Mal ganz abgesehen vom Energieverbrauch braucht man ja auch Vehikel, die eine solche Beschleunigung aushalten. Ganz zu schweigen von einer potentiellen Besatzung.
Ich weiß nicht mehr wie, aber in meiner Jugend hatte ich mir mal ausgerechnet daß man selbst bei einer Beschleunigung, die ein Mensch gerade so aushält, ~70 Jahre lang beschleunigen müsste um Lichtgeschwindigkeit zu erreichen.
Um Distanzen von Lichtjahren zu überwinden führt imo kein Weg daran vorbei, außerhalb der Zeit zu reisen.
Ein Warpantrieb krümmt die Raumzeit und verkürzt dadurch den Weg der zurückgelegt werden muss. Man fliegt nicht wirklich mit Lichtgeschwindigkeit. Das ist nach jetzigem Verständnis nicht möglich. Man nutzt aber eben die Zeit die das Licht braucht um von A nach B zu kommen als Vergleichswert. So habe ich zumindest den "klassischen" Warpantrieb verstanden. Da erübrigt sich das ganze mit der Beschleunigung.
Die benötigte Energie ist zwar noch sehr groß, aber wenn es nur an der benötigten Energie scheitert so einen Antrieb zu bauen, wäre dies schon ein unfassbarer Fortschritt und würde noch mal ganz neue Fragen aufwerfen zum Fermi Paradoxon in Zusammenhang mit dem "Großen Filter".
Das Paper steht leider nicht zur öffentlichen Einsicht sonst hätte ich es schon mal durchgelesen. Aber vielleicht nutze ich die 2 Wochen kostenlosen Zugang um mir das Paper mal zu Gemüte zu führen.
Original von Paxis
Ein Warpantrieb krümmt die Raumzeit und verkürzt dadurch den Weg der zurückgelegt werden muss. Man fliegt nicht wirklich mit Lichtgeschwindigkeit.Spoiler
Das ist nach jetzigem Verständnis nicht möglich. Man nutzt aber eben die Zeit die das Licht braucht um von A nach B zu kommen als Vergleichswert. So habe ich zumindest den "klassischen" Warpantrieb verstanden. Da erübrigt sich das ganze mit der Beschleunigung.
Die benötigte Energie ist zwar noch sehr groß, aber wenn es nur an der benötigten Energie scheitert so einen Antrieb zu bauen, wäre dies schon ein unfassbarer Fortschritt und würde noch mal ganz neue Fragen aufwerfen zum Fermi Paradoxon in Zusammenhang mit dem "Großen Filter".
Das Paper steht leider nicht zur öffentlichen Einsicht sonst hätte ich es schon mal durchgelesen. Aber vielleicht nutze ich die 2 Wochen kostenlosen Zugang um mir das Paper mal zu Gemüte zu führen.
ok das ist natürlich was anderes. Das wäre wohl dann, als würde man sich ein Wurmloch erzeugen,
Wurmloch ist noch mal was anderes. Da kannst du theoretischerweise jede beliebige Entfernung des Universums überwinden, fast ohne Zeitverlust. Du brauchst dafür natürlich die beiden Löcher an den richtigen Stellen, dann fliegst du einfach durch.
So weit ich weiß ist der aktuelle Konsens, dass es keine Wurmlöcher gibt oder geben kann.
Ja, ein Wurmloch ist ist halt komplett gefaltet, der Warpantrieb schafft nur ne Krümmung
Das zugrundeliegende Prinzip ist nach meiner Logik das selbe.
STS-121 Space Shuttle Launch
Spoiler
The STS-121 was the 115th Space Shuttle Mission,
the 32nd Space Shuttle Discovery Flight,
and the 18th flight of a Shuttle to the ISS.
July 4, 2006 @ Kennedy Space Center
Original video was created by indiegun,
Soundtrack and musicvideo by myself.
gerade gehört, dass der Mars-Rover Pflanzenreste auf dem roten Planeten gefunden haben will.
Original von rmsds
gerade gehört, dass der Mars-Rover Pflanzenreste auf dem roten Planeten gefunden haben will.
Am 1. April wurden immer die grössten Entdeckungen der Geschichte gemacht.
Darauf wollte ich hinaus.
Vor allem in diesen Bereich gibt es jedes Jahr den erstkontakt oder sowas
Original von Rubnik
Mal ganz abgesehen vom Energieverbrauch braucht man ja auch Vehikel, die eine solche Beschleunigung aushalten. Ganz zu schweigen von einer potentiellen Besatzung.
