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Ziele im Leben
 
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Was habt ihr im Leben hauptsächlich für ein Ziel? Die Umfrage wurde am Sep. 29, 2011 erstellt

  
  
  
  

[Geschlossen] Ziele im Leben

67 Beiträge
40 Benutzer
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DasGebuesch
Beigetreten: 16.12.2010

Original von remix3331

Original von yog81

ich bin froh, dass ich mir meinen Arbeitsplatz durch studium und später gute leistungen im job selbst erarbeitet habe.
ich bin stolz, dass ich meine kleine Familie inkl. großer Wohnung, zwei Autos, Urlaub etc damit ernähren kann. Meine Frau kann in Ruhe in Elternzeit bleiben und muss nicht schnell wieder arbeiten gehen.
ich bin glücklich, dass ich abends und am WE Zeit mit meiner Tochter verbringen kann.

insgesamt alles bestens...

_thumbsup:

wenn man arbeit hat, die einem wirklich spaß macht und erfüllt, ist es imo kein problem 10h+ zu arbeiten. man sollte keinen job nur des geldes wegen machen. hab einige freunde die hohe arbeitszeiten haben, sie diese arbeit aber gar nicht erfüllt, sie es nur des geldes wegen machen und menschlich eigentlich total verwahrlosen

Kenn ich auch. Ich denke das Hauptproblem bei einigen besteht darin, dass sie nie wussten was sie eigentlich wollen. Es ist Fatal im Leben kein klares Ziel zu haben aber erzwingen kann man sowas natürlich auch nicht. Letztendlich sind die wenigtens wirklich zufrieden mit ihrem Job und arbeiten weil es ohne einfach nicht geht. Beneide Leute die beides erfolgreich miteiander verknüpfen konnten also Zufriedenheit generell und im Job.


mak199219 Themenstarter
mak199219
Beigetreten: 18.08.2010

Original von DasGebuesch

Original von remix3331

Original von yog81

ich bin froh, dass ich mir meinen Arbeitsplatz durch studium und später gute leistungen im job selbst erarbeitet habe.
ich bin stolz, dass ich meine kleine Familie inkl. großer Wohnung, zwei Autos, Urlaub etc damit ernähren kann. Meine Frau kann in Ruhe in Elternzeit bleiben und muss nicht schnell wieder arbeiten gehen.
ich bin glücklich, dass ich abends und am WE Zeit mit meiner Tochter verbringen kann.

insgesamt alles bestens...

_thumbsup:

wenn man arbeit hat, die einem wirklich spaß macht und erfüllt, ist es imo kein problem 10h+ zu arbeiten. man sollte keinen job nur des geldes wegen machen. hab einige freunde die hohe arbeitszeiten haben, sie diese arbeit aber gar nicht erfüllt, sie es nur des geldes wegen machen und menschlich eigentlich total verwahrlosen

Kenn ich auch. Ich denke das Hauptproblem bei einigen besteht darin, dass sie nie wussten was sie eigentlich wollen. Es ist Fatal im Leben kein klares Ziel zu haben aber erzwingen kann man sowas natürlich auch nicht. Letztendlich sind die wenigtens wirklich zufrieden mit ihrem Job und arbeiten weil es ohne einfach nicht geht. Beneide Leute die beides erfolgreich miteiander verknüpfen konnten also Zufriedenheit generell und im Job.

Seh das halt auch so, dass viele nicht wissen was sie wollen und dann schon was geworden sind ohne zu merken dass es nicht ihr ding ist.

Aber wie genau kann man sowas rausfinden bevor es zu spät ist??


KalleTorsten
Beigetreten: 21.07.2006

Schlafen, wenn ich müde bin. Essen, wenn ich hungrig bin.

Ich bin bescheiden, mehr brauche ich nicht. Es gibt trotzdem genug Menschen, welchen diese grundsätzlichen Freiheiten fehlen.


Frufru007
Beigetreten: 19.04.2006

Original von Razello

Original von mak199219

Hey Razello,
dein Werdegang finde ich zum Beispiel bemerkenswert. Hab da auch rießen Respekt vor dir. Ich mein jetzt mal abgesehen vom Poker, hast du eigentlich allen gezeigt, dass es lohnenswert ist, dass durchzuziehen was einem wirklich Spass macht. Ich mein macht dich doch bestimmt verdammt glücklich einem tollen Job nachzugehen und dazu noch im Ausland zu leben oder???

Aber wie konntest du damals diese Entscheidung treffen?

