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[Geschlossen] Fußballprofi sein

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mju12
Beigetreten: 18.04.2006
Elite Grinder

vor 30 jahren? ;)


plumpudding2701
Beigetreten: 20.07.2008
Elite Grinder

Original von spongobob
naja, geilster job der welt!

immer unter der dusche einen klaps auf den schwanz kriegen...

fyp?


Sharkira
Beigetreten: 06.09.2009
Oldschool Grinder

vor ~15jahren

ich muss aber hinzufügen das er eher so das feierbiest ist :D


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von Sharkira
mein ehemaliger jugendtrainer war lange zeit 2.ligaspieler... -> heute iser maler

solider werdegang


Stoxx81
Beigetreten: 02.09.2006
PokerStrategist

Ich bin auch der Meinung, dass hier einige Leute sich von den Spitzenverdienern blenden lassen. Natürlich müssen langjährige Nationalspieler später nicht mehr arbeiten wenn sie ihr Geld nicht komplett verprassen, aber wieviele solcher Spieler gibts denn in jeder Generation? 20? Wieviel Leute gibts denn darüberhinaus die tatsächlich 15 Jahre Bundesliga spielen?

Ich persönlich gehe fest davon aus, ohne dazu Daten zu haben, dass es wesentlich wahrscheinlicher ist eine Karriere - und da muss man ja auch erst mal hinkommen - wie Leute wie Rüdiger Kauf, Mike Franz, Sascha Rösler oder Colin Benjamin zu machen.

Das heißt:

- Fußballfreunde kennen sie, der ab-und-zu Zuschauer wird schon nicht mehr unbedingt alle kennen

- etablierte Kräfte ohne Glanzfaktor die keinesfalls zur Elite gehören aber dauerhaft in 1ter oder 2ter Liga Arbeit haben

- sicherlich sehr gut bezahlt, aber auch sicherlich keine Multi-Millionäre mit 10 Autos und 2 Villen im Ausland

Mehr oder weniger ein ehrlicher Durchschnittsspieler eben. Solche Leute spielen mal sicherlich nicht ab 18/19/20 als uneingeschränkte Stammkraft bei Spitzenclubs, die sind vielleicht mit 23/24 so weit. Dann haben sie noch 8-10 Jahre bis Ende ist, weil sie das fehlende Talent ggü. anderen kaum noch durch harte Arbeit ausgleichen können weil sie zu alt sind. also nichts mit 15 Jahren Karriere und im Schnitt ja auch nicht durchgehend Spitzenbezahlung. Wenn es gut läuft gesteh ich solchen Leuten im Schnitt 500k/Jahr zu, meinetwegen auch 750k/Jahr

Da hält dann mal kurz der Berater die Hand auf und 10% sind weg, denn ich nehm nicht an, dass diese Menschenfreunde ihre Prozente vom Nettolohn nehmen. Aber den Spitzensteuersatz zahlt er dann auch noch kurzerhand. Der liegt zwar nicht ganz bei 50%, das rechnet sich einfacher. Also sind 60% weg, ohne irgendwas.
Dann will man ja als Fußballer nicht unbedingt in ner 2-Zimmer-Wohnung zur Miete wohnen, ein ordentliches Auto muss man den Kollegen auch vorzeigen können und die Familie und die guten Freunde von damals kann man auch nicht komplett kurz halten. Es summiert sich nach und nach und ich wüsste nicht wie man da noch Rücklagen für knapp 40 Jahre Lebenszeit nach der Karriere bilden sollte. Man ist am Ende der Karriere in den wenigsten Fällen ein lebenlang von Arbeit "verschont"...


tobbeyy
Beigetreten: 07.04.2009
PokerStrategist

Weiß nich ob das gepostet wurde, bin jetzt auch zu faul hier alles durchzuschauen, aber unterschätz das ganze mal nicht, du musst unglaublich viel opfern und investieren.
Ein guter Bekannter hat Bayern A - Jugend gespielt und war da auch im Internat bei denen. Da ist nix mit abends mal einen mit Kumpels heben, oder mal schnell zum MCD nachm Training fahren. Viele treibt dieser permanente Leistungsdruck in die Abhängigkeit.
Ich kenn genug Regionalligaspieler, die sich vor jedem Spiel mit Medis zupumpen, weil sie ohne gar nicht spielen können, was für sie fatal wäre, weil sie sofort ihren Platz verlieren.


