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Studiengebühren adé

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larseda
Beigetreten: 06.08.2006

Original von FiftyBlume
Abgesehen davon ist es an sich schon lächerlich, dass Eltern für die Bildung ihrer Kinder aufkommen müssen ;)
wer hatte nur diese komiche idee ? ?(

wobei das in 95% der Länder der Welt absolute normal ist
nur D leistet sich kostenlose schulen und bafög
bei uns gab es ja sogar die idee den eltern geld für die erziehung zu zahlen ^^

das man dann, wenn man grade so über der grenze liegt, ziemlich schlecht dran ist, ist doch überall so ... nicht nur beim bafög
aber die leute wollen eh immer mehr als sie grade bekommen ... das wird sich wohl nie ändern

aber das bafög ist nunmal für leute die ohne nicht studieren könnten und nicht dafür, dass sich die gut verdiendenden eltern doch ihr 2. auto und ihr 2. urlaub leisten können ...

12,5 ist nice ... aber haben wir hier nen anderes lohnniveau ...
10€ mit fertigen lehramtstudium ist schon ok


Antwort
Zitat
SkyReVo
Beigetreten: 05.03.2006

Oh nein, dann sind's 10 Stunden im Monat Nachhilfe.

Nicht zumutbar, das stimmt!


Antwort
Zitat
xkinghighx
Beigetreten: 25.10.2007

larseda du überschätzt die freibeträge beim bafög gewaltig.
die eltern müssen doch nicht so viel vermögen haben wie du es beschreibst damit das kind kein bafög mehr bekommt.
es reicht ein einfaches 1800euro netto gehalt schon aus und zack gibts 0cent bafög.und von 1,8k netto muss dann zusätzlich noch ein studium des kindes finanziert werden?


Antwort
Zitat
cardfighter09
Beigetreten: 13.02.2008

Hmm also 12,50 45min für z.b. oberstufe Mathe/Physik finde ich sehr angebracht...

wenn man jmd. kennt macht mans auch für 10 aber bei fremden geht das los; kenne auch leute die ihre Kidner für 20€/45min zur nachhilfe schicken


Antwort
Zitat
BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006

Wieso führt man nicht einfach eine Studentensteuer ein? Die ersten 5 Jahre im Berufsleben muss man 1-3% mehr Steuern zahlen. Dann gibts keine Probleme von wegen Studium lohnt sich nicht (zumindest finanziell gesehen).

Ich denk auch, dass man 500€ im Semester aufbringen kann und wenn nicht gibt es Kredite, die später sogar steuerlich absetzbar sind.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von xkinghighx
larseda du überschätzt die freibeträge beim bafög gewaltig.
die eltern müssen doch nicht so viel vermögen haben wie du es beschreibst damit das kind kein bafög mehr bekommt.
es reicht ein einfaches 1800euro netto gehalt schon aus und zack gibts 0cent bafög.und von 1,8k netto muss dann zusätzlich noch ein studium des kindes finanziert werden?

Dazu kommt, dass alle positiven Einkünfte zählen - Beispielsweise auch die Einnahmen aus Vermietung ;-)

Es ist einfach megaungerecht, wenn man sich die Grenze anschaut und das allgemeine Prinzip.

Ich finds ja gar nicht ganz falsch zu sagen, dass -sofern es keine Belastung ist- wenn Eltern ihre Kinder unterstützen sollen.

Aber dann doch bitte in der gleichen Relation und nicht die einen Eltern gar nicht und die nächsten mit 15-20% der monatlichen Einkommens.


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006

@SkyReVo
10h für studiengebühren
10h semesterbeitrag
40h für die miete
20h für essen
30h für sachen, spass und so schmarn

macht manja praktisch nebenbei ... wird man eigendlich gar nicht merken ...

(und dabei rechnen wir mit 12,5 € netto ... was deutlich über dem studentendurchschnitt ist)

@xkinghighx
es ist mit sicherheit nicht so, dass man schon bei 1,8h netto kein bafög mehr bekommt
das sind 900€ pro elternteil ... und schon billiglohnsektor

@cardfighter09
angebracht ... vllt ... aber wenn es dir keiner zahlen will !?


