Original von RuthlessRabbit
Steuerliche Vorteile. Die Leasingraten können als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Außerdem mieten Firmen gleich mehrere Wagen und bekommen dann noch Mengenrabatt.
Gegenfrage: Wo soll denn der Vorteil des privaten Leasings liegen? Immerhin sind Leasingfirmen keine Wohltätigkeitsorganisationen und wollen einen Profit machen.
also es macht keinen Unterschied, ob ich die Leasingraten als Betriebsausgaben absetze, oder ob ich Abschreibung und den Zinsanteil in den Darlehensraten als Betriebsausgaben absetze. Das bleibt sich à la longe gleich.
Wenn du das Auto kaufst, kannst du sogar die Kosten je nach steuerlichem Bedarf verteilen. Stichworte: Investitionskostenabzugsbetrag, Sonderafa, degressive AfA.
Früher hatte es mal einen steuerlichen Vorteil, da die Darlehenszinsen für Gewerbesteuerzwecke dem Gewerbeertrag zur Hälfte hinzugerechnet wurden. Da dies seit 2008 mit dem Zinsanteil der Leasingrate ähnlich geschieht, liegt hierin kein Vorteil mehr.
Der einzige Vorteil des Leasings liegt darin, dass es bilanzverkürzend wirkt. Du brauchst kein Auto zu aktivieren und passivierst keine Verbindlichkeit. Also ist (auf den ersten Blick) deine Eigenkapitalquote besser.
Wenn Firmen so viele Fahrzeuge leasen, dass sie Mengenrabatt bekommen, dann bekommen die auch alternativ dazu beim Kauf recht hübsche Nachlässe.
Vorteile beim privaten Leasing sehe ich wenige. Kann schon mal sein, dass Leasing günstiger ist als Kaufen (die Preisgestaltungen der Autobanken/Leasinggesellschaften sind manchmal nicht nachvollziehbar.)
Nachteil beim Leasing ist aber, dass deine Rechtsposition eine schlechtere ist. Wenn du ein Auto kaufst und es dir nach einem Jahr nicht mehr gefällt, dann verkaufst du es, zahlst mit dem Erlös dein Darlehen zurück und suchst dir ein anderes/besseres. Versuch das mal beim Leasing.