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Warum gehn alle arbeiten

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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Original von lastdayever

Wurde evtl schon geposted, keine Ahnung. Geht darum, dass Arbeit zukünfitg überflüssig wird. Wobei ja heute schon 80+% der Jobs sinnlos sind.

Schade eigentlich das 80% dann aufs Ohr hauen können und ich der einzige doof bin der noch Arbeiten muss weil ich das Zeug administrieren muss was die Arbeit macht


Antwort
Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

Original von larseda
...
es gibt schon genetische voraussetzungen von intelligenz ... allerdings ist die varianz innerhalb einer gruppe schon so gross, dass es müssig ist, verschiedene gruppen miteinander zu vergleichen ...

Diese Voraussetzungen sind nicht bestätigt. Es ist nur eine von mehreren Theorien, die halt logisch klingt. Aber in der wissenschaftlichen Forschung wird oft irgendwas logisch geredet. Es gibt zB. auch ne Theorie, die besagt, dass alle Menschen mit den gleichen Voraussetzungen im Mutterleib starten und dass sich die Intelligenz dann unterschiedlich weiterentwickelt, weil das Kind unterschiedlich gefördert oder nicht gefördert wird, dass manche Kinder früher resignieren und träge werden (zB. weil die Schule kacke ist), andere nicht... Klingt für mich auch nach ner logischen Theorie. Aber es ist nichts bewiesen, also bleiben es nur Theorien. Diese Theorien kann man nicht so einfach mit einer 50 Mann/Frau Studie untermauern. Meistens fehlt das Geld für bessere Studien. Meistens sind es Querschnittstudien, wo man sich auf eine bestimmte Altersgruppe festlegt, oft auch auf ein bestimmtest Geschlecht. Die Testbedingungen sind sehr kontrolliert, etc. etc.


Antwort
Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

Original von lastdayever
Und was is mit de Karotten? WER DIE KAROTTEN ERNTET HAB ICH GEFRAGT!!! WENN KEINER MEHR ARBEITET!!!

Spoiler

Die Karotten werden vom selbstfahrenden Traktor rausgeholt. Der Traktor wird von ein paar Roboterarmen hergestellt. Das Metall dafür kommt aus dem Berg. Der wird von Robotern bearbeitet. Die werden wiederrum von Roboterarmen produziert. Und die Roboterarme werden von anderen Roboterarmen gemacht... :) So ungefähr. Vll. werden aber auch viele Dinge im 3D Druck hergestellt werden. Heute muss der Mensch noch oft was selber machen. Die Entwicklung geht aber stark in die Richtung, sodass menschliche Arbeit im heutigen Sinne garantiert wegfallen wird, weitestgehend. Die EDV Spezialisten werden noch etwas länger werkeln müssen. Übrig bleibt der Forschergeist. Für den wirds noch lange was zu tun geben. Und jetzt stellt euch mal vor wir hätten nen richtig großen Schwarm als Forschergeist...

Einzige Frage ist dann wieder, was mit den vielen Arbeitslosen anfangen? Soll man denen Geld einfach so geben, soll man sie um die übrig gebliebenen Jobs streiten lassen, neue Jobs schaffen, wenn ja welche (man bedenke die riesige Zahl an Arbeitssuchenden)?


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Zitat
DerBobs
Beigetreten: 01.08.2006
Oldschool Grinder

dass sogut wie alle jobs, die nicht in der forschung sind, wegfallen, ist erstmal nur eine (gewagte) these, mehr nicht. gut, es kommt darauf an in welchen zeiträumen du hier denkst, aber in der näheren (ich sag mal so bis in 50 jahren) zukunft gedacht ist das dann doch sehr unrealistisch, dafür gibt es einfach zuviele arbeiten und dienstleistungen, die eine maschine nicht machen kann (das geht ja schon bei beratungen etc. los).

möglich dass das in 500 jahren anders aussieht, aber darüber braucht/kann sich von uns niemand gedanken machen.

