Kontrollverlust beim Trinken ist ein großes Thema, da ist es mit der eigenen Entscheidung schnell vorbei.
Und natürlich kann jeder im Rahmen seines KFZ selbst entscheiden, wie schnell er fährt. Und natürlich liegt es an dem, der schnell fährt, rücksichtsvoll zu fahren, die Leute nicht zu drängen, in die 50m Lücke zwischen zwei LKW zu fahren, damit man selbst schnell vorbei kommt und auch langsameren Verkehrsteilnehmern das entspannte Überholen zu ermöglichen.
Da setze ich dann auf die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer und die Zahlen zeigen ja auch, dass das so im Großen und Ganzen gut funktioniert.
Original von Snookz
Ne du, ich hab schon noch an ein paar anderen Dingen Freude, keine Sorge.
Aber das generelle Alkoholverbot magst du ja auch nicht befürworten.
Dann verstehe ich nicht mehr waurm der Wegfall einer einzigen davon dein Leben extrem einschränkt. "Etwas" ware da wohl der passendere Ausdruck.
Da muss ich ja im Kontext dann raus schließen, dass du außer Saufen offenbar keine/kaum Freude im Leben hast. Tut mir Leid für dich.
Den Alkoholvergleich hast du aufgebracht, nicht Ich. Ich habe auch nichts dazu geschrieben, wie Ich zu einem Alkoholverbot stehe sondern habe bemängelt, daß du die Einschränkungen durch beiden Verbote als gleich groß ansiehst. Aber um den Punkt lavierst du leider immer wieder herum.
Das Wort extrem hast du ins Spiel gebracht. Natürlich würde mich das nicht extrem einschränken. Trotzdem fahre ich gerne schnell, wenn es die Situation zulässt.
Und wie groß die Einschränkung durch Alkoholverbot und allgemeines Tempolimit wäre, ist doch vollständig subjektiv. Leute ohne Auto mit Stammkneipe werden das wohl anders beantworten als Antialkoholiker mit Porsche.
Ich sehe nicht, wie man das vernünftig vergleichen könnte.
Wenn ich die Einschränkung nicht als ausreichend groß empfinden würde, um mich dazu zu äußern, würde ich das wohl lassen. Es liegt aber nicht an dir, festzulegen, was mir viel Spaß bereitet und was mir wenig Spaß bereitet.
Das ist immer so die Vorbereitung für eine Argumentation von oben herab:
"Na komm, jetzt sag mal, wär das echt so schlimm für dich?"
"Ja guck mal, der Snookz, außer Rasen hat der wohl nix wa, der Pfosten."
Kann ich halt auch drauf verzichten.
Original von Snookz
Und natürlich kann jeder im Rahmen seines KFZ selbst entscheiden, wie schnell er fährt.
Ok, du kannst es so selbst entscheiden wie du auch selbst entscheiden kannst durch die Fußgängerzone oder in einen See zu fahren.
Original von ssssshh
Original von Snookz
Und natürlich kann jeder im Rahmen seines KFZ selbst entscheiden, wie schnell er fährt.Ok, du kannst es so selbst entscheiden wie du auch selbst entscheiden kannst durch die Fußgängerzone oder in einen See zu fahren.
Ich kann zu jedem Zeitpunkt mit jedem Auto in die Fußgängerzone oder einen See fahren.
No offense, aber ich versteh das Argument nicht. Ich dachte, du wolltest darauf hinaus, dass eben nicht jedes Auto 200+ fahren kann. Das ist richtig und da müssen grundsätzlich die Autofahrer Rücksicht nehmen, die schneller fahren können und wollen.
Oder ging es dir um was anderes?
Da setze ich dann auf die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer und die Zahlen zeigen ja auch, dass das so im Großen und Ganzen gut funktioniert.
Meine ganz subjektiven Erfahrungen sagen da aber etwas ganz anderes. Fahren auf der Autobahn kann mitunter ganz schön stressig sein, irgendwer drängelt immer (mal platt ausgedrückt).
Original von berxwedan
Da setze ich dann auf die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer und die Zahlen zeigen ja auch, dass das so im Großen und Ganzen gut funktioniert.
