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[Geschlossen] Was ist schädlicher für die dt. Wirtschaft

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Original von prx
Hehe ich hab nicht von alleiniger Kriegsschul gesprochen, aber die Außenpolitik von Wilhelm II musste zwangsläufig in einem Krieg enden... Auch wenn man zugestehen muss, dass die meisten europäischen Staaten einen Krieg für unausweichlich hielten.

/edit: Fritz Fischer hat hierzu 1961 einige in Deutschland maßgebliche Thesen aufgestellt

jo dachte mir schon dass du dich auf die Position vom alten Fischer beziehst
imo dramatisiert der Kerl die deutsche Geschichte aber immer ein wenig ;)

aber wir kommen vom thema

Original von Paxinoraber das grundsätzliche Problem ist das Halbwissen, das jeder mit sich herumschleipft
einem Physiker hat auch keiner das Gefühl er müsse ihm reinreden... aber aus Wirtschaft wird eine Glaubensfrage...

damit hast du natürlich vollkommen recht, allerdings liegt das auch daran, dass Politik und Wirtschaft eigentlich jeden direkt oder indirekt betreffen und wir ja auch nicht umsonst in einer "Demokratie" (Volksherrschaft ;)) leben (zumindest auf dem Papier) ist ja ein erklärtes staatliches Ziel jeden Menschen zum mündigen Bürger zu erziehen


find ich lustig, dass ausgerechnet in nem Pokerforum über Verstaatlichung, Sozialismus und Kommunismus etc geredet wird, denke es gibt wenige Teilwelten in denen die " Marktwirtschaft" bzw. die Handlungsweisen besser simuliert wird/werden, wenn auch in einem sehr einfachen Modell.

Kurz zu Sozialismus/Kommunismus/Marxismus
man kann davon halten was man will, aber es gibt einen Faktor an dem es wohl immer Scheitern wird und das ist der Faktor "Mensch"
Es ist eben menschlich und irgendwie auf überlebenswichtig, dass der Eigennutz oder die Selbsterhaltung wichtiger ist als ein abstraktes Gebilde namens "Gemeinwohl". (vgl. im Einfachen mit "Allmendegüter")

Auf die Ausgangsfrage,
denke Managergehälter haben nicht das geringste damit zu tun, eher die eine oder andere Entscheidung der entsprechenden Entscheidungsträger,... die linken Ideen bringen uns auch erst mal nicht um, solange keiner auf die Idee kommt sie durchzuführen. Immerhin führen sie aktuell dazu, dass etwas Bewegung in die Gedanken kommt, evtl. kann man diese Bewegung irgendwie nutzen.
Grundsätzlich ist es immer wieder lustig, wenn manche Leute eine einzelne Gruppe, Handlung etc. finden, die für alles verantwortlich ist und dann glücklich sind, dass nu der Buhmann ausgemacht wurde und wieder zum Alltag zurückkehren.
Sorry Kinders wenn es immer ein Ja Nein Schwarz Weis Falsch Richtig Schuld Unschuld gäbe, wäre die Welt wunderbar einfach und unendlich langweilig und ganze Berufsstände auf ewig abreitslos.

etc. etc

Gruß
Twonky
ps. Zum WK1 ich würde nicht zwingend Quellen/Theorien aus dem Jahre 1961 heranziehen, aber guckt einfach die Ultimaten an die das DR an Jugosl./Serb. gestellt hat und wie sie auf die Aufschubbitten reagiert haben,...

pps. Wer Spass dran hat, kann ja zum Thema "Letzte Jahre DDR"
mal schlau machen wieviel Mrd. DM in den letzten Jahren vor 1989 über diverse Wege dort hin geflossen sind und was in der DDR für die BRD alles produziert wurde. Denke mal ohne diese Dinge wäre wohl der Pleitegeier schon früher gekommen.

Genug kluggesch....


