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Leben wir in einer Simulation?

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Moderator
cjheigl
Beigetreten: 10.04.2006

Original von MfGOne
und wie viele Miliarden Jahre würde die Sonde dann brauchen, um außerhalb der Milchstraße zu gelangen? :coolface: genious Aliens

Es ist einfach eine Sache der Geometrie. Wenn die Erkundunssonde 100 Lichtjahre weit in der Ebene fliegt und die Relaisstation senkrecht dazu, dann ist der Winkel zwischen den beiden Sonden und der Ebene der Milchstrasse 45°, was ausreicht, um keinen Hinweis mehr auf den Ursprung der Sonde zu liefern. Ausserdem ist der Vergleichsmassstab Omouahua, ein Körper, der auch nicht gerade schnell unterwegs ist. Wenn man 10000de von Jahren braucht, um 100 Lichtjahre zurück zulegen und das eine Sonde ist, dann hat man Zeit. Die Durchquerung der Milchstrasse würde mit der Geschwindigkeit von Omouahua ca. 10 Mio. Jahre dauern. Aber es ist gar nicht verlangt, dass sie die komplett durchqueren muss. Wenn man die nächsten 1000 Lichtjahre erkunden will, dann sind es noch 100k Jahre.

Das sind natürlich alles grosse Zeiträume. Aber vielleicht können die sich das leisten, weil sie unsterblich sind. Es gibt auch auf der Erde lebende Organismen, die mehr als eine Million Jahre alt sind. Turritopsis nutricula, eine Quallenart, ist theoretisch sogar unsterblich.


Antwort
Zitat

Original von Hirx123

Original von ichwuesstewie

schickt jemand aus 50 lichtjahren entfernung eine nachricht mit radiowellentechnik...das was wir empfangen können.. brauch die für 1 lichtjahr.. rechnen wir uns das mal durch
1 lichtjahr = 9,461*10^12 km
dann sind 50 lichtjahre = 473.050.000.000.000 Km.
Radiowellen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.. sprich 300.000 Km/s.

ja dann is die 0,nix bei uns, die nachricht....:coolface:
sendet also heute am 15.06.2019 jemand von dort eine nachricht an uns..ist die bei uns... in 50,69 jahren... also so ca. am 25.02.2070.

im umgedrehten fall heißt das dann, dass die nachrichten von uns im besten fall 2020-30 bei denen ankommen.. und deren antworten nochmal 50,69 jahre zu uns brauchen. vermutlich noch paar jahre länger; wieso sollten die keine bürokratie und uneinige völker haben. oder sie kommen mit kriegsschiffen.. dann sind sie natürlich schneller.:coolface:

Soso, Radiowellen, welche sich mit Lichtgeschwindgkeit ausbreiten, brauchen 50,69 Jahre um 50 Lichtjahre zurückzulegen. Sicher, dass es nicht eher 420,69 Jahre sind?

höö?
473.050.000.000.000 km
radiowellen breiten sich mit lichtgeschwindigkeit aus = 300.000 km/s
------------------------------
1.576.833.333,33s
60s=1 minute
-------------------------------
26.280.555,55minuten
60 minuten = 1h
-------------------------------
438.009,26h
24h=1tag
-------------------------------
18250,39tage
30tage= 1 monat
--------------------------------
608,35 monate
12 monate = 1 jahr
-------------------------------
50,69555 jahre.

klär mich auf.. ich lern immer gern dazu. ansonsten biste n troll:challenge:


Antwort
Zitat
Tartarus
Beigetreten: 29.10.2006

Original von ichwuesstewie

Original von Hirx123

Original von ichwuesstewie

schickt jemand aus 50 lichtjahren entfernung eine nachricht mit radiowellentechnik...das was wir empfangen können.. brauch die für 1 lichtjahr.. rechnen wir uns das mal durch
1 lichtjahr = 9,461*10^12 km
dann sind 50 lichtjahre = 473.050.000.000.000 Km.
Radiowellen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.. sprich 300.000 Km/s.

