Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Der Thread mit kleinen Bewerbungsfragen

2,365 Beiträge
329 Benutzer
341 Reactions
240.3 K Ansichten
sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Also ich hab bei eMail-Bewerbungen bisher das Anschreiben immer mit in die eMail gepackt und zusätzlich anständig formatiert an den Anfang der Unterlagen im Anhang.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Anschreiben in die Mail kenne ich auch so....dass man da nicht perfekt formatieren kann, ist offensichtlich, aber das weiß der empfänger ja auch.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von pg89
Anschreiben in die Mail kenne ich auch so....dass man da nicht perfekt formatieren kann, ist offensichtlich, aber das weiß der empfänger ja auch.

Das ist auch nicht falsch, persönlich würde ich es nicht nochmal in die Mail setzen, aber jedem das seine.

Wichtig ist die Bewerbungsunterlagen komplett im Anhang zu haben, weil es dadurch einfacher wird, die Bewerbungen digital zu verwalten.


Antwort
Zitat
func87
Beigetreten: 15.04.2006
PokerStrategist

Hallo,

ich bin zur Zeit im 3. Ausbildungsjahr zum IT-Systemkaufmann.
In den nächsten Tagen gibt es Zeugnisse, womit ich mich zum Ende meiner Ausbildung (Juli/ August 2014) bewerben möchte, da ich nich in meiner jetzigen Firma bleiben möchte. Ich bin auch ein guter Schüler und erwarte ein gutes Zeugnis (Schnitt 1,7).

Gründe, warum ich definitiv nicht bei meiner jetzigen Firma bleiben werde:
- Mobbing von Vorgsetzten (Chef, Prokurist) gegenüber Auszubidenden & Umschülern
- Einführen gesetzeswidrigen Vorschriften für Azubis/ Umschüler
- generell katasthrophales Sozialverhalten der Vorgesetzen den Azubis gegenüber
- mießerable Bezahlung
....

Ich bin jetzt "schon" 26 Jahre alt, werde im Juni 27.

Gründe:
1. 1 Jahr Vorschule
2. bin aus der 8. Klasse Gymnaisum abgegangen da mir das zu viel war...
3. habe bis zum Fachabitur (Schnitt 2,3) alles nachgeholt
4. Habe eine Ausbildung bei Siemens angefangen, jedoch nach 1,5 Jahren abgebrochen wegen Krankheit. Ich hatte mehrere Schlaganfälle mit 22 Jahren und war über 1 Jahr ausgeknockt.

Wie gesagt bin ich ein guter Schüler und alle (Lehrer, Freunde, Familie, Kollegen etc) sagen das ich definitiv von der Art her so bin, dass ich einen guten Job bekommen werde.

Bei der Bewerbung tue ich mich bei folgenden Dingen schwer:

1. Wie spreche ich an, dass ich über 1 Jahr schwer krank war? Nur "krank" zu schreiben reicht meines erachtens nicht aus, da man dann den Eindruck gewinnen könnte, dass der Bewerber wegen "Kleinigkeiten" meint nicht arbeiten zu müssen... Erläutere ich das im Anschreiben?

2. Beschreibe ich im Anschreiben die jetzige Situation in meiner Ausbildung bezüglich meiner Arbeitsstelle? Ich möchte nicht den Eindruck hinterlassen, dass ich (wegen schlechter Arbeitsmoral o.ä.) nicht übernommen werde.

Danke schnonmal!


Antwort
Zitat
R0r5chach Themenstarter
R0r5chach
Beigetreten: 16.11.2007
Oldschool Grinder

1. Würde ich nur im Lebenslauf näher beschreiben, denn da wird es auch ersichtlich, dass du ein Jahr keine Beschäftigung hattest.

2. Würde ich nicht großartig drauf eingehen, dass man nach der Ausbildung woanders hin will, um noch was anderes zu sehen oder sich etwas zu verändern/weiterbilden ist meiner Meinung nach normal. Schreib lieber warum du zu der neuen Firma willst und nicht warum du von der alten Firma weg willst.


Antwort
Zitat

Was würdest ihr auf die Frage "Wie kreativ sind Sie? / Haben Sie viele Ideen?" antworten, wenn ihr euch selbst als unkreativ einstuft?


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Jman86
Was würdest ihr auf die Frage "Wie kreativ sind Sie? / Haben Sie viele Ideen?" antworten, wenn ihr euch selbst als unkreativ einstuft?

Naja, den Fokus darauf legen, dass man eher derjenige ist der Schwachstellen und optimierungspotential erkennt.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

Original von func87
Hallo,

ich bin zur Zeit im 3. Ausbildungsjahr zum IT-Systemkaufmann.
In den nächsten Tagen gibt es Zeugnisse, womit ich mich zum Ende meiner Ausbildung (Juli/ August 2014) bewerben möchte, da ich nich in meiner jetzigen Firma bleiben möchte. Ich bin auch ein guter Schüler und erwarte ein gutes Zeugnis (Schnitt 1,7).

