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[Geschlossen] Raumschiffe ala Enterprise

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Original von Powaaah
Ein rad mit 50.000km radius und innerhalb von 1sek drehen. Wenn du drauf stehst bist schneller als das licht. Ich würd ja jetzt noch die energie ausrechnen wollen die man dafür benötigt aber ich bin zu faul. :(

Prinzipiell braucht man allgemein gesagt um irgendein massebehaftetes Objekt auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen eine unendlich große Energiemenge.
Da ein rotierendes Rad ein beschleunigtes Bezugssystem is und man deshalb die allgemeine Relativitätstheorie verwenden muss, mit der ich mich nicht wirklich auskenn, verweis ich mal darauf:
http://www.wbabin.net/physics/hynecek7.pdf
Is auf nur 3 Seiten erklärt.


Powaaah
Beigetreten: 20.01.2007

Original von Paty17

Original von Powaaah
Ein rad mit 50.000km radius und innerhalb von 1sek drehen. Wenn du drauf stehst bist schneller als das licht. Ich würd ja jetzt noch die energie ausrechnen wollen die man dafür benötigt aber ich bin zu faul. :(

Prinzipiell braucht man allgemein gesagt um irgendein massebehaftetes Objekt auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen eine unendlich große Energiemenge.
Da ein rotierendes Rad ein beschleunigtes Bezugssystem is und man deshalb die allgemeine Relativitätstheorie verwenden muss, mit der ich mich nicht wirklich auskenn, verweis ich mal darauf:
http://www.wbabin.net/physics/hynecek7.pdf
Is auf nur 3 Seiten erklärt.

Hier geht es doch um ein normales rad das sich mit einer geschwindigkeit von 60 umdrehungen pro minute drehen muss. Es ist im grunde nix anderes als ein überdimensioniertes fahrradrad. Ich will ja nicht das komplette rad beschleunigen sondern die geschwindigkeit würde ja einfach auf der lauffläche entstehen. Die energie wäre natürlich dennoch unfassbar groß. Unendlich aber sicherlich nicht.


wimmi10
Beigetreten: 20.04.2006

Original von 19smoke89
Zur 4ten Dimension was:
"Wenn eine Ameise auf einem Luftballon krabbelt, ist er für sie "unendlich", da sie nirgends einen Anfang erkennen kann. Wenn dieser Ballon nun aufgeblasen wird, dehnt er sich in eine der Ameise unbekannten Dimension aus, nämlich vom Zentrum des Ballons her. Dieses kann die Ameise nicht durch "zeigen" in eine der ihr bekannten Richtungen, vorne, hinten, rechts und links, bestimmen. Ähnlich verhalte es sich bei unserer Ansicht des Universums. Wir sehen zwar, dass es sich ausdehnt, und wir vermuten auch, dass es unendlich ist, aber wir können das Zentrum, also den Ausgangspunkt der Ausdehnung nicht durch "zeigen" nach oben, unten, vorne, hinten, rechts oder links bestimmen."

Man vermutet zurzeit das es 26 Dimensionen gibt, aber es wird in Wirklichkeit bestimmt weitaus mehr geben.

Edit/ hier werden einige Dimensionen erklärt

Das Beispiel ist gut - kannte ich gar nicht

Das mit den 26 Dimensionen ist veraltet - die Annahme stammt aus den 60ern oder 70ern...weiss jetzt nicht genau

Die Stringtheorie kannst du (momentan noch) in die Tonne kloppen, die wird gerne hergenommen, um Sachen zu publizieren, die nicht veri- oder falsifiziert werden können.
Irgendwas behaupten, was keine widerlegen kann, man aber selbst nicht beweisen - wie die Kirche :-)


wimmi10
Beigetreten: 20.04.2006

Original von Paty17

Original von Powaaah
Nope da steht definitiv, daß es sich zwar schneller als das licht bewegt aber das nicht als solches gilt weil keine informationen übertragen werden. Von nur so aussehen kann da keine rede sein.

Sieht ja auch nicht so auch, sondern is tatsächlich so. Der Punkt bewegt sich für große Radien mit deutlich größer c. Der Grund warum das nicht weiter stört is, dass der Laserstrahl an sich trotzdem nur mit c durch den Raum eilt.

