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Der Glaube
 
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Glaubst du an Gott? Die Umfrage wurde am März 20, 2009 erstellt

  
  

[Geschlossen] Der Glaube

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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von micha1100

Original von Derwin0r

Original von micha1100

Original von SanWogi
...
Die Existenz Gottes können wir nicht beobachten. Damit fällt der Gegenstand des Glaubens nicht in den Bereich der Naturwissenschaften.
Naturwissenschaftler, egal welche Disziplin, werden es also nie hinbekommen und haben schlichtweg nicht die Autorität, zu sagen, daß es keinen Gott gibt. Das muß hier mal ganz deutlich gesagt werden.
...

Sorry, aber diese Argumentation ist Schwachsinn. Mit derselben Begründung könnte ich Wissenschaftlern das Recht absprechen, die tatsächliche Existenz des imaginären sprechenden Äffchens, das auf meiner Schulter sitzt und mit dem ich mich gern unterhalte, zu bestreiten.

Zum einen können sie nicht sagen dass da kein imaginäres (!!) also eingebildetes oder vorgestelltes Äffchen auf deiner Schulter sitzt. Lässt du das imaginär weg können sie immernoch nicht beweisen dass DU das Äffchen nicht siehst.

Völlig richtig. Und das heißt dann deine rMeinung nach, daß die Wahrscheinlichkeit, daß dieses Äffchen tatsächlich existiert, genauso groß ist wie die, daß es nicht existiert?

Nein, ich kann dir die Wahrscheinlichkeit nicht sagen und sie spielt auch keine Rolle, aber die Tatsache allein dass es eine Wahrscheinlichkeit ist läßt beide Ausgänge zu. Und niemand kann beweisen dass es existiert oder nicht.

Jetz kommen wahrscheinlich wieder irgendwelche Leute und sagen guck mal der glaubt sogar an irgendwelche Äffchen. Das tue ich natürlich nicht, aber niemand kann sagen ob es Gott oder jenes Äffchen wirklich gibt oder nicht. Und deshalb kann da auch durchaus jemand dran glauben.


wosinddiehirsche
Beigetreten: 25.11.2008
Oldschool Grinder

Original von Schnaps

Original von Derwin0r

Original von DerEismann

Original von Derwin0r
Ok, dann drücke ich es halt so aus. Ich sehe Gott so wie er in der Bibel beschrieben wird, als Schöpfer, der alles um uns herum erschaffen hat (nicht in 7 Tagen, ich glaube trotzdem an die Evolution) der seinen Sohn hat Mensch werden lassen und für unsere Sünden gestorben ist. Dem ich meine gesamte Schuld aufladen kann, der immer en meiner Seite steht. Natürlich verlangt Gott auch etwas von mir dafür. Er verlangt dass ich an ihn glaube und aufrichtig bereue.

ROFLMAO!!
Daran glaubst du echt? LOL
Frage mich immer, wie man im 21. Jhdt so nen Käse noch für richtig halten kann. Naja...

Wieder so ein sinnloser Post. Sag mir doch warum ich es nicht für richtig halten sollte und warum das so ein Käse ist. komischerweise macht das so gut Niemand aber alle stellen sich erstmal dagegen.

Nicht gleich angegriffen fühlen.

Vielleicht, weil du nicht mehr im 13.Jhd. lebst, des Lesens und Schreibens mächtig bist und du dir daher die Geschichte von Jesus oder der Bibel nicht mehr anhand von Bildern erklären lassen mußt?

Sorry, ich muss hier korrigierend eingreifen. ich habe mich auch lange mit dem Thema auseinander gesetzt. Meiner Meinung nach ist der Glaube heute - wie man an dir sehr schön sehen kann - durch soziokulturelle bzw. -ökonomische institutionalisierte Denkstrukturen verunreinigt. Wieso "verlangt Gott etwas von dir?" Leben wie noch im Mittelalter und du bezahlst Ablassbriefe von deiner Bankroll? NICHTS verlangt er von dir! (wenn es ihn gibt) denn er liebt dich einfach so (wenn man der Bibel Glauben schenken darf). Ich sehe ihn als Synonym eines idealisierten Jenseits, dass dir die Kraft geben soll anders zu sein. Deine "Quelle des Lebens" liegt nicht in der Anerkennung der irdischen Mächte, sondern allein in der Sicherheit, dass selbst wenn dich hier großes Leid erfasst, dieses als solches nicht zu sehen, da du immer noch von "seiner schützenden Hand geborgen gehalten wirst"

