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Eure schlimmsten Schmerzen

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3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Hatte die Story glaub ich schon mal gelesen, aber hab gerade wieder Tränen in den Augen...

Ich hatte damals auch Bilder von sowas gesehen und musste mich gut anstrengen nicht zu kotzen.


Antwort
Zitat
Atzenmax
Beigetreten: 17.10.2007

Steißbeinfistel, ja... ;(

Hoffentlich kommt das bei mir NIE wieder!


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Zitat

Hatte noch nicht so viel krasses. Hab mir mal mein Fersenbein gebrochen, aber das war gar nicht so schlimm, wenn ich mich recht entsinne.

Das schlimmste was mir spontan einfällt ist, dass meine Kniescheibe für ca. 30min draußen war. Das ist echt die Hölle.
Dafür war der Trip auf den Schmerzmitteln danach umso geiler :megusta:


Antwort
Zitat
Dustwalker
Beigetreten: 30.07.2006

LP, nach dem 3ten Neuversuch von Doc+mittlerweile hinzugezogenen Oberarzt, wobei sie immer mal wieder auf den Kochen gestochen haben war ich nur noch am flennen/schreien, nach dem 5ten habe ich laut GF mit pysischer Gewalt gedroht wenn sie mich noch einmal anfassen und war 2min später eingepennt, ich selbst habe an den Teil quasie keine Erinnerung mehr.

Meine Steißbeinfistel war ich nach 3 Tagen wieder @Home, habe ~4 Monate den Kram selber ausgestopft, die ersten 2 Wochen tat das Ausduschen zwar weh, aber keinesfalls wie des hier beschriebene von anderen, und mir hatten sie auch son Schnitzel großes Stück wie aussem toaster rausgeschnitten.


Antwort
Zitat

Dann wirds mal Zeit für meinen Roaccutan Tripreport.

Vorgeschichte

Spoiler

Ich hatte damals mittelschwere Akne, also nicht mal so schwer, dass sie auf diese Art und Weise und mit so einem Medikament hätte behandelt werden müssen.
Probiert habe ich vorher wirklich alles. Masken, Salben, Tabletten, Kuren etc.
Meine Mutter war von Anfang an gegen dieses Medikament und hat mir auch gesagt das bei meiner Akne es mir kein Hautarzt verschreiben würde.
Bekam auch mehrere Absagen und ich solle doch "das beste draus machen" und andere hätten es ja wesentlich schlimmer und bei mir wäre es nicht notwendig auf sowas zurückzugreifen.
Aber wenn man weiß, was für Monster Teenies sein können, kann man sich auch vorstellen unter was für einem innerlichen Druck ich damals gelitten habe.
Bei dem letzen Hautarzt fing ich noch im Wartezimmer unfassbar an zu weinen und bekam es letzendlich dann tatsächlich verschrieben wenn auch "auf eigene Gefahr".

Dummerweise begann der Leidensweg ab dann erst richtig.
Laut dem Hautarzt kann dieses Medikament sehr unangenehme Nebenwirkungen haben und ein paar leichtere treten bei sogut wie jedem auf.
Dazu zählen trockene Lippen, Nasenbluten, Rückenschmerzen.
Nach meiner ersten Einnahme geschah erstmal nichts. Erst kurze Zeit später fing es dann an richtig bunt in meinem Gesicht zu werden. Das zog sich so eine Woche hin. Die Akne war richtig krass ausgebrochen, was aber normal sein sollte, denn erst wirds schlimmer, bevor es besser werden kann.

Nach der Woche kamen dann von 0 auf 100 übelste Nebenwirkungen.

- Trockene Lippen (wenn ich meinen Mund beim Essen zuweit öffnete, oder lachte, rissen meine Mundwinkel)
- Nasenbluten (nachts aufgewacht, Bett voller Blut)
- Gelenkschmerzen (Konnte nichtmehr sitzen, Turmspringen, Trampolin, Turnen war nicht mehr möglich)
- Heulattacken, Depressionen (Leben war imo sinnlos, bin der hässlichste Mensch etc, niemand liebt mich etc.)