Meine ganz subjektiven Erfahrungen sagen da aber etwas ganz anderes. Fahren auf der Autobahn kann mitunter ganz schön stressig sein, irgendwer drängelt immer (mal platt ausgedrückt).
Könnte an dir liegen. Bist du gerne so ein bisschen verkehrserzieherisch unterwegs? Wurde auch im Corsa C mit 45 PS nur ganz selten bedrängelt.
Sieht bei mir also subjektiv ganz anders aus.
Stellt sich natürlich die Frage, was uns beide da unterscheidet, dass wir so zu unterschiedlichen Eindrücken kommen.
Der Unterschied dürfte sein, dass ich eher nicht so schnell unterwegs bin (obwohl mein Auto wohl auch 250 schaffen würde) Und nein, nicht erzieherisch.
Edit: Was die Eindrücke angeht, keine Ahnung. Vielleicht bist du mit 45 ps immer noch schneller als ich unterwegs. Was weiß ich, am Ende auch egal. Du musst halt immer damit rechnen, dass sich Menschen von heranschießenden Autos bedrängt fühlen und dann evtl in schwierige Situationen geraten. Ich glaube dir, dass du ein guter Fahrer bist, aber das sind bei weitem nicht alle, die mit dir zusammen auf der Autobahn fahren.
Original von Snookz
Original von ssssshh
Original von Snookz
Und natürlich kann jeder im Rahmen seines KFZ selbst entscheiden, wie schnell er fährt.Ok, du kannst es so selbst entscheiden wie du auch selbst entscheiden kannst durch die Fußgängerzone oder in einen See zu fahren.
Ich kann zu jedem Zeitpunkt mit jedem Auto in die Fußgängerzone oder einen See fahren.
No offense, aber ich versteh das Argument nicht. Ich dachte, du wolltest darauf hinaus, dass eben nicht jedes Auto 200+ fahren kann. Das ist richtig und da müssen grundsätzlich die Autofahrer Rücksicht nehmen, die schneller fahren können und wollen.
Oder ging es dir um was anderes?
Ja ich schreibe doch das du das kannst, der Punkt ist du machst es nicht. Genauso könntest du natürlich mit 100 durch die 30 Zone fahren, aber du machst es nicht.
Deswegen schrieb ich dass nicht jeder so schnell fahren kann wie er will. Technisch vielleicht schon, aber praktisch hälst du dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Das meinte ich mit, jeder kann soviel trinken wie er will, aber nicht jeder kann so schnell fahren wie er will.
Original von berxwedan
Der Unterschied dürfte sein, dass ich eher nicht so schnell unterwegs bin (obwohl mein Auto wohl auch 250 schaffen würde) Und nein, nicht erzieherisch.
Ich habe auch mit niedriger Geschwindigkeit nicht besonders viele negative Erfahrungen gemacht. Was ist denn so deine für dich angenehme Reisegeschwindigkeit?
Edit zu deinem Edit:
Ich halte mich nicht für einen außergewöhnlich guten Fahrer. Ich versuche halt Rücksicht zu nehmen. Ich gehe vom Gas, wenn ich einen LKW mit PKW dahinter sehe und vermute, dass derjenige jetzt überholen möchte. Ich mache Platz, wenn jemand schneller fahren will als ich. Hat bisher für mich super funktioniert und ich habe erst eine wirklich brenzlige Situation auf der Autobahn erlebt. Da wurde ich überholt und der Überholende ist ca. 3m vor meiner Motorhaube vor mir eingeschert bei ca. 130. Das Gefühl war wirklich nicht so geil. Ist aber jetzt auch nur eine Anekdote und bringt die Diskussion nicht weiter.
Original von ssssshh
Original von Snookz
Original von ssssshh
Original von Snookz
Und natürlich kann jeder im Rahmen seines KFZ selbst entscheiden, wie schnell er fährt.Ok, du kannst es so selbst entscheiden wie du auch selbst entscheiden kannst durch die Fußgängerzone oder in einen See zu fahren.
Ich kann zu jedem Zeitpunkt mit jedem Auto in die Fußgängerzone oder einen See fahren.