Nochmal bisschen offtopic, da ontopic ja im Moment keine Gegemeinungen geposted wurden ;):

In der Zeit der Weimarer Republik hielt man es für allgemein annerkannt, dass alle europäischen Großmächte ihren Teil zum 1. Weltkrieg beigetragen haben. Das war natürlich auch stark auf den Versailler Vertrag zurückzuführen der Deutschland die alleinige Kriegsschuld gegeben hat und was man so nicht wahrhaben wollte bzw. was viele Deutsche sehr gekränkt hat.
Das Problem war nur, dass man selbst nach '45 noch an diesem Denken festgehalten hat... bzw. es wurde nicht richtig probiert die Sache aufzuarbeiten. Eben erst Fischer hat sich intensiv mit der Thematik beschäftigt und war einer der ersten deutschen Historiker, der an die original Quellen von damals rankam (durch die allierten Besatzungsmächte). Ich will jetzt nicht sagen, dass Fischer 100% recht hat, aber er hat wenigstens bewirkt, dass das Thema ordentlich diskutiert wurde und es auch nachhaltige Auswirkungen auf das Geschichtsverständis zum Thema 1. Weltkrieg hatte.

Aktullere Theorien wie die "Theorie des kalkulieten Risikos" sagen, dass die Deutschen bewusst den Konflikt 1914 verschräft haben, um die Entente zu sprengen, also dass England bzw Frankreich Russland nicht zur Hilfe springen, um einen Krieg zu verhindern. Außerdem war man der Meinung einen Präventivkrieg erfolgreich gegen Frankreich und Russland führen zu können, ohne das England eingreift.
Man hatte sich natürlich total mit Englands Einstellungs verschätzt.

Weitere Gründe: Wilhelms idiotische Außenpolitik hat das von Bismarck genial aufgebaute Bündissystem total zu ungunsten Deutschlands beeinflusst. Am Ende hatte Deutschland nur noch Österreich als Partner und sah sich gezwungen die bescheuerte Balkanpolitik von denen zu unterstüzten.
Was für alle europ. Großmächte galt: Durch den Krieg war man in der Lage innere polit. und gesellschaftliche Probleme zu verdecken. Außerdem war die Rüstungsindustrie geil auf neue Aufträge.. durch das massive Aufrüsten in den Jahren davor war sie schon zu einer der Schlüsselindustrien der deutschen Volkswirtschaft geworden.


YourRedeemer
Beigetreten: 04.06.2006
Oldschool Grinder

Ich sah neulich im Fernsehen einen coolen Rumänen der zu dem Thema was sagte. Ich glaube das war der Chef des neuen Nokia-Werkes.

Er sagte: "Was ist los mit euch Deutschen? Ihr müsst denken und forschen und entwickeln. Wollt ihr wirklich Handys zusammenbauen?"


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006
PokerStrategist

lol weild er Kapitalismus ja so gut Funktiniert.
Ausbeutung der resourcen. Kriege. immer grösserer kluft zwischen arm und reich.
die ganzen wirtschaftliberalen wie sie immer versuchen uns weisszumachen das sie das Recht mitzureden für sich gepachtet haben.
Die einzige Demokratie die Funktionieren kann ist eine direkte Demokratie.
Macht korumpiert immer darum muss auch soviel wie möglich vom Volk selbst entschieden werden. Dazu braucht es nartülich ein gebildetes Volk aber daran besteht hier überhauptkein interesse. Alle reden immer von mehr Bildung aber was bitte wurde denn für mehr Bildung getan nichts.
Bildung wird immer mehr abgebaut. G8 Studiengebühren haben nur einen sinn.
Dafür zu sorgen das Bildungsferne schichten wie man es so schön beschreibt auch Bildungsfern bleibt.
Wenn ich den mist schön höhre wir brauchen weniger staat aber gleichzeitig kriege in der Welt für mehr Demokratie führen. Das ist so lächlerlich.
abbau des Staates heist Abbau der Demokratie. Denn um so weniger der Staat zu endscheiden hat um so weniger werden auch wahlen wichtig.
Das ist alles so einfach zu verstehen das es fast schon weh tut zu sehen wie halbwegs inteligente Lebewessen dieses Abstreiten.