Naja aber u.a. das Geschwafel von "der besten der möglichen Welten" in der wir leben sollen (looooooooooool) und der Missinterpretation des Glaubens wir er von den Kirchen praktiziert wird, zudem der "besserwisserische Charackter" 99% der Christen bzw. allein die missionarische Idee "den Glauben zu den Leuten zu bringen" wie eine Ware, die, falls dann angenommen, ebenso materialistisch gelebt wird, hindern mich daran mich mit dem Christentum weiter auseinander zu setzen.

Die Fesseln der gesellschaftlichen Strukturen, die uns zu Egoismus und Selbstbelohung, anstatt zu Altruismus und Beschenkenlassen trimmen, werden in ihrer Wirkmächtigkeit von vielen Christen (ergo kein Vorwurf, auch von "normalen" Menschen) nicht erkannt.
Wie ich mich immer totlachen muss wenn an die Moral der Manager appeliert wird^^ wie sollen die denn moralisch handeln, wenn sie danach bewertet werten wieviel Profit sie machen. Sie versuchen doch das beste zu geben^^

Die Idee, dass wir Menschen die Möglichkeiten (Intelligenz, als einziges Wesen mit Empathie ausgestattet, etc) in uns ruhen haben, das Paradies hier auf der Erde für alle zu schaffen wird durch eine Figur wie einen allmächtigen Gott nahezu zu nichte gemacht bzw. befreit viele Menschen von ihrer Verantwortung. Sie verlassen sich auf Gott, anstatt sich selbst in ungeahnten Handlungsweisen auszuprobieren die zur Veränderung führen können.

Wenn man schon an Gott glaubt, dann glaubt bitte nicht das Gelaber aus der Kirche.

Gott kann heute nur noch Veränderung, Unsicherheit und Angst bedeuten, der man sich hier auf der Erde voller Kraft stellen muss. Der Glaube allein, ist hierbei Antrieb alle irdischen Werte verlieren zu müssen.

Sorry aber die meisten Halbtagschristen machen sich doch nie auf den Weg. Werf alles weg, stelle dich nackt in die Welt und rufe zu Gott, wenn du es dann schaffst, dann weißt du, dass er da ist. Vielleicht weißt du es auch so, aber dann musst du ja keine Angst haben ;-)

naja like a famous philosopher said:

Es gibt Hoffnung, aber nicht für uns!


Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Wenn ich dem Gott, an den ich glaube, einen Namen geben müsste, würde ich ihn Schicksal nennen.


dertakman
Beigetreten: 23.09.2007
Oldschool Grinder

Meine Meinung:

so lange man an das Vorhandensein einer höheren Macht glaubt, ist es okay (wenn ichs auch selber nicht tue), aber wenn man wirklich an Gott/Götter im christlichen/muslimischen/hinduistischen/usw. Sinne glaubt, dann wird es lächerlich.

In so und so vielen Tagen erschaffen, beten (nicht um Trost u. ä. zu finden, sondern erwarten, dass Gott das mitbekommt), eigenen Sohn geschickt (Der jetzt auch angebetet wird. Wie viele Götter haben nun die Christen? 3?), früher wegen jedem Scheiss die Menschen genervt, jetzt seit Jahrtausenden Sendepause, religiöse Vorschriften und Bräuche.
Und es gibt ja dutzende Religionen- der christliche Gott ist nun mal genau so realistisch wie die der Hindus. Nur sind sie einfach cooler^^

Um den Bogen zu dem Austritt aus der Kirche zu schlagen. Glaube okay, Glaube an total bescheuerte Märchen einer Religion ist einfach lächerlich.
Sogar die ganzen Argumente mit christlichen Werten als Grundmauern der Moral usw. sind genau so dumm. Moral kann man genau so gut durch Philosophie begründen, da braucht man keine Kirche dafür. Und- Christentum und Islam haben/hatten ihre dunkle Zeiten.

