nicht perfekt ist.
Ich empfehle an dieser Stelle das weitere Totschlagargument "Das übersteigt eben unseren Verstand".

Für mich gibt es folgende Alternativen: Entweder folgen wir unserem Verstand, der sicherlich limitiert ist. Der besagt, dass ein allmächtiger, gütiger Gott überragend unwahrscheinlich ist und keine Indizien vorliegen, die für seine Existenz sprechen.

Oder wir sagen "Das übersteigt unseren Verstand", und erkennen konsequenterweise, dass wir eigentlich gar nichts gesichert wissen (ausser vielleicht cogito, ergo sum) und verwerfen jeglichen Wissensstand, den sich die Menschheit mühsam erarbeitet hat. Wir könnten schliesslich durch Dinge manipuliert werden, die unseren Verstand übersteigen.


ForTheLove
Beigetreten: 19.08.2007
PokerStrategist

@derwin0r:
Finde den Post nicht wo du das mit "beste aller möglichen welten" sagst, aber ich schätze du hast gesagt, dass das Kind dann ins Paradies kommt und das es ihm da besser geht?

Warum hat sich das Kind/Neugeborene, dann so schnell "bewiesen", wieso kommt es so schnell ins Paradies und wir nicht?

Wenn Gott dich nicht mehr liebt als andere und du deine Sünden bereuhen musst, damit dir vergeben wird und damit du ins Paradies kommt, warum hat dann ein Kind das mit ganz anderen Wertevorstellungen aufwächst (durch die geburt bestimmt!!!!!!!!!!) eine dadurch kleinere Chance in das Paradies zu kommen?
Die Frage warum schlimme Dinge auf der Welt passieren hast du offen gelassen, warum?

Denkst du dein glaube könnte erschüttert werden?
Was wenn du morgen aufwachst und deine Eltern/Geschwister sind tot?
Warum?
Es ist ja wohl nicht unmöglich, dass das passiert und es passiert nur allzu oft.
Warum?

Und du scheinst ja auch ans alte Testament zu glauben. Hast du es gelesen? Auch die Passagen wo es um töten ungläubiger geht?

Ihr macht es euch so einfach....
Viele scheinen sich nur das gute aus ihrem glauben rauszupicken und denken sich negative Sachen einfach weg.

Stehst ja ziemlich unter Beschuss, aber sagst ja selbst, dass du gern Diskutierst :)
Was hälst du von diesem Bild/der Argumentation?


Man kann niemals beweisen, dass Dinge oder Traumwelten _nicht_ existieren.

V.a. Evolutionsbiologie und Psychologie werden aber genaustens erklären können, welche Einflüsse und Defekte trotzdem zum Glauben führen.


martinp82
Beigetreten: 16.09.2006
Oldschool Grinder

Original von Derwin0r

Wie existiert Gott für mich. Das kann ich dir leider nicht sagen weil es über mein Vorstellungvermögen und Verstand hinausgeht.

genau das ist der punkt, warum, geht man jetzt z.b. nur einmal als beispiel von der katholischen kirche aus, eigentlich so ziemlich alles was wir über gott und die entstehung der "welt" zu glauben wissen, schlicht mit äußerst hoher wahrscheinlichkeit falsch sein muss, denn genau so wenig wie du dir das vorstellen kannst, konnten sich die begründer vor vielen jahrhunderten das vorstellen, wenn nicht sogar noch weniger!

man braucht sich doch nur die geschichte eines jesus im einzelnen betrachten....alleine diese vermeindlichen tatsachen über diesen jesus, welche angeblich ja noch nichteinmal lange aus sind und greifbare fakten beinhalten sollten, sind ziemlich vage überliefert und vieles wurde einfach falsch verstanden, weitergegeben oder einfach nur mißbrauchend geändert.

das was wir heute an religion haben ist eine summe aus halbwissen, nichtwissen, lügen, blinder glaube, vorsätzlich und nichtvorsätzlich geänderte tatsachen,.... und vielleicht einem kleinen teil zufällig erhaltenem wissen mitten in dieser ganzen, stinkenden suppe

die katholische, "christliche, kirche als institution wurde erst jahrhunderte nach dem angeblichen wirken jesu begründet und das schon auf einem fundament von lügen. weiters nehmen meiner ansicht nach alle mitglieder dieser religion die greueltaten, welche im namen gottes, aber in wirklichkeit im namen einiger machtgeiler idioten(=mensch) begangen wurden, hin und finden sich damit ab.

ich könnte das nicht vertreten, eine organisation zu unterstützen, welche zig millionen menschen auf dem gewissen hat....da brauch ich noch nichteinmal nach der existenz gottes fragen, da wird mir die irdische einstellung dieser organisation schon zu viel. das temporäre spielt dabei keine rolle, eine solche institution ist als gesamtpaket zu betrachten, es ist was es war, was es gerade darstellt und was es sein wird.

es mag höhere wesen geben, ob sie einen "gottstatus" von uns erhalten würden, weiß man nicht, was die so machen oder getan haben, weiß man nicht, wie deren einstellung ist, weiß man nicht,....

also man weiß eigentlich nur, dass man nicht weiß....und bevor ich an einen irrglauben glaube, gestehe ich mir lieber ein, dass ich nichts weiß und benütze meinen hausverstand (von gott gegeben oder auch nicht) und der sagt mir, dass es nur bei uns selbst liegt, ob wir in einer "schönen" oder "schlechten" welt leben wollen, wir haben uns bis jetzt für die eher schlechtere variante entschieden.....

und um nochmals zurück zu jesus zu kommen: diese vermeindlichen fakten, die die kirche so preist, stehen im groben widerspruch zu den handlungen eben genau dieser kirche...

ergo:

wenn jesus das wüsste/weiß, was die menschheit daraus gemacht hat, dann würde er sich einfach nur mehr zu tode schämen und sich abwenden von uns....

somit ist z.b. die kath. kirche ein widerspruch in sich selbst und somit nichtssagend

und worauf ich ferner hinaus wollte, wie willst du dir vorstellungen von etwas machen und es eventuell noch als gegeben hinnehmen, das über deinen und unser aller verstand hinaus geht?? - der nächste widerspruch


"Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge."

30% lololol wacht mal auf :rolleyes:


Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von njaa
"Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge."

30% lololol wacht mal auf :rolleyes:

Naja, solang mein Glaube niemandem weh und mir gut tut, muss ich halt nich aufwachen.

Toleranz ftw...


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Sry, bin grad heimgekommen und geh auch gleich wieder weg. Hab jetz noch nicht alles gelesen, werd ich morgen machen.

@ForTheLove
Das mit dem besten aller möglichen Welten ist eine mögliche Antwort auf das Theodizee Problem (warum lässt Gott Leid zu) welche mir gut gefällt. Obs so ist kann ich mal wieder nicht sagen, aber ich stells mir so vor.

Wir nehmen an Gott ist allgütig und allmächtig und der Verstand Gottes ist höher als unserer und kann von uns nicht ansatzweise erfasst werden. Als allgütiger und allmächtiger Gott will und kann Gott die beste aller möglichen Welten erschaffen. Und dies hat er auch getan. In dieser besten aller möglichen Welten gibt es nun mal Leid. Gäbe es das Leid nicht wäre die Welt nicht die beste aller möglichen Welten, weil warum sollte Gott etwas schlechteres erschaffen als er eigentlich kann wenn er allgütig ist.

Auf die restlichen Sachen antworte ich Morgen sobald ich wieder nüchtern bin ;) wünsch euch nen schönen Abend!


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