Ein anderes für mich damals sehr verblüffendes Beispiel wie essentiell das Argument der Informationsübertragung is, is folgendes. Ich habe eine elektromagnetische Welle im Medium z.B. Luft. Erzeugt wird diese z.b. durch nen schwingenden Dipol. Die Geschwindigkeit mit der sich nun die einzelnen Wellenberge der Welle bewegen is immer mit Überlichtgeschwindigkeit. Allerdings kann keine Information damit mit >c übertragen werden, da der Wellenberg vereinfacht gesagt mit ner Verzögerung startet.

Zu dem youtube-video. So stellt man sich aktuell allerdings nicht die 10, 11, 26 bzw 32 Dimension, die aus den Stringtheorien postuliert werden, vor. Deshalb afaik auch nicht für die Raumfahrt nutzbar. Trotzdem ein sehr schön Video.

Zu dem Rest hab ich keine Ahnung und will deshalb au nix sagen

Tatsächlich wurden schon Lichtimpulse mit >C durch ein Gas (das mir jetzt natürlich nicht einfällt) geschickt. Wobei sich die Impulse duch die Wechselwirkung mit dem Gas schneller bewegen als im Vakuum (=C).

Wobei es stimmt, dass dabei keine Informationen übertragen werden (Einstein). Aber die Kausalität wurde teilweise ausgehebelt, da einige Wellen der Impulse bereits vor Eintritt ausgetreten waren (oder anders gesagt nicht nur mit mehrfachem C, sondern auch negativ unterwegs waren).

Edit: Sorry, negativ heisst, dass sie rauskamen, bevor sie losgeschickt wurden


Original von Powaaah
Ich will ja nicht das komplette rad beschleunigen sondern die geschwindigkeit würde ja einfach auf der lauffläche entstehen. Die energie wäre natürlich dennoch unfassbar groß. Unendlich aber sicherlich nicht.

Doch! Falls du willst, dass sich die die Lauffläche mit c bewegt braucht du eine unendlich hohe Energiemenge. Is ne ganz allgemeine Aussage aus der Relativitätstheorie.

Die Stringtheorie kannst du (momentan noch) in die Tonne kloppen, die wird gerne hergenommen, um Sachen zu publizieren, die nicht veri- oder falsifiziert werden können.
Irgendwas behaupten, was keine widerlegen kann, man aber selbst nicht beweisen - wie die Kirche :-)

Ganz so aus der Luft gegriffen is es ja nun auch wieder nicht. Aber is natürlich Gegenstand aktueller Forschung und man arbeitet durchaus auch daraufhin experimentelle Beweismöglichkeiten zu finden. Man erhofft sich unter anderem auch aus den CERN-Experimenten Hinweise auf die Richtigkeit.
Gibt allerdings auch konkurrierende Modelle (z.B. Loop-Theorie)

Tatsächlich wurden schon Lichtimpulse mit >C durch ein Gas (das mir jetzt natürlich nicht einfällt) geschickt. Wobei sich die Impulse duch die Wechselwirkung mit dem Gas schneller bewegen als im Vakuum (=C).

Du meinst aber nicht Cherenkov-Strahlung und auch nicht den von mir oben beschriebenen Effekt mit der Phasengeschwindigkeit? Falls ja Quelle!

Aber die Kausalität wurde teilweise ausgehebelt, da einige Wellen der Impulse bereits vor Eintritt ausgetreten waren (oder anders gesagt nicht nur mit mehrfachem C, sondern auch negativ unterwegs waren).

Edit: Sorry, negativ heisst, dass sie rauskamen, bevor sie losgeschickt wurden

Das mit den avancierten Wellen/Funktionen is doch nur ne mathematische Sache, die bisher nicht beobachtet wurde. Auch hier bitte Quelle!


Powaaah
Beigetreten: 20.01.2007

ok dann mach ichs mal mit nem anderen beispiel... nehmen wir einen schwenkbaren spiegel an wie bei dem laser oben. Statt eines lasers nehmen wir wasser das im all ja zu eis wird. Also fest ist. Wir basteln uns also diese strecke zusammen mit wasser und zwar mit 1cm kantenlänge. Das sind 170.000.000 kg eis wenn ich mich nicht verrechnet habe. Gibt eine strecke von 1,7mio kilometern. Wir schwenken dann den spiegel innerhalb 1 sek um 10°. Die zurückgelegte strecke der eisspitze wäre 300.000km und zwar innerhalb einer sekunde. Die energie um 170.000.000kg eis um 10° in 1 sek zu drehen ist unendlich groß? Bei dem gewicht seh ich allerdings noch einiges an einsparpotential. Leichtbauprinzipien anwenden, geringere durchmesser. Das gewicht dürfte sowieso eine eher untergeordnete rolle spielen.