Antwort
Zitat
xkinghighx
Beigetreten: 25.10.2007

ich kenne viele die kein bafög bekommen obwohl das kombinierte gehalt der eltern <2,5k ist. und das ist teilweise weit davon entfernt bafög zubekommen.
bei nem kumpel zum bsp werden 190euro bafög abgezogen obwohl die mutter 1,3k netto verdient und der vater nichts.

du hast OBV absolut keine ahnung wie das so läuft.dein post ist sogar sehr dreist wenn man bedenkt was so die avg gehälter sind. einfach nur Oo

es gibt da auch noch viele sonderregelungen. geschwister ausbildung etc. die worstcase szenarien sind aufjedenfall sehr hart.

vllt erstmal bissl schlau machen statt alles schönzureden ohne ahnung von der materie zuhaben.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

@Larseda:

Freibeträge einer Standardfamilie(Eltern leben zusammen, 1 weiteres Kind):

1600+500 => 2,1k netto sind frei, alles darüber wird angerechnet.

D.h. bei ~2,7k netto ist man schon nicht mehr Bafögberechtigt.....

An Ausgaben hat die Familie bei der Summe aber in der Regel:
min. 600 Euro Miete
min. 200 Euro Auto
min. 200 Euro Versicherungen, Telefon, etc.
locker 800 Euro essen
min. 200 Euro Klamotten, etc...

=> sind schon 2k Euro, wenn du jetzt davon ausgehst, das man noch Geld an die Seite legt(200 Euro) und vllt noch n Zweitauto hat oder ne teurere Wohnung...... da sind 400 Euro mehrbelastung schon krass. Dazu kommt ja, dass Geld aus Vermietung(das ja Altersvorsorge sein könnte) dabei sein kann und ganz schnell schneidet das Studium ne Lücke ins Budget.


Antwort
Zitat
yogiii
Beigetreten: 01.09.2006

srsly zu 2t 800€ für Essen der Eltern -.-
auch jeden Monat 200€ für Klamotten -.-


Antwort
Zitat
dersl88
Beigetreten: 09.02.2007

Original von BloodCanHappen
Wieso führt man nicht einfach eine Studentensteuer ein? Die ersten 5 Jahre im Berufsleben muss man 1-3% mehr Steuern zahlen. Dann gibts keine Probleme von wegen Studium lohnt sich nicht (zumindest finanziell gesehen).

Wir haben doch schon ein progressives Einkommensteuersystem, in denen die Gutverdienenden einen höheren Prozentsatz zahlen - und das ihr Leben lang.

Sicherlich gibt es in die oberen Steuerklassen auch Leute ohne Studium, aber dass ein Großteil Akademiker sind wird wohl keiner anzweifeln.


Antwort
Zitat
maechtigerHarry
Beigetreten: 02.07.2007

2 gute Freunde. Der eine macht Realschule, der andere Abitur.

Der Realschüler macht danach ne Ausbildung wo er ~500€ im Monat verdient. Wenn die beiden abends zusammen weggehen gibt der der Ausbildung macht 50€ am Abend aus während der der Abi macht sich jedes Bier in der Bar 2 mal überlegt.

Nach den 3 Jahren erzählt der Realschüler das er übernommen wird vom Betrieb und jetzt 1.300 netto verdient mit 40 Wochenstunden.
Der der Abi gemacht hat überlegt gerade ob er Studieren soll und rechnet bissel rum.

100€ Studiengebühren
300€ Miete
30€ Semesterbeitrag
150€ Essen
50€ Internet, Telfon usw.
50€ Kleidung
200€ für Spaß
50€ für sonstige Studienkosten (Kopieren, Ordner kaufen, Bücher kaufen usw..)
- 400€ Bafög
-----------------
530€ die noch fehlen monatlich.
Wenn er jetzt 10€ die Stunde im Nebenjob bekommt muss er noch 53 Stunden im Monat arbeiten um grad so hinzukommen. 40 Stunden braucht er aber auch locker für die Uni wenn man Lernphasen mit einrechnet.

Also hat er 53 Stunden die Woche, kommt mit der Kohle grad so hin und macht noch Bafög Schulden nebenher.
Sein Kumpel hat 180€ weniger ausgaben im Monat. Dem bleiben also 550€ jeden Monat übrig die er sparen kann und er hat 13 Stunden mehr Freizeit die Woche.
Außerdem hat er auch einfach mal Bock Geld zu verdienen weil´s ihn schon seit 3 Jahren anpisst das sein Kumpel sich immer alles leisten kann worauf er Lust hat und er selbst nicht.

Also was sollte ihn bloß vom studieren abhalten? Also mir fällt echt nix ein!