Spoiler

Naja ich kann ja mal drauf eingehen, vielleicht hab ich da auch teilweise ein falsches Bild oder einen falschen Eindruck ermittelt. Ich gehe nochmal ein Stückchen weiter zurück damit man es besser versteht. Die Motivation meinen Job zu beenden und Pokerpro zu werden, war bei mir der Wunsch nach Unabhängigkeit, der Wunsch nach viel Geld. Für Poker gelebt habe ich vor dieser Entscheidung. Von der Fachhochschule mit der Bahn zurück, an meiner Haltestelle raus und die letzten 500Meter einfach gejoggt weil ich zocken wollte. Ob man das da Sucht nennen kann kA, ich habs nicht so gesehen. Naja Poker schien mir grenzenlose Möglichkeiten zu bieten. War mir ziemlich sicher das System schlagen zu können, war schon immer sehr wettbewerbsfixiert und musste in allen möglichen Strategie/Skillspielen der beste sein. Dann kamen 2 Dinge zusammen. 2 Riesenluckdonkaments, wo ich in knapp einer Woche aus nem 20$ paysafescard ein satellite gew, + das main geschippt habe für 10,3k+ 3 tage später nochmal 4k gemacht habe. Plötzlich war ich für meine Verhältnisse reich und absolut überzeugt, wenn ich nur den ganzen Tag pokern könnte, ich würde die games alle schlagen, Notizen machen, analysieren, Mathematik. Die möglichkeiten die ein lernwilliger Fischg so hat. Dann bin ich auf PS.de gestoßen, ab da war vorbei. Das war das was ich gesucht hatte, vernünftige Strategieartikel, Videos etc- das Internet war ja voll von Randomdonktipps, die ich per google rausgefunden habe. Also entschieden ich lebe jetzt meinen Traum. Also, die Gründe haben mich als Fisch damals überzeugt, das pack ich, nur ne Zeitfrage bis ich alles crushe. Es war aber auch eine Art Flucht muss ich eingestehen, mein Job hat mir absolut keinen Spaß gemacht, aber das ist ein anderes Thema. Weiter gings: 3Monate Gas gegeben, marginale winrate aber sehr viel Rakeback und sehr schnelle Fortschritte gemacht, vom Skill und finanzieller Natur. Es wurde immer geiler, ausschlafen, feiern, mehr Kohle als ich ausgeben konnte, Vegas und das beste kein Ende schien in Sicht. Alles nur eine Frage der Zeit, bis die Million da ist. Aber alles hat seine Schattenseiten, ganz besonders das Larryleben als Onlinepro. Nach ca 6 Monaten änderte sich einiges. Der Traum platzt und trister Alltag kehrt ein. Hab mich an dieses neue zwanglose Leben zwischen Glotze, PC und Supermarkt komplett gewöhnt. Die Lust am spielen verging, war ich früher nicht wegzukriegen von den Tischen, wars jetzt keine Qual, aber doch teilweise sehr anstrengend zu spielen. Resultat ich spielte weniger. Das Leben war nach wie vor ganz okay, nur nicht sehr sinnvoll. Viel TV, der lief den ganten Tag, eigentlich jeden Abend Besuch, Bier, Playstation- FIfa/Pizza. Also leben wie Wochenende und das jeden Tag. Ich will aber nicht noch weiter ausschweifen. Es wurde immer langweiliger. Glück ist kein anhaltender Status. Mal ausschlafen oder Urlaub haben, ist geil. Aber jeden Tag auusschlafen, ohne Verpflichtungen, ohne Druck irgendwas zu machen, ist irgendwann nicht mehr geil. Man wird ernorm träge, wenn man sich nicht aktiv entscheidet den Tag zu gestalten. Wenn dann, wie in 2,3 großen Phasen, die ich hatte ein großer Downswing dazukommt, man aber keine Rücklagen geschaffen hat, ist man plötzlich der unglpcklichste Mensch der Welt und läuft echt Gefahr depressiv zu werden. Allein der Gedanke, du scheiterst mit dem Vorhaben und hast 2,3 Jahre lebenszeit einfach komplett sinnlos verschwendet, lastet schon schwer. Ich hatte oft diese Phasen, wo ich mich wieder nach Normalität gesehnt habe Einem geregeltem Leben, als Teil der Gesellschaft. Mein kleiner Bruder ist Feuerwehrmann geworden, mittlerweile verheiratet und hat ein Kind. Wenn ich da so drüber nachgedacht habe, kamen iimmer häufiger Zweifel an meinem Dasein als Pro auf. Gerade die Sinnfrage, Pokern Geld ausgeben, sonst keine Verpflichtungen. Das macht einfach nicht glücklich. Ich möchte dann doch aber mal ein Fazit aussprechen, sonst spewe ich hier noch den ganzen Thread voll. Es gibt nicht das perfekte Leben, den perfekten Job etc. Wenn wir andere beneiden, die ein vermeintlich perfektes Leben führen, können wir denen auch nur vor die Fassade blicken. Der Mensch gewöhnt sich so schnell an alles gute oder wünschenswerte. Wie oft ist es mir passiert, das ich mir etwas gewünscht habe, wenn ich es dann hatte, war die Realität meist ein wenig ernüchtern und irgendwann geht das Interesse verloren. Glück muss man sich erarbeiten, jeden Tag aufs Neue. Kämpfen und Siegen :) Ein Pokerpro ohne Geldsorgen, muss sich sein GLück genauso erarbeiten wie der Student, der jeden Penny 2x umdrehen muss. Was ich dann noch merke, ist dass es okay ist Wünsche und Ziele für die Zukunft zu haben, das ist sogar wichtig um die Orintierung nicht zu verlieren. Nur man darf bei all den Wünschen und Zielen nicht vergessen, dass man im heute lebt und der heutige Tag in der Form nicht mehr sein wird. Also Zeit nutzen und aus den Umständen , die einen umgeben das beste machten!