Gründe, warum ich definitiv nicht bei meiner jetzigen Firma bleiben werde:
- Mobbing von Vorgsetzten (Chef, Prokurist) gegenüber Auszubidenden & Umschülern
- Einführen gesetzeswidrigen Vorschriften für Azubis/ Umschüler
- generell katasthrophales Sozialverhalten der Vorgesetzen den Azubis gegenüber
- mießerable Bezahlung
....

Ich bin jetzt "schon" 26 Jahre alt, werde im Juni 27.

Gründe:
1. 1 Jahr Vorschule
2. bin aus der 8. Klasse Gymnaisum abgegangen da mir das zu viel war...
3. habe bis zum Fachabitur (Schnitt 2,3) alles nachgeholt
4. Habe eine Ausbildung bei Siemens angefangen, jedoch nach 1,5 Jahren abgebrochen wegen Krankheit. Ich hatte mehrere Schlaganfälle mit 22 Jahren und war über 1 Jahr ausgeknockt.

Wie gesagt bin ich ein guter Schüler und alle (Lehrer, Freunde, Familie, Kollegen etc) sagen das ich definitiv von der Art her so bin, dass ich einen guten Job bekommen werde.

Bei der Bewerbung tue ich mich bei folgenden Dingen schwer:

1. Wie spreche ich an, dass ich über 1 Jahr schwer krank war? Nur "krank" zu schreiben reicht meines erachtens nicht aus, da man dann den Eindruck gewinnen könnte, dass der Bewerber wegen "Kleinigkeiten" meint nicht arbeiten zu müssen... Erläutere ich das im Anschreiben?

2. Beschreibe ich im Anschreiben die jetzige Situation in meiner Ausbildung bezüglich meiner Arbeitsstelle? Ich möchte nicht den Eindruck hinterlassen, dass ich (wegen schlechter Arbeitsmoral o.ä.) nicht übernommen werde.

Danke schnonmal!

hast du denn von siemens ein zeugnis oder irgendwas wo steht, dass die ausbildung aufgrund deiner krankheit abgebrochen wurde. Imo würde ich es schon in den lebenslauf schreiben, da sonst der eindruck erweckt wird, dass du einfach abgebrochen hast/rausgeschmissen wurdest und du dann ein jahr gegammelt hast.

damit würde ich es aber gut sein lassen, im anschreiben nix dazu schreiben und auch nicht auf die schlechte situation in deiner jetzigen firma eingehen. schreib warum du zu der anderen firma willst und konzentriere dich auf deine stärken.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

So wie es die anderen im Prinzip schon schreiben, konzentriere dich auf deine Stärken und auf deine Motivation.

Zur Krankheit würde ich im Lebenslauf gar nichts schreiben, sondern eher im Anschreiben nebenbei erwähnen, z. B. "Nach einer krankheitsbedingten einjährigen Auszeit begann ich meine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann bei Firma XY." Nach mehreren Schlaganfällen hast du ja wahrscheinlich auch einen Schwerbehindertenausweis, oder? Der allein macht das ja schon glaubwürdig, dass du nicht einfach nur faul warst. Aber natürlich besteht dabei immer die Gefahr, dass die dich nicht einladen weil sie denken du könntest ja wieder ausfallen. Falls du den Schwerbehintertenstatus hast, scan den Ausweis entweder auf einer separaten Seite ein und schreib einen kurzen Satz darunter, dass dich deine Krankheit in deiner täglichen Arbeit in keiner Weise einschränkt. Oder schreib einen ähnlichen Hinweis einfach ans Ende des Lebenslaufs.

Mich würde aber interessieren, ob du die Ausbildung bei Siemens wirklich abbrechen musstest. Gerade in so großen Unternehmen müsste es doch eigentlich möglich zu sein, die Ausbildung ruhen zu lassen und ein Lehrjahr später wieder einzusteigen. Ging bei uns (ähnlich großes Unternehmen) zumindest bei einer, die in der Ausbildung schwanger wurde.

Dass du aus deiner jetzigen Firma raus willst, sollte kein Problem sein. Natürlich schreibst / sagst du niemals, wie blöd es da ist. Du willst neues kennenlernen, in einem größeren Unternehmen arbeiten oder wirst ganz einfach nicht übernommen. Gründe gibts da Tausende.


Antwort
Zitat
sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Aber natürlich besteht dabei immer die Gefahr, dass die dich nicht einladen weil sie denken du könntest ja wieder ausfallen.

This. Ein Bekannter hat seine Krankheit auch erwähnt, um damit die Verzögerung im Studium zu erklären. Hat in der Zeit kaum ne Einladung gekriegt. Kaum dass er das rausgenommen hat, wurde er eingeladen.