ja dann is die 0,nix bei uns, die nachricht....:coolface:
sendet also heute am 15.06.2019 jemand von dort eine nachricht an uns..ist die bei uns... in 50,69 jahren... also so ca. am 25.02.2070.

im umgedrehten fall heißt das dann, dass die nachrichten von uns im besten fall 2020-30 bei denen ankommen.. und deren antworten nochmal 50,69 jahre zu uns brauchen. vermutlich noch paar jahre länger; wieso sollten die keine bürokratie und uneinige völker haben. oder sie kommen mit kriegsschiffen.. dann sind sie natürlich schneller.:coolface:

Soso, Radiowellen, welche sich mit Lichtgeschwindgkeit ausbreiten, brauchen 50,69 Jahre um 50 Lichtjahre zurückzulegen. Sicher, dass es nicht eher 420,69 Jahre sind?

höö?
473.050.000.000.000 km
radiowellen breiten sich mit lichtgeschwindigkeit aus = 300.000 km/s
------------------------------
1.576.833.333,33s
60s=1 minute
-------------------------------
26.280.555,55minuten
60 minuten = 1h
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438.009,26h
24h=1tag
-------------------------------
18250,39tage
30tage= 1 monat
--------------------------------
608,35 monate
12 monate = 1 jahr
-------------------------------
50,69555 jahre.

klär mich auf.. ich lern immer gern dazu. ansonsten biste n troll:challenge:

Ehm dir ist schon klar, dass es Lichtjahr heißt, weil das die Entfernung ist, die das Licht in einem Jahr zurücklegt?
Dementsprechend werden 50 Lichtjahre in 50 Jahren zurückgelegt und nicht in 50, irgendwas....
Aber wenn du schon mit Zahlen und Trolololol um dich wirfst, dann mach es wenigstens genau...

1Lj = 9.460.730.472.580,8 km
50Lj = 473.036.523.629.040 km
c = 299.792,458 km/s

473.036.523.629.040 km / 299.792,458 / 60(s) / 60(min) / 24(h) = 18262,5 Tage
und jetzt kommt der Kniff... Wir haben einmal alle 4 Jahre ein Schaltjahr. Da hat das Jahr 366 anstelle von 365 Tagen (und nicht wie bei dir 360 Tage). Das ergibt eine durchschnittliche Jahreslänge von 365,25 Tagen.

also:

18262,5 / 365,25 =

Spoiler

50


Antwort
Zitat

:sifflote:

dir is schon klar, dass ich das aufgrund meiner blockade/meines unwissens näherungsweise ausgerechnet habe.
aber dennoch thx für die rechnung. wieder was dazugelernt. =)


Antwort
Zitat
Froned
Beigetreten: 30.07.2007

Original von ichwuesstewie
:sifflote:

:sifflote:


Antwort
Zitat
Tyler12
Beigetreten: 08.10.2007

Original von Showaren22

Original von Tyler12
Wir sind momentan die einzige Spezies, im gesamten bekannten Universum - das allein ca 14 Milliarden Lichtjahre groß ist -, welches ein Bewusstsein dafür entwickelt hat, die großen Fragen zu stellen: "Warum bin ich hier? Wo komm ich her? Wo geh ich hin?"

Allein das unser momentan einzigartiger Planet so existiert wie er es tut, bedurfte schon so vieler schier unglaublichen "Zufälle". Dass er dann auch noch die Möglichkeit hat Leben hervorzubringen und zu halten ist das Tüpfelchen auf dem i. Immer und immer wieder hat das Leben so große Rückschläge erlitten, dass es fast komplett ausgestorben wäre.
Wenn man dann noch bedenkt, dass der Homo Sapiens - das wohl einzig spannende Subjekt in der Simulation -, gerade mal eine Minute im Kosmischen Kalender existiert, Christoph Columbus darin vor 1.2 Sec Amerika entdeckte, und wir uns heute und jetzt vor einer Datenverarbeitungsanlage Gedanken darüber machen, ob wir nicht in einer Simulation leben könnten, dann befürchte ich ebenso, dass ebenjene, den Schöpfern in kürzester Zeit unkontrollierbar aus den Händen geglitten sein dürfte. Aber wer weiß schon genau, woran sich die Schöpfer wirklich ergötzen.

