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[Geschlossen] Jeder kann was geben

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Berliner1982
Beigetreten: 12.07.2006

Die Regierungen (oder die Konzerne) sollten mal mehr Essen und Trinken hinschicken als Geld. In den Industriestaaten schmeißen wir doch eh jeden Tag Tonnen an Essen weg, weil es nicht mehr verkaufbar ist, aber deswegen nicht schlecht.


Kommutierung
Beigetreten: 09.08.2007

ne, muss schon geld sein, damit lässts sich leichter waffen kaufen, wollen es den warlords ja nicht unnötig schwer machen.


shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von Berliner1982
Die Regierungen (oder die Konzerne) sollten mal mehr Essen und Trinken hinschicken als Geld. In den Industriestaaten schmeißen wir doch eh jeden Tag Tonnen an Essen weg, weil es nicht mehr verkaufbar ist, aber deswegen nicht schlecht.

In einer Doku haben einige zumindest klug wirkende Afrikaner mal erklärt, dass das eben leider auch keine Lösung ist. Liegt daran, dass in der Regel zuviele Nahrungsmittel auf einmal gesendet werden, die dann am Ende zu Dumpingpreisen verkauft werden und damit widerum die heimische Konjunktur schwächen (insbesondere Agrar obv).

Interessanterweise soll wohl der beste Weg neben Schuldenerlass sein, dass so gut wie keine Hilfsgüter gesendet werden. Wobei man da wohl zwischen Krisensituationen und der allgemeinen Situation unterscheiden muss. In der Doku gings speziell um konstante Hilfsleistungen.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

klar sollten Konzerne und vor allem Regierungen sich damit mehr befassen, aber die haben doch zur Zeit nur damit zu tun sich den Finanz-Miesepter zuzuschieben. Gerade wenn ich sowas mit Kindern lese, könnte ich jedes mal platzen, wenn man im Hinterkopf hat was hier mit Lebensmitteln usw passiert.
Wenn man dann ein paar Euro abgibt finde ich, ist es das mindeste.
Bei der Christoffel-Blindenmission kann man für 25€ im Monat einem Kind eine Augenop zahlen und es kann wieder sehen. Viel größere Geschenke kann man einem Menschen wohl kaum machen.


Original von shaddiii

Original von Berliner1982
Die Regierungen (oder die Konzerne) sollten mal mehr Essen und Trinken hinschicken als Geld. In den Industriestaaten schmeißen wir doch eh jeden Tag Tonnen an Essen weg, weil es nicht mehr verkaufbar ist, aber deswegen nicht schlecht.

In einer Doku haben einige zumindest klug wirkende Afrikaner mal erklärt, dass das eben leider auch keine Lösung ist. Liegt daran, dass in der Regel zuviele Nahrungsmittel auf einmal gesendet werden, die dann am Ende zu Dumpingpreisen verkauft werden und damit widerum die heimische Konjunktur schwächen (insbesondere Agrar obv).

Interessanterweise soll wohl der beste Weg neben Schuldenerlass sein, dass so gut wie keine Hilfsgüter gesendet werden. Wobei man da wohl zwischen Krisensituationen und der allgemeinen Situation unterscheiden muss. In der Doku gings speziell um konstante Hilfsleistungen.

Finde den Gedankengang sehr interessant, hast du zufällig den Namen der Doku noch parat? Oder ein paar Tips wonach ich suchen kann? Evtl sogar stream? :)

Danke Dir


Als ob der Westen da nicht einfach mit paar Jets rüberfliegen könnte und gehörige Ladungen Ausschuss-Cokes und Burger rüberwerfen könnte.

Müssten dafür nur die Hälfte der Bomber aus Lybien abziehen.

Wenn man wollte, könnte man das Problem schnell lösen.


dertakman
Beigetreten: 23.09.2007

Na bei Somalia soll man nicht vergessen, dass das Land seit Jahren im Chaos versinkt und die ganzen Islamisten-Räuberbanden wohl kaum internationale Hilfe zugelassen haben.