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006

@king&fifty
eure zahlen widersprechen halt deutlich
wobei das von fifty deutlich realisticher klingt

bei deinem fall mit den 190 abgezogen handelt es sich sicher um das wohngeld
das wird wohl nicht bewilligt weil die eltern in dem ort wohnen, wo das kind studiert

und 2,1k entspricht dem was ich bisher angenohmen hatte
klar kann man nu streiten ob 2,1k oder 2,3k ... aber ich finde das soweit ok
schliesslich ist das bafög erst bei 2,8k bei 0 und wohngeld sollte einzeln berechnet werden

man sollte ja auch bedenken, dass de kinder auch vorher nicht kostenlos waren es immer noch 150€ kindergeld gibt (was statistik 1/3 der kosten für das kind deckt) ... daher keien mehrbelastung
und das kinder luxus sind ist ja nicht neu ;)

und zum thema auskennen
ich kennen mich mit dem bafög schon ganz gut aus ... allerdings waren die diese grenzen bei mir nie relevant, daher kenn ich sie nicht genau

@fifty
bei 800€ für essen sparst du aber das geld für die kücheneinrichtung und kannst darauss nen arbeitzimmer machen und sone kücheneinrichtung is teuer ...

@harry
930€ im monat ausgeben ... das is schon nicht schlecht
vorallem wenn man bedenkt, dass einige vollbeschäftigte weniger verdienen
also ich lebe von vllt 400€ im monat ... und da gibts noch sparpotenzial

an dem beispiel sieht man doch einfach, dass die ansprüch so hoch sind ... und das das eigendlich problem ist

lehrjahre sind nunmal keine herrenjahre
guckt euch mal an wie die leute vor 30-40 jahren ihre lehrjahre verbracht haben
und dann seht einfach mal ein, dass unsere jugend (im grunde gehören wir ja fast alle noch dazu, weil hier kaum jemand "richtig" arbeitet) verdammt viel Geld zur Verfügung hat und es auch ausgibt.

früher musst man sich seine eigene wohnung und sein eigenes auto verdienen ... heute ist es ganz selbstverständlich, dass nen 18j ohne ausbildung beides hat ...
das sieht man ja auch schon daran das harry einfach mal 200€ für spass verbucht ... ist ja klar, braucht man ... geht ja gar nicht anders ... mutti zahlt ja


Antwort
Zitat
jtpied
Beigetreten: 31.05.2006

wenn man da so liest, dann wird einem erst richtig bewusst wie reich deutschland ist. eure vorstellungen sind so lächerlich. bei den beispielen werden so unrealistische beträge angegeben...200€ für Spaß pro Monat und dafür soll der Steuerzahl aufkommen? So ein Schwachsinn. Und man braucht natürlich jeden Monat auch neue Kleidung, geht ja nicht anders. Warum gibt's eigentlich kein Geld für Prostituierte? Gehört doch zum Grundbedüfrnis. Echt unfair!

Mal im ernst, ich brauch vllt. 400-500€ pro Monat und auch ich könnte mich da noch einschränken. Beachten sollte man aber dass die Mietpreise von Stadt zu Stadt schon stark schwanken. Ist ja auch genau so mit den Gehältern, in München wird man mehr verdienen, aber hat auch viel größere Ausgaben, als in irgendeiner pobligen Kleinstadt. Das gleiche trifft ja auch für den Studenten zu, wird aber nicht berücksichtigt.

Ich studiere im Moment in den USA, die zahlen hier an einer öffentlichen Uni mindestens 15k-30k (je nach Fach und weiteren Faktoren) pro Semester Studiengebühren. Meiner Meinung nach absoluter Schwachsinn. Das Studium ist mmn nicht so viel Wert. Aber im Endeffekt verdienen Akademiker so viel mehr im Leben, dass sich das locker lohnt. Für Deutschland ist das nicht ganz so eindeutig, aber es gibt ein paar Wirtschaftswissenschaftler die mal ausgerechnet haben, ob sich ein Studiengang lohnt oder nicht. Und es gibt Studiengänge die sich nicht lohnen (finanziell).

Ich bin gegen Studiengebühren. Stattdessen sollte man lieber so einen Schwachsinn wie Akkreditierung abschaffen, da spart man ne Menge Geld ;).

Im Übrigen frag ich mich gerade auch was ein Studium für einen Wert hat. Das meiste muss man sich doch eh selber erarbeiten, Bücher lesen, Paper lesen, Vorträge halten, extrem viel Lernen. Der Input, der da aus den Vorlesungen kommt ist doch verhältnismässig klein.

Wie Will es in Good Will Hunting in seinem Streitgespräch ja auch schön sagt: "wozu zahlst du $250k für Wissen, was man für $1.5 in einer Bibliothek bekommt?" (nicht wortwörtlich, sondern sinngemäß)...ist nicht ein schönes offizieles Papier, dass man igwas studiert hat toll?

Aber ich glaube ich weite das Thema gerade zu sehr aus.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von yogiii
srsly zu 2t 800€ für Essen der Eltern -.-
auch jeden Monat 200€ für Klamotten -.-

zu dritt, das Geschwisterkind bleibt ja.