Es gibt 10x mehr Sterne/Planeten als Sandkörner auf der Erde. Stell dir einfach mal vor wie viel Sand alleine in der Sahara ist. Die Warhscheinlichkeit dass es dort irgendwo noch mehr Leben gibt dürfte sich asymptotisch 1 annähern. Das Existieren der Erde wird durch den Vergleich auch deutlicher. Es ist Zufall, die Wahrscheinlichkeit dass so etwas wie die Erde entsteht ist wahrscheinlich 1:1000000000000000000000000000000000000000000000000000000. Aber da es halt so viele Planeten gibt passiert es irgendwann mal.

Amen.

Stellt sich mir die Frage warum die Schöpfer eine Simulation erstellen sollten, in der es so extrem unwahrscheinlich bzw. schwer ist, einen Planeten wie die Erde zu simulieren, auf dem es überhaupt möglich ist Leben zu simulieren. Ist doch ein Haufen Platzverschwendung. Aber ich denk da vermutlich einfach viel zu klein. Selbst wenn in jeder Galaxie nur ein Planet existiert, auf dem Leben möglich ist, dann haben Sie wohl viel Spaß dran. Wenn es erst mal soweit ist, dass die eine Zivilisation mit der anderen Kontakt aufnehmen kann, wirds richtig lustig. Will nicht wissen was auf unseren Planeten dann abgeht.

Original von cjheigl

Original von Tyler12
Wir sind momentan die einzige Spezies, im gesamten bekannten Universum - das allein ca 14 Milliarden Lichtjahre groß ist -, welches ein Bewusstsein dafür entwickelt hat, die großen Fragen zu stellen: "Warum bin ich hier? Wo komm ich her? Wo geh ich hin?"

Nein. Wir sind nur die einzige Spezies im Umkreis von ca. 50 Lichtjahren, von der wir wissen, dass sie auf sich aufmerksam gemacht hat. Wir können erst seit ca. 50 Jahren Signale von anderen empfangen. In dem Umkreis hat sich keiner gemeldet, aber das ist extrem wahrscheinlich (sich nicht zu melden), selbst wenn es jemand geben würde. Es gibt sehr gute Gründe, kein METI (Messaging to ET) Programm zu unterhalten. Die Dunkle Wald Hypothese wäre einer davon, aber so streng muss es gar nicht sein, damit das trotzdem eine furchtbar dumme Idee ist.

Wir haben also ganz einfach deshalb noch keine ausserirdische Zivilisation gefunden, weil sie entweder nicht in unserer unmittelbaren Nähe ist, oder weil sie intelligent genug ist, nicht auf sich aufmerksam zu machen.

Es ist ausserdem nicht wirklich ausgeschlossen, dass Oumouamua eine ausserirdische Sonde war. Wenn es eine gewesen wäre, dann hätte sie alles richtig gemacht. Passiv beobachten, sich nicht melden und erst dann an eine Relaisstation ausserhalb der Ebene der Milchstrasse senden, wenn die beobachtete Zivilisation das nicht mehr mitbekommt. So weiss die Sonde nicht, wo sie herkommt, daher kann sie selbst dann keine Rückschlüsse auf den Absender liefern, wenn man sie abfängt. Genau darauf kommt es an.

Hab ja auch "momentan" geschrieben. Das Zeitfenster ist zu klein und das Universum zu groß, als das sich in absehbarer Zeit E.T. melden sollte. Stichwort Fermi-Paradoxon.

Original von MfGOne

Original von Tyler12
Wir sind momentan die einzige Spezies, im gesamten bekannten Universum - das allein ca 14 Milliarden Lichtjahre groß ist -, welches ein Bewusstsein dafür entwickelt hat, die großen Fragen zu stellen: "Warum bin ich hier? Wo komm ich her? Wo geh ich hin?"