Also gilt es für mich-
Also darf man auch Christen dumm belappen, Gläubige dagegen nicht.
Ihr doofe Christen!111 Für euren Christentum , nicht Glauben.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von wosinddiehirsche

Original von Schnaps

Original von Derwin0r

Original von DerEismann

Original von Derwin0r
Ok, dann drücke ich es halt so aus. Ich sehe Gott so wie er in der Bibel beschrieben wird, als Schöpfer, der alles um uns herum erschaffen hat (nicht in 7 Tagen, ich glaube trotzdem an die Evolution) der seinen Sohn hat Mensch werden lassen und für unsere Sünden gestorben ist. Dem ich meine gesamte Schuld aufladen kann, der immer en meiner Seite steht. Natürlich verlangt Gott auch etwas von mir dafür. Er verlangt dass ich an ihn glaube und aufrichtig bereue.

ROFLMAO!!
Daran glaubst du echt? LOL
Frage mich immer, wie man im 21. Jhdt so nen Käse noch für richtig halten kann. Naja...

Wieder so ein sinnloser Post. Sag mir doch warum ich es nicht für richtig halten sollte und warum das so ein Käse ist. komischerweise macht das so gut Niemand aber alle stellen sich erstmal dagegen.

Nicht gleich angegriffen fühlen.

Vielleicht, weil du nicht mehr im 13.Jhd. lebst, des Lesens und Schreibens mächtig bist und du dir daher die Geschichte von Jesus oder der Bibel nicht mehr anhand von Bildern erklären lassen mußt?

Sorry, ich muss hier korrigierend eingreifen. ich habe mich auch lange mit dem Thema auseinander gesetzt. Meiner Meinung nach ist der Glaube heute - wie man an dir sehr schön sehen kann - durch soziokulturelle bzw. -ökonomische institutionalisierte Denkstrukturen verunreinigt. Wieso "verlangt Gott etwas von dir?" Leben wie noch im Mittelalter und du bezahlst Ablassbriefe von deiner Bankroll? NICHTS verlangt er von dir! (wenn es ihn gibt) denn er liebt dich einfach so (wenn man der Bibel Glauben schenken darf). Ich sehe ihn als Synonym eines idealisierten Jenseits, dass dir die Kraft geben soll anders zu sein. Deine "Quelle des Lebens" liegt nicht in der Anerkennung der irdischen Mächte, sondern allein in der Sicherheit, dass selbst wenn dich hier großes Leid erfasst, dieses als solches nicht zu sehen, da du immer noch von "seiner schützenden Hand geborgen gehalten wirst"

Naja aber u.a. das Geschwafel von "der besten der möglichen Welten" in der wir leben sollen (looooooooooool) und der Missinterpretation des Glaubens wir er von den Kirchen praktiziert wird, zudem der "besserwisserische Charackter" 99% der Christen bzw. allein die missionarische Idee "den Glauben zu den Leuten zu bringen" wie eine Ware, die, falls dann angenommen, ebenso materialistisch gelebt wird, hindern mich daran mich mit dem Christentum weiter auseinander zu setzen.

Die Fesseln der gesellschaftlichen Strukturen, die uns zu Egoismus und Selbstbelohung, anstatt zu Altruismus und Beschenkenlassen trimmen, werden in ihrer Wirkmächtigkeit von vielen Christen (ergo kein Vorwurf, auch von "normalen" Menschen) nicht erkannt.
Wie ich mich immer totlachen muss wenn an die Moral der Manager appeliert wird^^ wie sollen die denn moralisch handeln, wenn sie danach bewertet werten wieviel Profit sie machen. Sie versuchen doch das beste zu geben^^

Die Idee, dass wir Menschen die Möglichkeiten (Intelligenz, als einziges Wesen mit Empathie ausgestattet, etc) in uns ruhen haben, das Paradies hier auf der Erde für alle zu schaffen wird durch eine Figur wie einen allmächtigen Gott nahezu zu nichte gemacht bzw. befreit viele Menschen von ihrer Verantwortung. Sie verlassen sich auf Gott, anstatt sich selbst in ungeahnten Handlungsweisen auszuprobieren die zur Veränderung führen können.