Und so unrealistisch finde ich die Werte gar nicht,

nehmen wir doch mal die Hartz IV Werte(die ja gemeinhin als extrem niedrig gelten):

345 Euro/Monat(Verkehr rausgerechnet) sind für 3 Personen schon knapp 1k Euro
+75 m² Miete, bei durchschnittlich 5 Euro/m² => 425 Euro

In Summe(nur für den Hartz Standard):
345*3
+425 Miete
-180 Kindergeld

=> 1.280 Euro netto

Wenn man jetzt das Auto drauf rechnet(sagen wir mal 320 Euro)
=> 1,6k netto sind erforderlich um den Hartz IV Standard + 1 Auto zu besitzen

lediglich 500 Euro(!) unter dem Einkommen, ab dem man sein Kind unterstützen soll.

Das da was nicht passt, ist offensichtlich.


Antwort
Zitat
maechtigerHarry
Beigetreten: 02.07.2007

@jtpied und larseda: Mal ganz abgesehen davon das ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann wie jemand mit 400 bis 500€ monatlich auskommt spielen die Zahlen einfach nicht die geringste Rolle.

Es geht darum das jemand der Abitur macht und danach studiert in dieser Zeit einfach mal 3*12*500 + 5*12*1300 = 108.000€ nicht verdient die sein Kumpel der nach der Realschule ne Ausbildung gemacht hat einfach hat. Und dann soll er noch paar tausend Euro Studiengebühren zahlen.

Sicher verdient man danach zu nem recht hohen %-Satz mehr aber nicht jedem 18-jährigen reicht das als Argument die nächsten 5, 6 oder 7 Jahre auf vieles verzichten zu müssen. Es ist einfach eine Tatsache das dadurch sehr sehr viele vom Studieren abgehalten werden und es ist genauso Tatsache das Deutschland von einem hohen Bildungsstandart lebt weil wir keine natürliches Ressourcen haben.
Ich sag ja nicht das jetzt jeder Student 100k€ vom Staat bekommen sollte aber der Staat sollte es den Leuten nicht schwerer machen finanziell als sie es eh schon haben, eher im Gegenteil. Das System sollte Leute animieren sich maximal zu bilden weil sie es später vielfach wieder zurückzahlen wenn sie fertig studiert haben.


Antwort
Zitat
yogiii
Beigetreten: 01.09.2006

weitere Kinder werden wenn sie ausziehen auch berücktsichtigt beim Bafög
außerdem sind 2 Kinder = 360€ Kindergeld

möglicherweise sind die Bafög-Grenzen etwas ungünstig, aber dennoch ist es in der Sache ansich etwas gutes

selbst zu dritt sind 800€ für Essen viel
ich gebe ~100€ aus als 195cm Mann

/edit:
um das nochmal festzuhalten und bevor hier einiges durcheinander kommt
ich bin pro Bafög und gegen Studiengebühren (als Student der kein Bafög bezieht).


Antwort
Zitat
BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006

Original von dersl88

Original von BloodCanHappen
Wieso führt man nicht einfach eine Studentensteuer ein? Die ersten 5 Jahre im Berufsleben muss man 1-3% mehr Steuern zahlen. Dann gibts keine Probleme von wegen Studium lohnt sich nicht (zumindest finanziell gesehen).

Wir haben doch schon ein progressives Einkommensteuersystem, in denen die Gutverdienenden einen höheren Prozentsatz zahlen - und das ihr Leben lang.

Sicherlich gibt es in die oberen Steuerklassen auch Leute ohne Studium, aber dass ein Großteil Akademiker sind wird wohl keiner anzweifeln.

Mir gehts nicht darum, dass Gutverdiener dafür aufkommen, mir gehts darum, dass Leute das Gebührenzahlen auf einen späteren Zeitpunkt verlegen und dann soviel bezahlen wie das Studium finanziell Wert war.

Ich leb in der Schweiz und ich hab Lebenshaltungskosten von unter 500€ im Monat, dazu kommt Miete und man kann dann noch ca. 200€ im Monat dazuzählen für größere Ausgaben wie Studiengebühren, Bücher und ähnliches.

Das sind ca. 1,2k, was definitiv teurer als in Deutschland ist. Wenn wir in Deutschland mit 1k rechnen, dann ziehen wir Kindergeld ab, sind wir bei 850€. Eltern zahlen nochmal 100-150€, sind wir bei 750€. 400€ Job, besser wäre natürlich ein Werkstudentenjob oder ähnliches, sind wir noch bei 350€, insgesamt fehlen also 4200€. In den Semesterferien kann man mehr arbeiten (deswegen auch lieber einen Werkstudentenjob, weil dann kann man 40h steuerfrei arbeiten). Rechnen wir mit 1000€ im Monat, sind wir bei 3 Monaten arbeiten noch mit 1200€ im Minus.
KfW Studienkredit gibts, damit kann man 3-5 Jahre an Ausgaben auffangen.