Und das beste ist sie können ja nichtmal sagen warum wir falsch liegen sie werfen nen paar begriffe rein und sagen wir wären zu blöd das zu verstehen.


Hehe welcome back eltazo


Original von eltazo
lol weild er Kapitalismus ja so gut Funktiniert.
Ausbeutung der resourcen. Kriege. immer grösserer kluft zwischen arm und reich.
die ganzen wirtschaftliberalen wie sie immer versuchen uns weisszumachen das sie das Recht mitzureden für sich gepachtet haben.
Die einzige Demokratie die Funktionieren kann ist eine direkte Demokratie.
Macht korumpiert immer darum muss auch soviel wie möglich vom Volk selbst entschieden werden. Dazu braucht es nartülich ein gebildetes Volk aber daran besteht hier überhauptkein interesse. Alle reden immer von mehr Bildung aber was bitte wurde denn für mehr Bildung getan nichts.
Bildung wird immer mehr abgebaut. G8 Studiengebühren haben nur einen sinn.
Dafür zu sorgen das Bildungsferne schichten wie man es so schön beschreibt auch Bildungsfern bleibt.
Wenn ich den mist schön höhre wir brauchen weniger staat aber gleichzeitig kriege in der Welt für mehr Demokratie führen. Das ist so lächlerlich.
abbau des Staates heist Abbau der Demokratie. Denn um so weniger der Staat zu endscheiden hat um so weniger werden auch wahlen wichtig.
Das ist alles so einfach zu verstehen das es fast schon weh tut zu sehen wie halbwegs inteligente Lebewessen dieses Abstreiten.

Und das beste ist sie können ja nichtmal sagen warum wir falsch liegen sie werfen nen paar begriffe rein und sagen wir wären zu blöd das zu verstehen.

seit wann ist Resourcenausbeutung Demokratie/Martkwirtschaftsprivileg*g*
coole These

Wenn ich vor etwas Angst habe, dann vor einer direkten Demokratie in einem Volk voller Bildleser, Mittagstalkshowguckern und Stammtischalkis...
Sorry, was schon im kleinen (Klassenzimmer, Kleinstadt...) nicht oder nur zäh funktioniert wohl bei x Mill erst recht nicht klappen *g*, bzw. sehr gut funktionieren, wenn man es dann Mediendemokratie nennt, was auch immer hinten rauskommen würde.
Denke mal wenn schon zu Hause Schule/Lesen/Schreiben/Diskutieren egal ist oder r nur mies gemacht wird, kann von oben auch niemand viel tun um sog. bildungsferne Schichten an Bildung heranzuführen,...
ja es ist ein Dilemma, weis aber nicht was das mit G8 und Studiengebühren zu tun haben sollte... .
Den Rest kommentiere ich lieber nicht und frage lieber woher du die Parolen hast? oder ist das nur nen trolling Post?

Twonk


gruen87
Beigetreten: 14.08.2006
PokerStrategist

lol weild er Kapitalismos ja so gut Funktiniert.

sagt ja keiner, dass Kapitalismus perfekt ist. was ist schon perfekt? Aber er ist nun mal die bisher erfolgreichste Marktform.

Die einzige Demokratie die Funktionieren kann ist eine direkte Demokratie. Macht korumpiert immer darum muss auch soviel wie möglich vom Volk selbst endschieden werden. Dazu braucht es nartülich ein gebildetes Volk aber daran besteht hier überhauptkein interesse

Also widerlegst du deine eigene Aussage? die Herrschaftsform muss halt zur Gesellschaft passen, und da denk ich auch, dass, so wie es momentan jedenfalls aussieht, ne direkte Demokratie fürn Arsch wär. Wenn ich jetzt schon dran denke, was alles für Leute wählen dürfen...

