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Doping - Das Aus für den Radsport?

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pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von Siedepunkt
es ist offensichtlicher Betrug gegenüber jedem Veranstalter, bei dem Ullrich Preisgeld kassiert hat, obwohl er aufgrund seiner verbotenen leistungssteigernden Mittel dazu nicht berechtigt war.

Die Veranstalter haben sicherlich allein durch den Namen Ullrich mehr eingenommen, als sie an Preisgeld wieder ausgeschüttet haben.

Original von Siedepunkt
es ist ein offensichtlicher Betrug gegenüber Sponsoren, die das Team unterstützt haben und keine Kenntnisse von den illegalen Machenschaften hatten.

Gleiches gilt hier. Sponsoren haben in der Zeit gutes Geld an der Werbefigur Ullrich verdient. Worin hat er die dann betrogen?

Original von Siedepunkt
es ist ein offensichtlicher Betrug gegen seinen Arbeitgeber. Man kann davon ausgehen, dass das zuständige Vorstandsmitglied von den Dopinpraktiken keine Kenntnisse hatte.

Ullrich hatte eigene Chef, die dem Vorstand unterstellt sind. Wenn dann muss man dort ansetzen und nicht auf die Fahrer einschlagen, die sich dem System unterordnen müssen, wenn sie nicht in der Bedeutungslosigkeit ihres Sports versinken wollen.


Antwort
Zitat

Original von Siedepunkt
es ist offensichtlicher Betrug gegenüber jedem Veranstalter, bei dem Ullrich Preisgeld kassiert hat, obwohl er aufgrund seiner verbotenen leistungssteigernden Mittel dazu nicht berechtigt war. Leider ist dieser Betrug strafrechtlich (noch) nicht sanktioniert.
es ist ein offensichtlicher Betrug gegenüber Sponsoren, die das Team unterstützt haben und keine Kenntnisse von den illegalen Machenschaften hatten.
es ist ein offensichtlicher Betrug gegen seinen Arbeitgeber. Man kann davon ausgehen, dass das zuständige Vorstandsmitglied von den Dopinpraktiken keine Kenntnisse hatte.

Aha. und Viagra wäre dann ja auch Betrug, weil man der Alten vorgaukelt, man wäre der Mega-Stecher, obwohl man voll die Lusche ist.


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Zitat
Jignavo
Beigetreten: 13.04.2011
PokerStrategist

Wie es solche Leute wie Siedepunkt einfach nicht verstehen wollen. Wie hier ja schon geschildert wurde, wird man im Radsport schon von Anfang der Karriere mit Doping konfrontiert. Und natürlich kann man sagen, nein, ich will nicht dopen, aber dann müsste man die Karriere beenden, bevor sie überhaupt angefangen hat. Wer macht das schon, wenn man den Traum von einem Leben als Radprofi hat und zweifellos talentiert ist?

Wieso sollte Ullrich die Menschen vor dem Fernseher betrogen haben? Sollte er einfach inmitten des Hypes und der Zeiten um das Duell mit Armstrong einfach sagen "Entschuldigung Leute, ich will euch nicht mehr betrügen, deswegen sage ich es jetzt ganz offen: Ich dope... aber die anderen tun es auch"? Erstens würde er eben wegen des Dopings angeprangert und zweitens würde ihn niemand die Aussage glauben, dass die anderen auch dopen (das würde dann als Schuldzuweisung auf Andere ausgelegt werden). Warum sollte also ausgerechnet er freiwillig das Bauernopfer sein, wenn er doch zu 100% weiß, dass die anderen auch gedopt sind?


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Der Veranstalter und die Sponsoren haben sicherlich mehr Profit gemacht in den 10 Jahren durch Ullrich und Co als es durch den Dopingfall Schaden genommen hat. Ein Wahnsinn was durch Ullrich hier im Radsport abgegangen ist nachdem Deutschland eigentlich überhaupt keine Radsportnation war.

Die Veranstalter wollten begeisterne Rennen bieten, damit die Zuschauer kommen und das Geld fließt und die Sponsoren wollten Fahrer haben die ganz vorne mitgefahren sind, sonst wären sie ausgestiegen. Am Ende sich dann naiv hinstellen und einen Ullrich verteufeln muss natürlich gemacht werden um sein Unternehmen nicht zu schaden, aber sie wissen auch genau was sie ihm zu verdanken haben.

