Original von Hirx123
kA ob ihr beiden gerade trollt oder vllt steh ich ja auf dem Schlauch, aber ein geschlossenes System befindet sich im Thermodynamischen Equilibrium, wenn die Entropie maximal ist. Maximierung wird angestrebt.
Da stand ich tatsächlich auf dem Schlauch, die Entropie wird natürlich maximiert.
Original von HijackerStar
Ich selbst bin kein Fan von Höcke, aber auch kein Gegner.
Paxis ich glaub du verwechselst etwas, einfach nochmal nen Entropieartikel lesen, bei jedem physikalischen Vorgang ist die Entropiebilanz >=0. Entropie kann nicht vernichtet werden und wird im Laufe der Zeit immer größer.
Ich hab zwar keine Ahnung von schwarzen Löchern, aber Unendliche Dichte bei schwarzen Löchern würde unendlich kleines Volumen bedeuten, kleinste physikalische Längeneinheit ist aber Planck Länge, nicht unendlich klein.
Mit Schwarzen Löchern, der Hawkingstrahlung etc. hab ich mich in letzter Zeit beschäftigt.
Ein Schwarzes Loch hat eine so große Schwerkraft das wir keine Informationen mehr aus dem inneren bekommen. Alle Annahmen sind also nur theoretischer Natur und maximal berechnet worden.
Da in einem Schwarzen Loch unsere Physik nicht mehr funktioniert, wie unter Planckgröße, ist es theoretisch wohl möglich das es unendlich klein wird und das hat automatisch zur Folge das es auch unendlich dicht wird.
Man geht wohl auch davon aus das die Singularität im inneren des Schwarzen Lochs nicht punktförmig ist sondern den Drehimpuls mitnimmt wenn der Stern kollabiert. Das würde dann dazu führen das es eine Art Kreisbahn eingeht und ein Art Band oder Ringförmige Singularität bildet die unendlich dünn ist.
Das Video dazu ist ziemlich interessant:
Ist aber von einem sehr physikbegeisterten Laien, der aber trotzdem auf einem deutlich höheren Niveau ist als ich da er auch die Berechnungen kennt und zumindest teilweise versteht. Die ultra komplizierten Sachen natürlich nicht. Er erklärt es aber sehr gut für Leute wie mich. Aber kA ob es was für dich ist.
Noch mal zur Entropie, ich hatte also mit der ersten Aussage recht das die Thermodynamik sagt das die Entropie immer größer wird. Also im Bezug auf das Universum.
Original von MXh
Da ist noch ein anderes Problem mit der Simulationstheorie: Wie würden die theoretischen höheren Wesen überhaupt eine Simulation beobachten, die so riesig und komplex ist wie unsere Welt?
Warum wäre das ein Problem? Man müsste ja nicht alles beobachten. Evtl. kommt es ja nur auf das Resultat an. Bei künstlichen Intelligenzen versucht man ja auch nicht jeden Schritt händisch nachzuvollziehen. Wettersimulationen interessieren sich ja auch nur für das Ergebnis und nicht wie die KI dahingelangt ist.
Naja, wenn die theoretischen Wesen bloß z.B. an der Anzahl der intelligenten Wesen / Planeten / wasauchimmer interessiert wären, könnten sie das Ergebnis wohl irgendwo im Speicher finden. Aber wozu soll das gut sein?
Original von Hirx123
Wüsste jetzt nicht welches Thermodynamische Gesetz eine maximale Temperatur implizieren würde.
Hab da selber keine Antwort auf die Frage, aber Google hilft bekanntlich weiter: https://en.wikipedia.org/wiki/Absolute_hot
Ab Planck Temperatur versagen unsere physikalischen Theorien, weswegen man denkt, dass da das Limit ist.
Danke für den interessanten Artikel. Aber eigentlich sagt er ja nur, dass es keine Theorie gibt, nicht dass es wirklich unmöglich ist. Da müsste man vielleicht anders vorgehen, z.B. so: Wenn laut Einstein Masse = Energie, würde unendlich viel Energie unendlich viel Masse beim Urknall entsprechen - also unendlich hohe Schwerkraft, und wie könnte die Masse dann auseinanderfliegen?
Warum schaust du dir Vorträge von Laien an? Das Problem bei Laien ist imo, dass sie in der Regel sehr unpräzise werden, Begriffe durcheinander würfeln oder so sogar Konzepte komplett falsch verstanden haben. (Ich hab das verlinkte video nicht gesehen, will dem Mann also auch nichts unterstellen).
Generell würde ich mich immer an den Profis halten, ist ja nicht so, dass es überhaupt keine Aufzeichnungen von denen gibt.
Original von Hirx123
Wüsste jetzt nicht welches Thermodynamische Gesetz eine maximale Temperatur implizieren würde.
Hab da selber keine Antwort auf die Frage, aber Google hilft bekanntlich weiter: https://en.wikipedia.org/wiki/Absolute_hot
Ab Planck Temperatur versagen unsere physikalischen Theorien, weswegen man denkt, dass da das Limit ist.
Danke für den interessanten Artikel. Aber eigentlich sagt er ja nur, dass es keine Theorie gibt, nicht dass es wirklich unmöglich ist. Da müsste man vielleicht anders vorgehen, z.B. so: Wenn laut Einstein Masse = Energie, würde unendlich viel Energie unendlich viel Masse beim Urknall entsprechen - also unendlich hohe Schwerkraft, und wie könnte die Masse dann auseinanderfliegen?
Naja wie gesagt, ich denke nicht, dass es in der realen Welt sowas wie unendlich gibt. Aber selbst wenn beim Urknall unendlich hohe Gravitation herrschte, unendlich ist nicht gleich unendlich. Manche unendlich sind größer als andere unendlich. Also wenn es da mindestens eine weitere Kraft gab, die "unendlicher" war, dann kann das ganze Ding schon auseinanderfliegen.
