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docjulian
Beigetreten: 15.12.2006
Oldschool Grinder

Assistenzarzt Uniklinik Westen mit 42h Woche.
Tarifliches Grundbrutto: 4145,75€ (also ziemlich genau 50k€ Jahresbrutto).
Durch Überstunden aber im Schnitt 5400€ Brutto.
Wenn irgendwann mal Dienste dazukommen und Poolbeteiligung steigt, mehr.

Naja es könnte schlimmer sein, aber bin froh wenn es mal in die Praxis geht später.
Für die tatsächliche Arbeitsbelastung und das ewige Studium aber meiner Meinung nach etwas zu wenig.
Gerade auch weil alles tariflich bestimmt ist und es somit keine großen Sprünge von Jahr zu Jahr gibt. Und keine Boni.
Was auch suckt ist, dass Überstunden nicht in die Berechnung für die PKV zählen (nur Dienste) und ich somit mich anscheinend knapp nicht privat versichern kann.


Antwort
Zitat
JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

Original von daumi

Original von United28
Meiner Meinung nach muss ein Studierter Mensch mit einem höheren Bildungsstand ja nicht zwangsweise immer mehr verdienen als jemand der im Handwerk arbeitet.
Man muss auch sehen das zum Beispiel wir in der Automobilbranche eine hohe Qualitätsverantwortung haben. Ich baue Getriebe an einer Montagelinie dort gibt es Stationen wenn eine Station was falsch einbaut zum Beispiel nen Gang für Allrad anstatt für Frontrad und das die Anlagen nicht erkennen was auch schon vorkam dann fallen die Getriebe spätestens im Prüfstand aus und werden gesperrt. Wir bauen rund 2500 Getriebe in drei Schichten täglich und vor ein paar Wochen mussten in einer anderen Schicht fast 100 Getriebe gesperrt werden durch absolutes Oberversagen eines einzelnen und eins dieser Getriebe kostet bis zu 5000 Euro. Da kann man sich vorstellen was das für ein Schaden sein kann.
Die meisten Stationen bringe ich jedem hier in ein paar Stunden bei bei die Arbeit an sich ist nicht schwer vom kognitiven her, aber doch körperlich nicht ohne da man schnell arbeiten muss.

Du bist also der Meinung, dass der Ingenieur bzw. der studierte Entwickler der das Getriebe durch Denkleistung entwickelt und entwirft, der demnach Innovation erschafft, weniger verdienen sollte als derjenige der es zusammenbaut. Zumal man diesen Job innerhalb kürzester Zeit erlernen könnte wie du sagst. Der Studierte der mindestens 4 Jahre studiert hat, demnach auch 4 Jahre kein Geld verdient hat sollte also dafür nicht höher entlohnt werden. Wo wäre dann noch die Anreize für ein Studium? Dann werden wir eben alle Autobauer. Wir brauchen uns da auch nicht mehr weiterentwickeln da wir die nächsten 10000 Jahre ja die gleichen Autos bauen werden. :f_love: Schöne Welt.

Du weißt aber schon, dass die meisten wichtigen Erfindungen von leuten erfunden wurden, welche nicht studiert haben? ;)

Ein schöne welt wäre es, wenn jemand der autos konstruiert, genau eben für das ausgebildet werden würde, und nicht davor noch 50 bücher von irgendwelchem bullshit lernen muss welcher er ohnehin nie wieder brauchen wird.


Antwort
Zitat
noelte
Beigetreten: 13.05.2007
Elite Grinder

Original von SonnyPeda
Ein schöne welt wäre es, wenn jemand der autos konstruiert, genau eben für das ausgebildet werden würde, und nicht davor noch 50 bücher von irgendwelchem bullshit lernen muss welcher er ohnehin nie wieder brauchen wird.

Nee, wäre ne ganz trauige Welt, wenn nur Fachidioten aufgebildet werden würden....

Deine Argumentation gleicht der eines Schulkindes, dass sagt "Bähh, ich mag Mathe nicht..... und fürs Einkaufen reicht es, addieren zu können!"


Antwort
Zitat
PaRaZzEe
Beigetreten: 20.07.2009
PokerStrategist

Ja stimmt. Fast alle Fortschritte werden nicht durch Entwicklungsingenieuere und Wissenschaftler gemacht sondern durch die Bandarbeiter


Antwort
Zitat

Original von docjulian
Assistenzarzt Uniklinik Westen mit 42h Woche.
Tarifliches Grundbrutto: 4145,75€ (also ziemlich genau 50k€ Jahresbrutto).
Durch Überstunden aber im Schnitt 5400€ Brutto.
Wenn irgendwann mal Dienste dazukommen und Poolbeteiligung steigt, mehr.

