Original von larseda
was habt ihr eigendlich alle mit en langzeitstudenten ?
nix
ich bin ja selber einer..
deswegen frag ich ja..
Original von larseda
was habt ihr eigendlich alle mit en langzeitstudenten ?
nix
ich bin ja selber einer..
deswegen frag ich ja..
Original von FiftyBlumeDein Argument bezüglich "armer" Familien kann man auch umdrehen - gibt es Bafög einfach so, dann kann ja per se erstmal jeder n Studium anfangen, weil er sich denkt "Ist doch cool, wie ne Ausbildung und wenns nicht klappt - egal".
Sorry, aber das ist doch totaler Unfug!
Wenn du ein Studium durch Bafög finanzierst, lastet ein viel höherer Druck auf dir, weil du dich verschuldest!
Wenn du das Studium abbrichst, deinen Gesellen machst und arbeiten gehst, wirst du i. d. R. auch dann dein bezogenes Bafög zurückzahlen müssen?
Die meisten Studienabbrecher sind doch diejenigen, die in euer Studentenstadt ihr Abitur gemacht haben und von zu Hause aus studieren/pendeln und nach 1-2 Semester merken, dass es doch was anderes ist als Schule und man nicht mehr so eben durchrutscht.
Original von FiftyBlume
Original von yogiii
und alle die gleiche Steuer zahlen, gleichen KV-Beiträge usw usw...?
das driftet dann in die theoretische Wirtschaftspolitik: Äquivalenztheorie vs OpfertheorieStimmt natürlich...aber Bildung sollte ein freies Gut sein, auch an den Hochschulen und Universitäten.
Bildung sollte ein freies Gut sein (stimme ich dir zu) => Finanzierung durch diejenigen, die besser verdienen (stimme ich dir zu) => Opfertheorie
Wie Larseda schon sagte, ist ein Geld aus "finanzieller Sicht nicht +EV". Und die Pflicht endet eben nicht mit dem 18. Lebensjahr, sondern nach der Erstausbildung. Das sollte man sich vorher überlegen und dann auch dazu bereit sein. Es gibt immer Verberessungsmöglichkeiten und ich sage auch nicht, dass die Bafög-Bemessungsgrundlagen optimal sind (aber auch nicht, dass sie schlecht sind!).
Meines Erachtens ist die Abschaffung der Studienbeiträge (der korrekte Begriff als Gebühr) ein wesentlich größerer, erfolgreicher Schritt in die richtige Richtung als die Bafög-BMG des Eltern-Gehaltes um 100-200€ zu verschieben
Original von yogiii
Original von FiftyBlumeDein Argument bezüglich "armer" Familien kann man auch umdrehen - gibt es Bafög einfach so, dann kann ja per se erstmal jeder n Studium anfangen, weil er sich denkt "Ist doch cool, wie ne Ausbildung und wenns nicht klappt - egal".
Sorry, aber das ist doch totaler Unfug!
Wenn du ein Studium durch Bafög finanzierst, lastet ein viel höherer Druck auf dir, weil du dich verschuldest!
Wenn du das Studium abbrichst, deinen Gesellen machst und arbeiten gehst, wirst du i. d. R. auch dann dein bezogenes Bafög zurückzahlen müssen?Die meisten Studienabbrecher sind doch diejenigen, die in euer Studentenstadt ihr Abitur gemacht haben und von zu Hause aus studieren/pendeln und nach 1-2 Semester merken, dass es doch was anderes ist als Schule und man nicht mehr so eben durchrutscht.
Hab ich Larseda jetzt falsch verstanden - er meinte doch, dass man Bafög nicht als Kredit vergeben kann, weil nicht jeder das Studium schafft und das würde dazu führen, dass Kinder aus armen Familien nicht anfangen zu studieren. Ich wollte mit dem Zitierten eigentlich nur deutlich machen, dass man das Argument auch umdrehen kann: Wenn jeder Bafög(nicht als Kredit) bekommt, dann werden viele einfach mal anfangen zu studieren, weil ja nichts passieren kann(außer, dass man ein Jahr weniger arbeitet).