Ich weiß nicht mehr wie, aber in meiner Jugend hatte ich mir mal ausgerechnet daß man selbst bei einer Beschleunigung, die ein Mensch gerade so aushält, ~70 Jahre lang beschleunigen müsste um Lichtgeschwindigkeit zu erreichen.
Um Distanzen von Lichtjahren zu überwinden führt imo kein Weg daran vorbei, außerhalb der Zeit zu reisen.
Bei Warp bewegt sich das Schiff nicht, sondern es gleitet in seiner Warpblase dahin. Und in dieser Warpblase "steht" das Schiff, sprich, es erfährt keine Bewegungskräfte. Bricht die Warpblase zusammen, so "hüpft" das Schiff aus dem Raum in der Warpblase in den Normalraum zurück. In beiden Räumen aber steht es still und erfährt daher keine Bewegungskräfte. Vielleicht gäbe es einen kleinen Ruckler.
Original von Paxis
So. Nur noch eine Frage der Zeit bis wir beim Warpantrieb sind![]()
Der Ansatz des US-amerikanischen Wissenschaftlers Dr. Erik Lentz von der Universität Göttingen, kommt allerdings ganz ohne negative Materie oder hypothetische Teilchen aus. Seine neueste Studie beschreibt, wie man mit bereits vorhandenen und umsetzbaren physikalischen Eigenschaften eine Beschleunigung auf Lichtgeschwindigkeit umsetzen könnte.
kleine ergänzung: ich habe es so verstanden, dass man für lichtgeschwindigkeit oder FTL weiterhin negative energie benötigen würde. insofern wäre das obige zitat nicht ganz korrekt.
edit: oh, ich hab das paper mit einem anderen küzlich erschienen verwechselt, nämlich; https://arxiv.org/abs/2102.06824
das von paxis gibts btw als open-access hier: https://arxiv.org/abs/2006.07125
Thx für den link. Das paper von dem Göttinger Wissenschaftler braucht keine negative Energie mehr nur eben sehr viel positive
Werde mir das paper mal durchlesen.
https://www.washingtonpost.com/technology/2021/04/16/nasa-lunar-lander-contract-spacex/
Das ist ziemlich krass. NASAs Artemis Programm plant die nächste bemannte Mondlandung in Kooperation mit dem privaten Raumfahrsektor und ende diesen Monats sollte aus immerhin noch drei Mitbewerbern einer rausgekegelt werden. Mit im Rennen waren Blue Origin (die Firma von Bezos), Dynetics und SpaceX. Leider wurde das NASA Budget unter Biden jetzt gesenkt. Idealerweise wäre es imo auf ein Wettbewerb zwischen BO und SpaceX rausgelaufen. Die zweitbeste Option ist dann wahrscheinlich 100% SpaceX, so wie jetzt wohl geschehen, da alle anderen zu teuer wären und damit das Budget schon im Voraus sprengen. Jetzt muss Elon liefern.
Lustig dass das die Washington Post zuerst bringt, die gehört Bezos
Den Hinflug wird es in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich geben können. Das wär dann aber eine Selbstmordmission.
Einen erfolgreichen Rückflug werden wir vielleicht zu Lebzeiten nicht mehr erleben. Außer natürlich man fliegt nur in die Umlaufbahn ohne zu landen.
Der Mars ist aber ohnehin ein trostloser Ort und den Aufwand für eine Basis oder dergleichen nicht wert.
Dann macht es eher Sinn auf dem Mond was aufzubauen und zu forschen.
Original von HijackerStar
Den Hinflug wird es in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich geben können. Das wär dann aber eine Selbstmordmission.
Einen erfolgreichen Rückflug werden wir vielleicht zu Lebzeiten nicht mehr erleben. Außer natürlich man fliegt nur in die Umlaufbahn ohne zu landen.
Der Mars ist aber ohnehin ein trostloser Ort und den Aufwand für eine Basis oder dergleichen nicht wert.
Dann macht es eher Sinn auf dem Mond was aufzubauen und zu forschen.
#this
Sieht Elon Musk anders.
Würde auch eher seinen Vorhersagen glauben als random "es geht nicht" Leuten. Technologie entwickelt sich exponentiell.
Davon abgesehen hat euer Vorredner vom Mond gesprochen und nicht vom Mars.
Schön wär's.
Der Fortschritt im Weltraum ist vergleichsweise sehr langsam und im Vergleich zu Zeiten der Mondlandung auch sehr abgebremst worden.
Selbst das ISS Projekt hat es nicht geschafft richtig Fahrt aufzunehmen.
Das Ende des SpaceShuttle Programms hat ebenfalls vieles zurückgeworfen