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[Geschlossen] Die Euro Lüge - Interview

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Lio70
Beigetreten: 28.12.2006

Original von Cuoco199
1. war dieser laden vergleichsweise einfach viel teurer als der durchschnitt, das ist mal klar, weshlab es nicht als beispiel genommen werden kann. Zweitens sind auch 40 % innerhalb von 12 jahren nicht gerade wenig!!!

1. nein, war er nicht
2. doch, das ist es

Mal ein DM-Beispiel: 1978 habe ich bei uns noch Eis für 15 Pfennig die Kugel gekauft. Etwa 2000, also 22 Jahre später, kosteten dieselben Kugeln 60 Pfennig. 400% in 22 Jahren macht ca. 6,5% pro Jahr - das ist schon eher viel ...


Original von Cuoco199
1. war dieser laden vergleichsweise einfach viel teurer als der durchschnitt, das ist mal klar,

Das ist überhaupt nicht klar. Der Laden war etwas billiger als die meisten anderen Bäckereien in der Umgebung.

weshlab es nicht als beispiel genommen werden kann.

Und warum nicht? Eine durchdachte Begründung sehe ich nicht hinter dieser Forderung.

Zweitens sind auch 40 % innerhalb von 12 jahren nicht gerade wenig!!!

Haben die drei Ausrufezeichen eine besondere Bedeutung?

Es ist vollkommen egal, ob 40% über 12 Jahre viel oder wenig ist. Wenn man den Euro mit der DM vergleicht, zählt alleine die Differenz. Und zu DM-Zeiten, wo die die durchschnittliche Inflationsrate bei 3,5% p.a. lag, sind die Preise in einem 12-Jahres-Zeitraum im Schnitt um 51% gestiegen.

Der Preisanstieg bei diesem Brötchen war also geringer als zu kompletten DM-Zeiten.


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006

Ich habe 1982 für eine Tasse Kaffee (und er war nicht mal gut) in Baden Baden 4,20 DM gezahlt.

Und was will uns der Dichter damit sagen? Nichts. Außer dass solch anekdotischen Erfahrungen in der Regel nichts mit dem Problem zu tun haben.

Aber vielleicht kann ja mal jemand für ein x-beliebiges Produkt (Kiste Bier z.B.) die Preisentwicklung von 197x bis jetzt recherchieren. Vermutlich wird seit Einführung des € keine erhöhte Preissteigerung sein.


Lio70
Beigetreten: 28.12.2006

Original von Egozocker
Ich habe 1982 für eine Tasse Kaffee (und er war nicht mal gut) in Baden Baden 4,20 DM gezahlt.

Und was will uns der Dichter damit sagen? Nichts. Außer dass solch anekdotischen Erfahrungen in der Regel nichts mit dem Problem zu tun haben.

Aber vielleicht kann ja mal jemand für ein x-beliebiges Produkt (Kiste Bier z.B.) die Preisentwicklung von 197x bis jetzt recherchieren. Vermutlich wird seit Einführung des € keine erhöhte Preissteigerung sein.

Deshalb ermittelt das statistische Bundesamt den Verbraucherpreisindex auch auf Basis eines Warenkorbs. Beim statistischen Bundesamt selbst kann man sich die statistischen bzw. wissenschaftlichen Grundlagen dazu anlesen, wenn man auf so trockenen Stoff steht. Es ist jedenfalls unwahrscheinlich, dass der Warenkorb gezielt zur Euroumstellung manipuliert wurde um einen gestiegenen Verbraucherpreisindex zu kaschieren, da der Warenkorb dann plötzlich extreme Änderungen erfahren hätte, was aber nicht der Fall ist.