testgfd
Beigetreten: 23.06.2008
Oldschool Grinder

Hab nurn paar Posts gelesen und mit Sicherheit ist die Belastung im Profifußball keineswegs auch nur annähernd zu viel.
Es gab mal nen Bericht über die Trainingszeiten von Bundesligavereinen und da kamen noch nichtmal 40 Stunden die Woche zusammen.
Auch von Robert Enke war die Rede, nun gut, wieviele Profis haben sich denn schon das Leben genommen weil die Belastung zu groß war ?
Wieviele "Normalos" haben sich denn schon das Leben genommen wegen irgendwelchen Gründen ?
Nur mal ein Beispiel aus meiner Erfahrung, als Selbstständiger arbeite ich 7 Tage die Woche und an 5 Tagen mindestens 14 Stunden, an den anderen 2 nochmal ca. 12 Stunden, mal ganz davon abgesehen was ich dafür für eine Entlohnung bekommen und der Profi(was natürlich nochmal eine Große Rolle spielt).
Also soll mir kein Profi erzählen die Belastung sei zu groß, wie immer wird es von den Medien hochgespielt, aber das mal jemand auf den kleinen Bürger schaut, dadrauf kommt niemand.


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

40h Bürojob!= 40h Fussballspielen

Denke 2 Trainingseinheiten a 90 min sind normal, dazu kommt noch die Fahrzeit(bei 4 Fahrten tägl. auch nicht zu verachten).

Für ein Spiel kann man auch locker ein paar Stunden veranschlagen, wieder Anfahrt, Vorbesprechung, Nachbesprechung....wieder so 4 Stunden weg:)

Das sind dann bei 1x Spiel pro Woche schon ~24h pro Woche.

Dazu kommt noch sowas wie:
-freiwilliges Training(Laufen, Kraftsport)
-offizielle Termine, Pressekonferenzen
-Auswärtsspiele, wo man ja dann 1-2 Tage weg ist

Denke schon, dass son Fussballspieler ungefähr auf ne Woche mit 35+ Stunden kommt(oder halt 30+ ohne Fahrzeit).


Troll118
Beigetreten: 31.07.2006
Oldschool Grinder

Original von KalleTorsten
Ich stelle mir das megaätzend vor:

Bis du ca. 35 bist jeden Abend früh ins Bett, kein Alkohol, keine Partys, Kein Privatleben, keine Drogen, strengen Ernährungsplan, darfst deine Meinung nicht sagen ohne dass das in der Bild landet, jede Beziehung die du hast wird in der Boulevard Presse behandelt etc.

Für alles Geld was man da verdient, würde ich es nicht machen ;)

Du verkaufst quasi deine Jugend, für eine Menge Kohle.

lol weil du dir jedes wochenende deine birne zudröhnst, ist deine jugend nicht verschenkt?

solide.


blubifu
Beigetreten: 01.12.2008
Oldschool Grinder

Original von FiftyBlume
40h Bürojob!= 40h Fussballspielen

Denke 2 Trainingseinheiten a 90 min sind normal, dazu kommt noch die Fahrzeit(bei 4 Fahrten tägl. auch nicht zu verachten).

Für ein Spiel kann man auch locker ein paar Stunden veranschlagen, wieder Anfahrt, Vorbesprechung, Nachbesprechung....wieder so 4 Stunden weg:)

Das sind dann bei 1x Spiel pro Woche schon ~24h pro Woche.

Dazu kommt noch sowas wie:
-freiwilliges Training(Laufen, Kraftsport)
-offizielle Termine, Pressekonferenzen
-Auswärtsspiele, wo man ja dann 1-2 Tage weg ist

Denke schon, dass son Fussballspieler ungefähr auf ne Woche mit 35+ Stunden kommt(oder halt 30+ ohne Fahrzeit).

die armen fußballer, so ne harte arbeit für so wenig geld würde ich nicht gerne haben! irgendwer muss den job halt machen.


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Wenn man Fußball mit anderen Sportarten vergleicht in Deutschland, dann ist es wohl der Sport wo relativ viele mit reich werden können. Es gibt wohl über 100 aktive Fußball Millionäre nur in Deutschland.

In anderen Sportarten ist entweder nur ein ganz kleiner Bereich Reich (Formel1, Tennis..) oder einfach nicht viel Geld zu holen ohne Werbevertrag (Biathlon, Tischtennis und hunderte andere..).