Allein das unser momentan einzigartiger Planet so existiert wie er es tut, bedurfte schon so vieler schier unglaublichen "Zufälle". Dass er dann auch noch die Möglichkeit hat Leben hervorzubringen und zu halten ist das Tüpfelchen auf dem i. Immer und immer wieder hat das Leben so große Rückschläge erlitten, dass es fast komplett ausgestorben wäre.
Wenn man dann noch bedenkt, dass der Homo Sapiens - das wohl einzig spannende Subjekt in der Simulation -, gerade mal eine Minute im Kosmischen Kalender existiert, Christoph Columbus darin vor 1.2 Sec Amerika entdeckte, und wir uns heute und jetzt vor einer Datenverarbeitungsanlage Gedanken darüber machen, ob wir nicht in einer Simulation leben könnten, dann befürchte ich ebenso, dass ebenjene, den Schöpfern in kürzester Zeit unkontrollierbar aus den Händen geglitten sein dürfte. Aber wer weiß schon genau, woran sich die Schöpfer wirklich ergötzen.

ok, wurden schon alle erdähnlichen Planeten untersucht, wa? :facepalm: :facepalm: :facepalm:

Nein. Natürlich nicht. Wie auch. Nur die Handvoll bisher entdeckter Planten zeigen leider nicht, dass sie auch nur annähernd so lebensfreundlich wie die Erde sind. Mal von der Entfernung ganz abgesehen.

Vielleicht ist das intelligentes Leben an sich auch einfach nur eine Anomalie in unserem Universum. Oder es gab schon Zivilisationen die es einfach nicht geschafft haben. Warum auch immer. Oder es entwickeln sich erst noch welche. Wir könnten heute Signale aus dem All empfangen, die vor Tausenden von Jahren jemand abgeschickt hat. Nur kann es durchaus sein, dass es die schon gar nicht mehr gibt. Weil sie es aus irgendeinen Grund nicht geschafft haben.

Wenn das alles eine Simulation sein sollte, was ist das Motiv der Schöpfer?


Antwort
Zitat
MXh
MXh
Beigetreten: 04.05.2009

Jute Frage. Wenn sie bloß wissen wollten "Was passiert, wenn man (halbwegs) intelligente Individuen/Gruppen aufeinander loslässt", hätten sie das wohl einfacher haben können.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

In einem wissenschaftlichen Thema rumbeleidigen als ob man im BBV wäre, kA wer nun peinlicher ist :f_ugly:

Back to Simulation!

Falls es klassische Ersteller der Simulation gibt. Dann heißt es nicht das wir den Grund für diese erkennen. Wir können Zufall sein. Vielleicht wollten sie das Universum an sich beoabchten und es ist ihnen egal ob da Leben entsteht oder nicht.
Es könnte auch sein das die Ersteller der Simulation gar nicht mehr existieren und die Simulation unbeoabchtet weiterläuft.


Antwort
Zitat
Moderator
Eem01ofEEnGe
Beigetreten: 02.05.2011

Hallo.

@Showaren22, ine23 und ichwuesstewie.

Beleidigungen usw. werden außerhalb des BBV nicht geduldet und verstoßen gegen unsere Grundprinzipien.
Haltet euch in Zukunft bitte daran.

Gruß

Eem01ofEEnGe


Antwort
Zitat
Tartarus
Beigetreten: 29.10.2006

Das Motiv einer Simulation kann sehr vielfältig sein.
Es könnte so wie eine Wettervorhersage für Leben sein. Vielleicht möchte der Entwickler wissen, wie wahrscheinlich Leben im Universum ist?
Es könnte aber auch sein, dass die Simulation der Übertragung von einem Bewusstsein dient, da die "Realität" nicht mehr lebenswert ist und man so dieser entkommt.
Oder es ist einfach ein Spiel. Bei den letzten 2 Möglichkeiten wird davon ausgegangen, dass man während der Sim keine Kenntnis mehr über die Sim hat. Nach dem Ableben wird man sich dieser dann aber bewusst und kann eine neue starten oder in die "Realität" zurückkehren.
Vielleicht ist es auch eine archeologische Simulation, von Menschen oder Außerirdischen in der Zukunft, die die Vergangenheit erforschen wollen.
Oder es ist ein großer Banchmarktest eines Supercomputers.

