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Muskelaufbau - Basics

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Original von Chillkroete

Original von Dogdo
Ich machs jetzt wieder wie ganz am anfang als ich angefangen hab zu trainieren, schön alles aufschreiben. Hab gemerkt gibt irgendwie zusätzlich nen Motivationsschub wenn ich am trainieren bin, nachschaue wieviel ich davor gepackt hab und genau weiss ich brauch mind. x reps um gesteigert zu haben :f_cool: Sieht bissl behindert aus nach jedem Satz alles aufzuschreiben bzw. ins handy zu tippen aber dafür ist ja die Pause zwischen den Sätzen da :]

Für mich ist das beim Sport generell total wichtig.
Weiß nicht warum aber ohne Fortschritte zu sehen hab ich da gar kein Bock drauf.
Auch beim joggen gehen, zeichne ich die Strecke auf und schau sie mir danach genau an etc. Macht fast mehr Spaß als das joggen selber.

Ich haber aber immer noch das fucking Problem das ich einfach nicht bei den Drecks Klimmzügen voran komme. Ich mach immer noch wie vor nem halben Jahr 6 Wiederholungen, beim zweiten 5 und dann nochmal ums verrecken gerade so 5.
Häng da bei der letzten immer dran wie son nasser Sack.
Weiß nicht warum es nicht richtig vorran geht...

Haha totally me.
Klimmzüge komm ich au net voran


Antwort
Zitat
KevinhoStar
Beigetreten: 22.02.2006
Elite Grinder

Original von Chillkroete

Original von Dogdo
Ich machs jetzt wieder wie ganz am anfang als ich angefangen hab zu trainieren, schön alles aufschreiben. Hab gemerkt gibt irgendwie zusätzlich nen Motivationsschub wenn ich am trainieren bin, nachschaue wieviel ich davor gepackt hab und genau weiss ich brauch mind. x reps um gesteigert zu haben :f_cool: Sieht bissl behindert aus nach jedem Satz alles aufzuschreiben bzw. ins handy zu tippen aber dafür ist ja die Pause zwischen den Sätzen da :]

Für mich ist das beim Sport generell total wichtig.
Weiß nicht warum aber ohne Fortschritte zu sehen hab ich da gar kein Bock drauf.
Auch beim joggen gehen, zeichne ich die Strecke auf und schau sie mir danach genau an etc. Macht fast mehr Spaß als das joggen selber.

Ich haber aber immer noch das fucking Problem das ich einfach nicht bei den Drecks Klimmzügen voran komme. Ich mach immer noch wie vor nem halben Jahr 6 Wiederholungen, beim zweiten 5 und dann nochmal ums verrecken gerade so 5.
Häng da bei der letzten immer dran wie son nasser Sack.
Weiß nicht warum es nicht richtig vorran geht...

:heart: :heart: :heart: :heart: :heart:

endlich mal einer der ähnlich tickt :f_love:

achja mit klimmzügen habe ich exakt das gleiche problem ^^

von (wirklich) 0 auf 5 kam ich super schnell..aber ich schaffe in 3 sätzen schon seit langem einfach zusammen nicht mehr als max 12-13...(aber immerhin komplette KZ mit völligem hängenlassen bis kinn über die stange)


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Zitat

Und dann kommt son Troll um die Ecke, greift ganz außen im Übergriff und haut da locker flockig 10 schöne Wiederholungen raus.
Und ich steh immer noch schwer schnaufend da ?(


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Zitat
KevinhoStar
Beigetreten: 22.02.2006
Elite Grinder

hm das passiert mir zum glück nicht

also entweder da macht einer 20 stück mit ner rom von 15cm oder jemand der einfach auch toptrainiert ist

aber eigtl machen bei uns nur wenige vernünftig klimmzüge

zum schnaufen komme ich auch gar nicht weil die muckis fehlen und mein körper an sich nicht besonders dabei angestrengt wird
(aber immerhin können wir überhaupt klimmzüge, die meisten schaffen nicht einen vernünftigen das is schon immerhin etwas :))


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Zitat
thomasiosi
Beigetreten: 04.03.2011
Poker Player

Komm mit Klimmies auch nie so super zurecht. Macht einfach mal 5 Sätze mit 3 Wiederholungen und steigert immer um 1,25/2,5kg. Bei mir hat das damals etwas geholfen.