Hmm fast das gleiche bei mir, die letzten 3-4 Jahr mehr oder weniger vom Pokern gelebt bin dadurch jetzt nich reich geworden war aber genug da um gemütlich über die Runden zu kommen. Also das ganze pi pa po wie die arbeitende Bevölkerung. Früher hab ich k.a 10 Stunden am Tag gespielt dazu noch ständig Videos geschaut im Pokerforum war ich unterwegs (nicht hier, weil mir das Geschäftsmodell nicht zusagt) und jetzt macht das alles irgendwie keinen Spaß mehr. Mittlerweile finde ich hab ich etwas die letzten Jahre verschlafen, wie du sagst immer nur Bett, PC ab und zu raus aus der Bude und dann wieder Bett ist nach einiger Zeit ermüdent. Das WE hat z.b dann garkeine Bedeutung mehr. Von der Gesellschaft und von den Frauen wird man auch etwas schief angesehen, klar wenn man 100K im Monat verdient mag das vielleicht anders sein. Aber als kleiner Pro, haben besonders die Frauen da auch was dagegen. Mittlerweile spiel ich eigentlich garnimmer und such mir wieder einen Job, was sich allerdings etwas schwerer ist wenn man im Lebenslauf nicht wirklich etwas für die letzten 4 Jahre angeben kann. (Klar mein ich jetzt nicht unbedingt Supermarktverkäufer)

Aber ich denke wenn man dann wieder arbeiten geht, ist das arbeiten wieder total fürn Arsch und man möchte wieder Frei leben können ohne Chef u.s.w.


mak199219 Themenstarter
mak199219
Beigetreten: 18.08.2010

Irgendwie kommt es mir halt auch so vor, als ob es vielen so geht, dass sie immer das anstreben was sie gerade nicht haben und dann wenn sie es haben wieder das gegenteil wollen. Aber wie kann man denn sowas verhindern??


Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Ein bisschen am Thema vorbei, aber dennoch treffend - ich empfehle diesen Artikel auf N-TV:
http://www.n-tv.de/panorama/Was-macht-uns-gluecklich-article4345106.html
Meiner Meinung nach sollte das Lebensziel nämlich glücklich zu sein sein.

"Glück besteht aus vier Gs: Gesundheit, Geselligkeit, Geld und Genetik"
(Genetik ist hier nicht negativ gemeint)
"An oberster Stelle in der Werteskala der Glücksbringer steht laut der Untersuchung "sehr gute Gesundheit", gefolgt von "Ehe und Partnerschaft" und "Treffen mit Freunden und Bekannten". Am wenigsten glücklich macht die Deutschen "klassische Kultur" und "Religiosität". "
Wenn ich jetzt mal diese individuellen Faktoren aus 'Genetik' weglasse und mich frage: wie wichtig sind mir Gesundheit, Geselligkeit und Geld dann kann ich das wie folgt aufschlüsseln:
Gesundheit - klar
Geselligkeit - teile ich noch mal auf in:
-Partner/Beziehung
-Freunde/Geselligkeit
Geld - teile ich auch noch auf in:
-Arbeit & sinnvolle Beschäftigung (gebraucht werden)
-materielle Sicherheit
Wichtig ist (laut N-tv) - und das macht ja auch Sinn - das man diese Glücksfaktoren multiplizieren muss,d.h. ist einer von ihnen 0 dann ist man eben unglücklich.
Beste Beziehung & sehr krank ->unglücklich
nur Arbeit & keine Freunde/Geselligkeit ->unglücklich
natürlich sind die einzelnen Faktoren bei jedem unterschiedlich gewichtet - einer ist eben mehr das Arbeitstier, der nächste dem der Sport über alles geht usw....


