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Natur oder Mensch?
 
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Was ist euch wichtiger? Die Umfrage wurde am Okt. 08, 2009 erstellt

  
  

[Geschlossen] Natur oder Mensch?

119 Beiträge
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Die Wahl....wenn ich sie hätte.


Original von Periiklez

Original von Araklion

Original von Periiklez

Original von Araklion
Wenn ich die Wahl hätte zwischen Überbevölkerung in der 3. Welt mindern oder nichts tun würd ich mindern.

Also Natur >.>

wtf meinst du mit Überbevölkerung mindern? gehts noch? Ihr sprecht von Menschen.
Was haltet ihr von Überbevökerung mindern im Ruhrgebiet oder in Ostdeutschland, damit da endlich wieder Urwälder wachsen können?

Und durch Überbevölkerung leiden in absehbarer Zeit alle Menschen. Willst du, dass alle Menschen leiden? Gehts noch?

Und du bist derjenige, der jetzt entscheidet, wer sterben muss, damit später nicht alle leiden?

Davon abgesehen gibt es kein Überbevölkerungsproblem nur ein Verteilungsproblem.

Du meinst sicher ein Verteilungsproblem des Mülls/Schadstoffe/etc. den wir in immer zunehmenderen Maße produzieren. Auch DAS Problem (unter unzählbaren anderen) wächst natürlich analog zu weiterem unbegrenzten Bevölkerungswachstum.
Von Leerfischung/Verschmutzung der Meere (außer dem was direkt reingekippt wird gibt auch z.B. jedes einzelne scheiß Schiff fortlaufend über die Lackierung hochgiftige Substanzen ab, akustische "Verschmutzung" durch Sonar, usw. usw.) über 1001 andere Mißstände (Verkehr zu Luft, zu Lande, ebenso irrsinnig zunehmend, weil die Leute dumm genug sind mal um den halben Planten zum shoppen oder urlauben zu fahren , weil es ja so "günstig" ist) ist die Liste der Proarguemtne warum wir Überbevölkerung haben nahezu endlos.
Wir haben nichts gelöst, machen aber natürlich weiter wie bisher, da unterschweliig gilt "wir wollen jetzt leben und nach uns die Sintflut", denn außer Lippenbekenntnissen gibt es keine schon Jahrzehnte fälligen Richtungsentscheidungen.
Wer bestreitet, daß wir die Welt ersticken mit nahezu allem was wir tun, auch außerhalb unserer schlichten Anzahl und bei Überbevölkerung gerade mal in der Lage ist an Nahrungsmittelverteilung zu denken ist nicht wirklich zu selbigem fähig und deshalb unqualifiziert für eine derartige Diskussion.


NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007

Nur um das nochmal klarzustellen: natürlich würde ich eher dem angefahrenen Menschen helfen als der angefahrenen Katze.

Aber wenn eine Tierart vor dem aussterben bedroht ist (und damit zu 100% verschwinden würde), helfe ich lieber dort, als 0,0000001% der afrikanischen Bevölkerung zu helfen. Es geht mir einfach um die Verhältnismäßigkeit in diesem speziellen Fall (um den es ja ursprünglich ging).

Das hat nichts mit Menschenverachtung zu tun. Diejenigen, die das behaupten möchte ich einmal fragen, was sie denn dazu beitragen, dass in Afrika weniger Menschen sterben? Und ob sie, falls sie denn tatsächlich regelmäßig spenden, nicht noch mehr spenden müssten, um noch ein paar Leben mehr zu retten und lieber auf ein bisschen Komfort und Luxus verzichten sollten um, ihr Geld für Afrika zu spenden wo man damit wesentlich sinnvolleres anfangen kann.

Ansonsten ist das natürlich von Fall zu Fall zu entscheiden und zum Glück ist man ja auch nicht der einzige Mensch auf der Welt, der in der Lage ist, zu helfen.