Es gibt bestimmt noch hunderte andere Möglichkeiten. Wer weiß schon was in einem Aliengehirn so vor sich geht ;) :thinking:


Antwort
Zitat
MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006

Original von cjheigl

Original von MfGOne
und wie viele Miliarden Jahre würde die Sonde dann brauchen, um außerhalb der Milchstraße zu gelangen? :coolface: genious Aliens

Es ist einfach eine Sache der Geometrie. Wenn die Erkundunssonde 100 Lichtjahre weit in der Ebene fliegt und die Relaisstation senkrecht dazu, dann ist der Winkel zwischen den beiden Sonden und der Ebene der Milchstrasse 45°, was ausreicht, um keinen Hinweis mehr auf den Ursprung der Sonde zu liefern. Ausserdem ist der Vergleichsmassstab Omouahua, ein Körper, der auch nicht gerade schnell unterwegs ist. Wenn man 10000de von Jahren braucht, um 100 Lichtjahre zurück zulegen und das eine Sonde ist, dann hat man Zeit. Die Durchquerung der Milchstrasse würde mit der Geschwindigkeit von Omouahua ca. 10 Mio. Jahre dauern. Aber es ist gar nicht verlangt, dass sie die komplett durchqueren muss. Wenn man die nächsten 1000 Lichtjahre erkunden will, dann sind es noch 100k Jahre.

Das sind natürlich alles grosse Zeiträume. Aber vielleicht können die sich das leisten, weil sie unsterblich sind. Es gibt auch auf der Erde lebende Organismen, die mehr als eine Million Jahre alt sind. Turritopsis nutricula, eine Quallenart, ist theoretisch sogar unsterblich.

Hat nur leider kein Gehirn, und klar definiert, ob Zellteilung gleich unsterblich ist, ists auch noch nicht wissenschaftlich


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Die Qualle ist nicht unsterblich.
Sie kann nur nicht am Alter sterben. Das ist ein Unterschied.


Antwort
Zitat
Showaren22
Beigetreten: 27.08.2018

Immer diese behinderte Qualle. Das hat mit der für uns nützlichen Unsterblichkeit nichts zu tun. Ist so als wenn ein Mensch nach 50 Jahren zu ner unkenntlichen Masse wird und daraus dann ein neuer Organismus entsteht. DNA ist gleich, sonst ist nichts mehr da. Das hat doch nicht wirklich was mit der für uns interessanten Unsterblichkeit zu tun.


Antwort
Zitat

@unsterblichkeit

zumal die, die nach der these unsterblich wären die unsterblichkeit erst erlangt hätten müssen.
wären sie von anfang an unsterblich gewesen, hätte sich deren spezies niemals zu einer galaxien und universum bereisenden spezies entwickelt können. denn man stelle sich eine spezies vor, die aus unsterblichen besteht - das bei begrenztem raum, ressourcen, lernfortschritt und evolution. wenn sie nicht rechtzeitig vom planeten runterkommen, führt deren bevölkerungswachstum unweigerlich zur selbstvernichtung.

nicht, dass ich es anmerken müsste, aber der untergang steht unserer spezies ceteris paribus auch bevor.

und PS. @Qualle Alternativ dann der Süßwasserpolyp


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Wieso sollte Bevölkerungswachstum zur Selbstvernichtung führen?
Eine unsterbliche Lebensform hat mit Sicherheit kein Fortpflanzungssystem das wie dass unsere funktioniert.

Unsere Spezies ist, für unser Zeitgefühl, noch ziemlich weit weg von der Selbstvernichtung.


Antwort
Zitat
fleischmo
Beigetreten: 26.01.2005

Ich stehe auf diese Simulationsthese und das schon seit fast 20 Jahren.

Diese ganze Big Bang Theory und der Sinn des Lebens hat für mich noch nie Sinn gemacht.
Wir müssen Teil von etwas sein, dass viel größer und wichtiger ist, als unser kleines Spatzenhirn.

Unser Universum kann nicht einfach aus dem "Nichts" entstanden sein. Was davor war, kann ich nicht beantworten.
Und mit diesem Gott und Jesus Gedöns konnte ich selbst als kleines Kind nichts anfangen.
Aber mit einer Simulation könnte ich leben.