ne recht nette Geschichte, die gut zum Thema passt:

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein
paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann nahm er ein
großes leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit
großen Steinen.

Anschließend fragte er seine Studenten ob das Glas voll sei?

Sie stimmten ihm zu.

Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen und
schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine
rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann
fragte er seine Studenten erneut ob das Glas jetzt voll sei? Sie
stimmten wieder zu und lachten.

Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und
schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten
Zwischenräume im Glas aus.

"Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten," Ich möchte dass
sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind
die wichtigen Dinge im Leben ihre Familie, ihr Partner, ihre
Gesundheit, ihre Kinder Dinge, die - wenn alles andere wegfiele
und nur sie übrig blieben - ihr Leben immer noch erfüllen würden.
Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge wie z.B. ihre
Arbeit, ihre Wohnung, ihr Haus oder ihr Auto. Der Sand
symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn sie den Sand
zuerst in das Glas füllen bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder
die großen Steine. So ist es auch in ihrem Leben wenn sie all Ihre
Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden haben sie
für die großen keine mehr. Achten sie auf die wichtigen Dinge
nehmen sie sich Zeit für ihre Kinder oder ihren Partner, achten sie
auf ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit für Arbeit, Haushalt,
Partys usw. Achten sie zuerst auf die großen Steine, sie sind es
die wirklich zählen. Der Rest ist nur "Sand".

... Nach dem Unterricht nahm einer der Studenten das Glas mit
den großen Steinen, den Kieseln und dem Sand - bei dem
mittlerweile sogar der Professor zustimmte, dass es voll war - und
schüttete ein Glas Bier hinein.

Das Bier füllte den noch verbliebenen Raum im Glas aus; dann war
es wirklich voll.

Die Moral von der Geschichte ........
egal wie erfüllt ihr Leben ist, es ist immer noch Platz für ein Bier.


dasLicht
Beigetreten: 30.09.2010

ich als stiller leser melde mich auch mal zu wort

Meiner Meinung nach beziehen sich manche einfach zu wenig auf das thema "Ziele im Leben" sie beschreiben eher wie sie den zustand von Glück in ihrem leben erreichen können. Klar ist Glück auch ein wesentlicher bestandteil des lebens und auch ein Ziel im Leben, aber als ich den Titel gelesen habe ging mir ein Ziel in meinem Leben , welches ich erreicht habe,einfach nicht aus dem Kopf. Als ich 17 und paar zerquetsche war fand sich bei mir in der A-jugen keine Fußballmannschaft mehr zusammen. daraus folgte das ich jetzt keinen wirklichen sportlichen anreiz mehr hatte, wobei fußball mich noch nie wirklich in sportlicher hinsicht voll ausgefüllt hat, mir leigt dieser mannschaftskram nicht so, vor allen dingen wenn bei manchen die motivation nicht stimmt. naja lange rede gar kein sinn, nach einigen reportagen und nem guten inspirierenden Blog fasste ich ein Ziel was mich forderte. IRONMAN. Ich hab mich für den Ironman in der schweiz angemeldet. Vorraussetzungen waren damals das ich mein leben lang fußball gespielt habe und bis ich 15 war leichtathletik gemacht habe und nen guter 1000 meter Läufer war. Ich konnte aber weder Kraulen noch hatte ich nen Triathlonrad. Naja nach einem Jahr Training, viel auf das ich freiwillig verzichtet habe aber sehr viel Freude einfach etwas zu haben auf das man sich fokusiert. ging ich es dann mit 18 jahren an und hab nen Ironman gefinished. Gehört auf jeden fall zu meinen einen meiner lieblingsmomente in meinem leben.

