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Hirndoping an der Uni

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JustStopMe
Beigetreten: 14.10.2010

irgendwie traurig wie leistungsorientiert hier viele in einem Pokerforum denken...

Noten werden sicherlich als Vergleich bei Stellenvergaben in die beurteilung miteinbezogen , psychische aspekte werden aber immer wichtiger - daher werden beispielsweise auch Rollenspiele in Vorstellungsgesprächen mehr und mehr zur regel.

ich könnte das jetzt alles noch weiter ausführen aber das wird dann einigen nicht gefallen , dann muss ich wieder auf deren antworten eingehen und mich rechtfertigen. Darauf hab ich atm keinen bock weil ich selbst in der Prüfungsphase stecke , ... aber manche der "Ich bin so strebsam - die anderen sind Betrüger"-Fraktion zeigen hier doch schon deutlich gewisse defizite welche sie für bestimmte positionen einfach nutzlos machen und ein solches denken wird in den heutigen Vorstellungsgesprächen def. vom Personalmanagment wahrgenommen.

Eine kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied , denkt mal drüber nach ;)


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von eplc
Noten dienen ja der Vergleichbarkeit. Also verschafft man sich mit Mitteln, welche die Lernfähigkeit erhöhen, auch einen unlauteren Vorteil. Der mag nicht groß sein, aber vorhanden ist er sicherlich.

Noten ist ein kleiner Punkt und die Frage ist was es ausmacht wenn man z.B. eine 1.3 anstatt eine 2.0 hat. Vielen wird das ziemlich egal sein und da zählt dann das Vorstellunggespräch und die Probezeit. Ab dem ersten Job dann eher das Arbeitszeugniss... also dröhnt man sich mit Ritalin 3-4 Jahre zu um an Tag X möglicherweiße ein wenig besser dazustehen.

Übrigens zu den Noten. Schaut euch mal da an wie die Noten von Land zu Land und von Uni zu Uni sich unterscheiden. Sogar von Prof zu Prof gibt es rießige Unterschiede. Schon alleine daher sollte man die Noten nicht überbewerten. Auf der anderen Seite arbeitet jemand eventuell nebenbei und hat weniger Zeit zu lernen als jemand der komplett von zu Hause unterstützt wird und damit jeden Tag 2 Stunden mehr lernen kann. Und wieder ein anderer hat eine höhere Inteligenz und muss 2 Stunden weniger lernen und schreibt trotzdem eine 1 nach der Anderen.

Aus soviele Gründen finde ich daher die Denkweiße (der hat aber einen Vorteil durch X) einfach nur dumm! und nicht zielführend. Jeder ist für sich selbst Verantwortlich und wenn jemand das Risiko Ritalin eingehen will, dann soll er es eben machen. Wenn er es übrigens während der Arbeit dann auch weiterhin verwendet, dann ist ja alles okay, da die bessere Leistung auch weiterhin für den Arbeitgeber da ist und er sich somit die richtige Arbeitskraft ausgesucht hat.

Sehe daher die Leute die Ritalin freiwillig nehmen und die Leute die es nicht nehmen und sich über einen Vorteil der Anderen beschweren auf einer Stufe.


Antwort
Zitat

Original von AyCaramba44

Original von eplc
Noten dienen ja der Vergleichbarkeit. Also verschafft man sich mit Mitteln, welche die Lernfähigkeit erhöhen, auch einen unlauteren Vorteil. Der mag nicht groß sein, aber vorhanden ist er sicherlich.

Noten ist ein kleiner Punkt und die Frage ist was es ausmacht wenn man z.B. eine 1.3 anstatt eine 2.0 hat. Vielen wird das ziemlich egal sein und da zählt dann das Vorstellunggespräch und die Probezeit. Ab dem ersten Job dann eher das Arbeitszeugniss... also dröhnt man sich mit Ritalin 3-4 Jahre zu um an Tag X möglicherweiße ein wenig besser dazustehen.