Und bezüglich der Finanzierung der Hochschulbildung:
Ich glaube, wir haben eine "ähnliche" Vorstellung, aber ich möchte doch nochmal ausführen:
Es sollte die komplette Hochschulausbildung durch den Staat finanziert werden und nicht mit Beginn des Studium auf einen gewissen Teil der Eltern ein großer Mehraufwand kommen.
Quasi eher in Richtung Schule, da kommen auf die Eltern ja auch überschaubare Kosten zu.
Original von dersl88
Der Vorschlag, dass man über erhöhte Steuern für Leute mit Uniabschluss in ihren ersten Berufsjahren das Geld wieder reinbekommt, läuft auf genau das gleiche heraus. Der einzige Unterschied ist (neben den offensichtlichen bürokratischen Problemen, den Leuten jahrelang hinterherzulaufen, evtl auch beim Umzug ins Ausland) dass ein derartiges System einen starken Anreiz setzt, kurz vor der Abschlussarbeit abzubrechen, um den Gebühren zu entgehen.
Sind alles keine Probleme und ich will sehen wie Leute kurz vorher abbrechen um paar tausend euro zu sparen. Also ich glaub das passiert nicht.
Beim Rest scheinen wir uns ja einigermaßen einig zu sein.
wenn ich auf deinen link klicke steht da halt 1200 und nicht 1375 ... daher meinte ich ja auch quellen ... hatte schon vermutet, dass du die zahlen deiner argumentation anpassest ...
Wir sind uns doch sicher einige das Bafög ein besonders guter Kredit ist ... also wenn Banken dann frei anbieten würden ... würde ich 1000 davon nehmen ...
Daher sehe ich keinen Grund, warum man den jeden geben muss.
Er ist nen Angebote (ne Hilfe) für Kinder aus armen Elternhäusern.
Wenn du reiche Eltern hast, kannst du ja trotzdem nen Kredit aufnehmen, zu den üblichen Konditionen ... hindert dich ja niemand dran.
Un da der Kredit besser ist als der Markt muss der Staat draufzahlen und ich sehe keinen Grund, warum er das für Familien tun sollte, die es sich auch so leisten können.
Klar is Studium cool ... damit bist total der Macker in da Hood -.-
Kinder aus armen Elternhäusern machen signifikant seltener Abitur als Kinder aus gebildeten Elternhäusern (bei gleicher potenzeller Leistung, sprich Intelligenz) ... wird ja bei jeder Bildungsstudie aufs neue bemängelt.
Sehe jetzt auch keinen grund warum man die nicht das Studium einfach mal probieren lässt ... wenn sie es nicht schaffen, können sie sich nach 1 Jahre immer noch ne Lehre suchen ... is ja nicht so, dass wir ne Arbeitermangel hätten.
Btw ist das bei Leuten mit reichen Eltern meistens genauso.
Da macht man 1 Jahr Weltreise, dann 1 Jahre bissel selbst finden. Dann studiert man 2 Jahre Kunst und wechselt dann auf Darstellende Kunst ... (einseitig übertrieben .. das weiss ich selbst
)
Hab da leider nie ne Studie zu gesehen, aber nach meiner Beobachtung haben die Eltern von geisteswissenschaften Studiengängen wohl doppelt soviel Einkommen, wie Eltern von naturwissenschaftlichen Studiengängen.
Wo man meiner Meinung nach auch die Einstellung der Leute sieht ...
Mit kostenloser Bildung für alle klingt ja schonmal gut ... nur faktisch haben wir das schon und trotzdem is unser Bildungssystem eines ungerechtesten der Welt (auf das Einkommen der Eltern bezogen)
Ich sehe den Bedarf eher in einer grundlegenden Schulreform, mit Abschlüssen die auch was bringen. und der Frage ... welche und wieviele Studienabsolventen brauchen wir eigendlich
achso und um nochmal nachzutretten *g*
kenne keine RWTh odr LMU ... kenne nur TU und FU
das du dir deine FH schön redest, hab ich schon in anderen Threads gesehen
Ja, great...dann wird halt das Kindergeld abgezogen.
Wer sagt denn das dir die Bank sowas anbieten muss. Macht man das halt über ein Staatsbank und jeder Student darf einen in Anspruch nehmen.
Aber ich seh schon du hast deine Meinung, ich hab meine.