Schaffe auch nur 5-6 Klimmzüge mit Bw, aber dafür immerhin einen mit +20kg :)


Antwort
Zitat

Das stimmt :]
Hast mich wieder aufgebaut. Ich geh jetzt Klimmzüge üben :P


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Zitat
heiterbiswolkig
Beigetreten: 24.04.2008
Elite Grinder

Keine Ahnung, obs was hilft... aber als ich angefangen hab zu trainieren (im November), hab ich exakt 2,5 Klimmzüge geschafft... hab mich dann dafür entschieden erstmal am Seilzug zu trainieren (zurückgelehnt zur Brust ziehen)... hab die Gewichte immer so gesteigert, dass ich in 3 Sätzen so 12/12/10 Wiederholungen geschafft hab... Anfang März dann wieder auf Klimmzüge umgestiegen... schaffe mittlerweile 8/8/7 Wiederholungen...


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Zitat
Gibs007
Beigetreten: 05.09.2010
PokerStrategist

Ich habe bei Klimmzügen das Problem, dass ich total schnell einbreche.
Beim ersten Satz mache ich 8-10. Beim zweiten knicke ich schon beim 6 total ein und beim dritten Satz gehen dann max noch 3 4.


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Zitat

trainiere nach stronglifts und habe das problem, dass bei mir die Leistung zum 2. Satz hin schon deutlich abfällt...

schaffe mit bw und kompletter rom: 10 / 6 / 5


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Zitat
Ymir
Beigetreten: 15.10.2007
Oldschool Grinder

Gibt iwo im Netz ne 50 Pull Up challenge (Ähnlich wie 100 Push Ups) danach bin ich damals recht schnell auf 15 Pull Ups gekommen.

Evtl. hilft das ja

Ymir


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Zitat
Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

crosstraining hilft auch. ich übe klimmzüge speziell nie oder selten, und bin im letzten halben jahr trotzdem von 4 auf 10 gekommen, einfach weil ich viel geklettert bin (=crosstraining)

a propos cross, ich würd hier gern meinen beitrag ausm kletter-thread crossposten da hier definitiv mehr bodybuilder unterwegs sind und mich eure meinung darüber interessieren würde.

können wir mal ne diskussion über bodybuilding anfangen? mir schwirren da schon seit längerer zeit gedanken durch den kopf die ich mal aufschreiben wollte.

ich finde nämlich genau wie spoony (btw geiler einzeiler am anfang der seite *zing*), dass bodybuilding kein sport ist, und das möcht ich auch ein bisl genauer beschreiben.

ich finde bodybuilding im höchsten maße sinnlos und vor allem finde ich es gefährlich, es als sport zu bezeichnen, weil es einen faktor nicht hat, den sonst alle sportarten (bitte korrigiert mich, wenn ich da welche übersehe) haben: die unendliche steigerungsmöglichkeit.

egal ob im ausdauersport oder im koordinationssport oder sonst wo, man kann sein ganzes leben den sport ausüben und immer noch besser, noch stärker, noch feinfühliger mit dem ball etc etc werden. nicht so beim bodybuilding. man definiert für sich als bodybuilder ein ziel, wie auch immer das aussehen mag. zb ich will so aussehen wie der und der typ, oder ich will ein sixpack, oder ich will bei den bodybuilding-meisterschaften gewinnen.
das ist aber ein gecapptes ziel und wie fast überall ist der weg zum erreichen des zieles das eigentlich interessante und das eigentlich spaßige.

dann hat man irgendwann sein ziel erreicht. beim radeln ist das vielleicht ein schwerer radmarathon, beim klettern vielleicht eine route mit einer hohen schwierigkeit, beim bodybuilden ist es sein traumkörper. man hat dieses übliche gefühl von großer genugtuung und freude, und den stolz, dass man sein lang gestecktes ziel geschafft hat.

das gefühl verebbt nach ein paar tagen aber, und der radler und der kletterer schaun sich plötzlich um nach neuen, größeren zielen. man kann immer noch schneller, noch weiter fahren und noch schwerer klettern, es gibt eben keine grenze nach oben.