Irgendwann findet man sich einfach in einer Situation mit 20-25Jahren wieder wo man entscheiden muss ob alles für die Katz war und man ohne Berufsausbildung da steht oder ob man sich dem System anpasst und durch Doping dann einen fairen Wettkampf hat. Für mich ist es jedenfalls kein Betrug wenn am Ende die besten Fahrer (egal ob mit oder ohne Doping) oben stehen.

Mehr :heart: und weniger Neid und Missgunst.


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Zitat
Siedepunkt
Beigetreten: 08.10.2008
Oldschool Grinder

es geht hier nicht um die Frage, ob der Zuschauer betrogen wird oder ob schon Jugendlich an das System herangeführt werden bzw. wurden.

Entscheidend ist, dass er sich bewußt für nicht legale Substanzen entschieden hat und die von mir genannten Personen/Unternehmen betrogen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Ullrich bewußt mehrere falsche eidesstattliche Versicherungen bei Gericht abgegeben hat und sogar ein Prozess gegen Franke durchgeführt hat. Einfach widerlich.


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Zitat
pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von Siedepunkt
Entscheidend ist, dass er sich bewußt für nicht legale Substanzen entschieden hat und die von mir genannten Personen/Unternehmen betrogen hat.

Nochmal, inwiefern hat er diese Personen betrogen? Die haben wohl alle mit ihm mehr Geld eingenommen, als sie an ihn bezhalt haben. Und die "Vertreter" der Firmen, wussten sicherlich über die Machenschaften im Radsport mehr als nur Bescheid, weswegen man in erster Linie dort ansetzen sollte, wenn man einen Prügelknaben sucht.

Original von Siedepunkt
Erschwerend kommt hinzu, dass Ullrich bewußt mehrere falsche eidesstattliche Versicherungen bei Gericht abgegeben hat und sogar ein Prozess gegen Franke durchgeführt hat. Einfach widerlich.

Falsche Berater, falsche Anwälte ....


Antwort
Zitat
MarseMarsen
Beigetreten: 25.01.2009
Oldschool Grinder

Original von Siedepunkt
es ist offensichtlicher Betrug gegenüber jedem Veranstalter, bei dem Ullrich Preisgeld kassiert hat, obwohl er aufgrund seiner verbotenen leistungssteigernden Mittel dazu nicht berechtigt war. Leider ist dieser Betrug strafrechtlich (noch) nicht sanktioniert.
es ist ein offensichtlicher Betrug gegenüber Sponsoren, die das Team unterstützt haben und keine Kenntnisse von den illegalen Machenschaften hatten.
es ist ein offensichtlicher Betrug gegen seinen Arbeitgeber. Man kann davon ausgehen, dass das zuständige Vorstandsmitglied von den Dopinpraktiken keine Kenntnisse hatte.

Schön geschrieben und alles falsch.

Meinst Du bei der Telekom arbeiten nur Träumer? Die wussten ganz genau was da abgeht und was sie da finanzieren. Aber solche Unternehmen gehen für die Publicity halt über Leichen.

Genau so weiß jeder Veranstalter, dass die alle voll sind.

@AyCaramba: Ich mag was Du schreibst, sprichst mir aus der Seele, hehe.


Antwort
Zitat

Original von Siedepunkt
es ist ein offensichtlicher Betrug gegenüber Sponsoren, die das Team unterstützt haben und keine Kenntnisse von den illegalen Machenschaften hatten.

also hat er niemanden betrogen

genauso wie er es auch sagt


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Zitat
fu4711
Beigetreten: 29.06.2007
Elite Grinder

Original von Siedepunkt
es geht hier nicht um die Frage, ob der Zuschauer betrogen wird oder ob schon Jugendlich an das System herangeführt werden bzw. wurden.

Entscheidend ist, dass er sich bewußt für nicht legale Substanzen entschieden hat und die von mir genannten Personen/Unternehmen betrogen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Ullrich bewußt mehrere falsche eidesstattliche Versicherungen bei Gericht abgegeben hat und sogar ein Prozess gegen Franke durchgeführt hat. Einfach widerlich.