Original von DoubleU007

Du meinst sicher ein Verteilungsproblem des Mülls/Schadstoffe/etc. den wir in immer zunehmenderen Maße produzieren. Auch DAS Problem (unter unzählbaren anderen) wächst natürlich analog zu weiterem unbegrenzten Bevölkerungswachstum.
Von Leerfischung/Verschmutzung der Meere (außer dem was direkt reingekippt wird gibt auch z.B. jedes einzelne scheiß Schiff fortlaufend über die Lackierung hochgiftige Substanzen ab, akustische "Verschmutzung" durch Sonar, usw. usw.) über 1001 andere Mißstände (Verkehr zu Luft, zu Lande, ebenso irrsinnig zunehmend, weil die Leute dumm genug sind mal um den halben Planten zum shoppen oder urlauben zu fahren , weil es ja so "günstig" ist) ist die Liste der Proarguemtne warum wir Überbevölkerung haben nahezu endlos.
Wir haben nichts gelöst, machen aber natürlich weiter wie bisher, da unterschweliig gilt "wir wollen jetzt leben und nach uns die Sintflut", denn außer Lippenbekenntnissen gibt es keine schon Jahrzehnte fälligen Richtungsentscheidungen.
Wer bestreitet, daß wir die Welt ersticken mit nahezu allem was wir tun, auch außerhalb unserer schlichten Anzahl und bei Überbevölkerung gerade mal in der Lage ist an Nahrungsmittelverteilung zu denken ist nicht wirklich zu selbigem fähig und deshalb unqualifiziert für eine derartige Diskussion.

Ja ich habe in erster Linie an Nahrungsmittelversorgung gedacht. Schließlich sterben die Menschen an Hunger oder Durst oder Krankheiten, die man mit einfachsten Mitteln vermeiden könnte.
Das heißt aber nicht, dass es keine anderen Probleme gibt die durch Menschen verursacht werden. Würden die 1Mrd Ärmsten auf der Welt nicht da sein, hätten wir die gleichen Missstände. Denn die wenigsten wirken an CO2-Ausstoß, Müllbergen, Regenwldabholzung usw. mit.
Es ist also keine Frage der Überbevölkerung sondern eine Frage des Umganges mit unserem Lebensraum, diese wird verstärkt durch zunehmenden Wohlstand in ehemals ärmeren Ländern.

Aber wir sind uns doch hoffentlich einig, dass die Lösung nicht im Abbau von Bevölkerung bestehen kann. Sei es aktiv oder passiv.


ron1376
Beigetreten: 21.05.2006

Original von ButterflyEffect619
Ja, wir sind die "Krone" der Schöpfung...

einfach arrogant sowas zu denken!

Original von fishkopp
menschenleben gehen vor, wenn du das nicht so siehst, hast du wohl einen bedenklichen mangel an empathie für deine eigene spezies.

ganz im gegenteil, denn ohne natur, tiere und pflanzen wird der mensch zwangsläufig verrecken!

Original von Periiklez
Wenn die Menschen aussterben, wer soll dann die Tiere schützen?

den tieren würde es meiner meinung nach ohne menschen viel besser gehen.

Original von Faustfan
der einzige grund aus dem hier viele lieber die tierart retten wollen, ist die tatsache, daß sie die entscheidung von zuhause rein theoretisch treffen.

LOL, als ob du irgendeine ahnung hättest warum sich leute so entscheiden...

----
ich denke meine entscheidung sollte klar sein. ich entscheide mich klar pro natur, die einzige win-win situation!!!


Original von ron1376
ganz im gegenteil, denn ohne natur, tiere und pflanzen wird der mensch zwangsläufig verrecken!

ich denke meine entscheidung sollte klar sein. ich entscheide mich klar pro natur, die einzige win-win situation!!!