No offense, aber ich versteh das Argument nicht. Ich dachte, du wolltest darauf hinaus, dass eben nicht jedes Auto 200+ fahren kann. Das ist richtig und da müssen grundsätzlich die Autofahrer Rücksicht nehmen, die schneller fahren können und wollen.
Oder ging es dir um was anderes?Ja ich schreibe doch das du das kannst, der Punkt ist du machst es nicht. Genauso könntest du natürlich mit 100 durch die 30 Zone fahren, aber du machst es nicht.
Deswegen schrieb ich dass nicht jeder so schnell fahren kann wie er will. Technisch vielleicht schon, aber praktisch hälst du dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Das meinte ich mit, jeder kann soviel trinken wie er will, aber nicht jeder kann so schnell fahren wie er will.
Dann habe ich es falsch verstanden.
Offenbar traue ich den Leuten dann zu, die eigene Geschwindigkeit und den Verkehr einschätzen zu können und du willst es über ein Limit regeln, weil du es ihnen nicht zutraust. Da haben wir dann scheinbar einfach gänzlich unterschiedliche Auffassungen, da werden wir nie auf einen Nenner kommen.
Trotzdem ganz angenehme Diskussion
Völlig egal, wie schnell oder langsam ich fahre. Früher war ich auch schneller unterwegs, da war das nicht groß anders. Und am Ende geht es auch nicht einzig um mich, da draußen sind viele unterwegs, die deutlich unsicherer fahren als ich. Und trotzdem empfinde ich Autobahnen als wenig entspannend, wenn viele Leute sehr schnell fahren.
Trotzdem ganz angenehme Diskussion
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Könnte man direkt bei nem Bierchen führen, wa?
Logo, wenn man mal losgelöst von "also willst du Menschen töten?!?!" darüber redet, laufen die Gespräche auch oft ganz anders.
In der allermeisten Zeit kann man wegen dem Verkehr eh nicht länger schneller als 160-180 fahren. Da will halt immer mal jemand mit 110 einen LKW überholen, was auch vollkommen in Ordnung ist.
Sonntagsabends auf der A44 geht es aber oft (fahre die Strecke nach dem Elternbesuch um die Zeit), mal schneller unterwegs zu sein. Das möchte ich gerne behalten. Bei dichtem Verkehr muss wirklich niemand mit 200 unterwegs sein. Da kann man dann zum Beispiel besagte intelligente Leitsysteme installieren. Die Technik ist ja da und erprobt. Dann wird 160+ auf den Strecken auch illegal, wenn es die Verkehrsdichte erfordert.
Persönlich bin ich aber auch grundsätzlich gegen allgemeine Verbote, wenn es sich anders lösen lässt, aber das ist vermutlich auch wieder ein anderes Thema.
Ich bin übrigens gar nicht so für Geschwindigkeitsbegrenzung auf speziellen Autobahnabschnitten, ich habe nur den Vergleich mit dem Alkohol nicht verstanden.
Früher (vor ca. 10 Jahren) bin ich viel häufiger Autobahn gefahren als heute aber ich empfand es auch eher als hektisch, teils aggressiv gerade in Deutschland.
Normalerweise wird einem da ja auch direkt "Whataboutism" vorgeworfen, ist ja hier zum Glück nicht passiert.
Den Vergleich habe ich nur angebracht, weil pro Tempolimit oft mit den 140 vermeidbaren Todesopfern pro Jahr argumentiert wird. Persönlich empfinde ich Alkoholkonsum ähnlich hedonistisch wie schnelles Fahren. Es ist kein Grundbedürfnis, beides dient dem individuellen Spaß. Beides führt nachgewiesenermaßen zu Toten auch von unbeteiligten Dritten in ähnlicher Größenordnung mit der Tendenz, dass Alkohol schlimmer ist.
Wenn also jemand sagt, dass das Recht auf Rasen den 140 Leben unterzuordnen ist, dann ist ganz sicher auch das Recht auf Saufen unterzuordnen. Bei beidem ist natürlich zu bedenken, dass die überwiegende Mehrheit das Recht auf Rasen bzw. Saufen so verantwortungsvoll ausübt, dass keine unbeteiligten Dritten zu Schaden kommen. Der Aspekt "Schutz vor sich selbst" ist also ganz explizit erstmal ausgeklammert. Da die überwiegende Mehrheit diese Rechte verantwortungsvoll ausübt, möchte ich, dass andere Instrumente als Verbote genutzt werden, um die Anzahl der Toten zu verringern und diese Instrumente existieren für beides.