Schwerbehindertenausweis könnte bei n paar Firmen helfen, wenn die irgendwelche Quoten erfüllen wollen. Im Allgemeinen würd ichs aber eher weglassen.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Naja, das mit der Quote trifft wohl auf die meisten Unternehmen zu. Deshalb ist ja der dezente Hinweis, dass die Behinderung ihn in seiner arbeit nicht beeinträchtigt, so wichtig. Dann nehmen die so jemanden (bei passender Qualifikation) nämlich oft sehr gerne, um ihre Quote ohne Mehraufwand (Umbauten für Rolstuhlfahrer etc) zu erfüllen. Kommt halt immer auf die Art der Behinderung an. Ich kannte mal eine, die war auf einem Auge blind und deshalb schwerbehindert, was sie aber bei der Büroarbeit null behindert. Die wurde ständig eingeladen.


Antwort
Zitat
yaf
yaf
Beigetreten: 22.12.2007
PokerStrategist

Kurze Frage:

-das Letzte arbeitszeugnis entspricht aus nicht selbst verschuldeten gründen einer schlechte Bewertung (bekannte meinte entspricht einer 4-) und das ganze ist schon so lange her ist, dass man daran nix mehr ändern kann
- 3 Jahre arbeitstätigkeit und dann wurde in der Zwischenzeit studiert
- jetzt bewirbt man sich auf eine Stelle, bei der die Arbeitstätigkeit eine gute Qualifikation ist

Sollte man das Zeugnis mitschicken?
Wie damit umgehen wenn man im Vorstellungsgespräch darauf angesprochen wird?


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Du wirst es wohl oder übel mitschicken müssen, so blöd das auch ist. Du wirst sonst in den meisten Fällen nicht erst im Vorstellungsgespräch darauf angesprochen werden, sondern schon vorher gebeten werden, das doch bitte noch nachzureichen. Alternativ wirst du gleich aussortiert. Also kommst du nicht drumrum.

Ist ne blöde Situation, vor allem weil du dann studiert hast und somit nicht mal einen aktuellen Arbeitgeber hast, der dir ein gutes Zwischenzeugnis ausstellen könnte.

Hast du ein paar andere gute Zeugnisse, die das schlechte relativieren? Du könntest zumindest die Zeugnisse chronologisch anhängen, so dass das schlechteste ganz hinten ist. Mit ein bisschen Glück lesen sie dann erst die guten Zeugnisse und zum Schluss das schlechte. Lesen sie das schlechte Zeugnis zuerst, bist du bei den meisten wohl raus.

Ansonsten kannst du nur zusehen, dass deine Bewerbung in allen anderen Punkten perfekt ist. Wir schaun hier auch gern mal drüber, wenn du magst.

Wie kam es denn zu dem schlechten Zeugnis, wenn man fragen darf? Und wenn es wirklich SO schlecht ist, warum bist du nicht dagegen vorgegangen? Eine 4- bekommt eigentlich kein Arbeitgeber durch, auf ne 2- bis 3+ bekommt man es mit ein wenig anwältlicher Hilfe (teilw. allein schon mit der Drohung) eigentlich immer. Aber gut, ist jetzt wohl eh zu spät und lässt sich nicht mehr ändern.

Im Vorstellungsgespräch hast du ja dann immerhin die Gelegenheit zu erklären, wie es dazu kam. Man muss da aber sehr vorsichtig sein, weil man eigentlich auch nie schlecht über den ehemaligen Arbeitgeber sprechen sollte. Hierfür wären halt die Gründe interessant.


Antwort
Zitat
yaf
yaf
Beigetreten: 22.12.2007
PokerStrategist

Hey, danke schonmal für die Antwort.

Also ich bin damals dagegen vorgegangen, aber nachdem alle Briefe (auch mit Einschreiben) ignoriert wurden habe ich den Schritt zum Anwalt nicht gewagt. Und dann ist es in Vergessenheit geraten.

Bin mir mittlerweile aber gar nicht mehr so sicher, ob es wirklich soooo schlecht ist. Welche Note würdet ihr mir anhand des Zeugnisses geben?

Arbeitgeberbeschreibung
Tätigkeitsbeschreibung

X erledigte alle Arbeiten mit Sorgfalt und Engagement. Mit der Qualität ihrer Arbeit waren wir voll zufrieden.

Sie arbeitete täglich mit den Programmen Outlook, ...

Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war einwandfrei. Durch Ihre aktive und kooperative Zusammenarbeit und ihr freundliches Wesen war sie bei Mitarbeitern im Unternehmen und bei Kunden gleichermaßen anerkannt und beliebt.

X verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch. Für ihren beruflichen und persönlichen Werdegang wünsche wir X alles Gute und viel Erfolg.