abbau des Staates heist Abbau der Demokratie. Denn um so weniger der Staat zu endscheiden hat um so weniger werden auch wahlen wichtig.

das seh ich auch nicht unbedingt so. Gibt bestimmt Bereiche die davon profitieren würden. Privitisierung von Staatsbetrieben wär da ein Punkt, wobei wie hier schon zu hören war, das auch ein strittiges Thema ist. Jedenfalls Staatsabbau aus Gründen der Effizienz bzw aus Kostengründen.
weiß nicht, ob das auch darunter fällt, aber Bürokratie abbau wär ansonsten auch noch zu nennen.
Grob gesagt ist der Staat ja ein künstliches Konstrukt, das das Zusammenleben einer Gemeinschaft regeln und diese schützen soll. Alles was darüber hinausgeht ist ne unnötige Einschränkung der Freiheit der Gemeinschaft (beispiel unnötige Bürokratie).

ich hoffe, ich hab dir damit nicht zu weh getan ;)


Meph1977
Beigetreten: 02.11.2007
Oldschool Grinder

Zum Thema Kommunismus sollte man ein paar Sachen grundsätzlich unterscheiden. Einen Echten Kommunismus gab es bisher noch nicht. Die Meisten sehen den Kommunismus auch als Regierungsform was schonmal grundsätzlich falsch ist. Der Kommunismuss ist eine Gesellschaftsform. Alle sozialistischen Staaten waren bisher Diktaturen die den Grundgedanken des Kommunismuss für ihre eigenen Machtansprüche missbraucht haben. Die Planwirtschaft ist auch kein zwingendes Element des Kommunismus. Die Planwirtschaft war es auch letztendlich die für den wirtschaftlichen Untergang der sozialistischen Staaten herbeigeführt hat. Dem muss man aber auch entgegen halten das die Planwirtschaft auf kleinem Gebiet sehr wohl sehr gut Funktioniert. Das hat weniger wirtschaftliche Gründe als psychologische. Der Arbeiter in Kolchose xy sieht schlicht keinen Sinn darin da wo er ist Unmengen Getreide zu produzieren wo irgendwo 5000 km weg Brot draus gebacken wird. In einem kleinen Land wie Kuba funktioniert das ganze die Ursachen für die wirtschaftlichen Probleme die die dort haben würde ich eher bei den Sanktionen durch die USA suchen.

Ich persönlich halte den Kommunismus in seiner Reinform für die beste denkbare Gesellschaftsform aber dem steht der natürliche Egoismuss des Menschen gegenüber der eine Umsetzung des Kommunismus im großen Stil unmöglich macht. Jeder hätte halt gern etwas mehr als der andere.

Das ist auch der Grund warum ich mich für eine Verstaatlichung nur bei den wesentlichsten Versorgungsgütern einsetze der Rest sollte, auch die post und die Bahn, ein Privatunternehmen bleiben


grössere kluft zwischen arm und reich stimmt einfach so nicht.

die differenz ausrechnen zählt nicht so wirklich...

1990 zu zeiten der grossen amerikanischen magnaten waren die um ein vielfaches reicher als ein bill gates heutzutage, kaufkraftbereiningt etc.

diese blöden RTL Punkt-12 methoden immer. Kluft wird immer grösser.

Schlussendlich ging es den Menschen im Schnitt in Europa noch nie so gut wie heute!! Unsere Grosseltern haben noch in Weltkriegen gekämpft und Scheisse gefressen, Unsere Eltern waren damit beschäftigt sich abzuarbeiten...

Heutzutage kann es sich fast jeder Leisten in die Ferien zu gehen, (und darf auch vgl DDR) Die Chancengleichheit war nie höher als heute (ich sage nicht das perfekte Chancengleichheit herrscht)... Ich mein ihr müsst mal ein wenig in die Geschichte zurück!

Wer impliziert das es früher irgendwann besser war hat einfach einen Knall.