was macht aber der bodybuilder? und genau an dem kritischen punkt denke ich dass die wenigsten bodybuilder ehrlich zu sich sind, und dass genau an dem punkt das bodybuilding gefährlich wird.
man hat seinen traumkörper erreicht und es bleiben einem nur 2 möglichkeiten:
a) traumkörper halten, was sicherlich auch anspruchsvoll in sich ist, aber come on, das ist doch kein wirklich erfüllendes ziel?!
b) seine ästhetik verschiebt sich mit der zeit, und man strebt immer voluminösere und aufgepumptere ideale an. ist ja eigentlich auch nachvollziehbar, denn punkt a) gleicht ja einer stagnation.

viele wollen glaube ich nicht zugeben dass sich ihre ästhetik durch die jahre des bodybuildings verschoben hat, aber dadurch rechtfertigen sie halt vor andern und vor allem vor sich selbst, weiterhin ins studio zu gehn und dem ganzen einen sinn abzugewinnen.
ich möchte da aber klar unterscheiden zwischen neue ziele setzen und einer verschiebung der ästhetik, für mich ist das was völlig anderes.
denn egal wie viel ein mensch trainiert, irgendwann kann er genetisch bedingt nicht mehr muskeln zunehmen, und spätestens dann ist es auch egal was für ehrgeizige ziele sich ein bodybuilder setzt. dann kann er nur noch mit präparaten - legal oder nicht - nachhelfen.

ich bin kein wissenschaftler auf dem gebiet der ästhetik und es ist hier ganz klar nur meine meinung dass ich sowas auch ekelhaft finde, aber diese krankhafte körperfixierung und die eingeschränktheit des bodybuildens ansich ist meiner meinung nach dafür verantwortlich, dass sich die ästhetik von bodybuildern immer weiter in eine abnormale richtung verschiebt.

klar ist natürlich auch, dass nur von beginn an recht wenige überhaupt ihren traumkörper erreichen, viele werden einfach nur fett, haben diese aufgedunsene haut und verlieren die kilos am ende dann doch nie, aber auch das ist ne andere geschichte.

ich hoffe, ich konnte meinen standpunkt irgendwie klar machen, dass bodybuilding als sportart zu bezeichnen gefährlich und falsch ist.


Antwort
Zitat
thomasiosi
Beigetreten: 04.03.2011
Poker Player
Spoiler

Original von Epitaphcrosstraining hilft auch. ich übe klimmzüge speziell nie oder selten, und bin im letzten halben jahr trotzdem von 4 auf 10 gekommen, einfach weil ich viel geklettert bin (=crosstraining)a propos cross, ich würd hier gern meinen beitrag ausm kletter-thread crossposten da hier definitiv mehr bodybuilder unterwegs sind und mich eure meinung darüber interessieren würde.

