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Doping - Das Aus für den Radsport?

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fu4711
Beigetreten: 29.06.2007
Elite Grinder

Original von swizz

Original von fu4711

Denn da liegt das eigentliche Problem: Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

In welcher Sportart existiert denn bitte in Bezug auf Doping mehr Problembewusstsein als beim Radsport?

Die meisten Sportarten behaupten doch, dass es so was wie Doping bei ihnen nicht gibt. Beim Radsport sind wenigstens ein paar Bemühungen zu erkennen, auch wenn da viel Heuchelei dabei ist.

So ziemlich in jeder.

Und im Fußball gibt es keine härteren Kontrollen, weil es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass diese nötig wären. Beim Radsport zeigt sich hingegen, dass die bisher unternommenen Anstrengungen - und seien es die strengsten überhaupt - quasi gar nichts bewirken. Wieso auch? Wenn man wen erwischt, dann vertuscht das der Weltverband, Nationalverbände segnen irgendwelche Rindfleischmärchen ab, irgendein Arzt schreibt ein Asthma-Attest und die Leute fahren einfach weiter. Und dopen logischerweise auch weiter dann, klar.
Und die Leute jubeln ja auch trotzdem, jedenfalls genug. Sogar hier, wo es viel leichter ist als bspw. in Spanien oder Italien, sich eine adäquate Meinung zu bilden.


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Zitat
pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von fu4711
So ziemlich in jeder.

Also in so ziemlich jeder Sportart, ist den Verantwortlichen, den Zuschauern, den Sponsoren oder sonstigen Personen/Institutionen das Problem Doping bewusster, als im Radsport? Also das kann jetzt nicht dein ernst sein.

Schau dir mal den Schwimmsport, die Leichtathletik oder dergleichen an. Doping ist da ein genauso großes Thema, nur wird dort das Problem von allen Seiten kleiner geredet, als im Radsport.

Original von fu4711
Und im Fußball gibt es keine härteren Kontrollen, weil es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass diese nötig wären. Beim Radsport zeigt sich hingegen, dass die bisher unternommenen Anstrengungen - und seien es die strengsten überhaupt - quasi gar nichts bewirken. Wieso auch? Wenn man wen erwischt, dann vertuscht das der Weltverband, Nationalverbände segnen irgendwelche Rindfleischmärchen ab, irgendein Arzt schreibt ein Asthma-Attest und die Leute fahren einfach weiter. Und dopen logischerweise auch weiter dann, klar.

Fußball ist wie gesagt auch keine Sportart, in der Doping in der Form wie beim Ausdauer-/Kraftsport eine solche Wirkung erzielt. Daher ist der Vergleich recht sinnlos. Nur wird da auch gedopt - und sei es sowas wie Aufputschmittel - nur juckt es die Leute noch weniger, als anderswo.

Original von fu4711
Und die Leute jubeln ja auch trotzdem, jedenfalls genug. Sogar hier, wo es viel leichter ist als bspw. in Spanien oder Italien, sich eine adäquate Meinung zu bilden.

Was hat das mit Meinungsbildung zu tun, ob ich mich trotzdem an dem Sport begeistern kann?


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Zitat
swizz
Beigetreten: 02.03.2006
Oldschool Grinder

Original von fu4711

Original von swizz

Original von fu4711

Denn da liegt das eigentliche Problem: Im Gegensatz zu anderen Sportarten - ob da jetzt genauso gedopt wird oder nicht - existiert im Rasport bis heute kein Problembewußtsein.

In welcher Sportart existiert denn bitte in Bezug auf Doping mehr Problembewusstsein als beim Radsport?

Die meisten Sportarten behaupten doch, dass es so was wie Doping bei ihnen nicht gibt. Beim Radsport sind wenigstens ein paar Bemühungen zu erkennen, auch wenn da viel Heuchelei dabei ist.

So ziemlich in jeder.

Und im Fußball gibt es keine härteren Kontrollen, weil es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass diese nötig wären. Beim Radsport zeigt sich hingegen, dass die bisher unternommenen Anstrengungen - und seien es die strengsten überhaupt - quasi gar nichts bewirken. Wieso auch? Wenn man wen erwischt, dann vertuscht das der Weltverband, Nationalverbände segnen irgendwelche Rindfleischmärchen ab, irgendein Arzt schreibt ein Asthma-Attest und die Leute fahren einfach weiter. Und dopen logischerweise auch weiter dann, klar.
Und die Leute jubeln ja auch trotzdem, jedenfalls genug. Sogar hier, wo es viel leichter ist als bspw. in Spanien oder Italien, sich eine adäquate Meinung zu bilden.

