Original von Denz
es würde vielleicht helfen wenn irgendein verbitterter Radprofi mal zugeben würde das eine derartige Belastung wie sie bei der Tour auftritt nicht ohne Doping zu überstehen ist.
Dann wäre die Katze endgültig aus dem Sack und man könnte versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden.
Das haben schon genug getan. Sinkewiz hat mal gesagt, das er bei der Tour teilweise auf Flachetappen kaum mit dem Feld mithalten konnte, weil er fälschlicherweise dachte Epo wäre nachweißbar und sauber gefahren ist.
Von Seiten der offizielen hörst du bei solchen Leuten dann aber nur, dass der Sinkewitz zu faul, zu talentlos und schon immer anfällig für Doping war. Das es ein strukturelles Problem im Radsport gibt, sagt niemand.
Meiner Meinung nach kann man dopenden Sportlern nicht mal was vorwerfen. Was sollen Radprofis die nur für ihren Sport gelebt haben und dafür eine vernüftige Ausbildung vernachlässigt haben denn machen, wenn sie mit 23 plötzlich vor der Entscheidung stehen zu dopen oder mit dem Bildungsstand eines 16 eine neues Leben anfangen zu müssen. Schlimm sind nur die Leute die die ganze Zeit was vom sauberen Sport heucheln und sagen wie schlimm Doping ist. Jens Voigt ist da eine gutes Beispiel. Eventuell ist er ein total symphatischer Kerl der sauber Radsport betreibt, wenn man sich aber die seine Resultate der letzten Jahre anschaut, dann ist es viel wahrscheinlicher, dass er der größte Heuchler ist, der jemals auf ein Fahrrad gestiegen ist. Hans-Michael Holczer ist da auch ein gutes Beispiel.
Da ist mir ein Klöden viel lieber, der zwar behauptet das er nicht doped und ansonsten die Schnauze hält und wenigstens nicht einen auf Moralapostel macht.
Original von Coldplay01
50 Profis unter Verdacht
Fünfzig Radprofis sollen nach Angaben des Weltverbands UCI auffällige Werte aufweisen. Dies berichtet "Radsport-News.com".
"Wir haben diese 50 Fahrer gezielt unter die Lupe genommen", sagte UCI-Präsident Pat McQuaid der "L'Equipe". Im Laufe dieser Woche sollen Fahrer und Teams benachrichtigt werden.
McQuaid geht davon aus, dass die betroffenen Profis nicht in die Aufgebote der Rennställe für die Tour de France aufgenommen werden.
Er hält die Beweise gegen die Radfahrer, die sich auf den Biologischen Pass stützen, für gerichtsfest.
Die Tour wird heuer vermutlich etws langweiliger werden.
Träum weiter. Solche andeutungen hört man ständig. 2008 waren es auch gerüchteweise 30 Fahrer die in Nachtests mit Cera erwischt worden sind, dabei sollen unteren anderem die Schlecks, Sastre, Voigt und Cancellara von CSC gewesen sein. Man hört mitllerweile so viele Geschichten über vertuschte Positivtests um Skandale zu vermeiden, dass ich langsam dran glaube, dass auch von seiten der UCI/Radsportverbände keine ernsthaftes Interesse an einem dopingfreien (Rad)sport besteht. Alleine schon wenn du dir die ganzen Geschichten in Spanien ankuckst. Wobei sich das ja nicht nur auf den Radsport sondern scheinbar auch richtig krass auf Tennis, Fussball und Leichtatlethik bezieht.
Dabei müsste es gerade beim Radfahren eigentlich möglich sein, weil das interessante ja nicht absolute sondern relative Leisteungen sind. Wenn 100 Metersprinter plötzlich immer 3 Zehntel unter dem Weltrekord bleiben, dass interessiert das keine sau, aber ob sie Alp d'Huez mit 25 oder mit 20 km/h hochfahren ist mir doch egal, solange die Fahrer halbwegs auf Augehöhe sind.
Um den Radsport so sauber zu kriegen, dass es wirklich nur noch um einzlene schwarze Schafe geht, bräuchte man allerdings mal jemand der nicht aus dem Radsport kommt, keinen Stein auf dem anderen lässt und komplett aufräumt. Und sämtliche Leute ala Aldag, Riss und Co müßte man komplett entfernen, aber das wird eh nie passieren.
Zum Glück besteht Radsport auch noch aus ein bisschen Taktik, weshalb kucken trotzdem noch Spass macht.