können wir mal ne diskussion über bodybuilding anfangen? mir schwirren da schon seit längerer zeit gedanken durch den kopf die ich mal aufschreiben wollte.ich finde nämlich genau wie spoony (btw geiler einzeiler am anfang der seite *zing*), dass bodybuilding kein sport ist, und das möcht ich auch ein bisl genauer beschreiben.ich finde bodybuilding im höchsten maße sinnlos und vor allem finde ich es gefährlich, es als sport zu bezeichnen, weil es einen faktor nicht hat, den sonst alle sportarten (bitte korrigiert mich, wenn ich da welche übersehe) haben: die unendliche steigerungsmöglichkeit.egal ob im ausdauersport oder im koordinationssport oder sonst wo, man kann sein ganzes leben den sport ausüben und immer noch besser, noch stärker, noch feinfühliger mit dem ball etc etc werden. nicht so beim bodybuilding. man definiert für sich als bodybuilder ein ziel, wie auch immer das aussehen mag. zb ich will so aussehen wie der und der typ, oder ich will ein sixpack, oder ich will bei den bodybuilding-meisterschaften gewinnen.das ist aber ein gecapptes ziel und wie fast überall ist der weg zum erreichen des zieles das eigentlich interessante und das eigentlich spaßige.dann hat man irgendwann sein ziel erreicht. beim radeln ist das vielleicht ein schwerer radmarathon, beim klettern vielleicht eine route mit einer hohen schwierigkeit, beim bodybuilden ist es sein traumkörper. man hat dieses übliche gefühl von großer genugtuung und freude, und den stolz, dass man sein lang gestecktes ziel geschafft hat.das gefühl verebbt nach ein paar tagen aber, und der radler und der kletterer schaun sich plötzlich um nach neuen, größeren zielen. man kann immer noch schneller, noch weiter fahren und noch schwerer klettern, es gibt eben keine grenze nach oben.was macht aber der bodybuilder? und genau an dem kritischen punkt denke ich dass die wenigsten bodybuilder ehrlich zu sich sind, und dass genau an dem punkt das bodybuilding gefährlich wird.man hat seinen traumkörper erreicht und es bleiben einem nur 2 möglichkeiten:a) traumkörper halten, was sicherlich auch anspruchsvoll in sich ist, aber come on, das ist doch kein wirklich erfüllendes ziel?!b) seine ästhetik verschiebt sich mit der zeit, und man strebt immer voluminösere und aufgepumptere ideale an. ist ja eigentlich auch nachvollziehbar, denn punkt a) gleicht ja einer stagnation. viele wollen glaube ich nicht zugeben dass sich ihre ästhetik durch die jahre des bodybuildings verschoben hat, aber dadurch rechtfertigen sie halt vor andern und vor allem vor sich selbst, weiterhin ins studio zu gehn und dem ganzen einen sinn abzugewinnen. ich möchte da aber klar unterscheiden zwischen neue ziele setzen und einer verschiebung der ästhetik, für mich ist das was völlig anderes. denn egal wie viel ein mensch trainiert, irgendwann kann er genetisch bedingt nicht mehr muskeln zunehmen, und spätestens dann ist es auch egal was für ehrgeizige ziele sich ein bodybuilder setzt. dann kann er nur noch mit präparaten - legal oder nicht - nachhelfen.ich bin kein wissenschaftler auf dem gebiet der ästhetik und es ist hier ganz klar nur meine meinung dass ich sowas auch ekelhaft finde, aber diese krankhafte körperfixierung und die eingeschränktheit des bodybuildens ansich ist meiner meinung nach dafür verantwortlich, dass sich die ästhetik von bodybuildern immer weiter in eine abnormale richtung verschiebt.klar ist natürlich auch, dass nur von beginn an recht wenige überhaupt ihren traumkörper erreichen, viele werden einfach nur fett, haben diese aufgedunsene haut und verlieren die kilos am ende dann doch nie, aber auch das ist ne andere geschichte.ich hoffe, ich konnte meinen standpunkt irgendwie klar machen, dass bodybuilding als sportart zu bezeichnen gefährlich und falsch ist.

Stimme da mit dir nicht überein. Erstmal muss man sich fragen, wie definiert man Sport. Bei deiner Argumentation hast du aber auch einen elementaren Punkt vergessen. Man kann nicht immer noch besser werden. Schau dir die Leichtathletik an. Irgendwann gibt es auch dort körperliche Faktoren, die dich halt die 100m nicht schneller rennen lassen. Irgendwann hat der Körper seine Grenzen. Die ganzen neuen Rekorde kommen zum einen natürlich aus einem besseren Trainingsumfeld, aber auch aus besserem Material. Gab da mal in der SR, glaube ich, einen interesannten Artikel, dass die 100m nicht unter 9,5 gelaufen werden können.

Andererseits, warum ist BB gefährlich? Zumindest im Hobby/Breitensport ist BB korrekt ausgeführt wohl der "Sport", der am gesündesten ist. Und Leistungssport war und ist noch nie gesund gewesen, egal in welcher Sportart.

Abgesehen davon, für viele ist BB's ist auch BB kein Sport, sondern ein Lifestyle.


Antwort
Zitat

ich finde BB als sport auch "sinnfrei" und doof, aber es ist genauso ein sport wie auch leichtathletik oder fussball.

genetische grenzen gibt es in jedem sport.


Antwort
Zitat
Ymir
Beigetreten: 15.10.2007
Oldschool Grinder

Hm nach deiner Definition von Sport (irgendwann keine Leistungssteigerung mehr möglich) denke ich ist im "Breitensport" und teilweise auch im Smiprofisport, keine einzige "Sport"-Art nach dir Sport.

Es gibt einfach überall Grenzen, die nicht durchstoßen werden können (oder mehrere Generationen brauchen).

Ymir


Antwort
Zitat

Da spoon im Kletterthread nicht mit Argumenten aufwarten kann, können wir das ja hier weiterführen.