Naja es könnte schlimmer sein, aber bin froh wenn es mal in die Praxis geht später.
Für die tatsächliche Arbeitsbelastung und das ewige Studium aber meiner Meinung nach etwas zu wenig.
Gerade auch weil alles tariflich bestimmt ist und es somit keine großen Sprünge von Jahr zu Jahr gibt. Und keine Boni.
Was auch suckt ist, dass Überstunden nicht in die Berechnung für die PKV zählen (nur Dienste) und ich somit mich anscheinend knapp nicht privat versichern kann.

Pflichtversicherungsgrenze ist bei 50.850,--€. Gehen aus Deiner Gehaltsabrechung die Überstunden hervor??? Eigentlich sollte es reichen, wenn in der Dez.-Abrechnung ein höherer Wert steht.

Andererseist würde ich sonst tatsächlich auf meinen AG zugehen und ne Gehaltserhöhung auf 52.201€ fordern. 52.200€ ist nämlich die Grenze für 2013. Sollte doch machbar sein, vor allem weil Dein Chef trotz Gehaltserhöhung durch die PKV weniger Ausgaben hat.


Antwort
Zitat
daumi
Beigetreten: 23.10.2007
PokerStrategist

Original von United28

Ich bin einfach der Meinung das jemand der körperlich hart arbeitet auch gut entlohnt werden sollte und außerdem bin ich ja auch kein ungelernter Bandaffe ich muss auch Lehrgänge machen und wir werden ständig weitergebildet.

hab ich nicht behauptet

Original von United28Die meisten Stationen bringe ich jedem hier in ein paar Stunden bei bei die Arbeit an sich ist nicht schwer vom kognitiven her

Original von United28
Und außerdem kenne ich viele Studenten die sehr wohl noch nebenbei gearbeitet haben im Studium. Ich kenne keinen der nur studiert hat und schön auf Papis Geld angewiesen war.

hab ich auch gemacht 20h die Woche im übrigen auch körperlich
hätte ich aber in meinem Lehrberuf weitergearbeitet hätte ich um einiges mehr verdient die 4 Jahre. Sind halt Opportunitätskosten die ich im späteren Arbeitsleben gerne ausgeglichen hätte.

Original von United28
Jeder muss das für sich entscheiden ich hab ne Ausbildung gemacht du hast wahrscheinlich studiert oder bist noch dabei whatever. Denk ich zumindest denn du fühlst dich scheinbar angegriffen durch meinen Post.

wie gesagt erst Lehre dann arbeiten dann Studium ;)
und ich fühle mich in keinster Weise angegriffen
mir geht es nur gegen den Strich wenn Leute der Meinung sind dass ein Studium sich nicht monetär auszahlen sollte.

Original von United28
Es muss natürlich auch Leute geben die studieren und entwickeln denn diese schaffen durch ihre Ideen auch Arbeitsplätze oder sichern sie.
Nur hat der Ingenieur keine körperlichen Probleme wie ein Arbeiter sie nach ein paar Jahren defo hat.
Ein Kollege von mir 25 Jahre hat jetzt schon ne chronische Sehnenscheidenentzündung weil an vielen Stationen mit Seegerring-Zangen gearbeitet wird.
Und auch wenn man für diese Arbeit keine 5 verdammten Doktortitel haben muss braucht man doch handwerkliches Geschick muss sich überlegen wie schnell man seine Arbeit meistert etc pp.

alles richtig doch die Leute suchen sich ihren Job selber aus!

Sie haben keinerlei Verantwortung für viele Andere, haben keinerlei Risiko wie ein Selbständiger, geregelte Arbeitszeiten und sollen trotzdem besser bezahlt werden als jemand der studiert hat und vieleicht 60-80 h die Woche macht? Und glaub mir diese Leute sind körperlich sowie geistig oftmals am Limit.


Antwort
Zitat
Y0d4
Beigetreten: 03.05.2006
PokerStrategist

Könnten wir von diesem Berufsstand-Battle wegkommen und wieder über Gehälter(strategy) reden? Das ist anscheinend zu persönlich für eine sachliche Diskussion und artet nur in Geflame aus..