Wollte eben mal nach nem pulsar schauen. Der schnellste dreht sich 642 mal in der sekunde. Bei angenommenen 20km größe wären das immerhin 40.000 km/s. Müsste sich ein schwarzes loch nicht unendlich schnell drehen?


hornyy
Beigetreten: 01.09.2006

Original von Powaaah
ok dann mach ichs mal mit nem anderen beispiel... nehmen wir einen schwenkbaren spiegel an wie bei dem laser oben. Statt eines lasers nehmen wir wasser das im all ja zu eis wird. Also fest ist. Wir basteln uns also diese strecke zusammen mit wasser und zwar mit 1cm kantenlänge. Das sind 170.000.000 kg eis wenn ich mich nicht verrechnet habe. Gibt eine strecke von 1,7mio kilometern. Wir schwenken dann den spiegel innerhalb 1 sek um 10°. Die zurückgelegte strecke der eisspitze wäre 300.000km und zwar innerhalb einer sekunde. Die energie um 170.000.000kg eis um 10° in 1 sek zu drehen ist unendlich groß? Bei dem gewicht seh ich allerdings noch einiges an einsparpotential. Leichtbauprinzipien anwenden, geringere durchmesser. Das gewicht dürfte sowieso eine eher untergeordnete rolle spielen.

dir ist aber schon klar, dass die Drehung auch erstmal durch die gebundenen Wassermoleküle laufen muss? Auch da gelten die physikalischen Gesetze und es ist halt nicht möglich einen 300.000km langen Stab "instantan" zu drehen...


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006

Original von PowaaahWir basteln uns also diese strecke zusammen mit wasser und zwar mit 1cm kantenlänge. Das sind 170.000.000 kg eis wenn ich mich nicht verrechnet habe. Gibt eine strecke von 1,7mio kilometern. Wir schwenken dann den spiegel innerhalb 1 sek um 10°. Die zurückgelegte strecke der eisspitze wäre 300.000km und zwar innerhalb einer sekunde. ...

selbst wenn man nen perfekten starren koerper hätte kannst du bei relativistischen problemen nicht klassisch rechnen.
Richtig gerechnet kommt schon raus das es niemals c erreichen wird egal wie schnell du an einem ende drehst.


wimmi10
Beigetreten: 20.04.2006

Original von Paty17

Original von Powaaah
Ich will ja nicht das komplette rad beschleunigen sondern die geschwindigkeit würde ja einfach auf der lauffläche entstehen. Die energie wäre natürlich dennoch unfassbar groß. Unendlich aber sicherlich nicht.

Doch! Falls du willst, dass sich die die Lauffläche mit c bewegt braucht du eine unendlich hohe Energiemenge. Is ne ganz allgemeine Aussage aus der Relativitätstheorie.

Die Stringtheorie kannst du (momentan noch) in die Tonne kloppen, die wird gerne hergenommen, um Sachen zu publizieren, die nicht veri- oder falsifiziert werden können.
Irgendwas behaupten, was keine widerlegen kann, man aber selbst nicht beweisen - wie die Kirche :-)

Ganz so aus der Luft gegriffen is es ja nun auch wieder nicht. Aber is natürlich Gegenstand aktueller Forschung und man arbeitet durchaus auch daraufhin experimentelle Beweismöglichkeiten zu finden. Man erhofft sich unter anderem auch aus den CERN-Experimenten Hinweise auf die Richtigkeit.
Gibt allerdings auch konkurrierende Modelle (z.B. Loop-Theorie)

Tatsächlich wurden schon Lichtimpulse mit >C durch ein Gas (das mir jetzt natürlich nicht einfällt) geschickt. Wobei sich die Impulse duch die Wechselwirkung mit dem Gas schneller bewegen als im Vakuum (=C).

Du meinst aber nicht Cherenkov-Strahlung und auch nicht den von mir oben beschriebenen Effekt mit der Phasengeschwindigkeit? Falls ja Quelle!

Aber die Kausalität wurde teilweise ausgehebelt, da einige Wellen der Impulse bereits vor Eintritt ausgetreten waren (oder anders gesagt nicht nur mit mehrfachem C, sondern auch negativ unterwegs waren).