Habe mich Tag für Tag mehr und mehr in meinem Zimmer verschanzt und pünktlich Abends um 10 eine Tablette eingeworfen.
Irgendwann begann mein Körper ganz komisch zu reagieren (nach 3 Wochen etwa)
In einem Moment fror ich und konnte kaum sprechen weil mein Körper so zitterte und im anderen Moment habe ich so geschwitzt und mir wurde schwarz vor Augen weil es so warm war.
Ihr könnt ja mal den Wasserhahn auf ganz heiss drehen und die Hand drunter halten, klein wenig kälter, in so einem Wasser badete ich.
Meine Haut war danach krebsrot und ich holte mir regelmäßig leichte verbrennungen, aber nur so war die Kälte auszuhalten.

Dann fing die Akne an besser zu werden bzw. zu verschwinden.
Alle paar Wochen musste ich zum Hautarzt Blut abnehmen und sollte bei den kleinsten Beschwerden ihm berichten. Habe ich obv nicht getan, da er die Behandlung dann wohl direkt abgebrochen hätte.
Wie sehr ich damals mit meinem Leben spielte kann ich nicht genau beurteilen, Freunde von mir die es nahmen, hatten bis auf die Standard Nebenwirkungen nichts. Auf alle Fälle litt ich ein halbes Jahr vor mich hin bis es dann Tag für Tag besser wurde. Ich konnte mich mit meinen "Behinderungen" arrangieren und erhöhte die Dosis.

Das nächste halbe Jahr war dann nochmal richtig krass. Ich bin nachts den Deich im Winter (bei Minusgraden) in Unterwäsche rauf und runter gelaufen und fühlte mich wie in einer anderen Welt. Ich wurde nicht krank, körperliche Schmerzen spürte ich nicht mehr. Dafür wurde der psychische Druck größer. Woher er kam weiss ich nicht, aber die Narben vom ritzen habe ich zum Teil heute noch. Es war wie ein Ventil zum Druck ablassen.
Das ganze wurde dann im laufenden Jahr mal besser mal schlechter, die Nebenwirkungen wechselten sich ab, bis ich nach 2 Jahren von alleine aufgehört habe dieses Medikament zu nehmen.

Es hiess die Akne könnte wieder kommen und dann wäre alles vorherige umsonst gewesen, aber das störte mich nicht mehr.
Ich wollte endlich wieder normal essen können, küssen können, meine Kraft wieder haben, einfach normal sein.
Direkt am Tag nach dem absetzen war ich wie genesen. Es war total verrückt, als hätte ich Bäume ausreißen können. Und hatte auch keinerlei Probleme oder beschwerden mehr.
Und scheinbar war die Behandlung lang genug, denn bis heute bin ich komplett Aknefrei.

Ob ich es nochmal tun würde bezweifle ich, allerdings denke ich heute natürlich auch anders als damals.
Gibt wie gesagt auch bisher in meinem Bekanntenkreis niemanden der ähnliches mit dem Medikament durchmachen musste.
Alles in allem muss ich aber sagen, dass wenn etwas wirklich gegen Akne hilft, es dieses Medikament ist.

Hab den Text jetzt einfach mal so runtergeschrieben, sehe später nochmal genauer nach ob ich was vergessen habe, cheers ;)


Antwort
Zitat
mju12
Beigetreten: 18.04.2006

ICH SCHWÖRS DIR MAN


Antwort
Zitat
Spooky99
Beigetreten: 31.03.2006

Schlimme Sachen hier

Beim mir fällt mir nur das Wort WSR ein.
WSR steht für Wurzelspitzenresektion.

Fing alles mit Schmerzen im Zahn an. Hin zum Zahnarzt und der erstmal mit kleiner Betäubung den Wurzelkanal sauber gemacht oder so ähnlich. Sind super Schmerzen trotz Betäubung wenn Die Nerven gekitzelt werden.

Tja Schmerzen wurden durch die Tortur nicht besser. Mittlerweile Umzug und anderer Zahnarzt. Ende vom Lied zum Kieferchirugen und nach Röntgenaufnahme hiess es dann muss ne WSR gemacht werden.