klar fällt der hufschmied weg und wird duch einen KFZler ersetzt. klar kann eine kehrmaschine mit einem mann die arbeit von 20 männern mit besen erledigen, aber erstens sind solche wegfallenden jobs i.d.r. nicht weg, sondern werden von anderen jobs ersetzt, und zweitens gibt es mehr als genug arbeiten, die zu komplex und zu abhängig von subjektivem empfinden, intuition, der fähigkeit entscheidungen zu treffen etc. sind als dass sie von vglw. simplen maschinen ersetzt werden können.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Original von DerBobs
klar fällt der hufschmied weg und wird duch einen KFZler ersetzt. klar kann eine kehrmaschine mit einem mann die arbeit von 20 männern mit besen erledigen, aber erstens sind solche wegfallenden jobs i.d.r. nicht weg, sondern werden von anderen jobs ersetzt, und zweitens gibt es mehr als genug arbeiten, die zu komplex und zu abhängig von subjektivem empfinden, intuition, der fähigkeit entscheidungen zu treffen etc. sind als dass sie von vglw. simplen maschinen ersetzt werden können.

Is halt Problemtisch wenn dann aber der Kollege der vorher den Besen geschwungen hat auf einmal ne Maschnine mit 200.000 Tasten und Funktionen bedienen muss, denke viele sind da nicht so ohne weiteres in der Lage zu Adepten...


Antwort
Zitat
Dodadodadodada
Beigetreten: 25.02.2006
BlackMember

Original von DerBobs
möglich dass das in 500 jahren anders aussieht, aber darüber braucht/kann sich von uns niemand gedanken machen.

Weil die Dinge automatisch irgendwann sowieso eintreffen werden und dann erst sollen wir uns Gedanken machen? Vorausdenken, auch über unser Leben hinaus, ist deiner Meinung nach verschwendete Kraft?

Irgendwann wird unsere Bequemlichkeit hinderlich sein, wenn Maschinen Vieles übernehmen, da die irgendwann besser denken können als wir, daher sollten wir uns bilden (nicht (nur) Schule oder Studium), um als Menschheit stabil zu werden.
Der Wohlstand steigt zwar an, aber ebenso die Zerstörungskraft. Daher braucht es bessere Kommunikation, Selbstreflexion und Besonnenheit.

Wir müssen uns jetzt überlegen stabile Häuser zu bauen, die in 100 Jahren nötig wären, wenn Tornados, Tsunamis, Unwetter, Kometen, Sonnenstürme, Strahlungen jeglicher Art usw. vorhanden sein werden.
Es gibt immer etwas zu tun. Arbeitslosigkeit gibt es nicht.
All das was in 500 Jahren sein wird, muss im heutigen Sinne gelebt werden, um überhaupt dort hin zu gelangen.


Antwort
Zitat

Habe ich bereits erwähnt, dass ich nicht arbeiten gehe, sondern hvdr bin? :megusta: :pcuser:


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006
Elite Grinder

Ihr habt doch alle ma Poker gespielt und wollte gern Pokerpro werden, weil das doch so ein easy job ist und nur toll ... nachdem ihr ne weile gespielt habt, habt ihr aber gemerkt, dass es nen unterschied gibt zwischen pokern zum spass und pokern for lifing ...
Unter diesem Kontext verstehe ich euch Einschätzungen zu Berufen und freiwillig gar nicht ...
Jeder Beruf ist erstmal spannend und interessant .. aber irgendwann wird er Arbeit
gefühlt 50% der 18j wollen gern KFZ Mechaniker werden ... Wieso sehen dann die 30j KFZ Mechaniker so unglücklich aus ? die haben doch das, was alle wollten


Antwort
Zitat
DerBobs
Beigetreten: 01.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Dodadodadodada

Original von DerBobs
möglich dass das in 500 jahren anders aussieht, aber darüber braucht/kann sich von uns niemand gedanken machen.