Edit: Sorry, negativ heisst, dass sie rauskamen, bevor sie losgeschickt wurden

Das mit den avancierten Wellen/Funktionen is doch nur ne mathematische Sache, die bisher nicht beobachtet wurde. Auch hier bitte Quelle!

:-) Studierst du Physik?

Nein, ich mein nicht die Cherenkov Strahlung.

Quellen musst du dir selbst suchen - ich zitiere nur aus meinem Gehirn - ist ja jetzt kein Spezialwissen, dass C für Licht im Vakuum definiert wird. Experimente, die Licht verlangsamen, sind ja schon ein alter Hut, wobei einfach das Medium verändert wird (bzw. der Brechungsindex) - Licht wird, durch Nature (Experiment in Cambridge - USA) geschickt zB extrem verlangsamt. Genaus können Lichtwellen durch Gase geschickt (ich glaub es war Cäsium - jedenfalls ein Gas mit Metallatomen) beschleunigt werden. Dabei wird die Resonanzfrequenz genutzt, um Lichtwellen mit ähnlicher Frequenz zu beschleunigen.

Negativ wird die Geschwindigkeit, wenn ein Lichtpuls sich rückwertig auf den Wellen bewegt (und das ist nicht nur mathematisch so).


Powaaah
Beigetreten: 20.01.2007

Original von MadCow

Original von PowaaahWir basteln uns also diese strecke zusammen mit wasser und zwar mit 1cm kantenlänge. Das sind 170.000.000 kg eis wenn ich mich nicht verrechnet habe. Gibt eine strecke von 1,7mio kilometern. Wir schwenken dann den spiegel innerhalb 1 sek um 10°. Die zurückgelegte strecke der eisspitze wäre 300.000km und zwar innerhalb einer sekunde. ...

selbst wenn man nen perfekten starren koerper hätte kannst du bei relativistischen problemen nicht klassisch rechnen.
Richtig gerechnet kommt schon raus das es niemals c erreichen wird egal wie schnell du an einem ende drehst.

da sind wir schon beim punkt, Warum sollte es mit einem laserstrahl funktionieren und mit einem festen gegenstand nicht? Es geht halt nicht mit nem laser. Es liegt aber daran, daß wenn der spiegel geschwenkt wird, das licht erst dann umgelenkt wird. Man kann also erst die zeit stoppen wenn der spiegel geschwenkt wird. Dann werden noch etliche photonen auf den gleichen punkt treffen auf den der spiegel vorher zeigte. Bis die ersten photonen eintreffen nach der zeit in der der spiegel gedreht wurde. Dann guckst auf die uhr. Bei 1,7mio km schenkel weg sind das. Knapp 6 sekunden. Für eine strecke von 300.000km. Das bei weitem keine lichtgeschwindigkeit oder überlichtgeschwindigkeit. Dafür hätte ich mein tolles stab szenario garnicht machen brauchen. -.- Würde der laser instant, nach der spiegeländerung, seine richtung ändern, dann wäre es >C. Deswegen ist es weder schneller noch scheint es so.


Original von wimmi10
:-) Studierst du Physik?

ja ^^

Experimente, die Licht verlangsamen, sind ja schon ein alter Hut, wobei einfach das Medium verändert wird (bzw. der Brechungsindex) - Licht wird, durch Nature (Experiment in Cambridge - USA) geschickt zB extrem verlangsamt. Genaus können Lichtwellen durch Gase geschickt (ich glaub es war Cäsium - jedenfalls ein Gas mit Metallatomen) beschleunigt werden. Dabei wird die Resonanzfrequenz genutzt, um Lichtwellen mit ähnlicher Frequenz zu beschleunigen.

Läuft also doch wieder auf das von mir hinaus. Caesium hat nen Brechindex <1. Ich bau mal kurz ein einfache Formel ein. Der Brechindex ist n=c/u. Hab ich nun einen Brechindex n<1 breitet sich die Phasengeschwindigkeit (u) mit Überlichtgeschwindigkeit aus. Die Wellenfront allerdings nicht!
Hab ich nen negativen Brechindex wird das ganze zwar ein wenig lustig, da das nicht mehr so abläuft wie man das üblicherweise kennt, aber es wird weder das Kausalitätsprinzip aufgehoben noch überschreitet die Wellenfront Überlichtgeschwindigkeit.