Am Tag der OP war mir schon richtig schlecht, hatte mich vorher mal im Internet über die WSR informiert :).
Also ging es los Betäubung rein und dann das absolut unangenehmste ein Drahgestell.
Dazu muss man bis zum Anschlag den Mund aufreissen und dann dann wird das Gestell dort irgendwie reinmontiert. Das schlimmste das Metall schneidet so derbe in die Mundwinkel rein, das es trotz mehrfacher Betäubung noch weh tut.
Dann ging die OP los. Das Gefühl war einfach super nicht unbedingt vom Schmerzfaktor. Das einreissende Metall in den Mundwinkeln hat für Ablenkung gesorgt. Aber das Geräusch wenn die Wurzelspitze gekappt wird. Ist einfach super, Geräusch unglaublich laut ähnlich wie wenn jemand mit einer Kreissäge arbeitet. Dazu dann so ein tolles Gefühl wenn der Mund sich mit Blut füllt. War froh als ich damit durch war.
Die 2 Tage Zahnschmerzen danach waren da Kindergeburtstag.

Tja natürlich hat das ganze nix gebracht. Schmerzen immer noch da. Wieder hin zum Arzt. Ansage der Zahn muss raus. Dann sagt der Arzt der Zahn sieht eigentlich noch gut aus, wäre Schade drum. Es gäbe ne 50/50 Chance das es beim zweiten Mal besser klappt. Tja und ich dachte mir ist ein Flip Risk it :)
Ergebnis na klar wieder mal hat es nix gebracht. Wieder hin zum Arzt. Der Arzt wieder wir könnten das ganze noch mal probieren, gibt da ne 20 Prozent Chance das es klappt.
Ich nur GTFO und zieh den Zahn raus, faxen dicke.

Endergebnis; Zahn ist raus, Schmerzen immer noch da :)

Abrechnung:

1 x Wurzelkanal säubern und auf den Nerven rumtrampeln wortwörtlich
2 x WSR OP ohne Ergebnis
1 x wohlmöglich gesunder Zahn raus
unzählige Schmerztabletten die ich wie Smarties gegessen habe.


Antwort
Zitat
3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Easy Zahn um Zahn ziehen lassen, irgendwann wird der Schmerz schon aufhören.

Spoiler

:|


Antwort
Zitat
Patte87
Beigetreten: 10.11.2008

wie können die schmwerzen denn noch da sein wenn der zahn draußen istß


Antwort
Zitat
Picasso25
Beigetreten: 25.09.2006

ich glaub Steißbeinfisteln kann ich never überbieten, das sieht ja unfassbar böse aus ;(

Mein schlimmster Schmerz/Erlebnis:
War bei der Bundeswehr und hatte noch 5 Wochen Wehrdienst vor mir, aber es standen 2 Wochen behindertes outdoorcamping an. Bin zum Bundeswehrarzt, hab gesagt meine nase tut weh, bin erkältet etc. Er hat es sich angeguckt und mich am nächsten Tag ins Bundeswehrkrankenhaus schicken lassen zur genaueren Untersuchung. Dort angekommen meint der Arzt "oh schräge Nasenscheidenwand, Nasennebenhöhlenentzündung, Zysten in den Nebenhöhlen, müssen dringend operieren!"
Ich natürlich etwas geplättet, aus blau machen wurd ne OP, aber besser als 2 Wochen biwaken. Problem war nur, dass der nächste freie Termin mit Vollnarkose (was standard ist bei so einer Operation) 4 Monate später war, hab dem Arzt also örtliche Betäubung vorgeschlagen, da ich dann mit Krankschreibung + Wehrsold chillen konnte. Er hat dann eingewilligt und 1 Woche später hatte ich den Termin.

Es war der absolute Horror, nicht unbedingt die physischen Schmerzen, eher die seelischen. Ich lag 2 Stunden in kompletter Verkrampfung auf dem Tisch und kam mir vor wie beim Schlachter. Die Zysten und Polypen wurden mit Hammer und Meißel rausgehämmert, teilweise ließ die örtliche Betäubung dann noch immer wieder nach so dass ich vereinzelte Schnitte gespührt habe.
Ich hab mir in meinem Leben schon einiges gebrochen, Nagel durch den kompletten Zeh als Kind, halben kleinen Finger beim spielen als Kind durchgeschnitten etc, aber diese 2 Stunden unter dem Messer, wenn man machtlos nicht hingucken will aber es dennoch tut, die Augen öffnet und ein hammer mit voller Wucht unter den Augen in den Kopf fährt und man leichte dumpfe Schläge wahrnimmt. Ich würds für kein geld der Welt erneut nur mit örtlicher Betäubung machen^^

So long story, tl;dr


Antwort
Zitat
3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Original von Patte87
wie können die schmwerzen denn noch da sein wenn der zahn draußen istß

Weil ja mit dem Ziehen des Zahnes die gesamten Nerven aus dem Kiefer entfernt werden, nä?