(btw: ich hab vom Urknall wahrscheinlich genau so wenig Ahnung wie ihr, also nagelt mich nicht an meinen Aussagen fest)
Original von MXh
Da ist noch ein anderes Problem mit der Simulationstheorie: Wie würden die theoretischen höheren Wesen überhaupt eine Simulation beobachten, die so riesig und komplex ist wie unsere Welt?
Warum wäre das ein Problem? Man müsste ja nicht alles beobachten. Evtl. kommt es ja nur auf das Resultat an. Bei künstlichen Intelligenzen versucht man ja auch nicht jeden Schritt händisch nachzuvollziehen. Wettersimulationen interessieren sich ja auch nur für das Ergebnis und nicht wie die KI dahingelangt ist.
Naja, wenn die theoretischen Wesen bloß z.B. an der Anzahl der intelligenten Wesen / Planeten / wasauchimmer interessiert wären, könnten sie das Ergebnis wohl irgendwo im Speicher finden. Aber wozu soll das gut sein?
Ja genau. Aber anders machen wir es ja auch nicht. Wenn ich ein KNN betreibe, vielleicht um ein real wirkendes Gesicht zu erstellen oder was auch immer, interessiert mich nur das Ergebnis nicht der Weg. Das Ergebnis nutze ich dann weiter für irgend etwas oder freue mich, dass ich ein tolles Netz programmiert habe, das funktioniert. Es gibt nunmal viele Möglichkeiten.
Welch Zufall das Herr Prof. Dr. Lesch heute ein Video zur höchsten Temperatur gebracht hat.
Er erklärt es ziemlich gut. Die Planck Temperatur ist das Maximum weil ein Teilchen das immer Wärmer wird weil es immer schneller wird auch immer schwerer wird. Irgendwann ist es dann so schwer das es zum schwarzen Loch wird. Daher gibt es eine maximale Temperatur.
Original von Hirx123
Warum schaust du dir Vorträge von Laien an? Das Problem bei Laien ist imo, dass sie in der Regel sehr unpräzise werden, Begriffe durcheinander würfeln oder so sogar Konzepte komplett falsch verstanden haben. (Ich hab das verlinkte video nicht gesehen, will dem Mann also auch nichts unterstellen).
Generell würde ich mich immer an den Profis halten, ist ja nicht so, dass es überhaupt keine Aufzeichnungen von denen gibt.
Ich schaue mir beides an aber hauptsächlich Videos von Wissenschaftlern.
Steini ist einer der wenigen Laien die ich schaue da er in der Szene recht bekannt und beliebt ist. Also der führt selbst auch Diskussionen mit Physikern und kann imo gut einschätzen was er verstanden hat und was nicht und sagt dann auch wenn er sich nicht sicher ist.
Wenn ich mich für ein Thema interessiere dann hol ich mir einfach von vielen verschiedenen Seiten die Information um die Wahrscheinlichkeit zu veringern das ich etwas falsch lerne.
Und als Randinfo:
Herr Lesch sagt in dem Temperaturvideo dass die kleinste Größte die unser Universum beim Urknall hatte haben können Planck Größe war. Sonst wäre es ein Schwarzes Loch gewesen und nichts hätte sich ausdehnen können. Dann hätte es auch nicht unsere Raumzeit gegeben. (also so habe ich es verstanden)
Unendlich hohe Dichte war am Anfang also nicht möglich nach dieser Schlussfolgerung.
Hättet ihr Interesse an einem allgemeinen Physikthread?
Dann bräuchten wir diesen zur Simulationstheorie nicht so ausufern zu lassen und neue User hätten den richtigen Threadtitel.
Das ist wirklich ein schöner Artikel!
Ich glaube, ich muss mich wirklich mal mehr mit Philosophie und besonders mit Erkenntnistheorie beschäftigen. Aber immer, wenn ich das Versuche, überschlagen sich meine Gedanken irgendwann und ich breche das ab. Bin glaube einfach echt nicht kluk genug dafür...
Edit:
Die Argumentation von Greene gefällt mir aber nicht. Letztlich ist das ähnlich wie das Argument, dass wir nicht wissen, ob es Himmel und Hölle gibt, wir aber in jedem Fall fromm leben sollten. Gibt es Himmel und Hölle kommen wir dann in den Himmel, gibt es beides nicht, haben wir aber auch nichts verloren. Kommt glaube ich von Voltaire, kann mich aber irren.
Wäre ja kein Problem wenn sie den Stecker ziehen. Epikur hat das schön auf den Punkt gebracht. Der Tod geht uns nichts an, weil solange wir leben der Tod abwesend ist. Sobald wir aber tot sind existieren wir nicht mehr.
Btw, ich glaube wenn man sich mit Philosphie beschäftigt, kommt man zwangsweise an den Punkt sich "nicht kluk genug" zu empfinden. Einerseits liegt das daran, das gewisse Philosphen sich meiner Meinung unnötig kompliziert ausdrücken, Horkenheimer und Adorno sind da ein gutes Beispiel, andererseits beschäftigt man sich eben mit den Gedanken der klügsten Menschen die je gelebt haben.
Original von Snookz
Edit:
Die Argumentation von Greene gefällt mir aber nicht. Letztlich ist das ähnlich wie das Argument, dass wir nicht wissen, ob es Himmel und Hölle gibt, wir aber in jedem Fall fromm leben sollten. Gibt es Himmel und Hölle kommen wir dann in den Himmel, gibt es beides nicht, haben wir aber auch nichts verloren. Kommt glaube ich von Voltaire, kann mich aber irren.