Wenn man schon an Gott glaubt, dann glaubt bitte nicht das Gelaber aus der Kirche.

Gott kann heute nur noch Veränderung, Unsicherheit und Angst bedeuten, der man sich hier auf der Erde voller Kraft stellen muss. Der Glaube allein, ist hierbei Antrieb alle irdischen Werte verlieren zu müssen.

Sorry aber die meisten Halbtagschristen machen sich doch nie auf den Weg. Werf alles weg, stelle dich nackt in die Welt und rufe zu Gott, wenn du es dann schaffst, dann weißt du, dass er da ist. Vielleicht weißt du es auch so, aber dann musst du ja keine Angst haben ;-)

naja like a famous philosopher said:

Es gibt Hoffnung, aber nicht für uns!

Ich habe doch gesagt Gott verlangt nur dass du glaubst und das du bereust. Du musst nichts anderes machen, du musst kein Geld bezahlen oder sonst was. Der Glaube allein befreit. Du legst mir hier falsche Aussagen in den Mund. Ich habe auch so gut wie nichts mit der Kirche als Institution zu tun. Ich finde auch vieles Falsch was von den Menschen wie z.B. dem Papst so erzählt wird.


Wer glaubt, er stamme nicht vom Affen ab, ist ein lebender Gegenbeweis!


wosinddiehirsche
Beigetreten: 25.11.2008
Oldschool Grinder

ja das lernt man so, dass der Glaube allein befreit. (Martin Luther sola fide blabla) aber ich kenne niemanden der das auch leben kann. von daher ist meine kritik auf jeden fall mal ein kurzes nachdenken wert


Seraphius
Beigetreten: 25.03.2008
Oldschool Grinder

Wieviel % der Christen glauben denn wirklich an den Gott aus der Bibel?Ich würde sagen nichtmal 10%. Jeder baut sich doch sein eigenes Gottesbild.

Selbst katholische Priester predigen widersprüchliche Dinge.Mein Religionslehrer/Prietser hat mir ganz deutlich klar gemacht, das die Dinge die in der Bibel stehen "nur" Metaphern sind.
Wenn wir allerdings das Wort "nur" gebraucht haben, hat er gemeckert.

Ich persönlich glaube an einen Gott an den selbst die Atheisten glauben müssen: Die Existenz. Kein Atheist wird mir wiedersprechen, wenn ich ihm sage das er existiere.
Und ob Gott Gut ist? Natürlich. Alles was existiert ist Gut. Selbst Kriege haben ihren Zweck. Nur weil uns Menschen der Tod nicht gefällt, muss es noch lange nichts schlechtes sein. Gott ist ja kein Mensch. Der Löwe der den Afrikaner zerfleischt hat auch "Spass", genauso wie ein Todesvirus oder ein Tsunami. ;)


SanWogi
Beigetreten: 02.07.2008
Oldschool Grinder

Es ist schade, daß solche Themen schnell mit billiger Polemik belegt werden.

Mich macht das wütend. Trotzdem zwei kurze Antworten:

*Die Aussage "2+2=5" ist im Kontext der natürlichen Zahlen mit der gewöhnlichen Addition natürlich falsch. So eine Aussage ins Feld zu führen, bringt lediglich Verwirrung in die Diskussion ein.

*Über Wahrscheinlichkeiten sollte man nicht diskutieren, wenn man nur eine Samplesize von 1 hat..

Ich sehe bei "Es gibt einen Gott" keinen solchen Widerspruch, wie bei offensichtlich falschen Aussagen. Und ich bin der Überzeugung, daß es weder für die Existenz Gottes noch für das Gegenteil JEMALS einen naturwissenschaftlichen Beweis geben wird. Jeder philosophische Ansatz in die eine oder andere Richtung ist hochgradig nichttrivial.