Antwort
Zitat
Bendiger
Beigetreten: 25.10.2009

Hab seit etwa 8 Monaten starke brennende/stechende/ziehende Schmerzen über den ganzen Rücken und die gesamte Kopfhaut, verbunden mit extremer Berührungsempfindlichkeit, auch großflächig. ( da wo halt Haare sind, nicht das Gesicht, okay da wo der douchebagbart sprießt auch nicht _cool: ).

Sieht auch nicht so aus als ob es in naher Zukunft besser werden wird, hab auf der Ärzteskala schon so ziemlich alles durch.

Sind zwar von der Intensität her nicht die schlimmsten Schmerzen die ich jemals erlebt habe ( das war direkt nach einem Armbruch als der Arm so "runterhang" mit 15 oder 16, kann auch sein dass ich da einfach noch ne extreme Pussy war und es mir deshalb so schlimm vorgekommen ist ? ), aber aufgrund der verdammt langen Dauer ( hab von morgens bis abends permanent starke Schmerzen ) und der nicht vorhandenen Aussicht auf Besserung def. meine schlimmsten Schmerzen.

Myofasziales Schmerzsyndrom nennt sich der ganze Spaß, ist wahrsch. aufgetreten weil ich 2,5 Jahre Veganer war und mir da der Welt zuliebe und um Tierleid zu vermeiden selbst Tierleid ( lol ) zugefügt habe durch B12-Mangel.

Anscheinend werden dadurch bedingt die Muskeln und Sehnen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff + Nährstoffen versorgt und der Scheiss entsteht, ist quasi sone Dauerkontraktion was dann sonem Nervenschmerz gleichkommt.

Im Internet gehen die Meinungen auseinander, auf einigen Seiten steht sehr gute Diagnose, top therapierbar, woanders wieder unheilbar, denke man sollte sich darauf nicht so sehr verlassen.

Habe leider schon so ziemlich alles was ich tun kann getan ohne dass sich eine Besserung eingestellt hätte ( B12-Substitution per Spritzen, Wärme, Kälte, Dehnübungen, Osteopathie, Akkupunktur, Homöopathie, TCM-Tees, Massagen, Bewegung, radiale Stoßwellentherapie beim Orthopäden, Schmerzmedis: Ibuprofen,Traumal,Katadolon S long, Weed, Alkohol, alles ohne den gewünschten Effekt.... ).

Falls hier ein Experte auf dem Gebiet anwesend sein sollte, immer her mit den Tipps :)

Hab am 30. Mai nochmal nen Termin bei nem Anästhesisten + Orthopäden in Kassel, well see....

Bin leider bisschen zuversichtslos mittlerweile.


Antwort
Zitat
Spooky99
Beigetreten: 31.03.2006

Original von 3nJ0yIT

Original von Patte87
wie können die schmwerzen denn noch da sein wenn der zahn draußen istß

Weil ja mit dem Ziehen des Zahnes die gesamten Nerven aus dem Kiefer entfernt werden, nä?

das Problem ist einfach selbst wenn man Zahnschmerzen verspürt, ist nicht genau klar woher die genau kommen. Das kann von der HWS z.B kommen. Das kann ne Fehlstellung beim Kiefer sein. Es gibt da soviele Möglichkeiten.
Die Schmerzen sind mittlerweile an der Stelle ja weniger geworden. Aber es hatte halt absolut nix mit dem Zahn zu tun. Mein Zahn damals war ja auch nicht entzündet oder karies oder whatever, der war ja im Grunde in Ordnung.
Ich habe halt auch mal gedacht durch Röntgenaufnahmen sehen die Ärzte schon was Sache ist. Aber da können die teilweise auch einfach nur vermutungen anstellen.