Hoffe, ich konnte verständlich rüber bringen, warum ich den Vergleich für angebracht halte.
Ok nochmal, meist du unbeteiligte Dritte durch Alkohol im Straßenverkehr und durch Alkohol generell. Wenn es generell ist verstehe ich die Argumentation.
Im Straßenverkehr sind es schon recht viele. 2018 waren es 221 Tote und 4471 Schwerverletzte bei Unfällen, bei denen alkoholisierte Beteiligte als Hauptverursacher identifiziert wurden. Darum passt die Größenordnung der vermeidbaren Toten hier schon. Also durch ein generelles Alkoholverbot ließen sich im Straßenverkehr schon 221 Tote und 4471 Schwerverletzte direkt vermeiden.
Gerne aber natürlich auch generell. Das würde ein Alkoholverbot natürlich umso zwingender erscheinen lassen. Dazu kämen dann alle weiteren Gewalttaten, die Selbstschädigung und die Kosten für das Gesundheitsgewesen. Ich denke, dass ein allgemeines Alkoholverbot gesamtgesellschaftlich wirklich sehr, sehr gut wäre, ist schon unstrittig, oder?
Bleibt natürlich das Argument, dass ein Alkoholverbot eher einem Fahrverbot gleich käme. Aber da gäbe es natürlich das einfache Mittel, zumindest die Alkoholausgabe pro Person in der Kneipe zu begrenzen. Im Extremfall natürlich so, dass die Fahrtüchtigkeit im Zweifel noch gewährleistet wäre, also die Menge, die im Mittel zu < 0.5 Promille führen würde.
Ich fände das nicht gut, da ich lieber versuchen möchte die Handvoll Leute, die da unverantwortlich handeln, dazu zu bewegen, das doch verantwortungsbewusst anzugehen als all den vielen Leuten, die das hinbekommen, ihre Möglichkeit auf ein Bier zu nehmen.
Ok gut, ich bin auch gegen Verbote für Aufklärung, Bildung und Selbstverantwortung. Trozdem gilt für mich im Straßenverkehr, egal ob als Autofahrer, Füßgänger oder Fahrradfahrer: Immer mit der Dummheit und Unaufmerksamkeit der anderen rechnen.
Und natürlich ein klares nein zum Alkoholverbot ![]()
Aber ein großes Ja um all die Dinge die zu Alkoholmissbrauch führen einzudemmen. Da wären wir wieder bei Aufklärung, Bildung und Selbstverantwortung.
Ich mache mir jetzt doch mal die Mühe und gehe auf den Artikel ein, den die meisten nicht gelesen haben, weil sie es nicht können. Ist zwar viel Arbeit, aber was solls... Leider liegt er mir auch nur noch als pdf teilweise stückchenweise vor.
Das meiste bezieht sich übrigens auf Aussagen von Scheuer, unserm Verkehrsminister und da sollte man schon mal fragen dürfen, welche Interessen er vertritt.
"Deutsche Autobahnen sind die sichersten weltweit"
Bundesverkehrministerium betont das immer wieder, legt aber keine Studie vor, die diese These belegt. Im Gegenteil: Sie verweisen sogar auf eine Studie, die zeigt, dass 7 europäische Länder weniger Tote pro Milliarden Autobahnkilomter vorweisen. Natürlich alle mit Tempolimit.
Verkehrsforscher sehen auch die Verengung auf die Verkehrstoten kritisch. Laut der OECD sind sie nur "die Spitze des Eisbergs". Fahrzeuginsassen überleben heute Unfälle, die früher tödlich gewesen wären. "Aber viele von denen sitzen heute im Rollstuhl". Anzahl der Toten sinkt, Anzahl der Schwerverletzten steigt.
"Autobahnen sind die sichersten Straßen" in Deutschland
Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag "VisionZero" stehen. Konkretes Ziel ist eine Reduktion bis zum Jahr 2020 um 40%. "Hiervon ist D weit entfernt!", konstatiert der Deutsche Verkehrssciherheitsrat. Hier wird AUCH das Tempolimit 100 auf Landstraßen kritisiert.