Der Wohlstand war noch nie so gross wie heute. Sogar Sozialfälle haben anrecht auf n TV. Hätte man das vor 40 Jahren gesagt wäre man ausgelacht worden.

Klar nichts ist perfekt auch im jetztigen System hats ne Menge Fehler.

Aber man sollte IMMER bedenken, dass es noch nie so gut war wie heute. und Lafontaine sollte das auch wissen.

Man kann immer Kritik anbringen immer versuchen was zu verbessern, aber man sollte wirklich auch sehen was im moment gut ist. Und das ist so ziemlich alles. Leute haben sogar zeit reiche "Wirtschaftsbosse" (lol das Wort, RTL Wortschaft FTW) zu beneiden, wärend es noch vor allzulanger zeit ums übeleben ging...

Ich und die meisten in meinem alter sind eine 0 Problem generation und fast alle unserer Eltern stehen Wohlstandsmässig so gut wie noch nie da.

Also sollte man nicht nur meckern...


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006
PokerStrategist

punkt 12 methoden schau dir mal den Armutsbericht an.

ich wolte aber mal was zu meph sagen
Bahn und Post. Meiner meinung sind grade das bereiche wo privatiesierung keinen sinn macht. weil ein markt dort gaar nicht sinnvoll entstehen kann.
es macht dch nun wirklich keinen sinn das morgens 4 "post"boten bei dir 4 briefe einwerfen.
beider Bahn ähnlich dort solte man erstmal schauen welche teile privat sein sollen auch das schienen netz...soll man paralele gleise auf den haupstreken bauen. und wir soll den dort übnerhaupt echter wettbewrb entstehen.
andere unternehmen können doch fast nur auf strecken fahren die von der bahn als unwirtschftlich angesehen werden.
prinzipel gebe ich dir recht die wichtigesten sachen müssen inder hand und damit in der hand des Volkes bleiben.

Die bisher erfolgreichste marktform: naja kann man so sehen muss man aber nicht in de haten wir bis zum zusammenbruch des sozialismusen auch eine sozialemarktwirtschaft. seit dem zusammenbruch und damit dem wegfall einer konkurenz wird diese aber immer mehr abgebaut auf dem weg hin zu einem Reinen kapitalismuses.... eswird immer gesagt es ist nötig wegender globalisierung.... aber man solte auch bendenken es ist möglich wegen dem zusammenbrechend es Soziallismusses.

Abbau des Staates: Es mag punkte geben wo bürokratiesirung wirklich unnötig ist. Aber die einflussmöglichkeiten des staates werden immer weiter eingeschränkt ud so auch die einflussname möglichkeiten des Volkes.


1. Die Linke fordert nicht die komplette Abschaffung der Bundeswehr, sondern eine Berufsarmee.
2. Mir ist klar, dass ein Staat wie Deutschland sich nicht aus allem raushalten kann und darf.
3. Marx hatte recht!

Okay, sagen wir mal Marx hatte zu 70-80% recht. Guck dir doch die Welt heute an; siehst du da nicht (fast) alles, was Marx geschrieben hat. Das verarmte Industriproletariat ist vielleicht nicht mehr so arm, dass es am Hungertuch nagen muss, aber das Verhältnis zwischen arm und reich ist einfach entsetzlich und in keiner Weise human oder auch nur logisch.

Dass die 400.000 Euro für den einen Manager keine wirkliche Rente, sondern Ruhegeld von "seinem" Unternehmen sind, ist mir auch klar, da hatte ich mich etwas falsch ausgedrückt.
Ob es die Sache der Unternehmen ist, ihren Managern zigtausende in den Ar... zu stecken und Arbeiter zu entlassen oder Überstunden nicht zu bezahlen, .... Ich weiß es nicht, ich finde eigentlich nicht. Da geht es um so riesige Summen. Klar kann man sagen "Ohhuh, das sind doch Privatunternehmen, die können machen was se wollen!" NEIN! Es gibt doch auch Umweltauflagen, rechtlich darf doch auch kein Unternehmen die Umwelt in unbegrenztem Maß verpesten, warum dürfen sie dann den Sozialstaat "verpesten"?

