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[Geschlossen] Avatar James Cameron

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Original von pryce99
Nicht wirklich wenn man sich deine Argumente anschaut, die Avatar angeblich zu einem Meilenstein der Filmgeschichte machen.

lass es lieber du failst so hart das ist nicht mehr feierlich

Naja, wieso nimmst du diesen Punkt als Kriterium mit rein? Über die Qualität eines Films sagt er rein garnix aus.

Dann nenn mir doch Filme und lass die Zuschauerzahlen weg, ich hab keine gefunden

Was wohl daran liegt, dass es da nichts zu verstehen gibt.

Ich hab auf deinen Post geantwortet, vllt lieste nochmal durch was du gepostet hast, von wegen: "0,5 bla bla"


pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von mikeyy2806
lass es lieber du failst so hart das ist nicht mehr feierlich

Mmh, dabei hast du uns doch grad so wundervoll mit deiner Unkenntnis beglückt ^^

Original von mikeyy2806
Dann nenn mir doch Filme und lass die Zuschauerzahlen weg, ich hab keine gefunden

Keinen? Da gibts doch bereits unter den ersten 5-6 Posts einige ...

Million Dollar Baby
Wall-E
Slumdog Millionaire
Donnie Darko
The Departed
Snatch

Original von mikeyy2806
Ich hab auf deinen Post geantwortet, vllt lieste nochmal durch was du gepostet hast, von wegen: "0,5 bla bla"

Richtig, nur hast du scheinbar die Anspielung von Thuriaz - auf was sich auch mein Kommentar bezieht - nicht so ganz verstanden, denn sonst sollte das mit den 0,5 Punkte für die Aspekte eigentl. klar werden.


Original von pryce99
Mmh, dabei hast du uns doch grad so wundervoll mit deiner Unkenntnis beglückt ^^

...

Million Dollar Baby
Wall-E
Slumdog Millionaire
Donnie Darko
The Departed
Snatch

achso jetzt wird schon zwischen den Filmgenres verglichen lol

Richtig, nur hast du scheinbar die Anspielung von Thuriaz - auf was sich auch mein Kommentar bezieht - nicht so ganz verstanden, denn sonst sollte das mit den 0,5 Punkte für die Aspekte eigentl. klar werden.

^^


pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von mikeyy2806
achso jetzt wird schon zwischen den Filmgenres verglichen lol

Ich habe mich lediglich an deine "Kriterien" gehalten. Von einer Genre-Begrenzung konnt ich da leider weit und breit nichts finden.


Original von pryce99

Original von mikeyy2806
achso jetzt wird schon zwischen den Filmgenres verglichen lol

Ich habe mich lediglich an deine "Kriterien" gehalten. Von einer Genre-Begrenzung konnt ich da leider weit und breit nichts finden.

ja da sieht man doch wie beschränkt du denkst wenn du verschiedene Filmgenres miteinander vergleichen willst


JustgAMblin
Beigetreten: 10.01.2007
Elite Grinder

mikeyy2806,

du nervst extrem. Du ähnelst meinem kleinen Bruder sehr. Der ist 17 und ist ähnlich drauf so wie du dich hier präsentierst. Deine provozierende Art ist einfach unausstehlich.


pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von mikeyy2806
ja da sieht man doch wie beschränkt du denkst wenn du verschiedene Filmgenres miteinander vergleichen willst

Warum nicht? Wir waren bei Handlung, Charakterbildung, Dialogen etc.

Wieso also sollte ich das nicht mit anderen Genre vergleichen können - zumal Avatar eh mehrere vereint.

Das du das nicht erkennst, lässt deinen gesamten Auftritt natürlich noch bedenklicher erscheinen - von dem schwachen persönl. Angriffen ganz zu schweigen. Aber wenn es mit Argumenten nichts mehr wird, muss man halt bissel in der Schmuddelkiste wühlen ^^


Dann les meine Beiträge nicht, mach die Augen zu oder schau aus dem Fenster!

Denkst du ich änder jetzt irgendwas weil du hier gepostet hast^^

PS: Viel Spass mit deinem Bruder


JustgAMblin
Beigetreten: 10.01.2007
Elite Grinder

Original von pryce99

Original von mikeyy2806
ja da sieht man doch wie beschränkt du denkst wenn du verschiedene Filmgenres miteinander vergleichen willst

Warum nicht? Wir waren bei Handlung, Charakterbildung, Dialogen etc.

Wieso also sollte ich das nicht mit anderen Genre vergleichen können - zumal Avatar eh mehrere vereint.