Lass mich raten, du wählst auch die Linkspartei und glaubst den Kram, den die verzapfen.
Ohja, genau Geisteswissenschaftler haben doppelt so hohe Einkommen wie Naturwissenschaftler - ich hab bis jetzt gedacht, es wäre genau andersherum.
Wir können gerne unseren Kleinkrieg woanders fortführen...
Fakt ist, ich hätte meine Fachrichtung(en) an jeder Uni in Deutschland studieren können - nur weil ich aus verschiedenen Gründen an einer FH gelandet bin macht mich das nicht dümmer;-)
Im Übrigen rede ich mir weder FH noch Studiengang schön - wenn es danach ginge würde ich in Karlsruhr oder München Informatik studieren ;-)
Informatik ist so 90s
Also mit deiner Einstellung, dass der Staat die komplette Bildung bezahlen sollte und man jedem nen Kredit gibt, damit er studieren kann ... damit triffst du die Linie der Linkspartei aber sehr gut ... glückwunsch
ich hab gesagt, dass die eltern von geisteswissenschaftlern doppelt soviel verdienen ... nicht die geisteswissenschaftlich selbst
dank ihrer eltern müssen die ja nix verdienen ^^
Warum du dich gegen Uni und FH entschieden hast ... frag ich mal lieber nicht ...
(ob es richtig war, weisst du eh frühstens in 5 Jahren)
Aber natürlich ordne ich die Intelligenz der Leute ihrem Abschluss zu.
Zeigt ja praktisch jede Pisastudie, dass es sehr gut korolliert.
lol, Lars...wieso studierst du dann Lehramt Info?
sei mal nicht so fies, die diskussion sollte doch trotzdem auf nem hohen niveau geführt werden. gerade, weils interessant ist.
wie bereits gesagt gibts studiengänge die sich nicht lohnen, d.h. man studiert 5 jahre und verdient dann minmal mehr als jmd. der nicht studieret und im gleichen berufsfeld arbeitet...auf die lebenszeit gerechnet, ist es dann -ev zu studieren. diese analysen sind schwierg und zum teil nicht sehr genau, aber ist ein interessanter ansatz imo. so rum gesehen wäre es auf jeden fall lohnenswert alle zu fördern, die einen studiengang studieren der +ev ist (ist ja auch für den staat dann dick +EV).
aber logisch, dass man erst mal die fördert, die sich studium sonst nicht leisten können. und für mich ist ABSOLUT KLAR, dass in erster linie auch eltern für die bildung von ihren kindern zuständig sind...das sind eure gene, deshalb werdet ihr schon aus egoistischen (auf genebene) gründen das beste für eure kinder wollen, dazu gehört heutzutage definitiv die beste ausbildung, die man sich leisten kann. das ist soooo viel mehr wert, als alle unnötigen materiellen dinge! dass der staat da auch mithilft ist natürlich im interesse von staat und den individuen auch...quasi win-win! raff dann aber nicht das argument, dass man den eltern die sich ne ausbildung für ihre kinder leisten können (was ja mit an erster stelle steht, ganz weit hinter dem zweitwagen und dem ganzen überflüssigem mist), fördern soll.
Original von JayMcCay
Gehts hier eigentlich noch um Studiengebühren oder nur noch um Bafög?
Thread heißt Studiengebühren ade, deswegen gehts eigentlich eher um die Implikationen und Folgen von Studiengebühren. Bafög ist damit ja sehr eng verknüpft.
Original von larseda
Informatik ist so 90s![]()
Also mit deiner Einstellung, dass der Staat die komplette Bildung bezahlen sollte und man jedem nen Kredit gibt, damit er studieren kann ... damit triffst du die Linie der Linkspartei aber sehr gut ... glückwunsch
ich hab gesagt, dass die eltern von geisteswissenschaftlern doppelt soviel verdienen ... nicht die geisteswissenschaftlich selbst
dank ihrer eltern müssen die ja nix verdienen ^^Warum du dich gegen Uni und FH entschieden hast ... frag ich mal lieber nicht ...
(ob es richtig war, weisst du eh frühstens in 5 Jahren)
Aber natürlich ordne ich die Intelligenz der Leute ihrem Abschluss zu.