Übrigens zu den Noten. Schaut euch mal da an wie die Noten von Land zu Land und von Uni zu Uni sich unterscheiden. Sogar von Prof zu Prof gibt es rießige Unterschiede. Schon alleine daher sollte man die Noten nicht überbewerten. Auf der anderen Seite arbeitet jemand eventuell nebenbei und hat weniger Zeit zu lernen als jemand der komplett von zu Hause unterstützt wird und damit jeden Tag 2 Stunden mehr lernen kann. Und wieder ein anderer hat eine höhere Inteligenz und muss 2 Stunden weniger lernen und schreibt trotzdem eine 1 nach der Anderen.

Aus soviele Gründen finde ich daher die Denkweiße (der hat aber einen Vorteil durch X) einfach nur dumm! und nicht zielführend. Jeder ist für sich selbst Verantwortlich und wenn jemand das Risiko Ritalin eingehen will, dann soll er es eben machen. Wenn er es übrigens während der Arbeit dann auch weiterhin verwendet, dann ist ja alles okay, da die bessere Leistung auch weiterhin für den Arbeitgeber da ist und er sich somit die richtige Arbeitskraft ausgesucht hat.

Sehe daher die Leute die Ritalin freiwillig nehmen und die Leute die es nicht nehmen und sich über einen Vorteil der Anderen beschweren auf einer Stufe.

Die Kausalität deiner Schlussfolgerung und deiner Argumentation sehe ich leider überhaupt nicht.


Antwort
Zitat
nsfproductio
Beigetreten: 31.03.2012

Uni-Pub mit nem Bierchen und da lernen... chilligste wo gibt!


Antwort
Zitat

Original von eplc
Noten dienen ja der Vergleichbarkeit. Also verschafft man sich mit Mitteln, welche die Lernfähigkeit erhöhen, auch einen unlauteren Vorteil. Der mag nicht groß sein, aber vorhanden ist er sicherlich.

es ist ja nicht verboten, bei uns muss man keine anti doping klausel unterschreiben

von daher steht es jedem frei, ob er die mittel nutzen möchte, oder nicht


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von triesharderfish

Original von AyCaramba44

Original von eplc
Noten dienen ja der Vergleichbarkeit. Also verschafft man sich mit Mitteln, welche die Lernfähigkeit erhöhen, auch einen unlauteren Vorteil. Der mag nicht groß sein, aber vorhanden ist er sicherlich.

Noten ist ein kleiner Punkt und die Frage ist was es ausmacht wenn man z.B. eine 1.3 anstatt eine 2.0 hat. Vielen wird das ziemlich egal sein und da zählt dann das Vorstellunggespräch und die Probezeit. Ab dem ersten Job dann eher das Arbeitszeugniss... also dröhnt man sich mit Ritalin 3-4 Jahre zu um an Tag X möglicherweiße ein wenig besser dazustehen.

Übrigens zu den Noten. Schaut euch mal da an wie die Noten von Land zu Land und von Uni zu Uni sich unterscheiden. Sogar von Prof zu Prof gibt es rießige Unterschiede. Schon alleine daher sollte man die Noten nicht überbewerten. Auf der anderen Seite arbeitet jemand eventuell nebenbei und hat weniger Zeit zu lernen als jemand der komplett von zu Hause unterstützt wird und damit jeden Tag 2 Stunden mehr lernen kann. Und wieder ein anderer hat eine höhere Inteligenz und muss 2 Stunden weniger lernen und schreibt trotzdem eine 1 nach der Anderen.

Aus soviele Gründen finde ich daher die Denkweiße (der hat aber einen Vorteil durch X) einfach nur dumm! und nicht zielführend. Jeder ist für sich selbst Verantwortlich und wenn jemand das Risiko Ritalin eingehen will, dann soll er es eben machen. Wenn er es übrigens während der Arbeit dann auch weiterhin verwendet, dann ist ja alles okay, da die bessere Leistung auch weiterhin für den Arbeitgeber da ist und er sich somit die richtige Arbeitskraft ausgesucht hat.

Sehe daher die Leute die Ritalin freiwillig nehmen und die Leute die es nicht nehmen und sich über einen Vorteil der Anderen beschweren auf einer Stufe.

Die Kausalität deiner Schlussfolgerung und deiner Argumentation sehe ich leider überhaupt nicht.

Vielleicht mal mit Ritalin probieren und auf das wesentliche Konzentrieren...

1) Ritalin nehmen für etwas bessere Noten bzw. einen minimalen Vorteil finde ich dumm.
2) Jemand der sich über so einen kleinen Vorteil aufregt (wenn man mal das Gesamte betrachtet) finde ich ebenfalls dumm.

-> Halte beide Gruppen für nicht ganz schlau und das "daher" darfst du gerne streichen, wenn du dann auch froh bist.


Antwort
Zitat

Original von nsfproductio
Uni-Pub mit nem Bierchen und da lernen... chilligste wo gibt!

Amen to that, brother.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Original von AyCaramba44

Original von eplc
Noten dienen ja der Vergleichbarkeit. Also verschafft man sich mit Mitteln, welche die Lernfähigkeit erhöhen, auch einen unlauteren Vorteil. Der mag nicht groß sein, aber vorhanden ist er sicherlich.

Noten ist ein kleiner Punkt und die Frage ist was es ausmacht wenn man z.B. eine 1.3 anstatt eine 2.0 hat. Vielen wird das ziemlich egal sein und da zählt dann das Vorstellunggespräch und die Probezeit. Ab dem ersten Job dann eher das Arbeitszeugniss... also dröhnt man sich mit Ritalin 3-4 Jahre zu um an Tag X möglicherweiße ein wenig besser dazustehen.

Übrigens zu den Noten. Schaut euch mal da an wie die Noten von Land zu Land und von Uni zu Uni sich unterscheiden. Sogar von Prof zu Prof gibt es rießige Unterschiede. Schon alleine daher sollte man die Noten nicht überbewerten. Auf der anderen Seite arbeitet jemand eventuell nebenbei und hat weniger Zeit zu lernen als jemand der komplett von zu Hause unterstützt wird und damit jeden Tag 2 Stunden mehr lernen kann. Und wieder ein anderer hat eine höhere Inteligenz und muss 2 Stunden weniger lernen und schreibt trotzdem eine 1 nach der Anderen.

Aus soviele Gründen finde ich daher die Denkweiße (der hat aber einen Vorteil durch X) einfach nur dumm! und nicht zielführend. Jeder ist für sich selbst Verantwortlich und wenn jemand das Risiko Ritalin eingehen will, dann soll er es eben machen. Wenn er es übrigens während der Arbeit dann auch weiterhin verwendet, dann ist ja alles okay, da die bessere Leistung auch weiterhin für den Arbeitgeber da ist und er sich somit die richtige Arbeitskraft ausgesucht hat.
Sehe daher die Leute die Ritalin freiwillig nehmen und die Leute die es nicht nehmen und sich über einen Vorteil der Anderen beschweren auf einer Stufe.

Hatte heute Vormittag schon den selben Gedanken, war mir aber zu müßig das zu verfassen _thumbsup:


Antwort
Zitat
sonnensb
Beigetreten: 21.03.2007

@AyCaramba44

naja du pauschalisierst schon recht hart.
woher weißt du, dass der vorteil nur minimal ist? so weit ich weiß ist die wirkung stark individuell. habe auch mal gelesen, dass gerade die am meisten profitieren, die sich schlecht konzentrieren können / sich leicht ablenken lassen. Die sehr starken sollen kaum was merken von der Einnahme. Das ist recht einleuchtend und wenn das stimmt, dann sehe ich da bei vielen, die das potentiell nehmen wollen, ganz sicher keinen minimalen vorteil!

noten versus rest sehe ich prinzipiell auch so, nicht aber alle personaler. es hängt von zu vielen faktoren ab, ob die noten am ende entscheidend sind, von branche und unternehmen etc.
nicht selten läuft es doch so, dass die noten ganz wichtig sind, um überhaupt eingeladen zu werden, und dann erst wird weitergesehen..


Antwort
Zitat

Original von AyCaramba44

Original von triesharderfish

Original von AyCaramba44

Original von eplc
Noten dienen ja der Vergleichbarkeit. Also verschafft man sich mit Mitteln, welche die Lernfähigkeit erhöhen, auch einen unlauteren Vorteil. Der mag nicht groß sein, aber vorhanden ist er sicherlich.

Noten ist ein kleiner Punkt und die Frage ist was es ausmacht wenn man z.B. eine 1.3 anstatt eine 2.0 hat. Vielen wird das ziemlich egal sein und da zählt dann das Vorstellunggespräch und die Probezeit. Ab dem ersten Job dann eher das Arbeitszeugniss... also dröhnt man sich mit Ritalin 3-4 Jahre zu um an Tag X möglicherweiße ein wenig besser dazustehen.

Übrigens zu den Noten. Schaut euch mal da an wie die Noten von Land zu Land und von Uni zu Uni sich unterscheiden. Sogar von Prof zu Prof gibt es rießige Unterschiede. Schon alleine daher sollte man die Noten nicht überbewerten. Auf der anderen Seite arbeitet jemand eventuell nebenbei und hat weniger Zeit zu lernen als jemand der komplett von zu Hause unterstützt wird und damit jeden Tag 2 Stunden mehr lernen kann. Und wieder ein anderer hat eine höhere Inteligenz und muss 2 Stunden weniger lernen und schreibt trotzdem eine 1 nach der Anderen.

Aus soviele Gründen finde ich daher die Denkweiße (der hat aber einen Vorteil durch X) einfach nur dumm! und nicht zielführend. Jeder ist für sich selbst Verantwortlich und wenn jemand das Risiko Ritalin eingehen will, dann soll er es eben machen. Wenn er es übrigens während der Arbeit dann auch weiterhin verwendet, dann ist ja alles okay, da die bessere Leistung auch weiterhin für den Arbeitgeber da ist und er sich somit die richtige Arbeitskraft ausgesucht hat.

Sehe daher die Leute die Ritalin freiwillig nehmen und die Leute die es nicht nehmen und sich über einen Vorteil der Anderen beschweren auf einer Stufe.

Die Kausalität deiner Schlussfolgerung und deiner Argumentation sehe ich leider überhaupt nicht.

Vielleicht mal mit Ritalin probieren und auf das wesentliche Konzentrieren...

1) Ritalin nehmen für etwas bessere Noten bzw. einen minimalen Vorteil finde ich dumm.
2) Jemand der sich über so einen kleinen Vorteil aufregt (wenn man mal das Gesamte betrachtet) finde ich ebenfalls dumm.

-> Halte beide Gruppen für nicht ganz schlau und das "daher" darfst du gerne streichen, wenn du dann auch froh bist.

Ja, ohne "daher" gefällt mir das Ganze deutlich besser, da damit der Anschein einer Pseudo-Schlussfolgerung aus vorhergehender Argumentation nicht mehr da ist und deutlich wird, dass es sich um eine simple, willkürliche Gleichsetzung handelt.

Schieße mich übrigens meinem Vorredner ebenfalls an.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von sonnensb
@AyCaramba44

naja du pauschalisierst schon recht hart.
woher weißt du, dass der vorteil nur minimal ist? so weit ich weiß ist die wirkung stark individuell. habe auch mal gelesen, dass gerade die am meisten profitieren, die sich schlecht konzentrieren können / sich leicht ablenken lassen. Die sehr starken sollen kaum was merken von der Einnahme. Das ist recht einleuchtend und wenn das stimmt, dann sehe ich da bei vielen, die das potentiell nehmen wollen, ganz sicher keinen minimalen vorteil!

noten versus rest sehe ich prinzipiell auch so, nicht aber alle personaler. es hängt von zu vielen faktoren ab, ob die noten am ende entscheidend sind, von branche und unternehmen etc.
nicht selten läuft es doch so, dass die noten ganz wichtig sind, um überhaupt eingeladen zu werden, und dann erst wird weitergesehen..

Ich sage nicht das der Vorteil von Ritalin minimal ist. Ich sage das der Vorteil einer leicht besseren Note (durch Ritalin) minimal ist. Wenn ich dann bei Firma X wegen einer leicht schlechteren Note nicht eingeladen werde zum Vorstellunggespräch, dann hat die Firma ein Problem und ich bewerbe mich eben bei einer Firma wo es "richtig" zugeht. Das geht sogar soweit, dass manche Firmen lieber ein 2.0er Kandidat haben, der sich einbringt und Teamfähig ist, als ein 1.0er Kandidat der jegliche Realität verkennt. Hängt natürlich auch von der Firma und dem Beruf ab.

Und wenn jemand wirklich Konzentrationsprobleme hat, dann ist es ja eigentlich nur fair das auszugleichen. Wobei durch Sport und Konzentrationsübungen sicherlich bei einer Vielzahl auch einiges herauszuholen ist und man nur in schwierigen (krankhaften) Fällen dann auf so etwas wie Ritalin zurückgreifen sollte.


Antwort
Zitat
sonnensb
Beigetreten: 21.03.2007

"dann hat die firma ein problem" - wie meinst du das? attraktive arbeitgeber können sich die rosinen doch rauspicken. warum sollte ein 1,0 auf anderen gebieten schlechter sein als ein 2,0? wenn du zwei leute hast und du bzgl. soft skills, sympathie und alles drumrum indifferent bist, es aber einen unterschied in der abschlussnote gibt, wen würdest du nehmen?

sehe das schon sehr kritisch, weil gerade die abschlussnote eine ziffer ist, die einen schnellen (obv. oberflächlichen) und leichten leistungsüberblick und -vergleich ermöglicht. ist doch bequem und deswegen eine wichtige methode.

läuft in anderen bereichen auch nicht anders, dass man auf eine ziffer reduziert wird..
als forscher wird man z.b. auf den "h-index" reduziert, eine einzige zahl.
und im berufsleben oft nach dem gehalt, auch nur eine zahl.

will nur sagen, dass bei regelmäßigem "doping" und damit einhergehend einer signifkanten verbesserung der abschlussnote, man sicherlich von ungerechtigkeit sprechen kann.


Antwort
Zitat
eplc
Beigetreten: 23.01.2005

Original von AyCaramba44

Original von triesharderfish

Original von AyCaramba44

Original von eplc
Noten dienen ja der Vergleichbarkeit. Also verschafft man sich mit Mitteln, welche die Lernfähigkeit erhöhen, auch einen unlauteren Vorteil. Der mag nicht groß sein, aber vorhanden ist er sicherlich.

Vielleicht mal mit Ritalin probieren und auf das wesentliche Konzentrieren...

1) Ritalin nehmen für etwas bessere Noten bzw. einen minimalen Vorteil finde ich dumm.
2) Jemand der sich über so einen kleinen Vorteil aufregt (wenn man mal das Gesamte betrachtet) finde ich ebenfalls dumm.

-> Halte beide Gruppen für nicht ganz schlau und das "daher" darfst du gerne streichen, wenn du dann auch froh bist.

Wo reg ich mich denn auf? Das ist ne reine Feststellung, die du an sich auch gar nicht angreifst, sondern der du sogar zustimmst. Schön aber, dass du so sachlich bleibst. ;)


Antwort
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h0nky
Beigetreten: 17.02.2008

Original von alterego
Ich finde es voll ok, Drogen zu nehmen um Spaß zu haben.
Aber in was für einer verkommenen Gesellschaft leben wir, wenn man Drogen braucht, um dem Leistungsdruck gerecht zu werden?