Interessant fände ich noch folgende Fragen:
-Stempelt ihr Stunden?
-Was bekommt ihr für Überstunden?
-Was für zusätzliche Benefits bekommt ihr in eurer Position (sowas wie Diensthandy das man privat nutzen darf, Dienstwagen etc.)?
-(Für Studierte) Wie fandet ihr die Umstellung Uni/FH aufs Berufsleben? Was hat euch die meisten Probs gemacht?


Antwort
Zitat
docjulian
Beigetreten: 15.12.2006
Oldschool Grinder

Original von SmartDevil

Original von docjulian
Assistenzarzt Uniklinik Westen mit 42h Woche.
Tarifliches Grundbrutto: 4145,75€ (also ziemlich genau 50k€ Jahresbrutto).
Durch Überstunden aber im Schnitt 5400€ Brutto.
Wenn irgendwann mal Dienste dazukommen und Poolbeteiligung steigt, mehr.

Naja es könnte schlimmer sein, aber bin froh wenn es mal in die Praxis geht später.
Für die tatsächliche Arbeitsbelastung und das ewige Studium aber meiner Meinung nach etwas zu wenig.
Gerade auch weil alles tariflich bestimmt ist und es somit keine großen Sprünge von Jahr zu Jahr gibt. Und keine Boni.
Was auch suckt ist, dass Überstunden nicht in die Berechnung für die PKV zählen (nur Dienste) und ich somit mich anscheinend knapp nicht privat versichern kann.

Pflichtversicherungsgrenze ist bei 50.850,--€. Gehen aus Deiner Gehaltsabrechung die Überstunden hervor??? Eigentlich sollte es reichen, wenn in der Dez.-Abrechnung ein höherer Wert steht.

Andererseist würde ich sonst tatsächlich auf meinen AG zugehen und ne Gehaltserhöhung auf 52.201€ fordern. 52.200€ ist nämlich die Grenze für 2013. Sollte doch machbar sein, vor allem weil Dein Chef trotz Gehaltserhöhung durch die PKV weniger Ausgaben hat.

Ja auf der Gehaltsabrechnung stehen die ganzen Überstunden.
Aber die Verwaltung der Uniklinik sagt (wohl zu Recht), dass nur Dienste, nicht Überstunden in die Berechnung zählen.
Gehaltserhöhung ist halt schwierig, weil Tarifvertrag, muss ich mal besprechen.
Außerdem wenn lohnt es sich ja eher um die Unisex-Tarife zu umgehen.
Wie könnte ich das dieses Jahr noch hinkriegen?
Arbeite seit März, durch Überstunden deutlich über dem Pflichtsatz.


Antwort
Zitat
PaRaZzEe
Beigetreten: 20.07.2009
PokerStrategist

Ich glaube nicht, dass er gesagt hat, dass jemand der körperlich arbeitet besser bezahlt werden soll. Es geht nur darum, dass sie diese "leicht zu erlernenden" Jobs auch lohnen müssen.

alles richtig doch die Leute suchen sich ihren Job selber aus!

Das stimmt. Das machen aber auch die, die Kunst mit Schwerpunkt Fotografie studieren und sich dann wundern, dass sie Taxi fahren müssen

Driftet ein wenig in Offtopic ab hier daher:

Bacherlorand im Ingenieursbüro 40h/Woche
Monatsnetto: 700€
Meite: 310€ ;(


Antwort
Zitat
Y0d4
Beigetreten: 03.05.2006
PokerStrategist

Ich antworte gleich mal selbst

Original von Y0d4
Interessant fände ich noch folgende Fragen:
-Stempelt ihr Stunden?
-Was bekommt ihr für Überstunden?
-Was für zusätzliche Benefits bekommt ihr in eurer Position (sowas wie Diensthandy das man privat nutzen darf, Dienstwagen etc.)?
-(Für Studierte) Wie fandet ihr die Umstellung Uni/FH aufs Berufsleben? Was hat euch die meisten Probs gemacht?