#

Erschreckend, was für ein Einstellung und auch was für ein beschränktes Verständnis von Recht hier so manche haben. Die "Begründungen" sind ja geradezu abstrus.
Aber genau diese Leute sind eventuell auch das wirkliche Problem des Rad-"Sports". Darum plädiere ich ja seit Jahren dafür, gesellschaftlich mit harter Hand vorzugehen: Keine Sportförderung mehr, keine öffentlichen Fernsehgelder, keine öffentliche Unterstützung für Veranstatungen etc. Damit wäre das Problem in zwei Jahren erledigt, bzw. der Radsportverband würde ganz schnell Maßnahmen ergreifen. Dann wird es zwar immer noch Doping geben, genau wie in so ziemlich allen Sportarten, aber man tut wenigstens was.
Denn da liegt das eigentliche Problem: Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.


Antwort
Zitat
pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

:facepalm:


Antwort
Zitat
MarseMarsen
Beigetreten: 25.01.2009
Oldschool Grinder

Original von fu4711

Original von Siedepunkt
es geht hier nicht um die Frage, ob der Zuschauer betrogen wird oder ob schon Jugendlich an das System herangeführt werden bzw. wurden.

Entscheidend ist, dass er sich bewußt für nicht legale Substanzen entschieden hat und die von mir genannten Personen/Unternehmen betrogen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Ullrich bewußt mehrere falsche eidesstattliche Versicherungen bei Gericht abgegeben hat und sogar ein Prozess gegen Franke durchgeführt hat. Einfach widerlich.

#

Erschreckend, was für ein Einstellung und auch was für ein beschränktes Verständnis von Recht hier so manche haben. Die "Begründungen" sind ja geradezu abstrus.
Aber genau diese Leute sind eventuell auch das wirkliche Problem des Rad-"Sports". Darum plädiere ich ja seit Jahren dafür, gesellschaftlich mit harter Hand vorzugehen: Keine Sportförderung mehr, keine öffentlichen Fernsehgelder, keine öffentliche Unterstützung für Veranstatungen etc. Damit wäre das Problem in zwei Jahren erledigt, bzw. der Radsportverband würde ganz schnell Maßnahmen ergreifen. Dann wird es zwar immer noch Doping geben, genau wie in so ziemlich allen Sportarten, aber man tut wenigstens was.
Denn da liegt das eigentliche Problem: Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

Richtig so! Ich finde man sollte Sport komplett verbieten, egal ob im Freizeit- oder Profibereich, dann bekommt man auch das Doping-Problem in den Griff.

Und die Krankenkassen werden kurzzeitig entlastet, da sich weniger Menschen bei der körperlichen Ertüchtigung verletzen.


Antwort
Zitat
mister23
Beigetreten: 29.08.2006
Elite Grinder

Original von AyCaramba44

Original von Siedepunkt

Original von AyCaramba44

Jan Ullrich hat niemanden betrogen und von Sharping über die Telekom bis zu den Fans haben ihn alle zu Recht gefeiert, ......

das meinst du doch hoffentlich nicht im Ernst, oder?

Das meine ich zu 100% so. Entweder bist du ein Träumer oder es befriedigt dich innerlich gegen gefallene Stars nachzutreten.

Nüchtern betrachtet hat Ullrich mir sehr sehr viel Freude gebracht mit seinen Duellen gegen Armstrong und ist für mich ein Held. Für das Doping kann Ullrich nichts, sondern das System ist Schuld.

_thumbsup:

der spitzensportler spielt in der leistungsgesellschaft eine undankbare rolle.erst darf er seinen körper zu absurden leistungen treiben,um bei einem 2. platz belehrungen von jenen zu erhalten deren höchste sportliche leistung in der täglichen entledigung ihrer verdauten speisen besteht.

zeitgleich dient er den "siedepunkten" als objekt.held und übeltäter-beides soll er bedienen.ironischerweise sollten eben diese ihm dankbar sein.je vollständiger er-wie ullrich-beide felder abdeckt,desto weniger müssen sie sich selbst hinterfragen und ihr fragwürdiges weltbild bleibt stabil.


Antwort
Zitat

Original von fu4711
Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

Das besteht doch in keinem Sport, auch nicht bei Sponsoren und noch weniger bei den Zuschauern. Da wird hier und da mal ein Bauernopfer abgestraft und dann ist auch wieder Ruhe. Selbst Amateursportler sind voll. Der Kampf gegen doping ist doch schon lange verloren. Spätestens mit Gendoping ist das Problem eh gegessen. Man möchte halt noch einen gewissen Anstand wahren.