Antwort
Zitat
Fronzelneekburm
Beigetreten: 08.10.2013

Ich hatte mal bei einem alten Griechen eine Wurzelbehandlung, der erzaehlte mir dass Betaeubung nicht geht da er an meinen Schreien erkennt dass er die Wurzel erwischt hat. Wahrscheinlich hatte er die Betaebungsmittel schon alle selbst konsumiert denk ich im Nachhinein... naja dann hat er mit uralten handbohrern da bestimmt ne Stunde rumgewerkelt. Das war so bitter ich dachte ich sterbe vor Schmerz an nem herzinfarkt oder sowas...Spaeter hatte ich an einem anderen Zahn von nem richtigen Zahnarzt ne Wurzelbehandlung bekommen, da hab ich fast gar nix gemerkt.


Antwort
Zitat
3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Original von Spooky99

Original von 3nJ0yIT

Original von Patte87
wie können die schmwerzen denn noch da sein wenn der zahn draußen istß

Weil ja mit dem Ziehen des Zahnes die gesamten Nerven aus dem Kiefer entfernt werden, nä?

das Problem ist einfach selbst wenn man Zahnschmerzen verspürt, ist nicht genau klar woher die genau kommen. Das kann von der HWS z.B kommen. Das kann ne Fehlstellung beim Kiefer sein. Es gibt da soviele Möglichkeiten.
Die Schmerzen sind mittlerweile an der Stelle ja weniger geworden. Aber es hatte halt absolut nix mit dem Zahn zu tun. Mein Zahn damals war ja auch nicht entzündet oder karies oder whatever, der war ja im Grunde in Ordnung.
Ich habe halt auch mal gedacht durch Röntgenaufnahmen sehen die Ärzte schon was Sache ist. Aber da können die teilweise auch einfach nur vermutungen anstellen.

Naja, der Arzt wägt auch erstmal ab was am wahrscheinlichsten ist. Und bei Schmerzen an einem Zahn an dem ne Wurzelbehandlung gemacht worden ist, ist erstmal davon auszugehen, dass die Schmerzursache daher rührt. IdR ist ja auch ein Entzündungsherd an dem Zahn (unten an der Wurzel) zu erkennen.

Ich kann das relativ genau sagen, weil ich gerade den gleichen Mist habe. Zahnarzt probiert aber erstmal ohne WSR den Zahn wieder ruhig zu bekommen.


Antwort
Zitat
Spooky99
Beigetreten: 31.03.2006

Original von 3nJ0yIT

Original von Spooky99

Original von 3nJ0yIT

Original von Patte87
wie können die schmwerzen denn noch da sein wenn der zahn draußen istß

Weil ja mit dem Ziehen des Zahnes die gesamten Nerven aus dem Kiefer entfernt werden, nä?

das Problem ist einfach selbst wenn man Zahnschmerzen verspürt, ist nicht genau klar woher die genau kommen. Das kann von der HWS z.B kommen. Das kann ne Fehlstellung beim Kiefer sein. Es gibt da soviele Möglichkeiten.
Die Schmerzen sind mittlerweile an der Stelle ja weniger geworden. Aber es hatte halt absolut nix mit dem Zahn zu tun. Mein Zahn damals war ja auch nicht entzündet oder karies oder whatever, der war ja im Grunde in Ordnung.
Ich habe halt auch mal gedacht durch Röntgenaufnahmen sehen die Ärzte schon was Sache ist. Aber da können die teilweise auch einfach nur vermutungen anstellen.

Naja, der Arzt wägt auch erstmal ab was am wahrscheinlichsten ist. Und bei Schmerzen an einem Zahn an dem ne Wurzelbehandlung gemacht worden ist, ist erstmal davon auszugehen, dass die Schmerzursache daher rührt. IdR ist ja auch ein Entzündungsherd an dem Zahn (unten an der Wurzel) zu erkennen.

Ich kann das relativ genau sagen, weil ich gerade den gleichen Mist habe. Zahnarzt probiert aber erstmal ohne WSR den Zahn wieder ruhig zu bekommen.