Das ist die einzig richtige Antwort in der Mensch <-> Natur - Sache.
Überleben ist das oberste Ziel der Evolution, also gilt das gleichsam für jeden Mensch ( der sein Erbgut in Form der Nachkommen überleben lässt ). Beste Chance dafür ist erhalt der Natur.

Ist mir ehrlich egal (überspitzt natürlich) scheißegal ob ein ganzes Dorf in der 3. Welt stirbt, solange ich weiß, dass meine Enkelkinder mal ordentlich leben können. ( Oder Urururururenkel, das Prinzip bleibt unverändert )


Original von Periiklez

Original von DoubleU007

Du meinst sicher ein Verteilungsproblem des Mülls/Schadstoffe/etc. den wir in immer zunehmenderen Maße produzieren. Auch DAS Problem (unter unzählbaren anderen) wächst natürlich analog zu weiterem unbegrenzten Bevölkerungswachstum.
Von Leerfischung/Verschmutzung der Meere (außer dem was direkt reingekippt wird gibt auch z.B. jedes einzelne scheiß Schiff fortlaufend über die Lackierung hochgiftige Substanzen ab, akustische "Verschmutzung" durch Sonar, usw. usw.) über 1001 andere Mißstände (Verkehr zu Luft, zu Lande, ebenso irrsinnig zunehmend, weil die Leute dumm genug sind mal um den halben Planten zum shoppen oder urlauben zu fahren , weil es ja so "günstig" ist) ist die Liste der Proarguemtne warum wir Überbevölkerung haben nahezu endlos.
Wir haben nichts gelöst, machen aber natürlich weiter wie bisher, da unterschweliig gilt "wir wollen jetzt leben und nach uns die Sintflut", denn außer Lippenbekenntnissen gibt es keine schon Jahrzehnte fälligen Richtungsentscheidungen.
Wer bestreitet, daß wir die Welt ersticken mit nahezu allem was wir tun, auch außerhalb unserer schlichten Anzahl und bei Überbevölkerung gerade mal in der Lage ist an Nahrungsmittelverteilung zu denken ist nicht wirklich zu selbigem fähig und deshalb unqualifiziert für eine derartige Diskussion.

Ja ich habe in erster Linie an Nahrungsmittelversorgung gedacht. Schließlich sterben die Menschen an Hunger oder Durst oder Krankheiten, die man mit einfachsten Mitteln vermeiden könnte.
Das heißt aber nicht, dass es keine anderen Probleme gibt die durch Menschen verursacht werden. Würden die 1Mrd Ärmsten auf der Welt nicht da sein, hätten wir die gleichen Missstände. Denn die wenigsten wirken an CO2-Ausstoß, Müllbergen, Regenwldabholzung usw. mit.
Es ist also keine Frage der Überbevölkerung sondern eine Frage des Umganges mit unserem Lebensraum, diese wird verstärkt durch zunehmenden Wohlstand in ehemals ärmeren Ländern.

Aber wir sind uns doch hoffentlich einig, dass die Lösung nicht im Abbau von Bevölkerung bestehen kann. Sei es aktiv oder passiv.