Weil die Dinge automatisch irgendwann sowieso eintreffen werden und dann erst sollen wir uns Gedanken machen? Vorausdenken, auch über unser Leben hinaus, ist deiner Meinung nach verschwendete Kraft?

ich verstehe zwar grundsätzlich was du sagen willst (und bin deiner meinung), aber ich habe bewusst einen aus unserer warte unüberblickbaren zeitraum gewählt. du kannst nicht auf etwas, das in 500 jahren sein wird, hinarbeiten. im jahre 1516 konnte auch noch keiner präventiv dafür sorgen, dass wir heute weniger probleme mit uran-endlagern haben, oder dass bürokräfte keine rückenschmerzen bekommen.


Antwort
Zitat
ine23
Beigetreten: 11.10.2009
Oldschool Grinder

das mit in die zukunft schauen ist natürlich immer so eine sache, aber hier reden wir ja von einer problematik die bereits im gang ist und die sich nur noch weiter verstärken wird.

hab vor kurzem mich mit einem unterhalten der bei der versicherung arbeitet. er meinte sie haben 1/3 weniger leute (in dem gebiet wo sie aktiv sind), dafür aber 1/3 mehr umsatz.

oder man nehme den bankensektor, vor 10 jahren war es noch standard überweisungen am schalter zu machen, heute wird man gefragt ob man sich nicht beim automaten bzw. telebanking auskennt, auch hier gibt es immer weniger personal.

supermarkt: self-check-out kassen sind immmer mehr im kommen, auch hier ist keine trendumkehr zu erwarten.

dann gibt es noch berufe für die es noch zukunft gibt, entweder weil maschinen sie nicht so ausführen können oder auch weil leute keine maschinen wollen.

nehmen wir kellner - es wird sicher weniger kellner geben in 10-20 jahren, aber der beruf wird wahrscheinlich nicht so bald aussterben da viele persönliche betreuung wollen. oder lehrer - menschen lernen am besten von anderen menschen (gilt nicht für jeden ab einem gewissen alter, aber fürs kleinkind alter gilt es generell und später auch noch für viele), hier haben wir die chance endlich mal ein bildungswesen zu kreieren dass wirklich individuell auf schüler eingeht, da soviele menschliche ressourcen frei werden (allgemein in der gesellschaft aber auch ohne personal aufstockung, maschinen werden auch hier einen wichtigen teil übernehmen)

auch bei alten und krankenpflege herrscht chronische unterbesetzung, auch hier kann sich einiges tun, vielleicht haben wir in 20 jahre keine ärzte mehr bei denen es nicht ungewöhnlich ist 40 stunden auf den beinen zu sein. in diesem bereich können maschinen zwar sehr viel übernehmen, jedoch ist menschliche nähe ein sehr wichtiger faktor in diesem bereich. ob wir dem genüge tun oder weiter rationalisieren wird sich weisen.

es ist nämlich ein bisschen die ironie des kapitalismus dass er sich zwangsläufig selber abschaffen wird. durch den wachstumszwang kommt man irgendwann an einem punkt wo es nicht mehr zu wachsen gibt, ein mensch kann nur so und so produktiv sein, danach gibts keine steigerung mehr. dieses problem gibt es auch in anderen bereichen, aber wenn ich leute haben die unsere ressourcen weiter so behandeln als wären sie unendlich vorhanden ist es viel schwieriger sie davon zu überzeugen dass das nicht ewig so geht (was eigentlich ziemlich traurig ist dass die leute so einfache wahrheiten nicht aktzeptieren können) als bei menschen die durch burn-out selbst ausfallen.

was noch hinzu kommt ist das wir an einen punkt gelangen werden wo wir so hoch produktiv sind, dass ganze geschäftssparten wegfallen. man muss sich nur mal vorstellen wenn sich plötzlich jeder die barbie am 3d drucker herstellt, da gibt es ja ein unglaublich breites spektrum was an "wertschöpfung" wegfallen wird.

was uns wieder zu einem anderen thema führt, patente und lizenzen, wir habe hier noch ein so antiquiertes system welches sich schon alleine aus den ganzen konsequenzen nicht halten lassen wird, sehr spannendes thema.