Zeigt ja praktisch jede Pisastudie, dass es sehr gut korolliert.
stimmt das, was jtpied sagt? Du studierst Informatik auf Lehramt?
Im Übrigen bin ich jetzt schon der Ansicht, dass ich die richtige Entscheidung getroffen haben, weil es am Ende (vermutlich) den Job gibt, der für mich den größten EV hat ![]()
Just 4 fun: Du würdest mich also für klüger halten, wenn ich dir erzähle, dass ich gerade meine Doktorarbeit schreibe? Lustig
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Zum Thema:
Da hab ich wohl was überlesen, tut mir leid - natürlich haben Leute, die geisteswissenschaften studieren i.d.R. eine bessere Unterstützung durch ihre Eltern, als die aus der naturwissenschaftlichen Abteilung(einfach viel mehr "Lass es uns mal versuchen" - Studenten).
Natürlich sind die Eltern mitverantwortlich für die Bildung ihrer Kinder, aber mMn sollte zu keinem Zeitpunkt eine so krasse Zusatzbelastung auftreten.
Theoretisch könnte ja jemand, der gerade anfängt zu studieren auch schon mit einer Lehre fertig sein oder eine beginnen. Dadurch würde er sich ja (meistens) selbstversorgen können.
Ich glaube ja noch nichtmal, dass die Eltern sich gegen die Bildung ihrer Kinder entscheiden(vllt in der Unterschicht). Viel eher hat man als Kind ein schlechtes Gewissen, den Eltern weiter auf der Tasche zu liegen.
Original von FiftyBlume
Ich glaube ja noch nichtmal, dass die Eltern sich gegen die Bildung ihrer Kinder entscheiden(vllt in der Unterschicht). Viel eher hat man als Kind ein schlechtes Gewissen, den Eltern weiter auf der Tasche zu liegen.
Ich glaub wenige Kinder haben das Gefühl. Ich kann mir anders nicht erklären, wieso man mit 20+ noch zuhause wohnen würde.
Original von BloodCanHappen
Original von FiftyBlume
Ich glaube ja noch nichtmal, dass die Eltern sich gegen die Bildung ihrer Kinder entscheiden(vllt in der Unterschicht). Viel eher hat man als Kind ein schlechtes Gewissen, den Eltern weiter auf der Tasche zu liegen.Ich glaub wenige Kinder haben das Gefühl. Ich kann mir anders nicht erklären, wieso man mit 20+ noch zuhause wohnen würde.
Also ich habe dieses Gefühl sehr.
Die Gebühren sind ein gutes Mittel gegen Langzeitstudenten und sind einfach sozial, weil schlechter Gebildete derzeit teuer für die Ausbildung der Akademiker bezahlen. Die Regierung in NRW ist sowas von beschissen, 0 Plan aber an der Macht. 5 Jahre CDU mit der größten Flachpfeife, die wenigstens eine Sache gut gemacht hat aka Studiengebühren , davor 20 Jahre mit einer noch größeren Flachpfeife, die wirtschaftlich 0 Verständniss hatte. Wie kommt es das NRW nie was gebacken bekommt ?
Original von JayMcCay
Original von BloodCanHappen
Original von FiftyBlume
Ich glaube ja noch nichtmal, dass die Eltern sich gegen die Bildung ihrer Kinder entscheiden(vllt in der Unterschicht). Viel eher hat man als Kind ein schlechtes Gewissen, den Eltern weiter auf der Tasche zu liegen.Ich glaub wenige Kinder haben das Gefühl. Ich kann mir anders nicht erklären, wieso man mit 20+ noch zuhause wohnen würde.
Also ich habe dieses Gefühl sehr.
Ich auch, aber ich zähle uns zu den Ausnahmen!
Original von FiftyBlume
stimmt das, was jtpied sagt? Du studierst Informatik auf Lehramt?