Der Aufwand um bei einer Sportart nach ganz oben zu kommen ist wohl überall sehr sehr hoch. Daher macht eine Sportart wie Fußball sicherlich Sinn.

Der Nachteil bei diesen Sportarten ist wohl einfach, dass man sehr lange darauf hinarbeitet und es trotzdem von einen auf den anderen Moment zu Ende sein kann. Sei es weil man einfach irgendwann mit 18/19 Jahren merkt, dass die Fähigkeiten nicht ausreichen oder man sich, bevor man genug Geld hat, verletzt und den Sport nicht mehr ausüben kann.

Und zu dem Thema "Enke". Druck gibt es bei vielen Berufen und in vielen Berufen bringen sich Leute um, weil sie Probleme haben. Das hat sicherlich nicht nur etwas mit dem Fußball zu tun. Daher finde ich das als Nachteil zu betrachten schon ein wenig komisch.


castaway
Beigetreten: 15.10.2006
Oldschool Grinder

Original von AyCaramba44
Wenn man Fußball mit anderen Sportarten vergleicht in Deutschland, dann ist es wohl der Sport wo relativ viele mit reich werden können. Es gibt wohl über 100 aktive Fußball Millionäre nur in Deutschland.

Naja, aber betrachte das mal relativ.
Gibt in Deutschland ja auch nen paar mehr Fußballer als Leute die probieren in die F1 zu kommen ;)


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Original von castaway

Original von AyCaramba44
Wenn man Fußball mit anderen Sportarten vergleicht in Deutschland, dann ist es wohl der Sport wo relativ viele mit reich werden können. Es gibt wohl über 100 aktive Fußball Millionäre nur in Deutschland.

Naja, aber betrachte das mal relativ.
Gibt in Deutschland ja auch nen paar mehr Fußballer als Leute die probieren in die F1 zu kommen ;)

Das stimmt sicherlich. Aber wenn 20 Plätze (Weltweit!) in der Formel 1 zu vergeben sind und 1350 Plätze nur in den deutschen Profiligen, dann ist es schon ein kleiner Unterschied.

Weiterer Vorteil von Fußball ist, dass man keine Hilfe braucht. Fußball kann sich jeder leisten. Kart fahren, Tennis spielen oder golfen kostet einiges mehr pro Monat.


schueddel1
Beigetreten: 24.06.2010
PokerStrategist

Wie gut, dass ihr "nur" bei den Fussballprofis seit. Stelt euch vor wir würden jezt über Amerikanische Sportprofis reden....


Original von testgfd
Hab nurn paar Posts gelesen und mit Sicherheit ist die Belastung im Profifußball keineswegs auch nur annähernd zu viel.
Es gab mal nen Bericht über die Trainingszeiten von Bundesligavereinen und da kamen noch nichtmal 40 Stunden die Woche zusammen.
Auch von Robert Enke war die Rede, nun gut, wieviele Profis haben sich denn schon das Leben genommen weil die Belastung zu groß war ?
Wieviele "Normalos" haben sich denn schon das Leben genommen wegen irgendwelchen Gründen ?
Nur mal ein Beispiel aus meiner Erfahrung, als Selbstständiger arbeite ich 7 Tage die Woche und an 5 Tagen mindestens 14 Stunden, an den anderen 2 nochmal ca. 12 Stunden, mal ganz davon abgesehen was ich dafür für eine Entlohnung bekommen und der Profi(was natürlich nochmal eine Große Rolle spielt).
Also soll mir kein Profi erzählen die Belastung sei zu groß, wie immer wird es von den Medien hochgespielt, aber das mal jemand auf den kleinen Bürger schaut, dadrauf kommt niemand.

:facepalm:

ich hoffe du vedienst ein vermögen, denn sonst würde ich mich bei ner 94 stundenwoche erschießen

sry, aber wegen schwachmaten wie dir, glaubt man hier bald keinem mehr was ^^


Original von Favorityz
Glaube deine Fragestellung ist falsch, eher :

Gibt es in der 2. Bundesliga Profis die >10k verdienen ?