Falls das irgendjemand gelesen haben sollte, Ziele im Leben können auch mal etwas kleiner ausfallen als Glücklich bis ans ende des Lebens zu sein, natürlich ist das auch ein ziel von mir aber nunja alles im leben hab ich nun auch nicht in der hand es kann immer was dazwischen kommen und dann , dann ist doof, aber diesen Ironman den ich da gemacht habe den hatte ich zu 95% selbst zu verantworten, Training, Ernährung,Wettkampf,Wille etc.
Würde mich auch interessieren welche Ziele ihr im Leben schon erreicht habt sowohl sportlich als auch nicht sportlich.

Ziele können auch noch wesentlich keliner ausfallen, zB. bin ich in meiner Abizeit noch zu einer nachprüfung gegangen nur um meinen schnitt um 0,1 zu verbesser, eigtl unnötig hatte schon meinen job aber es war mein ziel dies zu erreichen aus verschiedenene anderen Beweggründen und in dem moment wo man dann mitbekommt das man es erreicht hat ist man für das vergangene Jetzt auf jeden fall glücklicher, als hätte man es nicht gemacht.


dhw86
Beigetreten: 07.12.2006

style und das geld reicht mir ;) rest kommt von allein.


ItseMeMario
Beigetreten: 12.03.2010

Ich möchte einfach mal zwei zitate in den raum werfen zum thema glück und gewohnheit die ich sehr schön finde.

Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.

Alles Gewohnte zieht ein immer fester werdendes Netz von Spinnweben um uns zusammen; und alsbald merken wir, daß die Fäden zu Stricken geworden sind und daß wir selber als Spinne in der Mitte sitzen, die sich hier gefangen hat und von ihrem eigenen Blute zehren muß.

Vielleicht hat ja jemand lust was drüber zu sagen, wenn nicht bleiben sie eben im raum stehn : )


zurke
Beigetreten: 10.02.2008

Original von Whiteboy

Original von ItseMeMario
2) Nicht nur für den Job leben. Kenn genug Leute die seit sie damals aus der schule raus sind n job angefangen haben und seitdem nurnoch für den leben. dh morgens um 6 auf und abends um 17 uhr nachause 30 tage urlaub im jahr und das wars dann für die nächsten 30 jahre... da sag ich getrost nein Danke.

#

hmm naja, ich befinde mich in der glücklichen position, dass ich mich nicht an solche zeiten halten muss, aber die zeiten find ich jetzt eigentlich nicht so schlimm. zum urlaub kommen noch wochenende und feiertage, so dass man im jahr natürlich wesentlich mehr freizeit hat, als diese 30 tage, aber wie manche jeden tag von 08.00 bis 23.00 uhr im büro sitzen können, begreif ich auch nicht.

da würd ich lieber nur nen drittel haben und dafür noch nen leben. klar, die haben auch urlaub, in dem sie allerdings auch immer nen paar stunden täglich noch arbeiten :(

die einzige die was davon hat, ist die ehefrau, die shön im netten häuschen wohnt und ihren mann nicht um sich rum hat lol


JipsLive
Beigetreten: 06.09.2006

Bis zu meinem 30. Lebensjahr möchte ich 100.000€ / Jahr verdienen.


mak199219 Themenstarter
mak199219
Beigetreten: 18.08.2010

Original von ItseMeMario
Ich möchte einfach mal zwei zitate in den raum werfen zum thema glück und gewohnheit die ich sehr schön finde.

Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.

Alles Gewohnte zieht ein immer fester werdendes Netz von Spinnweben um uns zusammen; und alsbald merken wir, daß die Fäden zu Stricken geworden sind und daß wir selber als Spinne in der Mitte sitzen, die sich hier gefangen hat und von ihrem eigenen Blute zehren muß.

Vielleicht hat ja jemand lust was drüber zu sagen, wenn nicht bleiben sie eben im raum stehn : )

Was mir bei diesen zitaten jetzt mal auffällt, ist das im ersten, die menschliche Eigenschaft beschrieben wird immer nach mehr zu streben als man hat. Ich mein jemand der 1 Mio erarbeitet hat will auch 10mio haben und sowas, diese eigenschaft haben halt auch viele Menschen nicht, dennoch ist es das was einen Antreibt mehr zu tun als andere, was einen gewissen erfolgshunger in einem auslöst, finde dass eigentlich eine gute Sache auch wenn es sich erstmal schlimm anhört nie genug zu bekommen und immer mehr zu wollen.

