Sehe jetzt keinen echten Sinn darin, sich ewig über die Geschwindigkeit von lockeren Dauerläufen auszulassen. Schließlich ist der GA-Bereich von Sportler zu (Nicht-) Sportler z.T. vollkommen unterschiedlich.
Hatte gestern einen Wettkampf, den ich eher als Misserfolg werte, auch wenn er unter dem Strich jetzt nicht mega schlecht war:
In Münster fand auf dem Uni-Gelände der Leonardo-Campus-Run statt. Hatte mir ja eigentlich vorgenommen, mal wieder an meine Bestzeit heranzulaufen. Hat leider nicht so geklappt. Bei schwülen 21 Grad war mir das Wetter für eine gute Zeit schon wieder zu unangenehm, hinzu kam ein schwieriger Kurs mit vielen Kurven, Kopfsteinpflaster-, Rasen- Aschebahn- und (sehr kurzen, aber ätzenden) Sandpassagen. Laut Garmin war die Strecke mit 5,2km etwas zu lang, am Ende bin ich 17:35 gelaufen.
Lustig: Hatte mich eigentlich als 4. gesehen, auf der Ergebnisliste bin ich jetzt aber 6. Zwei Läufer davor hatten aber komischerweise keine Zwischenzeit nach der ersten Runde abgenommen bekommen, sehr misteriös. Als ich mit dem vor mir Platzierten später sprach, er habe da auch keinen Läufer zwei Sekunden vor ihm ins Ziel kommen sehen. Da haben wohl zwei beschissen^^
Unterm Strich ist es egal, war noch mal ein guter Reiz vor der olympischen Distanz am Sonntag. Wollte eigentlich einen Sprint machen, aber der Verein brauchte noch einen Nachrücker in der Landesliga. Das ist zwar schlecht wegen des langen Schwimmens, dafür sollte ich auf einer anspruchsvollen Radstrecke überzeugen können. Den Wettkampf sehe ich aber nur als Vorbereitung für den ersten echten Höhepunkt zwei Wochen später in Münster. Da ist Heimspiel.