Original von Santalino2
(auch wenn die Freundin, rein moralisch gesehen, eine gewisse Mitschuld hat).
Diesen Satz kann ich absolut 0 nachvollziehen - auch wenn ich dir bei dem Rest größtenteils zustimmen kann?
Wieso hat sie rein moralisch gesehen eine gewisse Mitschuld?
Ich meine am Ende des Tages war es doch nicht ihr "verdienst", das er sich mit der anderen irgendwo vergnügt hat und es nicht mal für nötig hielt richtig zu verhüten!? Ich meine man muss sich mal vorstellen was das für ein Schlag ins Gesicht war, als Sie mitbekommen hat er wird erneut Dad, nur Sie nicht die Mutter (manche hier haben diese Erfahrung hier ja selbst machen müssen, was betrogen werden bedeutet)...
Sie hat ihm vergeben, verzeihen kann man sowas wohl nie, hat sich mit ihm zusammengerauft. Nun trennt man sich und als dank bekommt sie das Thema wieder vor den Kopf geknallt und soll sich an dem "Schaden" beteiligen?
Ich meine, wenn schon Moralkeule dann richtig und so lange man in einer Beziehung lebt wo man alles in einen Topf schmeißt, ist doch auch zwangsläufig klar, dass man auch zusammen für den "Schaden" aufkommt. Nun ist die Beziehung aber vorbei und dieser eine Topf existiert nicht mehr, dass zusammen eben auch nicht mehr - ergo jeder hat wieder seinen Teil und jeder muss für sich gucken wo er bleibt. Beim Pokern heißt es - Spiel nie mit dem Geld das du nicht hast/brauchst - der OP hat jedoch mit diesem Geld "gespielt" und verloren. Karma´s a bitch!
@OP: Was ist eigentlich der Grund für die Trennung? Ich meine wenn man sowas durchmacht und die Beziehung das überlebt, hätte ich gedacht die Übersteht alles!