Wo ist mein Fehler?

Meine Eltern verdienen überdurchschnittlich, deswegen kann ich vielleicht paar falsche Vrostellungen haben, aber ich hab seitdem ich in der Schweiz angefangen hab zu studieren, jeden Monat meine Lebenshaltungskosten selbst gezahlt und meine eltern übernehmen nur die Miete (NK zahl ich selbst) und ggf. Ausgaben für Studiengebühren.

Natürlich ist das eine Mehrbelastung nebenbei zu arbeiten, aber viele Leuten suchen nach Ausreden. Die Ausreden hindern einen dann eben, aber da kann ich nichts für.

Keine Studiengebühren veranlassen Leute eben sich einzuschreiben ohne Interesse, höhere Abbruchraten und was weiß ich noch. Das kostet den Staat mehr Geld.

Weiterer Vorschlag wäre die Studiengebühren denen zurückerstatten, die ein Studium abgeschlossen haben.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von yogiii
weitere Kinder werden wenn sie ausziehen auch berücktsichtigt beim Bafög
außerdem sind 2 Kinder = 360€ Kindergeld

möglicherweise sind die Bafög-Grenzen etwas ungünstig, aber dennoch ist es in der Sache ansich etwas gutes

selbst zu dritt sind 800€ für Essen viel
ich gebe ~100€ aus als 195cm Mann

/edit:
um das nochmal festzuhalten und bevor hier einiges durcheinander kommt
ich bin pro Bafög und gegen Studiengebühren (als Student der kein Bafög bezieht).

schön für dich, wenn du mit weniger als Hartz IV auskommst, aber darum geht es ja gar nicht.

Bafög ist einfach unfair in der Verteilung, man soll dann einfach allen die gleiche Summe zur Verfügung stellen.
Ne bekannte von mir musste sogar auf ihr Wunschstudium verzichten, weil der Wunschort nicht finanzierbar war ohne Bafög.


Antwort
Zitat
BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006

Original von maechtigerHarry
Es geht darum das jemand der Abitur macht und danach studiert in dieser Zeit einfach mal 3*12*500 + 5*12*1300 = 108.000€ nicht verdient die sein Kumpel der nach der Realschule ne Ausbildung gemacht hat einfach hat. Und dann soll er noch paar tausend Euro Studiengebühren zahlen.

Das sind extrem geringe Opportunitätskosten.
Vieles wird außerdem nicht berücksichtigt. Als Werkstudent kann man ca. 650€ im Monat dazuverdienen, dann in den Semesterferien fulltime ran, was nochmal 3*22*8*11€ = 5800€ abzieht, sind wir allein durch eine Werkstudententätigkeit bei 11600€ im Jahr, oder 58000€ in den 5 Jahren. Da sind die Opportunitätskosten schon deutlich geringer.

Dazu kommt, dass Studenten nicht nur beim Einstieg sondern durchweg durchs Arbeitsleben deutlich mehr verdienen. Nur weil dein Realschulkollege (von dem ich übrigens denke, dass er mit Geld NULL umgehen kann) sich für 50€ besaufen kann, heißt es nicht, dass er besser gestellt ist als dein Kollege der studieren will.

Original von FiftyBlume

Original von yogiii
weitere Kinder werden wenn sie ausziehen auch berücktsichtigt beim Bafög
außerdem sind 2 Kinder = 360€ Kindergeld

möglicherweise sind die Bafög-Grenzen etwas ungünstig, aber dennoch ist es in der Sache ansich etwas gutes

selbst zu dritt sind 800€ für Essen viel
ich gebe ~100€ aus als 195cm Mann

/edit:
um das nochmal festzuhalten und bevor hier einiges durcheinander kommt
ich bin pro Bafög und gegen Studiengebühren (als Student der kein Bafög bezieht).

schön für dich, wenn du mit weniger als Hartz IV auskommst, aber darum geht es ja gar nicht.

Bafög ist einfach unfair in der Verteilung, man soll dann einfach allen die gleiche Summe zur Verfügung stellen.
Ne bekannte von mir musste sogar auf ihr Wunschstudium verzichten, weil der Wunschort nicht finanzierbar war ohne Bafög.

Ach wirklich? Studienkredit maybe?


Antwort
Zitat
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