Original von josch2001
Sorry, beleidigen wollte ich nciht, aber das kann man sich halt wirklich denken.
Andere Faktoren:
1. Überfluß: Nicht nur Fleisch steht in erhöhtem Maße, nämlich fast ständig, zur Verfügung, sondern auch andere Sachen wie z.B. Süßigkeiten.
2. Bewegungsmangel: Heutzutage gibt es wohl viel mehr Jobs an denen man z.B. den ganzen Tag vor dem PC hockt. Auch die körperlich aktiven Berufe sind durch die ganze Technisierung wohl meist nicht mehr so hart wie früher.
Die Kombination aus beidem dürfte wohl das Problem der Übergewichtigen sein und nicht einfach nur Fleisch.
Aus der Tatsache, dass sich der Mensch heute mehr ungesunden Lebensformen hingibt, kann man aber nicht folgern, dass übermäßiger Fleischkonsum unproblematisch sei.
Ich würde sogar zustimmen, dass man geringere Probleme bekommt, wenn man nur mageres Fleisch ist. Aber mal ehrlich, der Standard-Fleischesser achtet nicht auf so etwas, sondern kauft sich das was gerade beim Metzger im Angebot ist.
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Natürlich ist nicht jeder dünne automatisch gesund, hab ich auch nie behauptet. Aber das heißt nicht im Umkehrschluss dass man mit einer Wohlstandswampe sich keine Sorgen um seine Gesundheit machen muss. Nahezu jeder Übergewichtige hat in irgendeiner Form gesundheitliche Probleme.
Du gehst hier gleich ins andere extreme und pickst dir eine der schlechtesten Zeitpunkte der Menschheit aus. Früher, vor dem Krieg, gab es nur einmal in der Woche Fleisch. Es wurden also insgesamt mehr Kohlenhydrate und weniger Fett konsumiert.
Und bevor du gleich mit anderen Krankheiten kommst: Ja, dadurch dass es im Winter zu Nahrungsmittelknappheit kam, waren Kinder durch die zwangsläufig eintönige Ernährung anfälliger für Krankheiten. Auch durch die schlechten Lagerung konnten sich Keime viel besser verbreiten. Das alles spielt allerdings für unsere Gesellschaft keine Rolle mehr, da wir beide Probleme bereits bewältigt haben.
Wenn du 30kg gedroppt hast ist das eine super Entwicklung. Das zeigt aber auch, was für ein übergewichtiger Haufen du vorher gewesen sein musst. Dass man sich da auf einmal viel vitaler fühlt, ist ein bekanntes Phänomen und hat mit der vegetarischen Ernährung leider rein gar nichts zu tun.
Da spinnst du dir aber nur etwas zusammen. Ist auch nicht verwunderlich, da du mich nicht kennst und deshalb nicht nachvollziehen kannst, wie sich mein Ernährungsumstieg bei mir ausgewirkt hat. Das vitale Gefühl, kam nicht erst nachdem ich 30kg abgenommen habe. Das hat bereits nach ein paar Tagen angefangen, als ich mehr Obst und Gemüse und kein Fleisch mehr gegessen habe.
Und dass man mit wenig Lust in der Schule schlechtere Ergebnisse hat als motivierter im Studium ist ja nun auch keine Überraschung.
Ich schätze mal nicht dass ich motivierter bin als die meisten Kommilitonen, die ihr Studium ernst nehmen. Auch ich kann mir schönere Dinge vorstellen als Mathe zu pauken. Man kann Auswirkungen auf das Leben selten auf nur einzelne Gründe wie Motivation oder Ernährung zurückführen. Aber es gibt fast immer einen Hauptfaktor und der ist bei mir meiner Meinung nach meine gesunde Ernährung. Ich denke ich kann mich selbst besser einschätzen als ein random Guy aus dem Internet.