"Abschnitte ohne Tempolimit sind nicht auffälliger als limitierte"
das wohl be-scheurtste Argument von Scheuer. Natürlich ist da kein tempolimit, wo naturgemäß sichere Abschnitte sind. Mit tempo 130 würden da natürlich weniger Unfälle passieren. Eigentlich müssten dort weniger Unfälle passieren. Außerdem wird ein entscheidender faktor vergessen: Dass es ein tempolimit auf anderen Strecken gibt, bedeutet ja nciht, dass es eingehalten wird. "Unangepasste geschwindigkeit" zählt zu den häufigsten Unfallursachen.
Scheuer: "Das System der Richtgeschwindigkeit funktioniert und hat sich bewährt"
Durchschnittsgeschwindigkeit sei 124,7, also nah an der richtgeschwindigkeit. dass aber LKW, Staus usw. mit einbezogen wurden und 4% mehr als 170 fahren, wird außer Acht gelassen. Bei tempolimit 130 liegt die durchschnittsgeschwindigkeit bei 118,3 also gerade mal 6,4 km/h niedriger. OECD machte 100 Studien zu Tempolimitveränderung in 10 Staaten. mal wurde die Höchstgeschwindigkeit verringert, mal erhöht. eins wurde immer wieder deutlich: Selbst eine geringe Veränderung hat einen hohen Effekt auf die Verkehrssicherheit".
Beispiel A4 zwischen Aachen und Köln (genauer Elsdorf und Merzenich - Hambacher Forst): 9 Tote in 3 Jahren ohne Tempolimit. Seit September 2017 130 max. Seitdem ist der Abschnitt unauffällig. Hier sank die Durchschnittsgeschwindigkeit allerdings von 142 auf 122.
"Lässt ein Tempolimit Fahrer einschlafen?"
Antwort: nein! es ist das Verkehrsgeschehen. Wenig Vekehr macht müde. und dann lieber bei 130 einen Sekundenschlaf als bei 220. geschwindigkeiten zu verringern ist entscheidend, um Häufigkeit und Schwere von Verkehrsunfällen zu reduzieren.
A24 Wittstock/Dosse und Dreieck Havelland: Seit tempo 130 sank die Zahl der Toten und Verletzten um 57%.
Fazit:
Tote auf Landstraßen zu retten ist nicht so einfach wie auf Autobahnen, denn dort ist die Art der Straße maßgeblich (Kreuzungen, Gegenverkehr, Radfahrer etc). Aber ja: Frankreich hat von 90 auf 80 reduziert und hatte in den anschließenden 18 monaten 336 tote weniger. Das eine zu tun heißt ja nicht, das andere zu lassen.
es geht nicht nur um Tote, sondern auch um Schwerstverletzte und auch einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden, auch wenn man den Zeitverlust rausrechnet. habe was von 5,5 Mrd pro Jahr im Kopf. leider liegt der ganze Artikel mir jetzt auch nicht mehr komplett vor.
Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Tempolimit und Zahl der Unfälle.
Bundesverkehrministerium und Verband der Automobilindustrie hält an der freien Fahrt fest, widerspricht sich aber immer wieder mit Statistiken und Aussagen.
die Zahl der Verkehrstoten sinkt in D langsamer als im EU-Durchschnitt. dass D im Vergleich zu anderen Ländern gut das steht hat was mit den äußeren Faktoren (Straßenbeschafenhiet, Zeit bis zum eintreffen des Notarztes, Sichherheit deer Autos ect) zu tun. Nicht aber mit dem nichtvorhandenen Tempolimit
Jetzt kann man sagen: Was war denn neu daran? Ich schreibe das deshalb hier nochmal in aller Deutlichkeit, weil es ja immer wieder welche gibt, die meinen Opas, Mittelspurfahrer oder Nichtbliker seien die großen Gefahrenquellen. Tempo 130 würde Schätzungsweise 100 Personen pro jahr das leben retten viel mehr jedoch noch von physischen und psychischen Spätfolgen bewahren. Und dies wegen durchschnittlich 6,4 km/h? ich weiß ja nicht...