Im Übrigen bin ich jetzt schon der Ansicht, dass ich die richtige Entscheidung getroffen haben, weil es am Ende (vermutlich) den Job gibt, der für mich den größten EV hat
Just 4 fun: Du würdest mich also für klüger halten, wenn ich dir erzähle, dass ich gerade meine Doktorarbeit schreibe? Lustig![]()
natürlich hat jtpied recht ... das hat er immer ♦
studiere Lehramt Gym Ma Inf
hab mich damals auch für das solide entschieden was ich kann
und gegen das, was ich gern studiert hätte (wäre nicht so leicht gewesen wegen NC)
ich hoffe mal, dass du den EV eines Jobs nicht nur nach dem Geld bemisst ... sonst wird es wohl im Burnout enden ^^
zum letzten Teil .. ich merke grade mal wieder, das ironie im text nicht so gut funkioniert ^^ vllt liegt es auch einfach daran, dass dir die pisa studie nicht so vertraut ist.
Original von larseda
Aber natürlich ordne ich die Intelligenz der Leute ihrem Abschluss zu.
Zeigt ja praktisch jede Pisastudie, dass es sehr gut korolliert.
ich begründe den 1. Satz mit dem 2. Satz
allerdings ist der 2. Satz komplett falsch ... die Pisa Studie zeigt genau das Gegenteil
Womit halt auch das 1. Satz falsch ist bzw man muss eher das Gegenteil annehmen.
Für die Frage ob ein Kind Abitur macht ist atm der soziale Hintergund wichtiger als seine Intelligenz ... wenn wir jetzt noch anfangen das Bafög in Frage zu stellen, dann würden wir diesen Effekt nochmal deutlich erhöhen.
Es würde faktisch niemand aus der Unterschicht studieren, weil sie es sich nicht leisten könnten.
vor 1-2 Jahren hat die Oberschicht in Hamburg viel Geld in die Hand genohmen, damit sie das jetztige System schützen ... was faktisch das Gym zu einer Schule der Mittel- und Oberschicht macht.
Nein, der EV geht eben bei mir nicht nur über $$$, sondern über andere Dinge;)
Ironie funktioniert in Texten allgemein eher schlecht
Abgesehen davon - ich bin ja nicht gegen Bafög sondern für Bafög für alle;)
Du hast natürlich recht, Abschlüsse und Bildung der Eltern korreliert sehr stark - allerdings ist das imo nicht so sehr das Problem des Systems, sondern der Gesellschaft. Ich glaube in keinem Land versuchen die Eltern sosehr ihre Kinder in die gleiche Bildungsschiene zu drängen.
hast du jetzt kürzlich ein Seminar zur pädagogischen Psychologie gehabt oder warum kommt das so aus der Pistole geschossen?
Pisa hat z.B. auch gesagt, dass sich dieser Unterschied von sozialem Hintergrund und erbrachter Leistung in den letzten Jahren verringert hat...dass das noch nicht das Ziel sein kann, ist ja klar...aber wir dürfen ja auch nicht nur uns im nationalen Vergleich stellen...wir leben in einer globalen Welt und wir brauchen die Spitzenakademiker, wenn wir nicht dauerhaft Leute aus anderen Nationen einstellen wollen. Ich sehe zum Beispiel nicht, wie das erreicht werden kann, wenn die Hochschulen nur vom Staat getragen werden.
Noch was, es heißt Korrelation und nicht Korrolation, also etwas korreliert.
Eltern wollen meistens schon, dass ihr Kinder einen möglichst guten Abschluss machen
Das eigendliche Problem unseres jetztigen System ist doch, dass man die Kinder nach 4 Jahren trennt(entschieden wird nach 3 jahren)
d.h. du hast da kinder sitzen, die grade so lesen und schreiben können ... in mathe grade mit 2 stelligen zahlen multiplizieren ... und dann entscheidest du, wer begabt ist und wer nicht
das kann halt nicht funkionieren und man zieht dann automatisch soziale Faktoren stärker mit ein.
Der Vater ist Arzt ... der hat Geld ... die bringen das Kind schon durchs Gym
@Jay
is halt mein Fachbereich
da muss man sowas wissen ^^
Unsere Päda oder Psycho Seminare sind eh nen Witz
Das es vllt etwas besser geworden ist ... mag sein ... aber wir sind def. noch weit vorn.
Wenn man sich die Studie anguckt, dann fällt auch auf ... dass sich die Länder die spät selektieren oben befinden und die Länder die früh selektieren unten. (ausreisser gibt es immer)
Es mag ja sein, dass man durch frühe Selektion bessere Leistung unter den besten 20% erreichen kann ... aber im Durchschnitt schneidet man deutlich schlechter ab.