Begriffsklärung: Phasengeschwindigkeit is die Geschwindigkeit mit der sich so n Wellenberg bewegt.

Auch beim Tunneleffekt hat man afaik mittlerweile rausgefunden, dass damit wohl doch keine Information mit Lichtgeschwindigkeit übertragen werden können. Auch beim EPR-Paradoxon (Stichwort Beamen) wird wohl nicht die Lichtgeschwindigkeit überschritten. Hab ich leider aber auch nur gehört und kann nix dazu sagen. Quellen kann ich auf Wunsch suchen/anfragen.

Zum Schluss noch ne kleine Veranschaulichung, wie man sich so ne mit Überlichtgeschwindigkeit ausbreitende Phase vorstellen kann. So wurde uns ein Beispiel im dritten Semester erklärt. (hat bei mir damals viel zum Verständnis beigetragen, deshalb bring ich das hier mal)

Oben sehen wir die typische Sinuswelle, so wie man sie aus dem Unterricht kennt. Alles breitet sich mit der gleichen Geschwindigkeit aus.
Nun im Medium: Zum Zeitpunkt T1 steht der Wellenberg noch am Ursprungsort, zum Zeitpunkt T2 teilt sich die Welle gerade, ist aber immer noch am Startplatz, die Wellenfront is allerdings schon weiter vorne. Bei T3 hat sich nun die Welle erstmals vom Ursprungsort wegbewegt und holt nun so langsam die Wellenfront welche sich mit c ausbreitet wieder ein.

@Powaah:
Der Punkt an sich wandert aber dennoch mit ner hohen Geschwindigkeit entlang. Is aber natürlich nur ne Erscheinung. An sich bewegt sich wie du richtig festgestellt hast nichts mit Überlichtgeschwindigkeit.
Das mit dem Stab hingegen ist etwas ganz anderes, da hierbei tatsächlich etwas auf c beschleunigt werden soll.


wimmi10
Beigetreten: 20.04.2006

Original von Paty17

Original von wimmi10
:) Studierst du Physik?

ja ^^

Experimente, die Licht verlangsamen, sind ja schon ein alter Hut, wobei einfach das Medium verändert wird (bzw. der Brechungsindex) - Licht wird, durch Nature (Experiment in Cambridge - USA) geschickt zB extrem verlangsamt. Genaus können Lichtwellen durch Gase geschickt (ich glaub es war Cäsium - jedenfalls ein Gas mit Metallatomen) beschleunigt werden. Dabei wird die Resonanzfrequenz genutzt, um Lichtwellen mit ähnlicher Frequenz zu beschleunigen.

Läuft also doch wieder auf das von mir hinaus. Caesium hat nen Brechindex <1. Ich bau mal kurz ein einfache Formel ein. Der Brechindex ist n=c/u. Hab ich nun einen Brechindex n<1 breitet sich die Phasengeschwindigkeit (u) mit Überlichtgeschwindigkeit aus. Die Wellenfront allerdings nicht!
Hab ich nen negativen Brechindex wird das ganze zwar ein wenig lustig, da das nicht mehr so abläuft wie man das üblicherweise kennt, aber es wird weder das Kausalitätsprinzip aufgehoben noch überschreitet die Wellenfront Überlichtgeschwindigkeit.

Begriffsklärung: Phasengeschwindigkeit is die Geschwindigkeit mit der sich so n Wellenberg bewegt.

Auch beim Tunneleffekt hat man afaik mittlerweile rausgefunden, dass damit wohl doch keine Information mit Lichtgeschwindigkeit übertragen werden können. Auch beim EPR-Paradoxon (Stichwort Beamen) wird wohl nicht die Lichtgeschwindigkeit überschritten. Hab ich leider aber auch nur gehört und kann nix dazu sagen. Quellen kann ich auf Wunsch suchen/anfragen.

Zum Schluss noch ne kleine Veranschaulichung, wie man sich so ne mit Überlichtgeschwindigkeit ausbreitende Phase vorstellen kann. So wurde uns ein Beispiel im dritten Semester erklärt. (hat bei mir damals viel zum Verständnis beigetragen, deshalb bring ich das hier mal)

Oben sehen wir die typische Sinuswelle, so wie man sie aus dem Unterricht kennt. Alles breitet sich mit der gleichen Geschwindigkeit aus.
Nun im Medium: Zum Zeitpunkt T1 steht der Wellenberg noch am Ursprungsort, zum Zeitpunkt T2 teilt sich die Welle gerade, ist aber immer noch am Startplatz, die Wellenfront is allerdings schon weiter vorne. Bei T3 hat sich nun die Welle erstmals vom Ursprungsort wegbewegt und holt nun so langsam die Wellenfront welche sich mit c ausbreitet wieder ein.