Nenn mir bitte mal eine Sportart die sich mehr mit Doping auseinandersetzt als der Radsport.

Anhaltspunkte gibt es im Fussball schon, die werden halt nur überhaupt nicht verfolgt. Das bei Fuentes auch Fussballer waren ist ein offenes Geheimnis.

Schau dir das mal an.
http://www.cycling4fans.de/index.php?id=5022

Beim Tennis ist es das gleiche, da werden teilweise auch unmenschliche Leistungen gebracht, aber niemand kommt auf die Idee sich da ernsthaft mit Doping zu beschäftigen.


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Zitat

Original von swizz
Anhaltspunkte gibt es im Fussball schon, die werden halt nur überhaupt nicht verfolgt. Das bei Fuentes auch Fussballer waren ist ein offenes Geheimnis.

Es ist ja auch Sache des Verbandes. Die Namen der Fußballer und Fußball Mannschaften (aber auch Hanballer, Tennisspieler, Boxer etc.) wurden von Fuentes Liste gestrichen und nicht weiter verfolgt. Er selbst schweigt über Fußballspieler und Mannschaften, weil er und seine Familie angeblich mehrmals mit dem Tod bedroht wurde.

Schon in den 70ern hat Beckenbauer Eigenbluttherapie zugegeben. Dass die FIFA nun halbherzig Blutproben einführen möchte ist eher auf die Initiative der WADA zurückzuführen. (Und btw auch Kontrolleure sind käuflich - habe da mal einen erschreckenden Bericht drüber gesehen.)

Ich wüsste nicht warum doping im Fußball weniger sinnvoll sein soll? Selbst im Baseball war es zur Leistungsexplosion gekommen durch "hartes" doping. Vielleicht wird im Fußball nicht so flächendeckend seitens der Betreuer bei den meisten deutschen Mannschaften gedopt. Aber im Grunde interessiert es da auch nicht so viele und es werden eher widerwillig Kontrollmaßnahmen eingeführt. Rund 40% der deutschen Profis schmeißen trotzdem offen allerlei Schmerzmittel ein vor einem Spiel.

Wie gesagt es ist Sache des Verbandes. Im UFC weiß doch jeder, dass gedopt wird und wird vom Verband recht offen toleriert, solange man sich nicht erwischen lässt. Die Fußballwelt ist reich und mächtig, da weiß man schon wie man den Sport von Dopingskandalen weitestgehend freihält.

Gibt so viele Dopingverfahren, die kaum nachweisbar, unbekannt sind oder einfach richtig getimed und gekurt werden.

Dass ausgerechnet in der beliebtesten Sportart, wo das meiste Geld drin steckt nicht oder kaum gedopt werden soll kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Doping ist hocheffektiv selbst mit härtestem Training und korrekter Ernährung Regeneration kann man nicht das level, das gedopte Sportler die weniger hart trainieren und diese Dinge schleifen lassen, erreichen. Gilt zumindest für Kraftwerte und Muskelaufbau.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Original von fu4711
So ziemlich in jeder.

Und im Fußball gibt es keine härteren Kontrollen, weil es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass diese nötig wären. Beim Radsport zeigt sich hingegen, dass die bisher unternommenen Anstrengungen - und seien es die strengsten überhaupt - quasi gar nichts bewirken. Wieso auch? Wenn man wen erwischt, dann vertuscht das der Weltverband, Nationalverbände segnen irgendwelche Rindfleischmärchen ab, irgendein Arzt schreibt ein Asthma-Attest und die Leute fahren einfach weiter. Und dopen logischerweise auch weiter dann, klar.
Und die Leute jubeln ja auch trotzdem, jedenfalls genug. Sogar hier, wo es viel leichter ist als bspw. in Spanien oder Italien, sich eine adäquate Meinung zu bilden.

Weil keine Anhaltspunkte gibt wird nicht kontrolliert... hört sich top an!

- Im modernen Fußball muss man eine hohe Ausdauer haben, sprinten können und gleichzeit noch in der 90min konzentriert sein. Da hilft Doping enorm weiter und es gibt auch viele Fälle obwohl quasi nicht getestet wird.