Um der Frage vorzugreifen ... Die Studien und auch Experten erachten 8 Jahre gemeinsames Lernen als optimal.
Inzu kommt ja, dass unsere Schule auch so einen rel. hohen Schwund hat.
Es wird immer gesagt das 10% keinen Schulabschluss haben. Dazu kommen vllt nochmal 20-30% die einen Hauptschulabschluss.
Nach meiner Erfahrung ist ein Hauptschulabschluss soviel wert, wie nen Sitzschein an der Uni ... niemand wird jemand einstellen weil er nen hauptschulabschluss hat, sondern nur wenn er nen guten eindruck von ihm.
Womit 1/3 in D keinen qualifzierten Abschluss machen.
Nebenbei geht von 3-4 Million Menschen aus, die nicht richtig lesen und schreiben können ...
Also so rosig ist das alles nicht
@korreliert
danke Hans
das Thema staatliche Uni vs private Uni finde ich sehr schwierig
Im Grunde kann man dabei vllt einfach D und USA vergleichen ...
beide haben vergleichbare Voraussetzungen und jeweils fast nur private und fast nur staatliche Unis.
Von Austauschstudenten wird immer wieder gesagt, dass das Niveau in D deutlich höher ist. Auch ist D das Land, was die beste Grundlagenforschung betreibt.
In USA wird kaum Grundlagenforschung betrieben, weil es nicht so wirtschaftlich ist ... kurzfristig erfolge sind halt wirtschaftlich gesehen besser als langfristige entwicklungen.
hinzu kommt, dass privat Unis immer studiengebühren nehmen würden
Das Bafög was der Staat dafür zur Verfügung stellen wüsste, wäre ein vielfaches grösser als im Moment (wir kennen ja alle die Zahlen aus USA und GB, was man dort zahlt)
Es tut sicher niemand weh, wenn wir auch privat Unis haben
aber overall denke ich sind für die Gesellschaft staatliche Unis besser als private Unis.
Original von larseda
Inzu kommt ja, dass unsere Schule auch so einen rel. hohen Schwund hat.
Es wird immer gesagt das 10% keinen Schulabschluss haben. Dazu kommen vllt nochmal 20-30% die einen Hauptschulabschluss.
Nach meiner Erfahrung ist ein Hauptschulabschluss soviel wert, wie nen Sitzschein an der Uni ... niemand wird jemand einstellen weil er nen hauptschulabschluss hat, sondern nur wenn er nen guten eindruck von ihm.
Womit 1/3 in D keinen qualifzierten Abschluss machen.
Nebenbei geht von 3-4 Million Menschen aus, die nicht richtig lesen und schreiben können ...
Also so rosig ist das alles nicht
Ist so nicht ganz richtig. Wenn du dir Pisa anschaust, siehst du, dass Hauptschulabschluss nicht überall das gleiche ist. In NRW u.a., aber auch Berlin, Bremen etc. ist der nix wert. Guckt man aber auf Bayern und BaWü, so stellt man fest, dass der der Abschluss mehr wert ist, und es deutlich mehr Schüler auf Hauptschulen gibt.
In Bayern beispielsweise sind 40-50% der Schüler Hauptschüler, der Rest Gymnasiasten. Gesamt und Realschulen bilden nur einen kleinen Teil. In NRW hingegen, sind nur ca. 20% Hauptschüler, und der Anteil von Realschülern ist größer.
D.h. heisst nicht das die Hauptschulen in Bayern besser oder die Ralschulen in NRW schlechter sind. Sondenr der unterschied liegt in der heterogenität. Pisa unterscheidet da z.B. in Hauptschulen mit schlechten / normalem / und gutem Klima.
Dabei stellt sich raus, dass in Bayern zwar viel mehr Hauptschüler sind, diese aber quer durch alle Schichten verteilt sind, und einen Abschluss machen, der in der Folge viel mehr Wert ist. In NRW hingegen sind Hauptschüler in der Mehrheit aus der Unterschicht, und der Abschluss ist deutlich schlechter. Von Berlin will ich garnicht anfangen.