@Powaah:
Der Punkt an sich wandert aber dennoch mit ner hohen Geschwindigkeit entlang. Is aber natürlich nur ne Erscheinung. An sich bewegt sich wie du richtig festgestellt hast nichts mit Überlichtgeschwindigkeit.
Das mit dem Stab hingegen ist etwas ganz anderes, da hierbei tatsächlich etwas auf c beschleunigt werden soll.

wir sind ja einer meinung - die "überlichtgeschwindigkeit" wird durch das veränderte medium erreicht, wobei die gruppengeschwindigkeit der wellen herangezogen wird.

das kausalitätsprinzip wird dabei nicht verletzt, da eben keine informationen geschickt werden bzw. nichts verändert wird

aber das C nicht die absolute physikalische grenze ist (was man vor einiger zeit noch angenommen hat) wird dadurch schon bewiesen.

da kommt eben noch so manches auf uns zu - mal sehen was sich in cern tut ;)


Original von wimmi10
das kausalitätsprinzip wird dabei nicht verletzt, da eben keine informationen geschickt werden bzw. nichts verändert wird

Kausalitätsprinzip heißt ja eigentlich nur, dass jede Wirkung auch eine Ursache hat und weiter eingeschränkt, dass die Ursache vor der Wirkung ist. Der umgekehrte Fall is zwar mathematisch bei einigen Sachen möglich, aber wurd noch nicht beobachtet.

aber das C nicht die absolute physikalische grenze ist (was man vor einiger zeit noch angenommen hat) wird dadurch schon bewiesen.

Doch, die Lichtgeschwindigkeit bleibt weiterhin die Obergrenze. Diese Überlichtgeschwindigkeit liegt nur an einer anderen Auffassung davon was die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist. Die eigentliche Geschwindigkeit des Signals übersteigt nie die Lichtgeschwindigkeit! Auch wenn du das vermutlich verstanden hast, will ich diesen Satz so einfach nicht stehen lassen.

Weiterhin sind diese Beispiele schon ewig bekannt, stehen in völligem Einklang mit der Relativitätstheorie, und sind nicht neue überraschende Ergebnisse

da kommt eben noch so manches auf uns zu - mal sehen was sich in cern tut ;)

In der Hinsicht nicht viel. Da wird an anderen sehr interessanten Sachen geforscht.


wimmi10
Beigetreten: 20.04.2006

Original von Paty17

Original von wimmi10
das kausalitätsprinzip wird dabei nicht verletzt, da eben keine informationen geschickt werden bzw. nichts verändert wird

Kausalitätsprinzip heißt ja eigentlich nur, dass jede Wirkung auch eine Ursache hat und weiter eingeschränkt, dass die Ursache vor der Wirkung ist. Der umgekehrte Fall is zwar mathematisch bei einigen Sachen möglich, aber wurd noch nicht beobachtet.

aber das C nicht die absolute physikalische grenze ist (was man vor einiger zeit noch angenommen hat) wird dadurch schon bewiesen.

Doch, die Lichtgeschwindigkeit bleibt weiterhin die Obergrenze. Diese Überlichtgeschwindigkeit liegt nur an einer anderen Auffassung davon was die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist. Die eigentliche Geschwindigkeit des Signals übersteigt nie die Lichtgeschwindigkeit! Auch wenn du das vermutlich verstanden hast, will ich diesen Satz so einfach nicht stehen lassen.

Weiterhin sind diese Beispiele schon ewig bekannt, stehen in völligem Einklang mit der Relativitätstheorie, und sind nicht neue überraschende Ergebnisse

da kommt eben noch so manches auf uns zu - mal sehen was sich in cern tut ;)

In der Hinsicht nicht viel. Da wird an anderen sehr interessanten Sachen geforscht.

