Oh ein Dampferfred. Da klinke ich mich gleich mal ein. Gestern vor einem Jahr habe ich meine erste Dampfe gekauft. Erstmal ein Pen-Model, um rauszufinden, ob es überhaupt für mich taugt. Kanger T3D-Verdampfer auf nem Vision Spinner 2. Da wusste ich aber schon, dass ich voll einsteigen würde (mit Selbstwickeln und -mischen), wenn sich das als brauchbarer Ersatz erweisen sollte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich im Alter von knapp 51 Jahren 38 Jahre Tabakkonsum und diverse Ausstiegsversuche hinter mir. Nach ca. 5 Wochen Dualuse war ich die Sargnägel endlich los. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass es eine Methode gibt, mit der man derart schmerzfrei von den Kippen loskommt. Ca. 30 filterlose Selbstgedrehte pro Tag waren es so die letzten Jahre. Jetzt, wo ich es schreibe, habe ich Tränen in den Augen, weil es sich anfühlt als wäre mir ein zweites Leben geschenkt worden. Ich hatte mich wirklich schon damit abgefunden nie mehr davon loszukommen und entsprechend zu enden.
Ich dampfe 5er (angefangen mit 18er) M2L bei moderaten 10-15W, je nach Masse der Coil. Wegen der TPD2 und weil ich ja selbst gedreht hatte, habe ich meinen Break-even noch nicht ganz erreicht aber dafür reicht mein EU-Bunker wohl für die nächsten 20-25 Jahre.
Wie ich zum Dampfen kam? 2014 sah ich den ersten Dampfer. Wohl auch um eine Ausrede zu haben mein Verhalten nicht zu ändern fragte ich ihn, ob man sich denn da nix vormache, weil man ja immer noch Nikotin konsumiert. Darauf antwortete er mir, dass von den ganzen Giften im Tabakrauch Nikotin noch das harmloseste sei. Nun, wer bin ich, dass ich meinem Hausarzt widerspreche? Meine ersten oberflächlichen Recherchen waren erstmal nicht so vielversprechend. Liquids ungefähr so teuer wie Tabak und Blättchen und dann noch regelmäßig Verdampferköpfe wechseln und Müll produzieren war nix für mich. Bis ich dann letzten Sommer nochmal genauer suchte und eben auf Selbstwickler und selbstmischen stieß. Ganz großen Dank auch an meinen "Lebensretter" Philgood.
Vape on