Ist eine interessante Definition, die du hast bei Sportarten. Eine unendliche Steigerungsmöglichkeit ist, wie die anderen schon angemerkt haben, in keiner Sportart möglich, denn irgendwann sind die genetischen Grenzen ausgereizt oder das Alter überschritten, in dem man seine Topleistung bringen kann.

Das Thema der Ästhetik, was du ansprichst, finde ich sehr interessant. Natürlich können wir nicht erwarten, dass wir hier objektiv über Geschmack diskutieren. Allerdings hast du schon recht, dass sich das ästhetische Empfinden im Laufe der Zeit verändert, weil eben auch die Grundlage besser wird und sich dementsprechend die Erwartungshaltung steigert.

Trotzdem darf man nicht außen vor lassen, dass viele Nicht-Bodybuilder eine andere Vorstellung vom Aussehen eines Bodybuilders haben als die Natural Bodybuilder selbst. Die meisten von uns trainieren natural, also ohne Zuhilfenahme von Hormonen, was die Entwicklung automatisch stark limitiert.

Wenn du dir mal Bilder ansiehst von Natural Bodybuildern, dann sind das einfach athletische Körper ohne riesige Muskelberge mit einem anständigen Körperfettanteil. Nehmen wir z. B. mal Fabian Buchert, der 2010 Weltmeister in der INBF geworden ist:

Und er war Weltmeister, also definitiv am äußersten Rand, was natural möglich ist. Ist natürlich immer Geschmackssache, aber er sieht einfach athletisch aus, ein bisschen mehr Muskelmasse als ein Turner. Mit BBs, die Hormone nehmen, kann man das natürlich nicht vergleichen, denn die sind einfach bei gleichem Körperfettanteil mal 20-30kg schwerer. So möchten aber auch nur die wenigsten aussehen, denke ich, mich eingeschlossen.


Antwort
Zitat
Ymir
Beigetreten: 15.10.2007
Oldschool Grinder

wollen wir für so eine Diskussion nicht einen neuen Thread aufmachen, und die Beiträge dahin verschieben? Damit würde der Aufbauthread wenigstens "etwas" entlastet.

Ymir


Antwort
Zitat
lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

Original von Ymir
wollen wir für so eine Diskussion nicht einen neuen Thread aufmachen, und die Beiträge dahin verschieben? Damit würde der Aufbauthread wenigstens "etwas" entlastet.

Ymir

Ich finds hier schon ok, es gab ja auch schon zig Seiten Diskussionen über irgendwelche Supplemente. Da finde ich diese Diskussion noch bei weitem passender.

Zur grundsätzlichen Bodybuilding Frage habe ich unten Huskers Beitrag im Kletternthread zitiert der auch meine Meinung trifft.

Ich trainiere selber im Schnitt an 6 Tagen die Woche (mit Ausgleichssport etc.) und was ich grundsätzlich verwerflich finde is die Tatsache, dass für mich Sport immer etwas war/ist was ich gern mache. Im Bodybuilding hingegen scheint das größte Problem aber immer die Motivation und die Ausdauer zu sein? Es gibt unzählige BB Motivationsvideos und da stellt sich mir halt die Frage mach ich den Sport für mich weils mir Spaß macht oder mach ichs nicht doch weil ich in irgendeinerweise Minderwertigkeitskomplexe habe die ich meine durch nen besseren Körperbau ausgleichen zu können!? Wenn mir ein Sport Spaß macht kann ichs in der Regel kaum noch erwarten diesen Sport das nächste mal auszuüben. Beim Bodybuilding seh ich das sehr sehr selten.

anbei noch der Post von Husker ausm Kletternthread

Original von Husker
Ist nen schwieriges Thema.

Wieviel Definitionen von Sport taugen, sieht man ja an den permanent stattfindenden Diskussionen. Sowas würde ich also prinzipiell nicht zur Verteidigung meiner "Sportart" heranziehen.

Eins ist klar, je mehr es Richtung Leistungsorientierung geht, desto mehr verabschiedet man sich vom Gesundheitsfaktor und kommt, sagen wir mal, in "andere" Bereiche :coolface:

Ich respektiere die Trainingsmoral und Leistung von BB´lern zu 100%. Nur da für mich persönlich irgendwie immer die Funktionalität und Leistungsfähigkeit im Vordergrund steht, wird die Frage nach dem Warum nie bzw. nur mangelhaft beantwortet. Gerade die viel zitierte "Ästethik" in ganz dicken Anführungszeichen zieht da bei mir garnicht. BB bedeutet für mich schon nen sehr hohes Niveau. Und genau da kommt halt der phänomenale Bruch zwischen Traininig und Wettkampf ins Spiel. Helft mir bitte weiter, aber in welcher Sportart ist die reine Optik das Wettkampfkriterium?
Für mich ganz persönlich ist BB der/die/das Epitome/Paradebeispiel für unsere oberflächliche, exzessive, wertelose Gesellschaft :coolface:
Und ja, mir fehlt dadurch definitiv der Sportcharakter.

