Habe nur flüchtig reingeschaut, lief es denn gut beim Threadstarter?
das wuerd mich mal interessieren, was passiert eigentlich wenn man beim zivi nicht erscheint/unsinn tut/garnichts tut?
kann man zwangsversetzt werden oder gar nochmal 9 monate antreten müssen?
Es gibt eine ausdifferenzierte Palette an dienstinternen Disziplinarmaßnahmen zu der sich dann noch bei den härteren Vergehen strafrechtliche Sanktionen gesellen. Höchststrafe auf Dienstflucht ist z.B. fünf Jahre, Freiheitsstrafen sind in dieser Sache heutzutage zum Glück nur noch theoretisch. Manches führt auch zu unehrenhafter Entlassung, welch Unglück...
Versetzungen sind auch völlig unproblematisch (heimatferne Einberufungen sowieso, wobei das Zusammenkommen von Dienststelle und Dienstleistenden de facto kaum noch von Amts wegen vorkommt).
Die leitenden Prinzipien beim Ersatzdienst, wenn sie auch selten offensichtlich zum Vorschein kommen, sind Pflicht und Gehorsam. Das ganze ist bewusst direkt analog zum Wehrdienst konzipiert worden. Aber mal weg von den Formalia; es ist erschreckend bei der heutigen Lage zu erfahren, dass manche in dieser Sache noch immer von einem hochgradigem Pflichtgefühl geprägt sind. Davon war ich eigentlich schon entwöhnt und hatte mich gerade an die Bund/Zivi=tollste-Zeit-meines-Lebens-Fraktion gewöhnt
btw, warum wollen eigentlich so viele gleich zum Anwalt rennen? Gut, wenn man es sich leisten kann etc. Köln war ja wehrpflichttechnisch vor paar Jahren ein tolles Pflaster, da waren selbst die Richter auf der Seite der unwilligen. Aber gut, Anwalt, weil mans sichs leisten kann? Also wert ist er es in der Regel schon, bei dem was man dadurch spart. Aber vorher lassen sich doch schon so viele Register ziehen, bei Einberufung vom Zivildienst einfach von der Gebrauchmachung der Berechtigung den Kriegstdienst an der Waffe zu verweigern zurücktreten. Klar, dann gibts irgendwann wieder was vom KWEA oder auch nicht, aber was das allein zeittechnisch bringt.