wir steuern auf eine null grenzkosten gesellschaft hin in welchem ein enormer arbeitsmangel (kann man auch anders formulieren, kein zwang zur arbeit) herrscht. und es stellt sich tatsächlich die frage ob wir aktzeptieren dass soviele arbeiten wegfallen oder ob wir das system künstlich am leben erhalten (was imho sinnfrei ist, da es sich ohnehin nur hinauszögern lässt).

es wird oft gesagt arbeit geht nicht weg, sie verlagert sich nur. das stimmt aber nicht mehr (heute schon noch, in 20 jahren wahrscheinlich auch noch, aber in 50 jahren vielleicht schon nicht mehr), da sehr viele neu anfallende arbeiten ebenfalls von computern übernommen werden können.

weshalb ích auch überzeugt bin dass das bge kommen wird, aber nur als übergangslösung in eine welt die sich wohl kaum jemand heute schon vorstellen kann.


Antwort
Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

Ein 500 Jahre Zeitraum ist halt extrem unrealistisch gedacht. Wir reden eher von 5-50 Jahre. In dem Zeitraum wird aus meiner Sicht der größte Teil der Automatisierungswelle auf uns zukommen. Und auf den sollten wir uns vorbereiten. Dass die weggefallenen Jobs durch neue erstetzt werden können, ist imo fern ab der Realität. Wie soll das gehen? Gerade die Aufgaben, für die weniger Gehirnschmalz nötig ist werden doch als erstes automatisiert. Und das sind genau die Jobs die die Mehrheit der Menschen heute haben. Aber auch Bürojobs lassen sich automatisieren. Die fallen auch weg. Dh. man müsste im Hochtechnologiesektor die Millionen Arbeitsplätze schaffen. Aber genau in solchen Wirtschaftssektoren werden nur wenig Arbeitskräfte benötigt. Gibt natürlich Leute, die sagen, dass genug Arbeit im Bereich der Umrüstung der Infrastrukturen frei sind, wenn die Umrüstung anläuft. Glasfaserkabel verlegen, Stromkabel einbuddeln, Router auspacken und anstecken etc. Aber dafür werden niemals so viele Arbeitsplätze gebraucht werden, wie es Arbeitslose geben wird. Und die Umrüstungsarbeiten werden auch mal abgeschlossen sein. Was passiert dann? Dann haben wir wieder genau dasselbe Problem. Es wird also grundlegende Änderungen geben müssen, weil die Welt sonst in Chaos versinkt. Gut man könnte alternativ auch 50 Millionen Menschen anstellen, um sie 10 Stunden täglich Löcher ausschaufeln zu lassen, im Rahmen einer Frühschicht. Und in der Nachmittagsschicht könnte man dann weitere 50 Millionen Menschen anstellen, um die Löcher wieder zuzuschaufeln, damit die anderen selbige am nächsten Tag wieder ausheben können...


Antwort
Zitat
twister39114
Beigetreten: 11.01.2007
Poker Player

Original von Renne01
Gut man könnte alternativ auch 50 Millionen Menschen anstellen, um sie 10 Stunden täglich Löcher ausschaufeln zu lassen, im Rahmen einer Frühschicht. Und in der Nachmittagsschicht könnte man dann weitere 50 Millionen Menschen anstellen, um die Löcher wieder zuzuschaufeln, damit die anderen selbige am nächsten Tag wieder ausheben können...

Also quasi das, was es jetzt bereits gibt mit den H4 Maßnahmen.


Antwort
Zitat
tw2005
Beigetreten: 26.05.2009
PokerStrategist

Jetzt müsst ihr mir nurnoch sagen wie man sich auf diese ganzen "Endzeitszenarien" vorbereiten kann.
Vom Handwerk in den IT-Bereich umschulen, weil in Zukunft sowieso alle Berufe wegfallen? :rolleyes:

Diese Diskussion hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Als das Rad erfunden wurde hatten sicherlich auch ne Menge Leute angst, dass ihre "Manpower" nicht mehr benötigt wird. Aber es ging und wird arbeitstechnisch (mmn) auch immer weiter gehen.

Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass Millionen von Leuten ihr Geld mit Apps verdienen können? Da wussten die meisten wahrschienlich gar nicht was Apps sind (hab jetzt einfach mal 10 Jahre genannt, zu faul nachzugucken wann es damit richtig losging).
Von den Arbeitsplätzen die das Internet allgemein ermöglicht mal ganz zu schweigen...

Irgendwelche schlauen Menschen werden Dinge erfinden, die direkt oder indirekt Arbeitsplätze schaffen werden. Es war schon immer so und wird auch immer so bleiben.


Antwort
Zitat
EddiGonzalez
Beigetreten: 04.07.2006
PokerStrategist

Original von tw2005
Jetzt müsst ihr mir nurnoch sagen wie man sich auf diese ganzen "Endzeitszenarien" vorbereiten kann.
Vom Handwerk in den IT-Bereich umschulen, weil in Zukunft sowieso alle Berufe wegfallen? :rolleyes:

Diese Diskussion hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Als das Rad erfunden wurde hatten sicherlich auch ne Menge Leute angst, dass ihre "Manpower" nicht mehr benötigt wird. Aber es ging und wird arbeitstechnisch (mmn) auch immer weiter gehen.

Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass Millionen von Leuten ihr Geld mit Apps verdienen können? Da wussten die meisten wahrschienlich gar nicht was Apps sind (hab jetzt einfach mal 10 Jahre genannt, zu faul nachzugucken wann es damit richtig losging).
Von den Arbeitsplätzen die das Internet allgemein ermöglicht mal ganz zu schweigen...

Irgendwelche schlauen Menschen werden Dinge erfinden, die direkt oder indirekt Arbeitsplätze schaffen werden. Es war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

IT, Weltraumforschung usw haben definitiv noch Zukunft, ebenso der Polizist, also für den gängigen Hooligantyp ist auch noch gesorgt.
Es wird imo auf ein bedingungsloses Grundeinkommen hinauslaufen. Macht bei den Umständen auch mehr als Sinn.


Antwort
Zitat
D4niD4nsen
Beigetreten: 15.11.2007
Elite Grinder

Irgendwie kann ich dem roten Faden eurer Argumentationsreihen nicht folgen.

Die Menschheit passt sich doch an die Jobsituation an !?

Früher : Es gibt im Einzelhandel/Handwerk viele einfache solide bezahlte Jobs -> Viele Menschen machen eine einfache Ausbildung.

Heute : Es werden weniger Handwerkliche/Ausbildungsberufe benötigt bzw. der Expected Value ist im Vergleich zu früher gesunken -> Die Universitäten werden mit Studenten überfüllt ; Die Crap-Ausbildungsberufe finden nicht genug Lehrlinge

Zukunft : Es gibt zuwenig "einfache" Jobs allerdings haben wir doch heute auch in nicht "einfachen" Jobs viel zu wenig Fachkräfte ... Polizist ; Erzieher ; Pfleger ; Lehrer ;

Alleine in den 4 Berufen könnten wir heute 3-4 Millionen Menschen mehr einstellen wenn der Staat es so wollen würde das er diese Berufe vernünftig fördern/vergüten würde und diese Zahl wird auch in 50 Jahren noch gebraucht.

Und das sind ja jetzt alles nicht wirklich besonders "schwer" zu erlernende Berufe, SOFERN man eben vom Kindesalter bis zum Studium/Ausbildungsbeginn eine halbwegs normale Förderung und Unterstützung durch intakte Sozialstrukturen erhält.

Bei der Berufswahl geht es nicht nur darum das der Großteil der Menschen verstanden hat womit man über die Runden kommt sondern auch das sie ( durch Bildung bis zum 18en Lebensjahr ) ihre Situation/Interessen mit den Anforderungen des "Marktes" heute und mit Blick auf die nächsten 40 Jahre abschätzen können, deshalb findet die Bäckerei und der Fleischer keine Auszubildenden.

Und das Bildungsniveau der Gesamtbevölkerung ist ( auch wenn das einem subjektiv in seiner zeit natürlich nie so vorkommt ) konstant steigend, Intelligenz ist da auf der ersten Ebene erstmal nur das Erkennen und Abwägen aller möglichen Handlungsalternativen.