- Peter Neururer hat Doping im Fußball Ende der 80er Jahre als "gang und gäbe" bezeichnet. "Es ist mir bekannt, dass früher Captagon genommen worden ist. Viele Spieler waren verrückt danach", sagte Neururer der Sport Bild: "Das war überall bekannt und wurde praktiziert. Bis zu 50 Prozent haben das konsumiert. Nicht nur in der zweiten Liga."

- ~2000 Frank de Boer, Jaap Stam, Edgar Davids alle positiv auf auf Nadrolon getestet

- Juventus Turin. 281 verschiedene Medikamente hatte Juves Vereinsarzt Riccardo Agricola auf Lager, darunter auch das Blutdopingmittel Epo. Verabreicht wurde es der ganzen Mannschaft, darunter auch an Weltstars wie Petit-Kumpel Zinedine Zidane oder Alessandro Del Piero. Ähnliches lässt ein Video von Fabio Cannavaro (damals Parma) vermuten, der sich am Abend vor dem Uefa-Cup Finale 1999 bestens gelaunt Spritzen setzen ließ.

- Fuentes soll jahrelang das Team von Real Sociedad San Sebastian versorgt haben. Angeblich soll San Sebastian von 2001 bis 2008 teils mehr als 300.000 Euro pro Jahr für Dopingmittel ausgegeben haben. Bestätigt vom Ex-Präsidenten und Fuentes hat bestätigt das er Fußballer gedopt hat. Angeblich auch Barca, Real und Valencia

Das waren ein paar Dinge dir mir direkt eingefallen sind und da gibt es noch viel mehr... Naiv geglaubt das im Radsport niemand dopt, dann sich betrogen fühlen von Ullrich und am Ende dann vom guten Fußball reden wo Dopingkontrollen ja gar keinen Sinn macht, weil es keine Verdachtsfälle gibt.


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Zitat

Original von fu4711

Und im Fußball gibt es keine härteren Kontrollen, weil es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass diese nötig wären.

spanische fußballspieler auf der fuentes-liste sind keine anhaltspunkte ?


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Zitat
fu4711
Beigetreten: 29.06.2007
Elite Grinder

Also ich habe nie vom "guten Fußball" geredet. Ich persönlich denke auch, dass Doping ein gesellschaftliches Problem ist und in vermutlich jeder Sportart auch gedopt wird.

Nur bin ich der Meinung, dass das keinerlei Rechtfertigung sein kann für den Radsport. Und es spricht einfach alles dafür, dass das eine ganz andere Qualität erreicht hat als in vielen anderen Sportarten.

Aber selbst wenn alle anderen viel schlimmer wären und alle Sponsoren es wüßten und, und, und - das sind alles keine Argumente. Diese Opfermentalität ist einfach erbärmlich. Das Opfer ist der Sport, Punkt.


Antwort
Zitat
pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von fu4711
Das Opfer ist der Sport, Punkt.

Solche Phrasen liebe ich ja^^

Der Sport geht nunmal damit einher und das nicht erst die letzten paar Jahre/Jahrzehnte. Überall da, wo es um Anerkennung, Geld etc. pp. versuchen Leute mit unlauteren Mitteln sich einen Vorteil zu ergattern, wodurch dann eien Kettenreaktion entsteht - und das fängt nunmal nicht immer beim Sportler selbst an, sondern da haben auch Personen dahinter Eigeninteressen, wo die Sportler dann nur als Marionetten dienen.

Wenn dann musst du das gesamte Sportsystem verteufeln - beginnend mit dessen Entstehung...


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Andere Qualität weil härter getestet und damit mehr Dopingfälle. Wenn man viel Geld investiert wird man mit Doping auch nicht erwischt, dafür müsste man das Blut schon 5Jahre+ aufheben.

NBA, NHL usw. ist wohl ganz weit vorne dabei. Dann kommen Sportarten wie Leichtathletik, Biathlon, Radsport usw und dann auch schon Fußball, Tennis und Co.

Der einzige Unterschied ist, dass der Radsport die einzige Sportart ist wo es mit den Kontrollen ernst gemeint ist. Und was willst du mit deiner Opfermentalität? Die Opfer sind obv die Leute die beim Doping nicht mitmachen und daher hinterherlaufen. Sponsoren, Veranstalter und Zuschauer sind es ganz sicher nicht. Die verdienen und erfreuen sich daran.


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Zitat

Original von fu4711
Das Opfer ist der Sport, Punkt.

zum sport gehört die bestmögliche leistungen zu bieten

ob jetzt mit training, doping oder ernährung, das gehört zum spitzensport und alle punkte die zum sport gehören zu perfektionieren macht den unterschied zwischen einem weltklasse sportler und einem guten sportler

die einzigen opfer des dopingsystems sind die pferde die mit capsaicin gedoped und gedrillt werden, aber das ist ja egal sind ja nur pferde


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Original von SevenTwoOff

Original von fu4711
Das Opfer ist der Sport, Punkt.

zum sport gehört die bestmögliche leistungen zu bieten

ob jetzt mit training, doping oder ernährung, das gehört zum spitzensport und alle punkte die zum sport gehören zu perfektionieren macht den unterschied zwischen einem weltklasse sportler und einem guten sportler

Leider! wahr. Wünschenswert wäre es natürlich wenn niemand dopen würde. Aber es ist naiv daran zu glauben.


Antwort
Zitat
fu4711
Beigetreten: 29.06.2007
Elite Grinder

Original von pryce99

Original von fu4711
Das Opfer ist der Sport, Punkt.

Solche Phrasen liebe ich ja^^

Der Sport geht nunmal damit einher und das nicht erst die letzten paar Jahre/Jahrzehnte. Überall da, wo es um Anerkennung, Geld etc. pp. versuchen Leute mit unlauteren Mitteln sich einen Vorteil zu ergattern, wodurch dann eien Kettenreaktion entsteht - und das fängt nunmal nicht immer beim Sportler selbst an, sondern da haben auch Personen dahinter Eigeninteressen, wo die Sportler dann nur als Marionetten dienen.

Wenn dann musst du das gesamte Sportsystem verteufeln - beginnend mit dessen Entstehung...

Es ist durchaus eine richtige Einschätzung, dass es immer Leute geben wird, die sich in Wettbewerbssituationen versuchen einen unlauteren Vorteil zu verschaffen.
Aber was ist der Schluß daraus? Dann dürfen das alle oder es muß geahndet werden? Wenn einer eine Bank überfällt, dürfen das dann alle? Ist das nicht eine natürliche Kettenreaktion?
Die Sportler sind keine Marionetten, sie machen sich vielleicht dazu. Aber damit sind SIE die schuldigen, es ist ihre selbstverschuldete Unmündigkeit.
Es ist leider ein immer weiter verbreiteter Irrglauben, dass einen das Abtreten von Entscheidungen von den Konsequenzen dieser entbinden würde. Die beschriebene "Kettenreaktion" ist kein Naturgesetz, sondern maximal die Verkettung von fehlerhaftem Verhalten einzelner.


Antwort
Zitat
pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von fu4711
Aber was ist der Schluß daraus? Dann dürfen das alle oder es muß geahndet werden? Wenn einer eine Bank überfällt, dürfen das dann alle? Ist das nicht eine natürliche Kettenreaktion?

Dass der Vergleich ziemlich albern ist, merkste hoffentlich selbst.


Antwort
Zitat
fu4711
Beigetreten: 29.06.2007
Elite Grinder

Original von pryce99

Original von fu4711
Aber was ist der Schluß daraus? Dann dürfen das alle oder es muß geahndet werden? Wenn einer eine Bank überfällt, dürfen das dann alle? Ist das nicht eine natürliche Kettenreaktion?

Dass der Vergleich ziemlich albern ist, merkste hoffentlich selbst.

Nein, ist er nicht. Vielleicht etwas überzogen, aber das Prinzip ist das selbe. Ich wollte nur, dass es auch jeder begreift.

Hier soll Unrecht mit dem Unrechten anderer zu Recht werden. Und dagegen verwehre ich mich und wenn jeder mal ehrlich zu sich selbst ist tut das jeder.


Antwort
Zitat
pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Niemand hier hat davon gesprochen, dass es rechtens ist zu Dopingmitteln zu greifen.

Aber daran sieht man, dass du scheinbar die ganze Diskussion nicht wirklich verstanden hast.


Antwort
Zitat
fu4711
Beigetreten: 29.06.2007
Elite Grinder

Original von pryce99
Niemand hier hat davon gesprochen, dass es rechtens ist zu Dopingmitteln zu greifen.

Aber daran sieht man, dass du scheinbar die ganze Diskussion nicht wirklich verstanden hast.

Minimum jeder Zweite sagt das hier! Es ist ok, weil es machen ja alle, die Sponsoren machen Druck, man ist sonst zu langsam, der Radsport schaufelt sein eigenes Grab überhaupt Kontrollen zu machen, man sollte alles Legalisieren (oder nur die gesunden Sachen, was das Problem im Kern sicher löst)...

Fast jeder hier ist aus unterschiedlichen Gründen für Doping.

Und ja, ebentuell haben nur sehr wenige direkt den Griff zu Dopingmitteln für rechtens erklärt - aber sie sind der Meinung, das Recht müsse sich irgendwelchen "höheren Rechten" unterordnen. Es ist eigentlich nicht erlaubt, aber man muß ja, weil die anderen machen es und man ist nicht konkurrenzfähig. Das ist eigentlich noch viel perfider und gefährlicher und eigentlich regt mich auch nur diese Einstellung auf.

Die Meinung, man sollte einfach das Doping als Tatbestand abschaffen und jeden machen lassen was er will, ist nicht meine, aber eine legitime Position, für die es gute Argumente gibt.


Antwort
Zitat
xcbrx
Beigetreten: 16.08.2008
Elite Grinder

Original von fu4711

Original von pryce99
[...]

Die Meinung, man sollte einfach das Doping als Tatbestand abschaffen und jeden machen lassen was er will, ist nicht meine, aber eine legitime Position, für die es gute Argumente gibt.

Imo nicht. Führt doch bloß dazu, dass sich alle tot stoffen. Eine gesunde Grenze zu ziehen ist imo auch schwer bis unmöglich.
Ist irgendwie ein Problem ohne Lösung.


Antwort
Zitat

beim strongman ist es jedenfalls so dass nichts über verbotene substanzen in den statuten steht (wohl auch weil kontrollen zu teuer wären)

finde das ne recht gute haltung, nachzulesen hier:

http://www.team-andro.com/phpBB3/heuchelei-im-sport-jedoch-nicht-im-strongman-sport-t224956.html

geht natürlich auch nicht um viele $$$


Antwort
Zitat
fu4711
Beigetreten: 29.06.2007
Elite Grinder

Original von Schatten90
beim strongman ist es jedenfalls so dass nichts über verbotene substanzen in den statuten steht (wohl auch weil kontrollen zu teuer wären)

finde das ne recht gute haltung, nachzulesen hier:

http://www.team-andro.com/phpBB3/heuchelei-im-sport-jedoch-nicht-im-strongman-sport-t224956.html

geht natürlich auch nicht um viele $$$

Es gibt so einige Sportarten, die da nichts gegen haben. Aber das akzeptiert u.A. das IOC nicht. Also wenn man nicht olympisch sein will, keine öffentliche Förderung haben will etc. pp., dann kann man es machen.
Es ist ja von einigen amerikanischen Profiligen bekannt, dass Doping mit wenigen Substanzen als Ausnahmen zugelassen ist, zumindest nicht überprüft und nicht geahndet wird. Das verhindern die Spielergewerkschaften.
Diesen Weg könnte der Radsport auch gehen. Aber man verzichtet da schon auf einiges. Gerade die öffentliche Förderung ist doch immens - denn ein Radsportevent (außer Bahn obv) kann man nicht wie einen Strongmen Contest in irgendeiner Mehrzweckhalle abhalten und Eintritt nehmen. Man braucht viele Kilometer Strasse, die zumindest zeitweise von der Polizei gesperrt werden müssen und Eintritt kann man da auch schlecht nehmen.
Aber solange man Fernseh- und Sponsorengelder aquirieren kann, sehe ich erstmal kein Problem - außer natürlich bei den Substanzen auf der Dopingliste, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Wobei auch da der Konsum nicht strafbar ist, lediglich u.U. der Handel, der Besitz, die Weitergabe und so weiter.
Und ob man bei einer privaten Veranstaltung zugekokst Radfahren darf weiß ich auch nicht, öffentlicher Strassenverkehr ist es ja eigentlich nicht mehr dann. Sonst müßte man sich ja auch an Tempo 30 und so Scherze halten


Antwort
Zitat

Hier ist ein informatives video was ich mal gesehen hatte. Drei Professoren sprechen.

Wie funktioniert Eigenblutdoping und EPO
Warum kann EPO doping praktisch nicht nachgewiesen werden
Warum kann es doch Sinn machen trotzdem zu kontrollieren
Doping in der gesellschaftlichen Wahrnehmung

Informative Debatte am Schluss,

leider aber fast ausschließlich über EPO und Blutdoping.
Steroide, HGH etc. werden nur am Rande in der Debatte angesprochen.


Antwort
Zitat
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