Ein interessantes Essay zu dem Thema ist
Der Gottesbeweis. Vielleicht kann man ja doch auf der philosophischen Ebene weiterdiskutieren, was natürlich von der "Es gibt keinen Gott. Ihr Christen seid doof. Basta!"-Fraktion allerdings eine gewisse Flexibilität erfordert.


ich glaube nicht daran, dass die welt in 7 tagen erschaffen wurde.
ich glaube auch nicht daran, dass die welt vor 12k jahren entstanden ist.
ich glaube auch nicht daran, dass eine jungfrau gebähren kann ohne zu "empfangen"...
ich glaube an keine religion, welcher die evolutionstheorie ablehnt...
ich glaube an keine religion, welche es verbietet ein tier zu essen..

an was glaube ich?


Anaxi
Beigetreten: 29.01.2007
Elite Grinder

Ich glaube nicht an den Osterhasen, Weihnachtsmann, irgendwelche Hokus-Pokus-Poltergeister, Vampire oder Gott und Engel usw.

Wenn das andere Leute tun, schön für sie, aber versucht nicht mich von der Existenz Gottes zu überzeugen, denn ich werde auch nicht versuchen euch euren Glauben auszureden.

Es mag ja sein, dass der Glaube dem einzelnen Sicherheit, Geborgenheit und Halt gibt und somit hilft, sein Leben zu verbessern. Allderdings bin ich der Meinung, dass die Organisation Römisch-Katholische Kirche einen sehr schlechten Einfluss auf die gesamte Menschheit hatte und immer noch hat.


Seraphius
Beigetreten: 25.03.2008
Oldschool Grinder

an was glaube ich?

Christentum ist immernoch möglich ;)


BigBiber
Beigetreten: 17.09.2006
Oldschool Grinder

Original von metjay
Wer glaubt, er stamme nicht vom Affen ab, ist ein lebender Gegenbeweis!

#2

An Gott glauben ok aber wer meint Gott hätte die Welt vor ca. 4k erschaffen hat und damit die Evolotionstheorie in Frage stellt ist kann einfach nicht intelligent sein.
Das ist ein Widerspruch imo


DerBronco
Beigetreten: 15.03.2007
Oldschool Grinder

Original von Derwin0r

Nein, ich kann dir die Wahrscheinlichkeit nicht sagen und sie spielt auch keine Rolle, aber die Tatsache allein dass es eine Wahrscheinlichkeit ist läßt beide Ausgänge zu. Und niemand kann beweisen dass es existiert oder nicht.

Die Wahrscheinlichkeit ist absolut maßgeblich! Die Unwiderlegbarkeit gilt für unendlich viele schwachsinnige, unwahrscheinliche Aussagen; Beispiele gibt es ja mehr als genug (Flying Spaghetti Monster usw.)
Also müssen wir eine Wahrscheinlichkeitsaussage treffen. Alles, was wir bisher über das Universum erfahren konnten deutet gegen eine Existenz von Gott. Auch die (wenn auch sicherlich beschränkte) menschliche Logik verneint die Möglichkeit eines allmächtigen, allgütigen Gottes. Die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines Gottes im Sinne der monotheistischen Religionen ist verschwindend gering.

Um es ganz offen zu sagen: Wer heutzutage in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist, ohne indoktriniert worden zu sein und dabei ausreichenden Zugang zu Informationsquellen besass, aber immer noch an den Gott im Sinne einer der monotheistischen Weltreligionen glaubt, ist für mich einfach nur dumm.
Der Glaube an Gott ist unvertretbar geworden.


stigmata


Jiub
Beigetreten: 21.01.2008
Poker Player

Original von DerBronco
Um es ganz offen zu sagen: Wer heutzutage in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist, ohne indoktriniert worden zu sein und dabei ausreichenden Zugang zu Informationsquellen besass, aber immer noch an den Gott im Sinne einer der monotheistischen Weltreligionen glaubt, ist für mich einfach nur dumm.
Der Glaube an Gott ist unvertretbar geworden.