Antwort
Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

@tw2005
Ich glaub du hast schon ne Weile nicht mehr über deinen Tellerrand geschaut. ;) Die meisten Jobs werden wegfallen, weil sie automatisiert werden können. Das wird auch die meisten normalen EDV-Futzies betreffen, weil deren Aufgaben großteils schon heute automatisierbar sind. Die sind nicht spezialisiert genug. Ne einfache Umschlung wird da nicht reichen. Apps können heute schon ähnlich wie Joomla Seiten im Baukastensystem erstellt werden. Da brauchts keine tiefergehende Fachkompetenz mehr. Wird sicherlich auch in den nächsten 10 Jahren automatisiert werden. Übrig bleiben hochausgebildete Wissenschaftler und Softwareentwickler. Das Lustige an den Softwareentwicklern ist, dass sie gegen sich selbst arbeiten, weil eine wichtige ihrer Aufgaben darin besteht, Software zu entwickeln, die Software entwickeln kann.

@pwnadine
Naja NWO... Deine Angst ist an der Stelle wohl übertrieben. Die sogenannte NWO dürfte an der Spitze aus ein paar Hundert Menschen bestehen. Dazu noch 50-100k Handlanger und das wars dann auch schon. Wenn der Rest der Menschheit mal kapiert, was die da treiben, sind die relativ schnell aufgeknüpft. Glaub nicht, dass die 9-10 Milliarden Menschen verhungern oder sonst wie töten können. Sie sind nur so mächtig, weil die Mehrheit der Menschen sie schalten und walten lässt. Man muss schon sagen, dass diese Antimenschen das recht gut machen. Aber die Zahl derer, die aufgewacht sind, steigt. Ich bleib da mal optimistisch. :) Zins und Zinseszins war von der Idee her ziemlich banal. Weil die anderen Menschen aber so dumm waren und mehrheitlich heute noch keine Ahnung von sowas haben, war der Plan so erfolgreich. Eigentlich kann jeder 5 Jährige begreifen, dass es auf endlichem Raum kein unendliches Wachstum geben kann. Heute lebt aber die Mehrheit nur noch um zu arbeiten. Sie arbeiten sich zu Tode, sind abends müde und haben keinen Bock mehr sich mit den "Oberen", gegen die man sowieso nichts machen kann, zu befassen. Dann gibts noch ne andere Sorte Mensch, für die ich schwer nen passenden Namen finde... die, die vorgeben was besseres zu sein, weil sie studiert haben und ein bisschen Geld verdienen. Ich hatte schon Diskussionen mit anderen Wirtschaftsfutzies, wo ich nur den Kopf schütteln konnte. So viele werden durch die Uni total verblödet. Seh ich jede Woche an der Uni, welch verzerrtes und teils idiotisches Weltbild manche Studenten und Professoren haben. So Sätze wie "...doch, jeder kann seine Schulden zurückzahlen!" "... die sind nur zu faul." "...Sie müssen effizienter werden." oder "Wir brauchen Wachstum." oder "Ohne Zinsen würde keiner mehr Geld verleihene." oder noch besser "Der Markt reguliert sich selbst." Ich möchte betonen, dass es sich bei den Zitaten um Wirtschaftsstudenten handelt, teils um Absolventen. Das zeigt doch wunderbar, dass viele Leute einfach keinen Plan haben, weil sie indoktriniert wurden oder zu müde sind um darüber nachzudenken. Ein paar Professoren kann man vll in Schutz nehmen, weil sie nicht schlecht über den Kapitalismus reden dürfen, weil sie ansonsten um ihren Job fürchten müssen.
Wenn die Mehrheit der Menschen wach wird, ist imo bald schluss mit denen da oben.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

.

Die NWO sollte eher aufpassen das die 7.8Mrd "überflüssigen" Menschen in Ihren Augen nicht den Genozid an der "NWO" verüben ;)


Antwort
Zitat
IronPumper
Beigetreten: 04.01.2008
BlackMember

Original von 18andabused

Original von MyLady17

Original von 18andabused
Du bist auf den richtigen Weg.

