1. "Methodenkompetenz", auch wenn mir die Bezeichnung als solche nicht gefällt. Erfolg, z.B. in Sprachen ist, wenn ein Schüler später flüssig sprechen kann.
Die meisten können ja leider nur das, was in der Klausur abgefragt wird(z.B. typische Sätze wie "Der Autor benutzt eine Anapher, um...") sind aber im Alltag völlig überfordert.
2. Das wichtigste ist, dass alle Schüler möglichst gleichstark gefordert und gefördert werden - dazu gehört in meinen Augen auch, dass man z.B. leistungsstarken Schülern in Mathe die Möglichkeit bietet schon vorzuarbeiten(Aufgaben der nächsten Stunde, Hausaufgaben).
3. Motivation für den Mathematikunterricht:
a) interessant unterrichten - es gibt Menschen, die Themen interessant vermitteln und in Mathe sitzen erfahrungsgemäß eher die Langweiler
b) weniger Wert auf Schema F legen
c) individuelle Förderung
4. Grundsätzliches Verständnis der Themen, Anwendung auf "neue" Probleme.
Bsp.: Ableitungsregeln - Erfolg wäre, wenn ein Schüler hinterher "jede" Funktion ableiten kann(also jede im Rahmen der bekannten Regeln ableitbare)
5.
Vorab: Ich war mal für 2 Wochen in Schweden im Schulbetrieb, dort läuft der Unterricht anders ab und ich denke, damit kann man recht erfolgreich sein:
Den Schülern dort ist freigestellt woran sie in der Stunde arbeiten, am Anfang des Schuljahres bekommt jeder eine Liste mit Aufgaben, die bis Schuljahresende bearbeitet sein müssen(wurde afair auch eingesammelt).
Im Unterricht/Freizeit konnte dann jeder machen, was er wollte und wer fertig war mit den Aufgaben brauchte nicht mehr zum Unterricht erscheinen.
Der Vorteil liegt auf der Hand:
Leistungsstarke Schüler sind motiviert durch zusätzliche Freiheit und sind im Unterricht beschäftigt. Dadurch wird dann der "teilnehmende" Kurs leistungsschwächer und kleiner, so dass es einfacher wird auch diese Schüler zu fördern.
Das wäre eine mögliche Lösung...
Allgemein gehts einfach darum, dass Leistungsgefälle innerhalb des Kurses zu verringern, mein Informatiklehrer hatte sich damals was besonderes überlegt:
Die Besten im Kurs(am schnellsten fertig) hatten ab und an kleine Bonusaufgaben oder haben -sozusagen als Bonus- vorne kleine Extrainfos bekommen. Später war es dann sogar so, dass die 2-3 besten als "Hilfslehrer" agiert haben...der Vorteil war natürlich, dass diejenigen sich nicht mehr gelangweilt haben und die Betreuung wesentlich besser war(ist ja logisch, pro Schüler stand dann 3-4x soviel Zeit zur Verfügung).
In Cliffs:
-freies Arbeiten(Aufgabenliste fürs Schuljahr)
-Bonusaufgaben(anspruchsvoll, für bessere Noten z.B.)
-"Hilfslehrer"
Zu meiner persönlichen Situation:
21, dualer Student Etechnik/technische Informatik