Natürlich kann man da Brunnen bauen, damit die Islamisten die unwilligen Dorfbewohner da versenken. Also ich erinnere mich an die Meldung über Steinigung von 2 Mädchen - sie wurden vergewaltigt und waren nach irgendeiner Logik selber dran schuld...

Und Wohltätigkeitsorganisation kennen sich wohl am besten aus wie man da hilft. Wenn man ja abgelaufene Yoghurtbecher schickt, haben die Leute da nix davon. Und bei solchen Katastrophen muss ja Soforthilfe schon wirklich sein- man kann ja den Bauern bessere Landwirtschaftmethoden nicht beibringen, wenn gerade Dürre herrscht. Nun sollte man das Problem auch nach der Dürrekatastrophe nicht vergessen...


shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Spearmi leider nicht, sorry. Aber ich denke man findet ähnliche Argumente, wenn man googelt.


:( schade, trotzdem danke für die Antwort :)


splintero
Beigetreten: 21.01.2010

Solange es dort für die Westies nix zu holen gibt, wird auch nichts passieren außer ein paar Alibi Lieferungen und "Ich verurteile das aufs Schärfste"-Sprüche.

Bestes Beispiel: Darfur (jahrelanger Bürgerkrieg mit Millionen Toten) <-> Lybien (ein paar Wochen Krawalle)

Sad, but true.


Original von Berliner1982
Die Regierungen (oder die Konzerne) sollten mal mehr Essen und Trinken hinschicken als Geld. In den Industriestaaten schmeißen wir doch eh jeden Tag Tonnen an Essen weg, weil es nicht mehr verkaufbar ist, aber deswegen nicht schlecht.

nö so provozierst erst recht die abhängigkeit der länder und geholfen ist damit niemanden


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Schon irgendwie pervers, da is ne Hungersnot und wenn man Essen hinschickt wirds noch schlimmer ?(
Die Spenden bringen aber schon was, oder versickert da auch die Hälfte in irgendwelchen dunklen Kanälen?


Bigmac1989
Beigetreten: 01.11.2009

Hart, sowas zu sagen im Angesicht einer der schlimmsten Katastrophen der Geschichte.


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Was zu sagen?


sollen lieber an die leute spenden die hier verschuldet sind (an mich zb) :coolface:

jaja, die kinder da und die können doch nichts dafür mimimi


Bigmac1989
Beigetreten: 01.11.2009

Unheimlich witzig.


Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von EriscHgcrFU
sollen lieber an die leute spenden die hier verschuldet sind (an mich zb) :coolface:

jaja, die kinder da und die können doch nichts dafür mimimi

Bevor ich irgend nem Penner in Deutschland auch nur einen einzigen Cent gebe, schick ich mein Geld lieber da runter.
Wir leben hier in dem Luxus morgens aufzustehen und zu wissen, dass wir nicht verhungern. Die nicht.


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Wie wärs, wenn wir von PS.de zusammenlegen und das als eine Spende machen? Korn solls dann offzizell übergeben, würde vielleicht noch nebenbei ein gutes Licht auf die Pokerbranche werfen.


nervermore
Beigetreten: 13.01.2007

Das "wenn man Essen schickt wirds noch schlimmer"-Argument ist imo stark übertrieben. Natürlich ist es langfristig besser so zu helfen, dass sich die Leute dort früher oder später selbst versorgen können. In diesem Zusammenhang ist das Argument aufgekommen und macht Sinn.
Aber natürlich kann man in einer konkreten Notsituation direkt Menschenleben retten wenn man unmittelbar (Essen, Geld für Essen) hilft. Danach muss man helfen die strukturellen Probleme zu lösen.
Imo wird das Argument, dass unmittelbare Hilfe nichts bringt inzwischen oft dazu missbraucht sich aus der moralischen Verantwortung herauszureden "weil das ja eh alles nichts bringt".

Würde gern einen größeren Betrag spenden. Hat sich jemand schon genauer informiert welche Organisationen am meisten Value bieten?


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