Glaub mir, der großteil donkt da halt mit 2-5k Netto rum und das ist schon gut bezahlt.

lol... du sprichst von der 3. Liga... in der 2. Liga geht keiner unter 10k Netto heim...


kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006
BlackMember

ihr geht bei den nachteilen viel zu sehr von euch selbst aus. um wirklich gut in einer sache zu werden, muss man die sache lieben. von daher denke ich mal, dass es den meisten fussballern wenig bis gar nichts ausmacht, dass sie ihre "jugend aufgegeben" haben (ob am wochenende mit freunden saufen die jugend ausmacht, ist ein anderes thema).


es gibt jungprofis in der 1. buli mit nem jahresgehalt von 85.000 euro!!
und nach unten hin ist da sicherlich auch noch spielraum - also bitte übertreibt mal nicht ...


stoneymahony
Beigetreten: 11.02.2006
Elite Grinder

Original von Stoxx81
Ich bin auch der Meinung, dass hier einige Leute sich von den Spitzenverdienern blenden lassen. Natürlich müssen langjährige Nationalspieler später nicht mehr arbeiten wenn sie ihr Geld nicht komplett verprassen, aber wieviele solcher Spieler gibts denn in jeder Generation? 20? Wieviel Leute gibts denn darüberhinaus die tatsächlich 15 Jahre Bundesliga spielen?

Ich persönlich gehe fest davon aus, ohne dazu Daten zu haben, dass es wesentlich wahrscheinlicher ist eine Karriere - und da muss man ja auch erst mal hinkommen - wie Leute wie Rüdiger Kauf, Mike Franz, Sascha Rösler oder Colin Benjamin zu machen.
...

ich wette dass alle diese spieler millionäre sind. denjke mal rüdiger kauf ist wohl der schlechtbezahlteste von denen, aber der hat über mind. 10 jahre so 200k-500k gekriegt. wenn er also nicht völlig dumm ist hat er einfach ausgesorgt.

maik franz und collin benjamin sind definitiv multimillionäre. sascha rösler ist bestimmt auch nicht so oft gewechselt weil er sich verschiedene deutsche städte angucken wollte sondern wird auch gut abkassiert haben.

bild.de hat letztens jeweils die top3 gehälter jedes bundesliga vereins geschätzt. auch wenns nicht genau stimmen muss dürfte das ne grobe richtung sein.

http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/2010/11/05/top-verdiener-der-bundesliga/nach-9-millionen-euro-vertrag-fuer-philipp-lahm.html

Heiko Butscher - 450k
Miroslav Karhan - 900k
Nikolce Noveski - 950k
Martin Amedick - 800k
Cedric Makiadi - 400k

das sind alles (unter?)durchschnittliche bundesliga spieler. und die haben nach der karriere mit sicherheit keine geldprobleme


Original von stoneymahony

Original von Stoxx81
Ich bin auch der Meinung, dass hier einige Leute sich von den Spitzenverdienern blenden lassen. Natürlich müssen langjährige Nationalspieler später nicht mehr arbeiten wenn sie ihr Geld nicht komplett verprassen, aber wieviele solcher Spieler gibts denn in jeder Generation? 20? Wieviel Leute gibts denn darüberhinaus die tatsächlich 15 Jahre Bundesliga spielen?

Ich persönlich gehe fest davon aus, ohne dazu Daten zu haben, dass es wesentlich wahrscheinlicher ist eine Karriere - und da muss man ja auch erst mal hinkommen - wie Leute wie Rüdiger Kauf, Mike Franz, Sascha Rösler oder Colin Benjamin zu machen.
...

ich wette dass alle diese spieler millionäre sind. denjke mal rüdiger kauf ist wohl der schlechtbezahlteste von denen, aber der hat über mind. 10 jahre so 200k-500k gekriegt. wenn er also nicht völlig dumm ist hat er einfach ausgesorgt.

maik franz und collin benjamin sind definitiv multimillionäre. sascha rösler ist bestimmt auch nicht so oft gewechselt weil er sich verschiedene deutsche städte angucken wollte sondern wird auch gut abkassiert haben.

bild.de hat letztens jeweils die top3 gehälter jedes bundesliga vereins geschätzt. auch wenns nicht genau stimmen muss dürfte das ne grobe richtung sein.

http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/2010/11/05/top-verdiener-der-bundesliga/nach-9-millionen-euro-vertrag-fuer-philipp-lahm.html

Heiko Butscher - 450k
Miroslav Karhan - 900k
Nikolce Noveski - 950k
Martin Amedick - 800k
Cedric Makiadi - 400k

das sind alles (unter?)durchschnittliche bundesliga spieler. und die haben nach der karriere mit sicherheit keine geldprobleme

Unterschätze nicht die Niavität von Fussballspielern. Da sind schon ganz andere pleite gegangen, die noch mehr verdient haben


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