Cuoco199
Beigetreten: 23.02.2009

ich hab in dem bereich eigentlich nicht gung wissen um mitdiskutieren zu können, das geb ich zu und das hatte ich auch garnicht vor. Ich hab nur meine Erfahrung mitteilen wollen, dass ich vor der dem Euro selten für ein brötchen mehr als 30 pfennig bezahlt habe und zwar in den meisten berliner bäckerein. 40 pfennig war schon extrem selten. Nur ein oder zwei jahre früher haben sie sogar 25 pfennig gekostet. Kann auch subjektive wahrnehmnung gewesen sein. Aber das war der Preis den ich für Brötchen bezahlt habe.

p.s. und wenn ich das nächste mal jemanden von den Stromlieferanten etc. am telefon habe, werde ich nochmal fragen und lasse mir das sogar per e-mail bestätigen, falls sie dazu bereit sind und antworte in diesem thread.

Drei Ausrufezeichen nebeneinander bedeuten eigentlich nicht mehr als es eins tut.


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Eigentlich wollt ichs nicht schreiben weil man aufgrund eines einzigen Artikels ja nicht urteilen kann. Aber weil hier alle so auf den Brötchen rumreiten mach ichs doch. Aber ich bin mir ziemlich sicher, daß ich für eine Milchschnitte als Kind (schätze mal 1985) 50 Pfennig bezahlt habe, war aber auch nicht Supermarkt sondern Tante Emma Laden außerdem halt einzeln. Macht bei 5 Stück als 1,28€. Ist vielleicht schon ein Jahr her, da hab ich nen 5er Pack für 99 Cent gesehen.
Außerdem Brötchen für 5 Pfennig anno 2001 glaub ich nicht.


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006

Original von Lio70

Original von Egozocker
Ich habe 1982 für eine Tasse Kaffee (und er war nicht mal gut) in Baden Baden 4,20 DM gezahlt.

Und was will uns der Dichter damit sagen? Nichts. Außer dass solch anekdotischen Erfahrungen in der Regel nichts mit dem Problem zu tun haben.

Aber vielleicht kann ja mal jemand für ein x-beliebiges Produkt (Kiste Bier z.B.) die Preisentwicklung von 197x bis jetzt recherchieren. Vermutlich wird seit Einführung des € keine erhöhte Preissteigerung sein.

Deshalb ermittelt das statistische Bundesamt den Verbraucherpreisindex auch auf Basis eines Warenkorbs. Beim statistischen Bundesamt selbst kann man sich die statistischen bzw. wissenschaftlichen Grundlagen dazu anlesen, wenn man auf so trockenen Stoff steht. Es ist jedenfalls unwahrscheinlich, dass der Warenkorb gezielt zur Euroumstellung manipuliert wurde um einen gestiegenen Verbraucherpreisindex zu kaschieren, da der Warenkorb dann plötzlich extreme Änderungen erfahren hätte, was aber nicht der Fall ist.

Das weiß ich wohl, aber in diesem thread haben ja schon einige behauptet, dass der Warenkorb manipuliert sei. Ich wollte diesen Jüngern von Verschwörungstheoretikern nicht noch mehr Futter geben.


Original von Cuoco199
ich hab in dem bereich eigentlich nicht gung wissen um mitdiskutieren zu können, das geb ich zu und das hatte ich auch garnicht vor. Ich hab nur meine Erfahrung mitteilen wollen, dass ich vor der dem Euro selten für ein brötchen mehr als 30 pfennig bezahlt habe und zwar in den meisten berliner bäckerein. 40 pfennig war schon extrem selten. Nur ein oder zwei jahre früher haben sie sogar 25 pfennig gekostet. Kann auch subjektive wahrnehmnung gewesen sein. Aber das war der Preis den ich für Brötchen bezahlt habe.

p.s. und wenn ich das nächste mal jemanden von den Stromlieferanten etc. am telefon habe, werde ich nochmal fragen und lasse mir das sogar per e-mail bestätigen, falls sie dazu bereit sind und antworte in diesem thread.

Drei Ausrufezeichen nebeneinander bedeuten eigentlich nicht mehr als es eins tut.

Ja gut aber die Billigbrötchen gibts in Berlin immer noch für 19 ct also Standard Inflation.


Original von FjodorM
Ja gut aber die Billigbrötchen gibts in Berlin immer noch für 19 ct also Standard Inflation.

die gibt es auch schon für die hälfte auch einzelne


AbbAUbaR
Beigetreten: 26.02.2007

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