Ich bin auch nicht für die komplette Abschaffung von Privateigentum, das wäre wirklich nicht sehr förderlich. Wasser, Strom, etc. sollten auf jeden Fall in staatlicher Hand sein, Produktionsmittel zum Teil.

Es ist vielleicht utopisch zu glauben, dass sich diese Welt irgendwann zu einem Ort entwickeln wird, in dem jeder Mensch human und vernünftig leben kann, in dem es keine Superreichen und keine Superarmen geben wird; doch wenn man dieses Ziel nicht verfolgt, dann wars das vielleicht mit diesem schönen Planeten...

PS: Lest mal das "Schwarzbuch Kapitalismus"


Ich bin auch nicht für die komplette Abschaffung von Privateigentum, das wäre wirklich nicht sehr förderlich. Wasser, Strom, etc. sollten auf jeden Fall in staatlicher Hand sein, Produktionsmittel zum Teil.

und wie gewährleistest du Produktivität?

Die Sowjetunion kein Kommunismus war wie man es sich als Idealist vorstellt ist jedem klar, aber das Problem der Verstaatlichung sprich die defacto Monopolisierung zieht in den allermeisten Feldern einen gewalltigen Wohlfahrtsverlust mit sich, wie man bei Post und Telecombetrieben in den letzten 30 Jahren eindeutig sehen konnte... die Probleme der Telecom sind nicht die privatisierung, sondern dir vorherige staatlichkeit, die Swisscom in der Schweiz hat das selbe Problem gehabt => völlig ineffizient...

Ich sage nicht das privatisierung der Himmel auf Erden sei und keine Probleme verursachen, aber die Risikoaversion und somit verstaatlichung in solchen dingen zieht einen derartigen Wohlfahrtsverlust mit sich, dass es für die meisten Bereiche ein völlig falsches Mittel ist, wie verschiedenste Staaten eindeutig bewiesen haben.

defacto Monopole ist der grösste Feind der Wohlfahrt, weil die Produktivität nicht garantiert wird und darunter leidet jeder Staatsbetrieb, es sei denn es gibt gewisse Konkurrierende Faktoren wie z.B. das Steuersystem in der Schweiz, das beweisbar eine viel höhere Effizienz hat als das z.B. in Deutschland.

oh ja zur forderung einer Berufsarmee: Das ist eine sehr hirnrissige Forderung der linken in Kombination mit ihren Vorstellung zur höhe von Investitionen in diesem Bereich und zeigt, das die Linke den Mund zu etwasem aufmacht, von der sie absolut nicht die geringste Ahnung hat.

Würden sie ein paar Leute fragen wie das praktisch so aussehen könnte, würde man darauf kommen, das eine Berufsarmee, die ihren Auftrag erfüllen soll um ein vielfaches mehr kostet als eine Milizarmee... Die Schweiz hat das selbe Problem... Milizarmeen sind einfach viel billiger, aber da von der Linken keiner nur annähernd ne Ahnung hat wie so ein Armeebetrieb abläuft ist es illusorisch zu glauben es komme nur ein anständiger vorschlag...


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006
PokerStrategist

was ist den der auftrag der Armee ?
sich in mitlerweile 10 länder der welt rumtreiben?


Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006
Elite Grinder

Original von Mailo85
3. Marx hatte recht!

Okay, sagen wir mal Marx hatte zu 70-80% recht. Guck dir doch die Welt heute an; siehst du da nicht (fast) alles, was Marx geschrieben hat. Das verarmte Industriproletariat ist vielleicht nicht mehr so arm, dass es am Hungertuch nagen muss, aber das Verhältnis zwischen arm und reich ist einfach entsetzlich und in keiner Weise human oder auch nur logisch.