Sicher nicht aktiv bzw. passiv im Sinne von umbringen oder sterben lassen, aber GANZ sicher als Perspektive im Sinne von einer internationalen Übereinkunft (neben anderen längst überfälligen int. Übereinkünften die an mangelnder Intelligenz/Gier/Ignoranz/etc. scheitern) jedwede weitere Bevölkerungsexplosion zu verhindern.
Ich befürchte allerdings, daß der Mensch in Sachen Evolution schon den berühmten Schritt weiter ist als kurz vor dem Abgrund (man muß sich nur ansatzweise für die Mißstände interessieren/informieren um zu der Erkenntnis zu gelangen - Gier, d.h. auch unser Wirtschaftssystem, welches durchweg destruktiv ist, bedingt das einfach, da Dinge getan werden die keinen Sinn ergeben, aber einen irgendwie gearteten Profit abwerfen, und der auch meist nur für wenige), da die blinde technische Entwicklung und das Prinzip des handelns, dann erst denkens, keine analoge in Form einer übergelagerten Weiterentwicklung als Art mit sich zog und wir weiter Dinge tun, nur um des Profits wegen, die uns schaden oder möglicherrweise die Büchse der Pandora sind (Gentechnik, Öldsandabbau in Canada, und wieder ist die Liste endlos, zu müßig hier auch nur 0.00001 % aufzuzählen), sondern wir blind ins verderben rennen. Wenn man sich die letzten 50 oder 100 Jahre betrachtet wurde es ja von der Perspektive nicht besser sondern schlimmer, und die negative Entwicklung nimmt stetig an pace zu während weiter nichtstuend gelabert wird und so ein Zombie wie Merkel, die genau das Gegenteil von dem vertritt was das Thema ausmacht sich ungestraft als Umweltkanzlerin bezeichnen darf. Das kann keiner verstehen der noch bei Sinnen ist.


Original von NiceToMeetYou
Nur um das nochmal klarzustellen: natürlich würde ich eher dem angefahrenen Menschen helfen als der angefahrenen Katze.

Aber wenn eine Tierart vor dem aussterben bedroht ist (und damit zu 100% verschwinden würde), helfe ich lieber dort, als 0,0000001% der afrikanischen Bevölkerung zu helfen. Es geht mir einfach um die Verhältnismäßigkeit in diesem speziellen Fall (um den es ja ursprünglich ging).

Das hat nichts mit Menschenverachtung zu tun. Diejenigen, die das behaupten möchte ich einmal fragen, was sie denn dazu beitragen, dass in Afrika weniger Menschen sterben? Und ob sie, falls sie denn tatsächlich regelmäßig spenden, nicht noch mehr spenden müssten, um noch ein paar Leben mehr zu retten und lieber auf ein bisschen Komfort und Luxus verzichten sollten um, ihr Geld für Afrika zu spenden wo man damit wesentlich sinnvolleres anfangen kann.

Ansonsten ist das natürlich von Fall zu Fall zu entscheiden und zum Glück ist man ja auch nicht der einzige Mensch auf der Welt, der in der Lage ist, zu helfen.

Da du mein Beispiel verwendest, vermute ich mal, du sprichst mich an.
Hier also meine Antworten:

1) Es ist nichts schlecht daran, sich für eine bedrohte Tierart einzusetzen. Wenn man die Wahl hat für "Dörfer in Afrika" zu spenden oder "Kurt das Nilpferd", dann gibt es da nichts besseres oder schlechteres. Man will jeweils etwas gutes für die Menschen, da eine vielfältigere Natur evtl. positiver wirkt als Monokulturen. Pro! Erhalt von Biodiversität.

Etwas erhalten nur weil es da ist, finde ich falsch wenn es auf Kosten von Menschen geht.
Wenn es nicht auf Kosten von Menschen geht, dann finde ich es nur komisch, da "die Natur selbst" sowas auch niemals vorsieht (sofern man der Evolutionstheorie glauben darf).

2) Spenden sind nicht die einzige Möglichkeit sich für die Menschheit zu engagieren. Zum Glück, denn erstens ist Geld meistens nicht die Lösung der Probleme, sondern nur eine Gewissensberuhigung und zweitens haben viele nicht genug um etwas zu spenden.

Wichtiger ist ein Bewußtsein zu schaffen für die "wahren" Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten. Wie es zB grad nach und nach mit der Klimafrage geschieht.


Original von DoubleU007

Sicher nicht aktiv bzw. passiv im Sinne von umbringen oder sterben lassen, aber GANZ sicher als Perspektive im Sinne von einer internationalen Übereinkunft jedwede weitere Bevölkerungsexplosion zu verhindern.

Ja ... Amen!


Original von ron1376

Original von Periiklez
Wenn die Menschen aussterben, wer soll dann die Tiere schützen?

den tieren würde es meiner meinung nach ohne menschen viel besser gehen.