Willkommen in der Realität. Unsere moderne Gesellschaft würde ohne Drogen garnicht so funktionieren. Und Ritalin wird auch bei uns an den Unis heftigst von Profs und Studenten geschmissen. Liegt glaub ich so bei 10% - 20%.
Bachelorsystem ist halt einfach nutz...


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006

wo studiert ihr denn bitte alle dass jeder 5. (!) angeblich ritalin nimmt? ich kenne keinen einzigen.
woher soll diese statistik denn kommen?


Antwort
Zitat
DasWodka
Beigetreten: 25.11.2009

Original von draghkar
wo studiert ihr denn bitte alle dass jeder 5. (!) angeblich ritalin nimmt? ich kenne keinen einzigen.
woher soll diese statistik denn kommen?

geisteswissenschaften?


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006

Original von DasWodka

Original von draghkar
wo studiert ihr denn bitte alle dass jeder 5. (!) angeblich ritalin nimmt? ich kenne keinen einzigen.
woher soll diese statistik denn kommen?

geisteswissenschaften?

ich? bin mathematiker. kenne aber nach 7 jahren studium jede menge studenten aus allen möglichen bereichen. viele kiffen :coolface:, aber ritalin nimmt kein mensch.

und vor allem kein prof, lol. quelle dazu wäre halt klasse..


Antwort
Zitat
antiheld18
Beigetreten: 18.11.2011

Original von draghkar
wo studiert ihr denn bitte alle dass jeder 5. (!) angeblich ritalin nimmt? ich kenne keinen einzigen.
woher soll diese statistik denn kommen?

spiegel artikel dazu

aber solche umfragen/statistiken sind immer bescheiden, wenn man nicht die genaue auswertungen kennt...


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006

thx

wenn aber koffeintabletten schon unter "hirndoping" fallen, dann scheint das ja eine klasse studie zu sein. zumal das ergebnis (die meisten die ihr "hirn dopen" sind sportwissenschaftler) garnicht zum artikel passt.
diese angeblich 1 jahr alte studie, die was von 5% schreibt, finde ich weitaus realistischer.

[...]"schließlich sei der Druck im Studium hoch. Zentral sei dabei nicht so sehr, ob einzelne pharmazeutische Leistungsbooster gesundheitsschädlich sind, alarmierend sei vielmehr die grundsätzliche Doping-Bereitschaft der vielen Jungakademiker. Im Herbst hatte eine Umfrage der Techniker Krankenkasse bereits gezeigt, dass Studenten häufiger Psychopharmaka nehmen als gleichaltrige Erwerbstätige."

generell haben psychopharmaka selten eine leistungsteigernde wirkung, ganz im gegenteil. zeigt wie schlecht der artikel ist imo.


Antwort
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luxxx
Beigetreten: 21.12.2006

Die klare Antwort, welche Einfluss Noten auf die Einstellungspolitik von Firmen haben, werden wir hier sowieso nicht hinreichend beleuchten koennen.

Dass Noten aber zumindest als initiales Filterkriterium bei den meisten Firmen gilt, das kann ich mir aber schon vorstellen.
Wenn sie 20 Leute einladen wollen, dann ist die Chance ganz gut, dass sie im Zweifelsfall auch Noten dafuer nutzen, um Grenzkandidaten auszuwaehlen.

Es waere interessant zu wissen, wie hoch denn die Dunkelziffer von Studenten und Akademikern ist, die "Doping" nutzen, um bessere Noten zu erzielen.
Dann ist ja auch nicht sofort gewaehrleistet, dass auch bei jeden dann was Besseres bei herum kommt. Einige fahren vielleicht auch das Arbeitspensum zurueck, weil sie ja denken, dass sie den Stoff ritalingeboostet ja in den letzten zwei Tagen lernen koennten.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Anzahl bzw. der relative Anteil so gross ist, dass dadurch eine Wettbewerbsverzerrung oder Chancenveraenderung auftrete.

Wenn man natuerlich davon ausgeht, dass es die Mehrzahl macht, dann saehe das natuerlich anders aus.


Antwort
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