Meine Antworten:
-Meine Abteilung stempelt nicht, da viele Dienstreisen
-Abfeiern kann und soll ich, but not $$$ inside
-Diensthandy, Privatnutzung gedulded
-Von Studieren auf 40 Stunden Woche war schon eine harte Umstellung, die ersten drei Wochen war ich chronisch übermüdet. Inzwischen arbeite ich knapp > ein Jahr und es wird langsam besser. Interessant fand ich, wie einem die Arbeitswelt in Bewerbungsgesprächen verkauft wird (Credo: Da kann man nicht so chillen wie an der Uni, das ist Industrie, yadayada) und de facto ist es recht entspannt von der Arbeitslast - vielleicht hab ich mir durch das eigenverantwortliche Arbeiten an der Uni ne schnelle, geplante Arbeitsweise angewöhnt aber hab das Gefühl dass ich alles sehr easy hinbekomm.


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

natürlich sollte ein Studierter, zumindest ein Hochschulabsolvent, ich rede nicht von diesem 0815 Bachelorzeug mehr verdienen als ein Arbeiter, auch wenn dieser Schichten arbeitet.

Wenn ich sehe, was ein Richter in der R1 an netto rausbekommt und was andere die den ganzen Tag nen Ring an ne Dichtung drehen am Fließband rausbekommen, isses einfach nur ein Witz wie schlecht die Fleißigen und Intelligenten entlohnt werden.

Jetzt kommen wieder 20 Haterposts von irgendwelchen Handwerkern, aber wayne....Ihr arbeitet hart und in Schichtarbeit? Dann hättet ihr in der Schule aufpassen sollen. Außerdem habt ihr Euch den Beruf ja auch ausgesucht.

Wer in der Schule nur Singen und Klatschen hatte sollte keinesfalls besser entlohnt werden, als jemand der sich 8 Jahre durch ein Studium gequält hat und wirklich einschneidende und verantwortungsvolle Aufgaben erledigen muss. Nichts im Vergleich ein Getriebe falsch zusammenzusetzen ?(


Antwort
Zitat
tehil1901
Beigetreten: 10.05.2010
Oldschool Grinder

Irgendwie erschreckend was manche Menschen hier aus dem Forum für Vorurteile haben.
FH Abschluss immer schlechter als UNI Abschluss.
Normale Ausbildung + BE nichts wert, denn hey ich habe ein Bachelor.
Handwerker dürfen nicht mehr als 1000€ verdienen, weil dumm.

So realitätsfern (:
Ihr würdet euch wundern was so manch Handwerker verdient/
darüber hinaus was ein Handwerker mit entsprechenden Skills
z.B. beim Eigenheim alles einspart.

btw selber Student -> Universität


Antwort
Zitat
Cortex1000
Beigetreten: 23.05.2009
Oldschool Grinder

Promovend und Dozent an der Uni
1450 netto

Extras:
Reisekosten etc. für Forschungsreisen und Vorträge werden gezahlt
Forschungsmittel für Literatur und Arbeitsgeräte ebenso


Antwort
Zitat
tehil1901
Beigetreten: 10.05.2010
Oldschool Grinder

Original von ma7zE86
natürlich sollte ein Studierter, zumindest ein Hochschulabsolvent, ich rede nicht von diesem 0815 Bachelorzeug mehr verdienen als ein Arbeiter, auch wenn dieser Schichten arbeitet.

Wenn ich sehe, was ein Richter in der R1 an netto rausbekommt und was andere die den ganzen Tag nen Ring an ne Dichtung drehen am Fließband rausbekommen, isses einfach nur ein Witz wie schlecht die Fleißigen und Intelligenten entlohnt werden.

Jetzt kommen wieder 20 Haterposts von irgendwelchen Handwerkern, aber wayne....Ihr arbeitet hart und in Schichtarbeit? Dann hättet ihr in der Schule aufpassen sollen. Außerdem habt ihr Euch den Beruf ja auch ausgesucht.

Wer in der Schule nur Singen und Klatschen hatte sollte keinesfalls besser entlohnt werden, als jemand der sich 8 Jahre durch ein Studium gequält hat und wirklich einschneidende und verantwortungsvolle Aufgaben erledigen muss. Nichts im Vergleich ein Getriebe falsch zusammenzusetzen ?(

Imo Quatsch... Ist zwar nachvollziehbar und ich erwische mich selber oft genug dabei solch nen Gedanken zu haben, aber das Einkommen sollte nie von dem Bildungsstand abhängen.
Kenne genug "Akademiker" die totale Vollpfosten sind und im Bereich SoftSkills Totalausfälle.

Imo müsste das Einkommen von der erbrachten Leistung/ dem geschaffenen Mehrwert abhängen.