Mittlerweile ist die Technik bestimmt auch wieder weiter, bei mir ist das schon einige Jahre her. GL auf jedenfall das es ohne WSR geht. Falls ne WSR gemacht werden sollte, bloß nicht auf eine zweite WSR einlassen. Nennt sich glaube ich dann WSR Revision. Die bringt halt in den meisten Fällen einfach mal garnix.
Ok wenn man auf dicke Backen, Schmerzmittel und andere Nebenwirkungen steht ist es bestimmt ein Traum.


Antwort
Zitat
Dustwalker
Beigetreten: 30.07.2006

Original von Picasso25
ich glaub Steißbeinfisteln kann ich never überbieten, das sieht ja unfassbar böse aus ;(

Mein schlimmster Schmerz/Erlebnis:
War bei der Bundeswehr und hatte noch 5 Wochen Wehrdienst vor mir, aber es standen 2 Wochen behindertes outdoorcamping an. Bin zum Bundeswehrarzt, hab gesagt meine nase tut weh, bin erkältet etc. Er hat es sich angeguckt und mich am nächsten Tag ins Bundeswehrkrankenhaus schicken lassen zur genaueren Untersuchung. Dort angekommen meint der Arzt "oh schräge Nasenscheidenwand, Nasennebenhöhlenentzündung, Zysten in den Nebenhöhlen, müssen dringend operieren!"
Ich natürlich etwas geplättet, aus blau machen wurd ne OP, aber besser als 2 Wochen biwaken. Problem war nur, dass der nächste freie Termin mit Vollnarkose (was standard ist bei so einer Operation) 4 Monate später war, hab dem Arzt also örtliche Betäubung vorgeschlagen, da ich dann mit Krankschreibung + Wehrsold chillen konnte. Er hat dann eingewilligt und 1 Woche später hatte ich den Termin.

????


Antwort
Zitat
3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Ist halt Standard im deutschen Gesundheitssystem und erst recht beim Bund

Versuch mal als Kassenpatient einen Termin bei einem Facharzt zu bekommen, meist biste vorher draufgegangen oder die scheisse ist selber verheilt oder eben unreparierbar schlimmer geworden.

Hilft nur Notaufnahme und einen auf abnippeln machen, da kommst du vielleicht in den Genuss einer schnellen Behandlung. :coolface:


Antwort
Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Wie ich mir jeden Tag, nachdem ich wusste was eine Steißbeinfistel ist, wegen euch meinen Arsch abtaste :rage: Ihr Schweine!! _mad:


Antwort
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DerExec
Beigetreten: 06.10.2007

Original von Cahara
Dann wirds mal Zeit für meinen Roaccutan Tripreport.

Vorgeschichte

Spoiler

Ich hatte damals mittelschwere Akne, also nicht mal so schwer, dass sie auf diese Art und Weise und mit so einem Medikament hätte behandelt werden müssen.
Probiert habe ich vorher wirklich alles. Masken, Salben, Tabletten, Kuren etc.
Meine Mutter war von Anfang an gegen dieses Medikament und hat mir auch gesagt das bei meiner Akne es mir kein Hautarzt verschreiben würde.
Bekam auch mehrere Absagen und ich solle doch "das beste draus machen" und andere hätten es ja wesentlich schlimmer und bei mir wäre es nicht notwendig auf sowas zurückzugreifen.
Aber wenn man weiß, was für Monster Teenies sein können, kann man sich auch vorstellen unter was für einem innerlichen Druck ich damals gelitten habe.
Bei dem letzen Hautarzt fing ich noch im Wartezimmer unfassbar an zu weinen und bekam es letzendlich dann tatsächlich verschrieben wenn auch "auf eigene Gefahr".

Dummerweise begann der Leidensweg ab dann erst richtig.
Laut dem Hautarzt kann dieses Medikament sehr unangenehme Nebenwirkungen haben und ein paar leichtere treten bei sogut wie jedem auf.
Dazu zählen trockene Lippen, Nasenbluten, Rückenschmerzen.
Nach meiner ersten Einnahme geschah erstmal nichts. Erst kurze Zeit später fing es dann an richtig bunt in meinem Gesicht zu werden. Das zog sich so eine Woche hin. Die Akne war richtig krass ausgebrochen, was aber normal sein sollte, denn erst wirds schlimmer, bevor es besser werden kann.

Nach der Woche kamen dann von 0 auf 100 übelste Nebenwirkungen.

