Original von Schnaps
Original von Derwin0r
Original von DerEismann
Original von Derwin0r
Ok, dann drücke ich es halt so aus. Ich sehe Gott so wie er in der Bibel beschrieben wird, als Schöpfer, der alles um uns herum erschaffen hat (nicht in 7 Tagen, ich glaube trotzdem an die Evolution) der seinen Sohn hat Mensch werden lassen und für unsere Sünden gestorben ist. Dem ich meine gesamte Schuld aufladen kann, der immer en meiner Seite steht. Natürlich verlangt Gott auch etwas von mir dafür. Er verlangt dass ich an ihn glaube und aufrichtig bereue.
ROFLMAO!!
Daran glaubst du echt? LOL
Frage mich immer, wie man im 21. Jhdt so nen Käse noch für richtig halten kann. Naja...
Wieder so ein sinnloser Post. Sag mir doch warum ich es nicht für richtig halten sollte und warum das so ein Käse ist. komischerweise macht das so gut Niemand aber alle stellen sich erstmal dagegen.
Nicht gleich angegriffen fühlen.
Vielleicht, weil du nicht mehr im 13.Jhd. lebst, des Lesens und Schreibens mächtig bist und du dir daher die Geschichte von Jesus oder der Bibel nicht mehr anhand von Bildern erklären lassen mußt?
Sorry, ich muss hier korrigierend eingreifen. ich habe mich auch lange mit dem Thema auseinander gesetzt. Meiner Meinung nach ist der Glaube heute - wie man an dir sehr schön sehen kann - durch soziokulturelle bzw. -ökonomische institutionalisierte Denkstrukturen verunreinigt. Wieso "verlangt Gott etwas von dir?" Leben wie noch im Mittelalter und du bezahlst Ablassbriefe von deiner Bankroll? NICHTS verlangt er von dir! (wenn es ihn gibt) denn er liebt dich einfach so (wenn man der Bibel Glauben schenken darf). Ich sehe ihn als Synonym eines idealisierten Jenseits, dass dir die Kraft geben soll anders zu sein. Deine "Quelle des Lebens" liegt nicht in der Anerkennung der irdischen Mächte, sondern allein in der Sicherheit, dass selbst wenn dich hier großes Leid erfasst, dieses als solches nicht zu sehen, da du immer noch von "seiner schützenden Hand geborgen gehalten wirst"
Naja aber u.a. das Geschwafel von "der besten der möglichen Welten" in der wir leben sollen (looooooooooool) und der Missinterpretation des Glaubens wir er von den Kirchen praktiziert wird, zudem der "besserwisserische Charackter" 99% der Christen bzw. allein die missionarische Idee "den Glauben zu den Leuten zu bringen" wie eine Ware, die, falls dann angenommen, ebenso materialistisch gelebt wird, hindern mich daran mich mit dem Christentum weiter auseinander zu setzen.
Die Fesseln der gesellschaftlichen Strukturen, die uns zu Egoismus und Selbstbelohung, anstatt zu Altruismus und Beschenkenlassen trimmen, werden in ihrer Wirkmächtigkeit von vielen Christen (ergo kein Vorwurf, auch von "normalen" Menschen) nicht erkannt.
Wie ich mich immer totlachen muss wenn an die Moral der Manager appeliert wird^^ wie sollen die denn moralisch handeln, wenn sie danach bewertet werten wieviel Profit sie machen. Sie versuchen doch das beste zu geben^^
Die Idee, dass wir Menschen die Möglichkeiten (Intelligenz, als einziges Wesen mit Empathie ausgestattet, etc) in uns ruhen haben, das Paradies hier auf der Erde für alle zu schaffen wird durch eine Figur wie einen allmächtigen Gott nahezu zu nichte gemacht bzw. befreit viele Menschen von ihrer Verantwortung. Sie verlassen sich auf Gott, anstatt sich selbst in ungeahnten Handlungsweisen auszuprobieren die zur Veränderung führen können.
Wenn man schon an Gott glaubt, dann glaubt bitte nicht das Gelaber aus der Kirche.
Gott kann heute nur noch Veränderung, Unsicherheit und Angst bedeuten, der man sich hier auf der Erde voller Kraft stellen muss. Der Glaube allein, ist hierbei Antrieb alle irdischen Werte verlieren zu müssen.
Sorry aber die meisten Halbtagschristen machen sich doch nie auf den Weg. Werf alles weg, stelle dich nackt in die Welt und rufe zu Gott, wenn du es dann schaffst, dann weißt du, dass er da ist. Vielleicht weißt du es auch so, aber dann musst du ja keine Angst haben ;-)
naja like a famous philosopher said:
Es gibt Hoffnung, aber nicht für uns!