nochmal - die gruppengeschwindigkeit der wellen übersteigt C, manche drüber, manche drunter...aber gruppe >C
auch wenn phasenverschoben, bzw. verbunden mit amplitudendämpfung - >C ist möglich, was man eben nicht für möglich gehalten hat

ich kenn das kausalitätsprinzip - aber schön das du es erklärst (dachte das muss man nicht:)

und das es im einklang mit der relativitätstheorie ist, hab ich auch erwähnt -> kausalitätsprinzip

und cern hat mehr damit zu tun als du glaubst


Ok, hab mir jetzt nicht alles durchgelesen .. aber das größte Problem ist einfach die Tatsache das der "Warpantrieb" wie Star Trek ihn benutzt physikalisch völliger Unfug ist.
Mal abgesehen von der benötigten Energiemenge würde die Besatzung bzw das komplette Raumschiff bei einer derartigen Beschleunigung komplett zerquetscht werden.
Grundsätzlich ist es bei Star Trek so das dort viel geredet wird, aber 99 % davon einfach nur Science Fiction ist - allein die Grundidee ist schon kompletter Bullsh** *lol*
Hab jetzt nicht mehr die genauen Zahlen im Kopf, aber ein kluger Wissenschaftler hat mal berechnet das die Schildstärke der Enterprise D nicht mal ausreichen würde um den Lasern der Slave 1 ( Boba Fett´s Schiff aus Star Wars ) standzuhalten.

Was sagt uns das?

Lieber Star Wars gucken, das sowieso viel besser :-)

MfG
Der Forenhamster


Original von lordTasse

Original von Wuppi53
nein, stimmt nicht. würde nur für uns aussen so "aussehen" als wären sie kürzer unterwegs....bei ihnen vergeht die zeit aber genauso schnell imo

Ein anderes Beispiel wäre die Bewegung eines Raumschiffes, das von der Erde startet, einen entfernten Planeten ansteuert, und wieder zurückkommt. Ein Raumschiff startet von der Erde und fliegt mit der konstanten Beschleunigung von zu einem 28 Lichtjahre entfernten Stern. Die Beschleunigung von 1g wurde gewählt, da hierdurch irdische Gravitationsverhältnisse an Bord eines Raumschiffes simuliert werden können. Auf halber Strecke ändert das Raumschiff das Vorzeichen der Beschleunigung und verzögert mit 1g. Nach Abschluss einer 6-monatigen Aufenthaltsdauer kehrt das Raumschiff auf gleiche Weise zur Erde zurück. Die vergangenen Zeiten ergeben sich für den Reisenden zu 13 Jahren, 9 Monaten und 16 Tagen (Messung mit an Bord befindlicher Uhr). Auf der Erde sind bei der Rückkehr des Raumschiffes dagegen 60 Jahre, 3 Monate und 5 Stunden vergangen.
Wesentlich extremere Unterschiede bekommt man bei einem Flug zum Andromedanebel, der etwa 2 Millionen Lichtjahre entfernt ist (bei gleichen Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen). Für die Erde vergehen etwa 4 Millionen Jahre, während für den Reisenden nur ungefähr 56 Jahre vergangen sind.

-wikipedia

Kann mir das jmd erklären? Würde bedeuten
Person X fliegt im Alter von 20 Jahren weg, kehrt zurück auf die Erde mit 76 Jahren. Aber auf der Erde wär alles 4 Millionen Jahre älter?


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006

willkommen in der verrückten welt der allgemeinen relativitätstheorie :)

hängt damit zusammen das zeit relativ ist, also abhängig von vom bezugssystem und seiner beschleunigung/gravitation
Zeit vergeht in beschleunigten/system mit hoher gravitation langsamer im bezug zum unbeschleunigtem/system ohne gravitation


Abgesehen von der Energie und der Beschleunigung.
Wenn mann künstliche Schwerkraft durch rotation erzeugt
also an der Aussenwand des Raumschiffs sich 1G bildet,
hat man doch immer noch keine Schwerkraft sondern nur
die Fliehkraft. Wenn man dann in die Luft (Raumschiffmitte) springt...... patsch

Oder sehe ich das falsch?


Bin auch hier Laie....
Aber hatten die im dritten Reich nicht mal Flugobjekte entwickelt, welche rotierten und fähig warenins All zu fliegen?
DAS war aber glaub auf ner "mehr spekulativen" Seite!


Original von storge
Besteht nicht die Möglichkeit neue Dimensionen oder so zu entdecken und diese zu nutzen?

ja, ich suche derzeit die DONK-dimension. aber durch relativitische wurmloch instabilitäten bleibt diese selten länger als 30 bis 60 minuten stabil, bevor sie vollends kollabiert


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