Antwort
Zitat

Original von tehil1901

Original von ma7zE86
natürlich sollte ein Studierter, zumindest ein Hochschulabsolvent, ich rede nicht von diesem 0815 Bachelorzeug mehr verdienen als ein Arbeiter, auch wenn dieser Schichten arbeitet.

Wenn ich sehe, was ein Richter in der R1 an netto rausbekommt und was andere die den ganzen Tag nen Ring an ne Dichtung drehen am Fließband rausbekommen, isses einfach nur ein Witz wie schlecht die Fleißigen und Intelligenten entlohnt werden.

Jetzt kommen wieder 20 Haterposts von irgendwelchen Handwerkern, aber wayne....Ihr arbeitet hart und in Schichtarbeit? Dann hättet ihr in der Schule aufpassen sollen. Außerdem habt ihr Euch den Beruf ja auch ausgesucht.

Wer in der Schule nur Singen und Klatschen hatte sollte keinesfalls besser entlohnt werden, als jemand der sich 8 Jahre durch ein Studium gequält hat und wirklich einschneidende und verantwortungsvolle Aufgaben erledigen muss. Nichts im Vergleich ein Getriebe falsch zusammenzusetzen ?(

Imo Quatsch... Ist zwar nachvollziehbar und ich erwische mich selber oft genug dabei solch nen Gedanken zu haben, aber das Einkommen sollte nie von dem Bildungsstand abhängen.
Kenne genug "Akademiker" die totale Vollpfosten sind und im Bereich SoftSkills Totalausfälle.

Imo müsste das Einkommen von der erbrachten Leistung/ dem geschaffenen Mehrwert abhängen.

wir leben in einer (sozialen) marktwirtschaft. da hängen löhne von angebot und nachfrage ab. d.h. knappheit bestimmt den preis.

jegliche diskussion über tatsächliche leistung (was auch immer das ist...;)), mehrwert, verantwortung, usw sind obsolet.


Antwort
Zitat
Flowbo
Beigetreten: 17.08.2006
PokerStrategist

Original von marc0506

Original von ma7zE86

Original von Flowbo
Alter: 26
Beruf: gelernter Industriekaufmann
Steuerklasse 1
Keine Kinder
2 Jahre Berufserfahrung
Monatliches Netto ca. 3.000 inkl Urlaubs- und Weihnachtsgeld

vielleicht in der Schweiz?!
Das ist ein Ausbildungsberuf, den man mit Realschulabschluss ergreifen kann. Will jetzt nicht behaupten dass es ne schlichte Lüge ist, jedoch traue ich das einigen Leuten zu, die meinen sich in nem Forum über ihr Gehalt etablieren zu müssen.

Wenns die Wahrheit ist, erzähl mal wie es dazu kommt?! Würd mich mal interessieren, wie man in nem Ausbildungsberuf mehr verdient als ein Hochschulabsolvent. Selbst mit Schichtzulage, was bei Industriekaufleuten nicht die Regel ist, wärs gerade in Lst. I zuviel.

zu wenig für schweiz...!

Werde heut Nachmittag dazu was sagen. Bin gerade unterwegs und daher nur das Handy zur Verfügung.
Ich arbeite aber in D soviel kann ich schonmal sagen.


Antwort
Zitat

Original von docjulian

Original von SmartDevil

Original von docjulian
Assistenzarzt Uniklinik Westen mit 42h Woche.
Tarifliches Grundbrutto: 4145,75€ (also ziemlich genau 50k€ Jahresbrutto).
Durch Überstunden aber im Schnitt 5400€ Brutto.
Wenn irgendwann mal Dienste dazukommen und Poolbeteiligung steigt, mehr.

Naja es könnte schlimmer sein, aber bin froh wenn es mal in die Praxis geht später.
Für die tatsächliche Arbeitsbelastung und das ewige Studium aber meiner Meinung nach etwas zu wenig.
Gerade auch weil alles tariflich bestimmt ist und es somit keine großen Sprünge von Jahr zu Jahr gibt. Und keine Boni.
Was auch suckt ist, dass Überstunden nicht in die Berechnung für die PKV zählen (nur Dienste) und ich somit mich anscheinend knapp nicht privat versichern kann.

Pflichtversicherungsgrenze ist bei 50.850,--€. Gehen aus Deiner Gehaltsabrechung die Überstunden hervor??? Eigentlich sollte es reichen, wenn in der Dez.-Abrechnung ein höherer Wert steht.