Dieser Zeugniscode scheint auch nicht so eindeutig codiert zu sein - laut google beschreibt "volle Zufriedenheit" von 1 bis 3 alles mögliche. Es fehlt aber z.B. das Bedauern des Weggangs.

Andere gute Zeugnisse habe ich; mein Studium schließe ich z.b. mit 1,3 ab.


Antwort
Zitat
sH0rT
Beigetreten: 09.09.2006
Oldschool Grinder

ist für mich eine ziemlich klare befriedigend. eine ausreichend ist da doch noch etwas schlechter formuliert als das was bei dir drin steht.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Naja, das Zeugnis ist schon nicht besonders gut, was sich vor allem in der Kürze der Bewertung bemerkbar macht, aber es sind zumindest keine wirklich negativen Formulierungen drin. Ich würde es auch im 3er Bereich sehen. Jemand der sich mit Zeugnissen nicht ganz so gut auskennt, interpretiert es vielleicht sogar als 2. Also nichts was dir das Genick bricht, das kannst du auf jeden Fall mitschicken. In Verbindung mit deinen anderen Zeugnissen sollte es dir nicht allzu sehr im Weg stehen.


Antwort
Zitat
Manyface
Beigetreten: 28.01.2010
PokerStrategist

Moin, hätte auch mal ein Praktikumszeugnis. Weiß nicht wie ich es einschätzen soll. Ein paar Sätze stören mich (hab den Hauptsatz mal markiert)

Herr xxxxxxxxxx wählte und bearbeitete das Thema „xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx“.
Hier war er zuständig für xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.
Dazu arbeitete er sehr eng mit den Abteilungen xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx zusammen. Dabei bewies xxxxxxxxxxxxxxxx sehr großen Teamgeist.
Er zeigte sehr großes Interesse für die einzelnen Abläufe und Tätigkeiten, war sehr zuverlässig und pünktlich. Besonders hervorzuheben sind seine schnelle Auffassungsgabe und die Erkenntnis der Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Das bedeutet, dass xxxxxxxxxxxxxxx zu jeder Zeit sehr praxisnah an die Aufgabe herangegangen ist und seine Arbeit für unser Unternehmen eine große Hilfestellung darstellte.
Er erledigte die Ihm übertragenen Aufgaben mit äußerster Sorgfalt und größter Genauigkeit zu unserer vollsten Zufriedenheit. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war stets vorbildlich.

Danke im voraus


Antwort
Zitat
Laccyby
Beigetreten: 21.04.2008
PokerStrategist

Und was stört da jetzt?


Antwort
Zitat
sH0rT
Beigetreten: 09.09.2006
Oldschool Grinder

sehe ich auch nicht als großes problem. ist halt eine formulierung für eine 2. für eine 1 wäre es sowas wie "äußerst zuverlässig".
aber schlecht ist das zeugnis nicht. so eine 2, 2+


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Ich schätze, er hat eher ein Problem damit, dass "zeigte Interesse" evtl wie "bemühte sich" interpretiert werden könnte. Bei einer festen Arbeitsstelle würde ich das auch so sehen. Bei einem Praktikum aber finde ich die Formulierung völlig in Ordnung, man ist ja da um was zu lernen, deshalb ist Interesse zeigen in dem Fall schon was gutes :) Zumal ja anschließend noch auf die praktischen Fähigkeiten eingegangen wird.

Je nachdem was für ein Aufgabengebiet es war, würde mich ggf. eher das "mit äußerster Sorgfalt und größter Genauigkeit" irritieren, da liegt schon durch die doppete Nennung (Sorgfalt und Genauigkeit ist ja mehr oder weniger das gleiche) ein ziemliches Gewicht drauf. Wenn es eine Stelle war, wo das notwendig war (Statistik oder irgendwas wo kleinste Fehler schwere Konsequenzen haben), ist die Formulierung sehr gut. Wenn es eher um Effektivität oder Kreativität ging, heißt das halt eher dass du dich zu lange an Kleinigkeiten aufgehalten hast und damit insgesamt zu langsam warst.

Ach so und natürlich ist Pünktlichkeit eigentlich auch nichts, was man in ein Zeugnis schreibt, weil es selbstverständlich ist und nicht erwähnt werden muss. Wird es erwähnt, hat es halt irgendwie einen faden Beigeschmack und klingt als hätte man sonst nichts zu loben. In deiner Formulierung kann man es auch so lesen, dass sich das auf die Zuverlässigkeit bezieht, also pünktliche Einhaltung von Deadlines. Da würde ich aber ggf nochmal beim Arbeitgeber nachhaken wie das gemeint ist und um eine eindeutigere Formulierung bitten, falls es sich wirklich auf die Zuverlässigkeit bezieht.


Antwort
Zitat
Teilen: