Original von nikorw
Original von Endero
Seh ich auch so.
Jeder der in der Formel 1 arbeitet weiß worauf er sich einlässt.
Jeder Polizist weiß worauf er sich einlässt.
Jeder der Auto fährt weiß worauf er sich einlässt.
etc,....
Sicherheit ja, aber das Leben, den Sport und den Spaß nur wegen überzogenen Sicherheitsbestimmungen zu töten...nein!
Der Kameramann sagt selbst, dass er sich der Gefahren bewusst war und man sich um Ihn keine Sorgen machen muss, er wird wieder und er ist in Ungarn wieder dabei.
Ich find das Sicherheitsbedenken auch übertrieben. Schlimm find ichs bei Regenrennen wo dann unterbrochen wird. Solang die Autos noch irgendwie fahren können soll man die fahren lassen. Gehts halt nur noch mit 70km/h statt mit 150 um die Kurve. Da gewinnt dann wirklich der, der sein Auto am besten unter Kontrolle hat.
Die Sache mit dem Kameramann ist natürlich zweischneidig. Wenn er weiß ihm gehts bald wieder gut sagt er natürlich, kein Thema alles easy. Wenn jetzt jetzt querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzen würde (Gottseidank ist das nicht der Fall!) wäre seine Aussage vielleicht eine andere.
Beispiel "Wetten Dass" mit Samuel Koch...
Dann kann die Sendung closen, wenn wirklich alles was eventuell vielleicht mal gefährlich werden könnte verboten wird...
Er hat's gewusst, dass es gefährlich ist, er wollte es machen, es ging daneben....tragisch...ja!...Aber gibt es eine Alternative? Nein!
Beispiel X-Games oder andere Extremsportarten (oft von RedBull gesponsert)
Extrem populär geworden und Trend ganz klar steigend.
Immer wieder gibt es einen tragischen Zwischenfall...aber frag mal einen Sportler ob es ihm lieber ist den Sport zu verbieten anstatt mit dem Risiko zu leben! Die Typen sind so krass drauf, dass sie sich nicht wohlfühlen wenn sie 2 Monate mal keinen Knochen gebrochen haben! und genau dafür werden sie ja von uns Normalos bewundert! Weil sie extrem "leben". Und weil jeder von uns wahrscheinlich gern mal mit dem F1 Auto ne Runde drehen würde bzw. mit dem Motorrad 10m hoch springen und nen Salto machen...dafür schauen wir es uns doch an.
Die ganzen Rennfahrer der "alten Schule" bemängeln ja sogar, dass die Jungen gar keinen Respekt mehr haben und Autoscooter fahren. Früher ist die Angst noch viel mehr mitgefahren und das war definitiv nochmal ein ganz anderes Kaliber von "Rennsport". Natürlich finde ich es wichtig und richtig die Sicherheit zu erhöhen, aber eben nicht um jeden Preis.
Ich behaupte mal, dass Formel 1 bei einer garantierten 100% Sicherheit lange nicht so populär wäre.