- Trockene Lippen (wenn ich meinen Mund beim Essen zuweit öffnete, oder lachte, rissen meine Mundwinkel)
- Nasenbluten (nachts aufgewacht, Bett voller Blut)
- Gelenkschmerzen (Konnte nichtmehr sitzen, Turmspringen, Trampolin, Turnen war nicht mehr möglich)
- Heulattacken, Depressionen (Leben war imo sinnlos, bin der hässlichste Mensch etc, niemand liebt mich etc.)

Habe mich Tag für Tag mehr und mehr in meinem Zimmer verschanzt und pünktlich Abends um 10 eine Tablette eingeworfen.
Irgendwann begann mein Körper ganz komisch zu reagieren (nach 3 Wochen etwa)
In einem Moment fror ich und konnte kaum sprechen weil mein Körper so zitterte und im anderen Moment habe ich so geschwitzt und mir wurde schwarz vor Augen weil es so warm war.
Ihr könnt ja mal den Wasserhahn auf ganz heiss drehen und die Hand drunter halten, klein wenig kälter, in so einem Wasser badete ich.
Meine Haut war danach krebsrot und ich holte mir regelmäßig leichte verbrennungen, aber nur so war die Kälte auszuhalten.

Dann fing die Akne an besser zu werden bzw. zu verschwinden.
Alle paar Wochen musste ich zum Hautarzt Blut abnehmen und sollte bei den kleinsten Beschwerden ihm berichten. Habe ich obv nicht getan, da er die Behandlung dann wohl direkt abgebrochen hätte.
Wie sehr ich damals mit meinem Leben spielte kann ich nicht genau beurteilen, Freunde von mir die es nahmen, hatten bis auf die Standard Nebenwirkungen nichts. Auf alle Fälle litt ich ein halbes Jahr vor mich hin bis es dann Tag für Tag besser wurde. Ich konnte mich mit meinen "Behinderungen" arrangieren und erhöhte die Dosis.

Das nächste halbe Jahr war dann nochmal richtig krass. Ich bin nachts den Deich im Winter (bei Minusgraden) in Unterwäsche rauf und runter gelaufen und fühlte mich wie in einer anderen Welt. Ich wurde nicht krank, körperliche Schmerzen spürte ich nicht mehr. Dafür wurde der psychische Druck größer. Woher er kam weiss ich nicht, aber die Narben vom ritzen habe ich zum Teil heute noch. Es war wie ein Ventil zum Druck ablassen.
Das ganze wurde dann im laufenden Jahr mal besser mal schlechter, die Nebenwirkungen wechselten sich ab, bis ich nach 2 Jahren von alleine aufgehört habe dieses Medikament zu nehmen.

Es hiess die Akne könnte wieder kommen und dann wäre alles vorherige umsonst gewesen, aber das störte mich nicht mehr.
Ich wollte endlich wieder normal essen können, küssen können, meine Kraft wieder haben, einfach normal sein.
Direkt am Tag nach dem absetzen war ich wie genesen. Es war total verrückt, als hätte ich Bäume ausreißen können. Und hatte auch keinerlei Probleme oder beschwerden mehr.
Und scheinbar war die Behandlung lang genug, denn bis heute bin ich komplett Aknefrei.

Ob ich es nochmal tun würde bezweifle ich, allerdings denke ich heute natürlich auch anders als damals.
Gibt wie gesagt auch bisher in meinem Bekanntenkreis niemanden der ähnliches mit dem Medikament durchmachen musste.
Alles in allem muss ich aber sagen, dass wenn etwas wirklich gegen Akne hilft, es dieses Medikament ist.

Hab den Text jetzt einfach mal so runtergeschrieben, sehe später nochmal genauer nach ob ich was vergessen habe, cheers ;)

Ich will ja nichts sagen, aber das Mittel nimmt man doch in einer Dosis, die vom Körpergewicht abhängt über ca. ein halbes Jahr? (Bis zu einer gewissen Gesamtdosis)
Wieso nimmst du das 2 Jahre und wieso verschreibt dir ein Arzt das so lange?

Aber nice trip, scheint ein Teufelszeug zu sein.

PS: Danke für das erfrischende Fistelbild :f_love:


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