ich wäre bereit ein tier zu töten, um es danach zu essen. wenn ich das nicht könnte, würde ich meine essgewohnheiten in der hinsicht in frage stellen. wer das töten von tieren nicht moralisch rechtfertigen kann, sollte sie nicht essen.
ein menschenleben zum höchsten gut zu erklären, ist nicht logisch. aber es ist notwendig, um eine funktionierende gesellschaft aufrechtzuerhalten. unsere heutige gesellschaft gibt jedem menschen dasselbe recht auf leben (was vor 200 jahren nicht so war und in vielen regionen immer noch nicht so ist). das ist nicht objektiv richtig, ich persönlich halte es aber für einen wichtigen grundsatz.
jeder, der hier lebt, muß diese tatsache akzeptieren, da er den gesetzen unterworfen ist.
ich verstehe die frage nach dem warum nicht wirklich. es ist doch offensichtlich, warum dieser grundsatz auf menschen zutreffen muß.
der grund, warum er nicht auf tiere zutrifft, ist ein ebenso pragmatischer:
der mensch hat immer fleisch gegessen. dafür ist er von der natur vorgesehen. inzwischen wäre es zwar möglich, eine flächendeckende vegetarische ernährung durchzusetzen, aber das würde auf so große widerstände stoßen, daß selbst die grünen das nicht vorschlagen.
ich halte das töten von tieren (zu den genannten zwecken) nicht für verwerflich, weil es eine natürliche lebensweise ist. es ist das grundprinzip der natur und nur weil man es ändern könnte, muß man das nicht.
wenn niemand mehr schwein oder rind essen würde, wäre damit keinem tier geholfen. sie würden gar nicht mehr geboren, da diese tierarten nur zu diesem zweck gezüchtet werden. gewissermaßen sorgen fleischesser für den fortbestand dieser tiere. zwar nicht aus selbstlosen zwecken, aber der punkt ist: fleisch zu essen, schadet den tieren nicht.