Wenn die Simulationsthese wirklich stimmen sollte, dann stellen sich diverse Fragen.
- Ist den Simulationserstellern bewusst, dass es uns aktuell gibt?
- Welche Zeitskala gibt es in der "realen Welt"? Vielleicht läuft unsere Simulation erst seit ein paar Minuten und der "Admin" ist gerade noch beim Kaffee holen.
Ziel der Simulation ist vielleicht etwas ganz anderes.
- Muss unsere Simulation in einem PC laufen? Wurden unsere "Zutaten des Universums" vielleicht in einen Topf geworfen und nun wird in einer schnell ablaufenden Zeitblase die Entwicklung beobachtet. Evtl. sogar als Archivaufnahme/Replay unser Entwicklung für unserer eigenen zukünftigen Spezies.

Auf so nen Scheiß stehe ich seit Men in Black. Die Galaxie (ich dachte zu erst an unser Universum) am Halsband der Katze und so richtig auf Simulationsthese seit dem Film 13th Floor. Zwar ein recht einfacher Film mit Vincent D’Onofrio, Armin Müller-Stahl und Gretchen Mol :megusta:. Aber der war so richtig Mindfuck für mich.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von fleischmo
Unser Universum kann nicht einfach aus dem "Nichts" entstanden sein. Was davor war, kann ich nicht beantworten.
Und mit diesem Gott und Jesus Gedöns konnte ich selbst als kleines Kind nichts anfangen.
Aber mit einer Simulation könnte ich leben.

Jo den Big Bang kann ich mir schon vorstellen aber in welchem Raum breitet sich das Universum aus?


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von Fantomas741

Original von fleischmo
Unser Universum kann nicht einfach aus dem "Nichts" entstanden sein. Was davor war, kann ich nicht beantworten.
Und mit diesem Gott und Jesus Gedöns konnte ich selbst als kleines Kind nichts anfangen.
Aber mit einer Simulation könnte ich leben.

Jo den Big Bang kann ich mir schon vorstellen aber in welchem Raum breitet sich das Universum aus?

Lesch hilft!


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Original von fleischmo
Ich stehe auf diese Simulationsthese und das schon seit fast 20 Jahren.

Diese ganze Big Bang Theory und der Sinn des Lebens hat für mich noch nie Sinn gemacht.
Wir müssen Teil von etwas sein, dass viel größer und wichtiger ist, als unser kleines Spatzenhirn.

Unser Universum kann nicht einfach aus dem "Nichts" entstanden sein. Was davor war, kann ich nicht beantworten.
Und mit diesem Gott und Jesus Gedöns konnte ich selbst als kleines Kind nichts anfangen.
Aber mit einer Simulation könnte ich leben.

Da musst du dich wohl etwas genauer mit dem Thema beschäftigen. Zu mal die Simulationstheorie nicht im direkten Widerspruch zum Big Bang steht.

Die Urknalltheorie wurde durch Beobachtungen der Hintergrundstrahlungen und Aufgrund der Muster die der Urknall darin hinterlassen hat fast nachgewiesen und zwar zu 92%. Durch die 8% Fehlerwahrscheinlichkeit gilt sie eben nicht als bewiesen. (bei den Zahlen beziehe ich mich auf einen Vortrag den ich dazu angeschaut hatte)
Die meisten Forscher die sich damit beschäftigen gehen aber eben stark davon aus das es so gekommen ist.
Man kann auch erklären wie das passiert ist und doch unser Universum kann aus dem "Nichts" entstanden sein. Genau wie auf Quantenebene Teilchen auf dem Nichts entstehen.

Wir müssen auch nicht Teil von etwas größerem sein.
Wenn unser Universum durch den Urknall entstanden ist so könnte das ständig passieren und es noch viele andere "Universen" geben wo andere physikalische Gesetze herrschen können. Wir sind einfach in einem Universum wo es uns möglich war zu entstehen.


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Vor dem Urknall war nach aktueller Ansicht gar nichts. Es existierte weder Zeit noch Raum, ein davor gibt es nicht.


Antwort
Zitat
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