Hauptsache den Tieren gehts gut ;) !


pils3
Beigetreten: 10.01.2007

Original von Periiklez

Versteh ich dich jetzt aber richtig, dann willst du die Natur/Tiere/Regenwald retten, einfach weil sie Natur/Tiere/Regenwald sind?

Kleiner Hinweis die Natur brauch/will deine Hilfe nicht.
Ich/Wir als Mensch/en brauche/n deine Hilfe, dass ich und meine Kinder und deine Kinder und überhaupt jeder hier noch irgendwie Leben können.
Ich dachte wir retten das alles, um den Menschen mitzuschützen.

Deswegen eröffnet die Frage einen Gegensatz, wo keiner ist.

wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe, tut mir das leid.

natürlich hat das alles egistischen hintergrund und wenn es nur der wäre, dass man in 30 jahren noch urlaub in "unberührter" natur machen könnte.

ich hätte die frage auch formulieren können:
lebensqualität lieber kurzfristig und ineffektiv verbessern oder nachhaltig, langfristig und ohne direkt messbaren nutzen?
allerdings ist das dann wieder nicht objektiv und impliziert die zweite option als "natürliche" antwort.

als ein eigentliches ziel könnte man nennen, durch diese diskussion hier darauf hinzuweisen, dass umweltschutz eben zu dieser nachhaltigen verbesserung, bzw vielmehr aufrecht erhaltung unserer lebensqualität führt, auch wenn so unser leben scheinbar nicht unmittelbar verbessert wird.

das ist natürlich nur ein aspekt der verbesserung der lebensqualität, um den es mir ging

aber das war höchstens hintergedanke, ich denke, man muss auch nicht jede aktion endlos interpretieren ;)


ron1376
Beigetreten: 21.05.2006

Original von Periiklez

Original von ron1376

Original von Periiklez
Wenn die Menschen aussterben, wer soll dann die Tiere schützen?

den tieren würde es meiner meinung nach ohne menschen viel besser gehen.

Hauptsache den Tieren gehts gut ;) !

die machen wenigstens nicht alles kappputtt, würden dich niemals anlügen und sind auch für kleinigkeiten dankbar, ganz im gegensatz zu einigen arroganten menschen!


ForTheLove
Beigetreten: 19.08.2007

Wir machen auch nichts "kaputt".
Das ist der lauf der Dinge, eine Lebensform kommt, eine andere geht.

Die Erde kommt auch gut ohne unsere Hife aus, die stört das nämlich n scheiß.


ron1376
Beigetreten: 21.05.2006

Original von ForTheLove
Wir machen auch nichts "kaputt".
Das ist der lauf der Dinge, eine Lebensform kommt, eine andere geht.

Die Erde kommt auch gut ohne unsere Hife aus, die stört das nämlich n scheiß.

??? wir machen nichts kaputt ??? denk mal ans wasser, die luft und den regenwald um nur einige beispiele zu nennen...
klar, kommt die erde ohne uns aus, würde sogar behaupten, dass sie besser dran wäre ohne unsere heutige gesellschaft.


Original von ForTheLove
Wir machen auch nichts "kaputt".
Das ist der lauf der Dinge, eine Lebensform kommt, eine andere geht.

Die Erde kommt auch gut ohne unsere Hife aus, die stört das nämlich n scheiß.

Wenn er mit Atombomben ganze Landstriche verwüstet, dann interessiert das doch keinen...
Wenn man Müll in die Gewässer kippt, ist das doch auch egal

Der Erde kann das egal sein, da sie ja echt nicht denken kann... allen anderen Lebewesen sollte sowas aber nicht egal sein. Wir sind einfach die erste Rasse, die sich hoch zivilisiert auf der Erde entwickelt hat und das Potential hat die gesamte Menschheit auch auszulöschen... aber das ist ja nur der lauf der Dinge.
Ein paar Mikroben werden ja überleben und dann kann die Evolution wieder ihren Beitrag leisten.