Und das zweite, das man halt nach bestimmter Zeit von Gewohnten Dingen genervt ist geht glaub ich eigentlich fast jeden so. Ich mein wenn man alltäglich diesselben abläufe hat und nix besonderes passiert wirds schnell langweilig aber was kann man dagegen machen??


mak199219 Themenstarter
mak199219
Beigetreten: 18.08.2010

Original von SvenBe
Ein bisschen am Thema vorbei, aber dennoch treffend - ich empfehle diesen Artikel auf N-TV:
http://www.n-tv.de/panorama/Was-macht-uns-gluecklich-article4345106.html
Meiner Meinung nach sollte das Lebensziel nämlich glücklich zu sein sein.

"Glück besteht aus vier Gs: Gesundheit, Geselligkeit, Geld und Genetik"
(Genetik ist hier nicht negativ gemeint)
"An oberster Stelle in der Werteskala der Glücksbringer steht laut der Untersuchung "sehr gute Gesundheit", gefolgt von "Ehe und Partnerschaft" und "Treffen mit Freunden und Bekannten". Am wenigsten glücklich macht die Deutschen "klassische Kultur" und "Religiosität". "
Wenn ich jetzt mal diese individuellen Faktoren aus 'Genetik' weglasse und mich frage: wie wichtig sind mir Gesundheit, Geselligkeit und Geld dann kann ich das wie folgt aufschlüsseln:
Gesundheit - klar
Geselligkeit - teile ich noch mal auf in:
-Partner/Beziehung
-Freunde/Geselligkeit
Geld - teile ich auch noch auf in:
-Arbeit & sinnvolle Beschäftigung (gebraucht werden)
-materielle Sicherheit
Wichtig ist (laut N-tv) - und das macht ja auch Sinn - das man diese Glücksfaktoren multiplizieren muss,d.h. ist einer von ihnen 0 dann ist man eben unglücklich.
Beste Beziehung & sehr krank ->unglücklich
nur Arbeit & keine Freunde/Geselligkeit ->unglücklich
natürlich sind die einzelnen Faktoren bei jedem unterschiedlich gewichtet - einer ist eben mehr das Arbeitstier, der nächste dem der Sport über alles geht usw....

find das auf jedenfall sehr interessant, dass sich die quelle auf mehrere ebenen bezieht, aber denke dass es sogar noch einige mehr geben könnte


Att0r
Beigetreten: 27.02.2007

Schöner Thread! :)

Was meiner Meinung auch sehr wichtig ist, ist innere Zufriedenheit/Gelassenheit!

Wenn man mal Menschen in seinem Umfeld beobachtet oder sich selbst dabei erwischt, wie man sich einfach über irgendwelche Kleinigkeiten aufregt ( oder sich Stress macht), die einfach unnötig sind:

z.B.
-wenn man es eilig hat und ein tracker oder langsames auto vor einem fährt und man flucht wie verrückt
-wenn das wetter nicht so ist, wie man es gerne hätte^^
-wenn du genervt bist, weil dir dein chef mal wieder einen vortrag hält, warum er der boss ist und du ein Niemand
.
.
.
kann man ewig so weiterführen, einfach alles ein bisschen lockerer nehmen und mal tief durchatmen wenn man mal wieder das Gefühl hat, dass einem die Decke auf den Kopf fällt!

Man sollte versuchen, aus jedem Augenblick ein bisschen Freude mitzunehmen, auch Dinge die einem selbstverständlich vorkommen:

-sich am lächeln eines geliebten oder fremden^^ Menschen erfreuen
-das switschern der Vögel bewusster war nehmen
-das leckere Essen nicht als selbstverständlich hinnehmen
.
.
.

Ich behaupte mal die meisten Menschen mögen regen nicht!

-Ich hingegen gehe oftmals raus wenn ich sehe das es regnet und tanze und hüpfe erstmal ein paar Minuten.... ( ja bisschen crazy^^)
-oder wenn ich urlaub habe, fahre ich manchmal nachts/morgens in der kühlen Briese freihändig einen Berg hinunter, ganz einfach weil ich finde das es ein schönes Gefühl ist, das ich mit "grenzenloser Freiheit" beschreiben würde

Glück:
-kommt aus dem Inneren eines jeden Menschen
-man kann es mit anderen teilen
-man kann es nicht festhalten
-kann verstärkt werden durch äußere einflüsse ( finanzielle Unabhängigkeit...)