Antwort
Zitat
MarseMarsen
Beigetreten: 25.01.2009
Oldschool Grinder

Original von Pokerfu

Original von fu4711
Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

Das besteht doch in keinem Sport, auch nicht bei Sponsoren und noch weniger bei den Zuschauern. Da wird hier und da mal ein Bauernopfer abgestraft und dann ist auch wieder Ruhe. Selbst Amateursportler sind voll. Der Kampf gegen doping ist doch schon lange verloren. Spätestens mit Gendoping ist das Problem eh gegessen. Man möchte halt noch einen gewissen Anstand wahren.

So siehts aus. Das Problem der Veranstalter ist eig nur eins: Erlauben sie das Doping und er stirbt jemand beim Rennen nachweislich Aufgrund von Doping, müssen sie sich sicher dafür verantworten.


Antwort
Zitat
fu4711
Beigetreten: 29.06.2007
Elite Grinder

Original von MarseMarsen

Original von fu4711

Original von Siedepunkt
es geht hier nicht um die Frage, ob der Zuschauer betrogen wird oder ob schon Jugendlich an das System herangeführt werden bzw. wurden.

Entscheidend ist, dass er sich bewußt für nicht legale Substanzen entschieden hat und die von mir genannten Personen/Unternehmen betrogen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Ullrich bewußt mehrere falsche eidesstattliche Versicherungen bei Gericht abgegeben hat und sogar ein Prozess gegen Franke durchgeführt hat. Einfach widerlich.

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Erschreckend, was für ein Einstellung und auch was für ein beschränktes Verständnis von Recht hier so manche haben. Die "Begründungen" sind ja geradezu abstrus.
Aber genau diese Leute sind eventuell auch das wirkliche Problem des Rad-"Sports". Darum plädiere ich ja seit Jahren dafür, gesellschaftlich mit harter Hand vorzugehen: Keine Sportförderung mehr, keine öffentlichen Fernsehgelder, keine öffentliche Unterstützung für Veranstatungen etc. Damit wäre das Problem in zwei Jahren erledigt, bzw. der Radsportverband würde ganz schnell Maßnahmen ergreifen. Dann wird es zwar immer noch Doping geben, genau wie in so ziemlich allen Sportarten, aber man tut wenigstens was.
Denn da liegt das eigentliche Problem: Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

Richtig so! Ich finde man sollte Sport komplett verbieten, egal ob im Freizeit- oder Profibereich, dann bekommt man auch das Doping-Problem in den Griff.

Und die Krankenkassen werden kurzzeitig entlastet, da sich weniger Menschen bei der körperlichen Ertüchtigung verletzen.

Weißte selber, oder? Das, was heute unter dem Label "Radsport" läuft, ist schlicht kein Sport nach den gängigen Definitionen unserer Gesellschaft. Man will sich dort nicht an die Spielregeln halten - bitte, dann sollte man auch die volle Verachtung der Mehrheitsgesellschaft zu spüren bekommen.

Naja, die "Diskussion" hatten wir hier ja schon öfter, ich glaube kaum, dass diesmal mehr bei rumkommt.


Antwort
Zitat

Original von fu4711

Original von Siedepunkt
es geht hier nicht um die Frage, ob der Zuschauer betrogen wird oder ob schon Jugendlich an das System herangeführt werden bzw. wurden.

Entscheidend ist, dass er sich bewußt für nicht legale Substanzen entschieden hat und die von mir genannten Personen/Unternehmen betrogen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Ullrich bewußt mehrere falsche eidesstattliche Versicherungen bei Gericht abgegeben hat und sogar ein Prozess gegen Franke durchgeführt hat. Einfach widerlich.

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Erschreckend, was für ein Einstellung und auch was für ein beschränktes Verständnis von Recht hier so manche haben. Die "Begründungen" sind ja geradezu abstrus.
Aber genau diese Leute sind eventuell auch das wirkliche Problem des Rad-"Sports". Darum plädiere ich ja seit Jahren dafür, gesellschaftlich mit harter Hand vorzugehen: Keine Sportförderung mehr, keine öffentlichen Fernsehgelder, keine öffentliche Unterstützung für Veranstatungen etc. Damit wäre das Problem in zwei Jahren erledigt, bzw. der Radsportverband würde ganz schnell Maßnahmen ergreifen. Dann wird es zwar immer noch Doping geben, genau wie in so ziemlich allen Sportarten, aber man tut wenigstens was.
Denn da liegt das eigentliche Problem: Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

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absurd wie hier von den meisten die Täter zu Opfern gemacht werden. Und dann soll man sogar noch Mitleid mit den armen Profisportlern haben, die sich Abermillionen ergaunert haben :facepalm:


Antwort
Zitat

Original von fu4711
Denn da liegt das eigentliche Problem: Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

radsport hat das härteste dopingsystem überhaupt

beim fußball gibts bisher zum beispiel keine blutkontrollen, was würdest du sagen wenn beim fußball rauskommt, dass im ähnlichen maß gedoped wird und dann die öffentlichen gelder streichst, keine übertragung mehr keine WM etc.

denkst du die leute würden das einfach so akzeptieren und sagen, na dann gibts halt einfach keinen fußball mehr ?

aber radsport ist ja nur ne randsportart und für die medien ein gefundenes fressen um ein exempel zu statuieren und sich mit dem "kampf gegen doping" zu profilieren

da wo wirklich was zu holen wäre und die milliarden fließen traut sich keiner ran


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swizz
Beigetreten: 02.03.2006
Oldschool Grinder

Original von fu4711

Denn da liegt das eigentliche Problem: Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

In welcher Sportart existiert denn bitte in Bezug auf Doping mehr Problembewusstsein als beim Radsport?

Die meisten Sportarten behaupten doch, dass es so was wie Doping bei ihnen nicht gibt. Beim Radsport sind wenigstens ein paar Bemühungen zu erkennen, auch wenn da viel Heuchelei dabei ist.


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Original von mister23
der spitzensportler spielt in der leistungsgesellschaft eine undankbare rolle.erst darf er seinen körper zu absurden leistungen treiben,um bei einem 2. platz belehrungen von jenen zu erhalten deren höchste sportliche leistung in der täglichen entledigung ihrer verdauten speisen besteht.
zeitgleich dient er den "siedepunkten" als objekt.held und übeltäter-beides soll er bedienen.ironischerweise sollten eben diese ihm dankbar sein.je vollständiger er-wie ullrich-beide felder abdeckt,desto weniger müssen sie sich selbst hinterfragen und ihr fragwürdiges weltbild bleibt stabil.

:heart: schön geschrieben


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

der radsport hat sich durch die scharfen kontrollen das eigene grab gegraben(zumindest in deutschland). ich finde den umgang mit dem thema in unserem land widerlich, alle radsportler sind verbrecher, ein michael johnson wird dumm angemacht im interview und quasi gesagt, dass er seine erfolge ja garnicht wirklich sauber errungen haben kann. aber gleichzeitig werden deutsche schwimmer, biathlethen oder leichtathleten total unkritisch gefeiert. obwohl es in diesen sportarten auch immer wieder dopingskandale gibt, und es mehr als naiv ist zu glauben dass unsere deutschen helden sauber sind. von anderen sportarten wie fußball, handball etc will ich garnicht reden.

mmn gibt es nur eine lösung für das problem und das ist doping zu erlauben, das dem körper nachweislich nicht schadet. somit können sich alle relativ risikolos auf ein super niveau dopen, wer meint er müsste dann noch einen draufsetzen und irgendeinen scheiß nehmen wird eben lebenslang gesperrt.
doping so zu kontrollieren, dass niemand mehr dopt ist so realistisch wie atomwaffen abzuschaffen.

Original von Pokerfu

Original von mister23
der spitzensportler spielt in der leistungsgesellschaft eine undankbare rolle.erst darf er seinen körper zu absurden leistungen treiben,um bei einem 2. platz belehrungen von jenen zu erhalten deren höchste sportliche leistung in der täglichen entledigung ihrer verdauten speisen besteht.
zeitgleich dient er den "siedepunkten" als objekt.held und übeltäter-beides soll er bedienen.ironischerweise sollten eben diese ihm dankbar sein.je vollständiger er-wie ullrich-beide felder abdeckt,desto weniger müssen sie sich selbst hinterfragen und ihr fragwürdiges weltbild bleibt stabil.

:heart: schön geschrieben

das ist ein guter punkt und ich seh das genauso. mich hat das immer ziemlich gestört wie ullrich kritisiert wurde von irgendwelchen journalisten, die nun nicht unbedingt der 2. beste journalist der welt waren. wenn man da ein bisschen drüber nachdenkt ist das schon ziemlich krank.


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Zitat
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