Was soll das heißen, unvertretbar? Ich glaube nicht an Gott, aber wenn ichs tun würde wer das mein Recht und ich müsste das vor niemandem vertreten. Jeder kann glauben was er will und niemand hat das Recht darüber zu urteilen. Natürlich könnte ich genauso gut an unsichtbare äffchen glauben, auch das wäre mein Recht. Ich will schließlich nicht andere von meinem Glauben überzeugen. Ein Freund von mir, Chemiker, hat immer behauptet wir alle befänden uns in einer riesigen Zahnpastatube, weil unser Sonnensystem ähnlich aufgebaut ist wie ein Fluidatom. Jeder wie er will.


DerBronco
Beigetreten: 15.03.2007
Oldschool Grinder

Original von Jiub
Was soll das heißen, unvertretbar? Ich glaube nicht an Gott, aber wenn ichs tun würde wer das mein Recht und ich müsste das vor niemandem vertreten. Jeder kann glauben was er will und niemand hat das Recht darüber zu urteilen. Natürlich könnte ich genauso gut an unsichtbare äffchen glauben, auch das wäre mein Recht. Ich will schließlich nicht andere von meinem Glauben überzeugen. Ein Freund von mir, Chemiker, hat immer behauptet wir alle befänden uns in einer riesigen Zahnpastatube, weil unser Sonnensystem ähnlich aufgebaut ist wie ein Fluidatom. Jeder wie er will.

Ich habe nicht gesagt dass es nicht sein Recht ist an Gott zu glauben, ich will das Ganze ja auch weder verbieten noch öffentlich sanktionieren oder sonstwas. Ich sage nur, dass er eine Meinung vertritt, die argumentativ nicht haltbar ist weil nichts dafür, aber alles dagegen spricht. Und wer so eine Meinung vertritt darf in meinen Augen - ähnlich wie bei den unsichtbaren Äffchen - legitimerweise (gelinde ausgedrückt) belächelt werden.


ForTheLove
Beigetreten: 19.08.2007
PokerStrategist

Warum ich nicht an an den christlichen Gott glaube und warum vor Gott nicht alle Menschen gleich sind:

Ein Chinesisches Kind welchem irgendwo im Wald geboren wird, hat wohl nicht annähernd die gleichen Chancen an den christlichen Gott zu glauben wie jemand, der von einer christlichen Familie erzogen wird.
=>Warum sollten z.B. deutsche Kinder höhere Chancen haben ins Paradies zu kommen?

Abgesehen davon scheint mir das alles so tief boshaftig zu sein...
Wie Dinge, dass Sünde übertragen wird auf Nachkommen (oder warum gibt es tote Neugeborene/Kinder?).

Warum sterben Menschen überhaupt zu unrecht?

Glaube ich an irgendwas wie Gott? Nein, nicht personalisiert.
Ich weiß nicht, was vor dem Universum ist, vermutlich werde ich das auch nie, aber damit komme ich klar ;)

Too many questions


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von DerBronco

Original von Derwin0r

Nein, ich kann dir die Wahrscheinlichkeit nicht sagen und sie spielt auch keine Rolle, aber die Tatsache allein dass es eine Wahrscheinlichkeit ist läßt beide Ausgänge zu. Und niemand kann beweisen dass es existiert oder nicht.

Um es ganz offen zu sagen: Wer heutzutage in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist, ohne indoktriniert worden zu sein und dabei ausreichenden Zugang zu Informationsquellen besass, aber immer noch an den Gott im Sinne einer der monotheistischen Weltreligionen glaubt, ist für mich einfach nur dumm.
Der Glaube an Gott ist unvertretbar geworden.

Was ein Schwachsinn!
Ich bin genau so aufgewachsen, meine Eltern waren nicht wirklich christlich geprägt, ich hatte ausreichend Informationsquellen, hab mein Abitur gemacht, also auch eine einigermaßen gute schulische Ausbildung genossen und hab mit ca. 18 richtig zum Glauben gefunden. Du willst mir jetz erzählen ich wäre dumm und mein Glaube ist unvertretbar??

Das is leider die krasse Intoleranz die leider viele in unserer Gesellschaft haben und nur zu Konflikten führt.


GoreHound
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

Original von Derwin0r
(kann ein Mod bitte ne Umfrage adden???)

done.


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