Man sollte morgens (variabel^^) aus dem Bett steigen und sich freuen das man wieder einen Tag zur Verfügung hat um tolle Sache zu erleben/kennenzulernen what ever, gebe aber zu das es bei mir wie bei wahrscheinlich vielen anderen eher semi optimal klappt^^

Was ich schon wieder für ein scheiss schreibe, zufällig kurz bevor ich den Thread gefunden habe, noch das Glücksprinzip mit Kevin Spacey geguckt!


Original von Att0r
Schöner Thread! :)

Was meiner Meinung auch sehr wichtig ist, ist innere Zufriedenheit/Gelassenheit!

Wenn man mal Menschen in seinem Umfeld beobachtet oder sich selbst dabei erwischt, wie man sich einfach über irgendwelche Kleinigkeiten aufregt ( oder sich Stress macht), die einfach unnötig sind:

z.B.
-wenn man es eilig hat und ein tracker oder langsames auto vor einem fährt und man flucht wie verrückt
-wenn das wetter nicht so ist, wie man es gerne hätte^^
-wenn du genervt bist, weil dir dein chef mal wieder einen vortrag hält, warum er der boss ist und du ein Niemand
.
.
.
kann man ewig so weiterführen, einfach alles ein bisschen lockerer nehmen und mal tief durchatmen wenn man mal wieder das Gefühl hat, dass einem die Decke auf den Kopf fällt!

Man sollte versuchen, aus jedem Augenblick ein bisschen Freude mitzunehmen, auch Dinge die einem selbstverständlich vorkommen:

-sich am lächeln eines geliebten oder fremden^^ Menschen erfreuen
-das switschern der Vögel bewusster war nehmen
-das leckere Essen nicht als selbstverständlich hinnehmen
.
.
.

Ich behaupte mal die meisten Menschen mögen regen nicht!

-Ich hingegen gehe oftmals raus wenn ich sehe das es regnet und tanze und hüpfe erstmal ein paar Minuten.... ( ja bisschen crazy^^)
-oder wenn ich urlaub habe, fahre ich manchmal nachts/morgens in der kühlen Briese freihändig einen Berg hinunter, ganz einfach weil ich finde das es ein schönes Gefühl ist, das ich mit "grenzenloser Freiheit" beschreiben würde

Glück:
-kommt aus dem Inneren eines jeden Menschen
-man kann es mit anderen teilen
-man kann es nicht festhalten
-kann verstärkt werden durch äußere einflüsse ( finanzielle Unabhängigkeit...)

Was ich schon wieder für ein scheiss schreibe, zufällig kurz bevor ich den Thread gefunden habe, noch das Glücksprinzip mit Kevin Spacey geguckt!

Das unterschreibe ich ganz stark...


Att0r
Beigetreten: 27.02.2007

Begründe doch bitte deine Aussage oder trag selber was zum Thread bei! :)


Original von SvenBe
Ein bisschen am Thema vorbei, aber dennoch treffend - ich empfehle diesen Artikel auf N-TV:
http://www.n-tv.de/panorama/Was-macht-uns-gluecklich-article4345106.html
Meiner Meinung nach sollte das Lebensziel nämlich glücklich zu sein sein.

"Glück besteht aus vier Gs: Gesundheit, Geselligkeit, Geld und Genetik"
(Genetik ist hier nicht negativ gemeint)
"An oberster Stelle in der Werteskala der Glücksbringer steht laut der Untersuchung "sehr gute Gesundheit", gefolgt von "Ehe und Partnerschaft" und "Treffen mit Freunden und Bekannten". Am wenigsten glücklich macht die Deutschen "klassische Kultur" und "Religiosität". "
Wenn ich jetzt mal diese individuellen Faktoren aus 'Genetik' weglasse und mich frage: wie wichtig sind mir Gesundheit, Geselligkeit und Geld dann kann ich das wie folgt aufschlüsseln:
Gesundheit - klar
Geselligkeit - teile ich noch mal auf in:
-Partner/Beziehung
-Freunde/Geselligkeit
Geld - teile ich auch noch auf in:
-Arbeit & sinnvolle Beschäftigung (gebraucht werden)
-materielle Sicherheit
Wichtig ist (laut N-tv) - und das macht ja auch Sinn - das man diese Glücksfaktoren multiplizieren muss,d.h. ist einer von ihnen 0 dann ist man eben unglücklich.
Beste Beziehung & sehr krank ->unglücklich
nur Arbeit & keine Freunde/Geselligkeit ->unglücklich
natürlich sind die einzelnen Faktoren bei jedem unterschiedlich gewichtet - einer ist eben mehr das Arbeitstier, der nächste dem der Sport über alles geht usw....