Du kannst Marx Ansichten gar nicht mehr auf heute beziehen, da er sie in einer frühkapitalistischen Zeit geschrieben hat und in dem Zusammenhang machen sie auch Sinn. In der heutigen Zeit, wo wir Sozialstaat, Umverteilung und einen allgemeinen Wohlstand haben, sind seine Thesen zum Kapitalismus einfach unpassend.
Ausserdem ist das Verhältnis zwischen arm und reich lange nicht mehr so schlimm wie es mal war. Es gibt diese von Marx beschriebene Armut des Industrieproletariats einfach nicht mehr.


AnnaKurnikowa
Beigetreten: 11.01.2007
Oldschool Grinder

Ich beantworte die Frage des Topics einfach mal wissenschaftlich:

Was ist schädlicher für die dt. Wirtschaft ...die Linken oder die Manager!

"Schädlich" definiere ich hier mal im Sinne von gesamtwirtschaftlicher Wohlfahrtverlust. Die Manager betreiben Gewinnmaximierung, maximieren also ihren Nutzen, was im Groben und Ganzen zu gesamtwirtschaftlicher Wohlfahrt führt, da sich ein Paretooptimum einstellt (Angebot = Nachfrage).

Die "Linken" haben ja nur indirekt Einfluss auf die Wirtschaft, deshalb ersetze ich mal "Linke" durch "Gewerkschaftler".

Durch Streiks und ähnliche Druckmittel, wird vom Paretogleichgewicht zu Gunsten der Arbeitnehmer abgewichen, was zu Wohlfahrtsverlusten führt, da kein Paretooptimaler Zustand mehr herrscht.

---> Linke sind definitiv schädlicher als Manager, wenn man es objektiv (Pareto) betrachtet.

Wenn man allerdings den SUBJEKTIVEN Maßstab der Gerechtigkeit anlegt...dann überlass ich euch wieder euren Diskussionen ;o)


DiJohn
Beigetreten: 07.02.2007
Elite Grinder

Wow in was für einer Traumwelt manche leben - beiderseits und nicht nur auf den unbedingten Ausgleich von Überstunden bezogen *loool*.

Um mal ein neues Element in die Diskussion zu werfen:
Meiner Meinung nach sind Zinsen "die Wurzel" allen Übels. Meine These: Erst durch Zinsen kommt der Markt aus dem Gleichgewicht, was dazu führt, dass die Gesetze der Marktwirtschaft nicht mehr richtig greifen. Und nein Marktwirtschaft != Zinsen.

Zum Thema Verstaatlichung oder Privatwirtschaft (mit teuren Managern) - ich kann als ordoliberal eingestellter Mensch den linken Ideen nur sehr wenig abgewinnen ;).


Original von eltazo
was ist den der auftrag der Armee ?
sich in mitlerweile 10 länder der welt rumtreiben?

kA das müsst ihr wissen (bin schweizer)

aber ein berufsarmee hat nix mit der frage zu tun und egal ob ihr in 10 ländern friedenshilfe macht oder nicht ist eine berufsarmee einfach zu teuer und die forderung der linken sinnlos....


Original von DiJohn

Um mal ein neues Element in die Diskussion zu werfen:
Meiner Meinung nach sind Zinsen "die Wurzel" allen Übels. Meine These: Erst durch Zinsen kommt der Markt aus dem Gleichgewicht, was dazu führt, dass die Gesetze der Marktwirtschaft nicht mehr richtig greifen. Und nein Marktwirtschaft != Zinsen.
).

genau das ist absoluter schwachsinn

zinsen repräsentieren die produktivität des kapitals und deswegen gibts zinsen und deswegen ist der markt im gleichgewicht.

und man kann ziemlich einfach beweisen das kapital produktivität besitzt...


AnnaKurnikowa
Beigetreten: 11.01.2007
Oldschool Grinder

@ DiJohn - ohne Zinsen gäbe es keinen Anreiz für Investitionen ;) Was zu vollkommenem Marktversagen führen würde


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