Faustfan
Beigetreten: 19.04.2005

Original von ron1376

Original von Faustfan
der einzige grund aus dem hier viele lieber die tierart retten wollen, ist die tatsache, daß sie die entscheidung von zuhause rein theoretisch treffen.

LOL, als ob du irgendeine ahnung hättest warum sich leute so entscheiden...

----
ich denke meine entscheidung sollte klar sein. ich entscheide mich klar pro natur, die einzige win-win situation!!!

ja, ich weiß warum leute hier schreiben, daß sie lieber die tierart retten würden. und dein letzter absatz bestätigt mich darin.
auch du würdest eher ein menschenleben als ein tierleben retten, wenn du wirklich vor der wahl stündest. deshalb redest du ja auch von win-win, nämlich weil du glaubst auch den menschen mit der rettung einer tierart zu helfen.

die wahrheit sieht aber anders aus. nehmen wir mal an, du mbist in einem afrikanischen dorf. ihr einziger weg, dem hungertod zu entkommen, ist das schlachten einer nur dort lebenden tierart, beispielsweise der oryx-antilope. niemand, der bei verstand ist, würde nun sagen: nein, ihr müßt verhungern, sonst stirbt diese tierart aus.

das ist dasselbe phänomen wie bei anderen hypothetischen problemen.

abgesehen davon macht es einen ziemlich großen unterschied, von welcher tierart wir reden. manche tierarten bestehen noch aus unter zehn exemplaren und sterben ohnehin aus. andere tierarten interessieren keinen menschen (käfer und andere insekten).

die meisten hier wissen vermutlich nicht mal was eine tierart überhaupt ist. bären zum beispiel sind keine tierart, sondern eine Familie. weitere beweis: die oryxantilope ist eine gattung, keine art. wer das beim lesen erkannt hat, kann sich von diesem absatz ausgenommen ansehen.


lol die ultimative frage ist immer die natur und nicht der mensch - ohne die natur wird es keinen menschen mehr geben


Nani74
Beigetreten: 15.12.2005

Da ich die meisten Menschen eh nicht leiden kann, wohl eher die Natur aber auch nur dann wenn der Mensch nicht davon profitiert.


Bjoerniboy
Beigetreten: 15.06.2008

[x] mensch weil

- "Recht" und "Unrecht" sind menschliche Attribute. Man kann der Natur kein "Unrecht" antun.

- Der Mensch wird die Natur niemals zerstören. Egal wie viel er verschmutzt, zerbombt und sonstwas. Als erstes stirbt der Mensch aus, aber die Natur? guter joke

- Umweltschutz finde ich hingegen nicht schlecht aber dann bitte nicht mit Heucheleien a la "der Umwelt zuliebe". Des Menschen zuliebe wenn schon. Finds immer lustig wenn Leute sagen "Wir müssen XXX tun, damit das weltweite Ökosystem nicht zerstört wird." Bitte? Wenn das Ökosystem zerstört wird (oder richtiger: sich verändert) dann passiert was? Genau. Der Mensch wird auf der Erde nicht mehr überlebensfähig sein. Doch die Milliarden verschiedenen Lebewesen werden mit Sicherheit einen Weg finden, mit den neuen Situationen umzugehen oder zumindest einige. Man bedenke die unwirtlichen Lebensbedingungen als das Leben überhaupt auf der Erde entstand. Ein paar Bakterien schaffens immer.

- Tierarten retten ist auch wieder entweder ästhetischer Natur oder aufgrund des Ökosystems. Finde auch das nicht verkehrt, aber s.o.

- Also wenn mans mit der Selbsterhaltung der eigenen Art begründen möchte, finde ich das alles vollkommen okay. Ansonsten eher fragwürdig der Natur menschliche Parameter zuzugestehen.