Finde den Artikel insgesamt nicht gut.Diesen streben nach dem ulimativen Glück,ich bin glücklich wenn ich eine tolle Famillie habe.Ich bin glücklich wenn ich... ich bin glücklich wenn ich.Das ganze führt langfristig zu bitterer Enttäuschung.Um man ist dazu geneigt schnell zu Buridans Esel zu werden.Ich sehs eher wie Schopenhauer, man sollte sich viel mehr darauf konzentrieren Schmerz und Leid zu mindern.


Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Original von vincenTTTaa

Original von SvenBe
Ein bisschen am Thema vorbei, aber dennoch treffend - ich empfehle diesen Artikel auf N-TV:
http://www.n-tv.de/panorama/Was-macht-uns-gluecklich-article4345106.html
Meiner Meinung nach sollte das Lebensziel nämlich glücklich zu sein sein.

"Glück besteht aus vier Gs: Gesundheit, Geselligkeit, Geld und Genetik"
(Genetik ist hier nicht negativ gemeint)
"An oberster Stelle in der Werteskala der Glücksbringer steht laut der Untersuchung "sehr gute Gesundheit", gefolgt von "Ehe und Partnerschaft" und "Treffen mit Freunden und Bekannten". Am wenigsten glücklich macht die Deutschen "klassische Kultur" und "Religiosität". "
Wenn ich jetzt mal diese individuellen Faktoren aus 'Genetik' weglasse und mich frage: wie wichtig sind mir Gesundheit, Geselligkeit und Geld dann kann ich das wie folgt aufschlüsseln:
Gesundheit - klar
Geselligkeit - teile ich noch mal auf in:
-Partner/Beziehung
-Freunde/Geselligkeit
Geld - teile ich auch noch auf in:
-Arbeit & sinnvolle Beschäftigung (gebraucht werden)
-materielle Sicherheit
Wichtig ist (laut N-tv) - und das macht ja auch Sinn - das man diese Glücksfaktoren multiplizieren muss,d.h. ist einer von ihnen 0 dann ist man eben unglücklich.
Beste Beziehung & sehr krank ->unglücklich
nur Arbeit & keine Freunde/Geselligkeit ->unglücklich
natürlich sind die einzelnen Faktoren bei jedem unterschiedlich gewichtet - einer ist eben mehr das Arbeitstier, der nächste dem der Sport über alles geht usw....

Finde den Artikel insgesamt nicht gut.Diesen streben nach dem ulimativen Glück,ich bin glücklich wenn ich eine tolle Famillie habe.Ich bin glücklich wenn ich... ich bin glücklich wenn ich.Das ganze führt langfristig zu bitterer Enttäuschung.Um man ist dazu geneigt schnell zu Buridans Esel zu werden.Ich sehs eher wie Schopenhauer, man sollte sich viel mehr darauf konzentrieren Schmerz und Leid zu mindern.

Das ist aber bei mir auch ein Outcome aus dem Artikel - schliesslich sagt er ja das diese verschiedenen Glücksfaktoren sich multiplizieren. D.h. 'leidest' du aufgrund Gesundheit, hast aber eine glückliche Familie und viel Geld dann musst du dich trotzdem auf die Minderung des Leids konzentrieren.
Meinst du mit Minderung von Schmerz und Leid aber den Weltschmerz/Armut,Hungersnöte etc. dann kann das ja auch unter dem Punkt Arbeit/Sinnvolle Beschäftigung fallen ->gebraucht werden bzw sich nützlich machen.
Aber ich gebe dir da recht - je mehr man das verklausuliert umso inspezifischer werden die Modelle - bei 6Mrd Menschen eine universale Glücksformel zu basteln halte ich natürlich für wenig aussichtsreich.
Am Besten funktioniert das noch mit dem zitierten Modell wenn man sich da selber Gewichtungen ausdenkt. d.h. Gesundheit > Geld oder aber das 50% auf dem materielle-Sicherheit-Graphen schon deutlich mehr wert ist als nur 50% auf dem Gesundheits-graphen. Das sind ja dann die Dinge wo Individualität mit reinspielt.


pampapam
Beigetreten: 21.02.2010

Original von Att0r

Gefällt mir. Der letzte Satz ist unnötig, steh doch zu deiner Meinung.

Sind auf jeden Fall Anregungen dabei, die viele hier berücksichtigen sollten. Muss ja nicht jeder gleich den Regentanz aufführen =)


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