Andererseist würde ich sonst tatsächlich auf meinen AG zugehen und ne Gehaltserhöhung auf 52.201€ fordern. 52.200€ ist nämlich die Grenze für 2013. Sollte doch machbar sein, vor allem weil Dein Chef trotz Gehaltserhöhung durch die PKV weniger Ausgaben hat.

Ja auf der Gehaltsabrechnung stehen die ganzen Überstunden.
Aber die Verwaltung der Uniklinik sagt (wohl zu Recht), dass nur Dienste, nicht Überstunden in die Berechnung zählen.
Gehaltserhöhung ist halt schwierig, weil Tarifvertrag, muss ich mal besprechen.
Außerdem wenn lohnt es sich ja eher um die Unisex-Tarife zu umgehen.
Wie könnte ich das dieses Jahr noch hinkriegen?
Arbeite seit März, durch Überstunden deutlich über dem Pflichtsatz.

1. Da Du erst seit März arbeitest, kommst Du wohl eh nicht über die Pflichversicherungsgrenze und kannst daher nicht wechseln.

2. Du könntest aber eine Anwardschaft abschliessen. Damit sicherst Du Dir die heute gültigen Konditionen schon für die Zukunft. Sollte so zwischen 10-15€ im Monat kosten und lohnt sich auf jeden Fall, wenn Du in die PKV wechseln wirst.


Antwort
Zitat

44.500€ Jahresbrutto :f_frown:
viel zu wenig um unbeschwert zu leben


Antwort
Zitat
GoGolly
Beigetreten: 05.03.2007
PokerStrategist

Original von Bogi0710
44.500€ Jahresbrutto :f_frown:
viel zu wenig um unbeschwert zu leben

Definiere unbeschwert für dich.


Antwort
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tehil1901
Beigetreten: 10.05.2010
Oldschool Grinder

Original von marc0506

Original von tehil1901

Original von ma7zE86
natürlich sollte ein Studierter, zumindest ein Hochschulabsolvent, ich rede nicht von diesem 0815 Bachelorzeug mehr verdienen als ein Arbeiter, auch wenn dieser Schichten arbeitet.

Wenn ich sehe, was ein Richter in der R1 an netto rausbekommt und was andere die den ganzen Tag nen Ring an ne Dichtung drehen am Fließband rausbekommen, isses einfach nur ein Witz wie schlecht die Fleißigen und Intelligenten entlohnt werden.

Jetzt kommen wieder 20 Haterposts von irgendwelchen Handwerkern, aber wayne....Ihr arbeitet hart und in Schichtarbeit? Dann hättet ihr in der Schule aufpassen sollen. Außerdem habt ihr Euch den Beruf ja auch ausgesucht.

Wer in der Schule nur Singen und Klatschen hatte sollte keinesfalls besser entlohnt werden, als jemand der sich 8 Jahre durch ein Studium gequält hat und wirklich einschneidende und verantwortungsvolle Aufgaben erledigen muss. Nichts im Vergleich ein Getriebe falsch zusammenzusetzen ?(

Imo Quatsch... Ist zwar nachvollziehbar und ich erwische mich selber oft genug dabei solch nen Gedanken zu haben, aber das Einkommen sollte nie von dem Bildungsstand abhängen.
Kenne genug "Akademiker" die totale Vollpfosten sind und im Bereich SoftSkills Totalausfälle.

Imo müsste das Einkommen von der erbrachten Leistung/ dem geschaffenen Mehrwert abhängen.

wir leben in einer (sozialen) marktwirtschaft. da hängen löhne von angebot und nachfrage ab. d.h. knappheit bestimmt den preis.

jegliche diskussion über tatsächliche leistung (was auch immer das ist...;)), mehrwert, verantwortung, usw sind obsolet.

Du machst es dir ein bisschen einfach (:
will auch keine Diskussion über tatsächliche Leistung etc. lostreten, aber+die Vorstellung Knappheit wird durch den jeweiligen Abschluss bestimmt ist viel zu schwammig.

Mag in einigen Bereichen zutreffen: Ärzte etc., aber die normale Situation aus Unternehmenssicht ist doch anders. Es wird doch geschaut: Welches Tätigkeitsfeld haben wir, welche Anforderungen, welches Ziel. Darauf basierend wird dann eine Person mit den geeigneten Kenntnissen eingestellt oder dahingehend Fortgebildet. Und nicht ok wir haben jetzt Master of BlaBla geworben was machen wir nun mit ihm.


Antwort
Zitat
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