Was die meisten Leute im Studio machen und als BB deklarieren, ist für mich nicht viel mehr als Gesundheitssport. Das klingt aber nun mal leider nicht halb so cool. Muskeln aufbauen, was für den Körper tun, gut ist. Auch wenn aus meiner nicht Optimal, ist es prinzipiell ja schon mal ne gute Sache. Wenn sie´s nur tun um Hohlfrüchte aufzureissen, kann mir das trotzdem egal sein ;)


Antwort
Zitat

Original von lausbua
Im Bodybuilding hingegen scheint das größte Problem aber immer die Motivation und die Ausdauer zu sein? Es gibt unzählige BB Motivationsvideos und da stellt sich mir halt die Frage mach ich den Sport für mich weils mir Spaß macht oder mach ichs nicht doch weil ich in irgendeinerweise Minderwertigkeitskomplexe habe die ich meine durch nen besseren Körperbau ausgleichen zu können!? Wenn mir ein Sport Spaß macht kann ichs in der Regel kaum noch erwarten diesen Sport das nächste mal auszuüben. Beim Bodybuilding seh ich das sehr sehr selten.

Das ist ein wirklich guter Punkt, den du anführst. Und da sieht man letztensendes auch die Besonderheit des Bodybuildings, unter anderem in Bezug auf den Wettkampf. Beim Bodybuilding geht es gar nicht so sehr um den Sport an sich. Klar macht es auch ab und zu Spaß, aber was letztlich zählt, ist die Optik. Daher ist Bodybuilding auch der einzige Sport, der mir einfällt, wo die Athleten am Tag des Wettkampfs in ihrer schlechtesten körperlichen Verfassung sind, was ihre Leistung betrifft.

Ich persönlich trainiere auch nur, um die Form zu erreichen, die ich haben möchte und nicht unbedingt, weil mir das Training Spaß macht. Gibt andere Sportarten, die ich lieber mache, nur mit denen bau ich nicht den Körper auf, den ich gerne haben möchte.


Antwort
Zitat
lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

Will hier keine psychologische Grundsatzdiskussion starten, da ich meinen Standpunkt im ersten Post schon dargelegt habe aber die zweite Frage wäre dann ja warum du mit deinem jetzigen Körper so unzufrieden bist? Was erhoffst du dir von der Änderung? (ich sprech damit nicht dich persönlich an @PommesPapst, sondern grundsätzlich viele der Bizeps- und Bauchdefinierer die sich Bodybuilder schimpfen)

Alzu dick oder ne alzu unsportliche Optik wirst du mit keinem vernünftigen Sport haben also bleibt schon die Frage offen warum die Leute mit sich selber so unzufrieden sind, dass sie sich mehrmals die Woche in etwas reinquälen was ihnen keinen Spaß macht!? Das frag ich mich aber auch bei vielen was die berufliche Zielsetzung angeht.


Antwort
Zitat

Mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit meinem Körper. Hier und da noch eine Kleinigkeit, klar, aber im Großen und Ganzen ist meine Form in Ordnung.

Hab damals auch viel Sport gemacht, Fußball und Tischtennis, war aber immer sehr schmal, was mir nicht gefallen hat. Und ich bin der Meinung, wenn dir etwas nicht gefällt, dann mach was dagegen, also hab ich mit Krafttraining angefangen und in 10 Jahren 20kg an Magermasse zugenommen.

Das hatte natürlich dann auch Auswirkungen auf mein Auftreten und wie mich Menschen wahrgenommen haben. Hatte damals auch definiiv weniger Selbstvertrauen als heute. Nicht, weil ich meine Persönlichkeit nicht mochte, sondern einfach, weil ich scheiße ausgesehen habe. Unzufriedenheit mit sich selbst ist eben ein sehr guter Motivator.


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Zitat
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