Passend zum Thema : http://www.stevepavlina.com/blog/2006/07/10-reasons-you-should-never-get-a-job/

Du tiltest mich so hart. Liest du diese Artikel überhaupt? Jeder der das beherzigt, arbeitet wohl mehr als jeder der in einem 9-to-5 Job unterwegs ist.

Wie du daraus eine Bestätigung für dein schmarotzendes Loser-Dasein ziehst ist mir absolut unbegreiflich. In dem Artikel geht´s nicht darum wie geil es ist abzuhängen und zu Bier/Joints zu chillen.

Spoiler

Mir ist´s echt total egal ob man seinen Lebensunterhalt als Unternehmer, Arbeitnehmer oder durch die Bärenjagd sichert, aber wenn man auf die Hand spukt die einen füttert, dann bekomm ich echt das Kotzen

Was redest du eigentlich und warum hatest du mich?
Ich wusste noch nicht, dass ich aus deiner Tasche lebe, Hartz 4 mache oder sonstiges.
Aber schön wenn du deinen ´Frust an mich rauslässt ohne auch nur einen Hauch von Ahnung zu haben, was ich in meinem Leben mache. Bzw. einfach das was ich geschrieben habe so interpretierst, wie du denkst, dass ich es meine.

Aber ja .. mich haten unfassbar.

Es tut mir leid, aber ich muss zumindest dazu auch was sagen:

Unfassbar ist viel eher, wie man den Artikel von Pawlina so fahlsch verstehen kann, wie du.
Die Konklusion aus dem Artikel ist nicht einfach nur rumzugammeln, denn hier geschieht kaum persoenlicher Wachstum -> man geht longterm innerlich ein (GL OP).
Sondern einem 9-5 Job, der einen nicht erfuellt auszubrechen.

Hat man das geschafft, dann dedicated man in der Regel viel mehr Zeit in seine neue ''Berufung'', als mit seinem vorherigem 0815 Job, den man gehasst hat.

Kritik von MyLady17 ist nicht nur gerechtgfertigt, sondern auch wichtig, dass da Jemand deine Fail-Interpetation aufgezeigt hat.


Antwort
Zitat
DerBobs
Beigetreten: 01.08.2006
Oldschool Grinder

.

aufgrund deines wirren satzbaues ist es zwar schwer zu erkennen was du eigentlich sagen willst, aber ich finde es schon wieder lustig, dass hier irgendjemandem unterstellt wird, 0 selbstentwicklung zu durchlaufen und sein "sein" (was auch immer das sein soll) nie zu erleben, ohne auch nur im entferntesten eine ahnung über diesen jemanden zu haben. vielleicht ist er ja glücklich? vielleicht sogar viel glücklicher als du es jemals sein wirst? und was ist an haus/frau/kind so verkehrt? und ja, für ein haus braucht man einen kredit.

aber hauptsache du hast die weisheit mit löffeln gefressen, stehst über den dingen und blickst auf die schafe herab.


Antwort
Zitat
tw2005
Beigetreten: 26.05.2009
PokerStrategist

Komme mir hier vor, wie in nem Kreis von Verschwörungstheoretikern, es werden irgendwelche Prognosen für die Zukunft aufgestellt, die Professoren werden als nicht selbstdenkende Schafe bezeichnet (die nebenbei auch noch Schafe ausbilden) usw usw... Aber jeder hier hat den totalen Durchblick.
Ich weiß ja nicht was für Leute hier hinterm Bildschirm sitzen, aber wenn man mal Gespräche von irgendwelchen Alkis bzw Obdachlosen (Anmerkung: habe nichts gegen Alkis/Obdachlose und bin auch keiner) mitbekommt dann hört man so ziemlich die selbe Systemkritische scheiße wie hier teilweise.

Ausser anderen zu unterstellen, dass man blind durch die Gegend läuft und zu jammern, macht hier aktiv doch sowieso niemand etwas...


Antwort
Zitat
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