Das du das nicht erkennst, lässt deinen gesamten Auftritt natürlich noch bedenklicher erscheinen - von dem schwachen persönl. Angriffen ganz zu schweigen. Aber wenn es mit Argumenten nichts mehr wird, muss man halt bissel in der Schmuddelkiste wühlen ^^

Ich will dich jetzt nicht in deiner Ekstase (^^) stören, aber die schwachen persönlichen Angriffe kamen nicht von meiner Seite. Wenn jemand damit anfängt bekommt er von mir halt auch was zurück.

btw: bin ich da viel kreativer als du, also lass dir mal was schönes einfallen

aber gg, hab kein bock mehr auf den Kindergarten hier^^


pryce99
Beigetreten: 31.03.2006
Oldschool Grinder

Original von mikeyy2806
Ich will dich jetzt nicht in deiner Ekstase (^^) stören, aber die schwachen persönlichen Angriffe kamen nicht von meiner Seite. Wenn jemand damit anfängt bekommt er von mir halt auch was zurück.

btw: bin ich da viel kreativer als du, also lass dir mal was schönes einfallen

Scheinbar hast du keinen Überblick über deine eigenen Kommentare. Wird ja immer besser. Und in welchem Bereich willst du kreativer sein - im Beleidigen? Durchaus möglich, aber ob das nun für dich spricht, lass ich mal dahingestellt.

Bezeichnend ist natürlich auch wieder, dass du nicht auf den eigentl. Inhalt eingehst, stattdessen lieber wieder über Persönliches zu debattieren versuchst.

Original von mikeyy2806
aber gg, hab kein bock mehr auf den Kindergarten hier^^

Besser is. Wenn du demnächst was zum Thema sagen kannst, darfst dich gern nochmal zu Wort melden.


Kneggelol
Beigetreten: 21.08.2009
Oldschool Grinder

Also ich weiß ja auch nicht .. Avatar war bis jetzt einer der wenigen Filme der mir tatsächlich Gänsehaut feeling verschafft hat und mich tatsächlich in die Welt hineingezogen hat und die 3 Stunden eig. wie im Flug vergangen sind. So ziemlich alle die ich kenne , waren von dem Film so überzeugt , dass sie ihn sich am nächsten Tag sofort ein 2. mal angesehen haben.

Der Film war für die jetzige Zeit schon nahezu Perfekt (dank 3D) und die wenigen die den Film nicht mochten haben eben pech gehabt und irgendwo tun sie mir auch leid , weil sie sich keine 3 Stunden so faszinieren lassen konnten , wie ich es konnte.

Wenn in den nächsten Jahren noch ne gute Story + Dialoge zu den Filmen mit 3D hinzustoßen , dann wird es sich echt wieder auszahlen öfter ins Kino zu gehen


Kerkener
Beigetreten: 25.11.2007
PokerStrategist

Was fürn Scheiß, da will ich mal ins Kino und alle Vorstellungen sind restlos für eine Woche ausgebucht. Scheint ja hammer anzulaufen der Film

Weiß jemand wieviel Prozent der Karten große Kinos, wie Cineplex, gewöhnlich zum Vorverkauf frei geben?


TooropAce
Beigetreten: 11.05.2009
PokerStrategist

Review von Batzmann von fünffilmfreunde...und er triffts wie ich finde!

Batzmann

Natürlich hängen an einem Film, der über 10 Jahre immer wieder beworben, angeteasert und in Interviews besprochen wird, gewisse Erwartungen. Umso mehr, wenn sie von dem Mann geschürt werden, der den wohl besten Actionfilm der 90er Jahre gedreht hat: James Cameron hat mit Terminator 2 – Tag der Abrechnung einen Meilenstein abgeliefert, der dramaturgisch, stilistisch und mit seinen bahnbrechenden Spezialeffekten Publikum und Kritiker zurecht begeisterte und auch heute noch beeindruckend ist.

In Interviews erzählte Cameron immer wieder, dass er die Story schon 1994 geschrieben habe, aber erst jetzt umsetzen könne. Er habe gewartet, bis die Technik mit seinen Visionen mithalten konnte. In weiteren Anfällen akuter Bescheidenheit beschrieb er Avatar als den Film, der das Kino revolutionieren und die 3D-Technik auf ein völlig neues Level heben würde. Zu sehen bekäme das Publikum photorealistische Bilder, die nicht mehr von tatsächlich gefilmten Landschaften und Schauspielern zu unterscheiden wären. Die Fangemeinde erbebte vor Erregung. Harry Knowles soll angeblich spontane Orgasmen erlebt haben, wenn er nur das Wort Avatar hörte.

Dann kam der erste Trailer. Und die Filmwelt sagte: WTF? Schlumpfblaue Katzen hopsten durch den Dschungel, die Story klang nach Winnetous Rückkehr und selbst Adolf Hitler war alles andere als amüsiert. Schlimmer noch: Der Film wurde nicht als Actionspektakel des T2-Machers beworben, sondern als “Vom Regisseur von Titanic”. Und Cameron, der aber sowas von im Einklang mit seiner femininen Seite ist, wird nicht müde in Interview zu betonen, er habe ein Chick-Flick gedreht. Ein gefühlvolles Werk. Einen 300 Millionen Dollar Frauenfilm. Mit wichtiger ökologischer und spiritueller Botschaft.

Wenn jetzt noch Celine Dion singt, wäre das wirklich ein Grund sich zu erschießen. Der Film ist letztlich eine filmische Lavalampe mit Greenpeace-Sticker

Nach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen, in denen wir versprochen bekamen, dass Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek. Oder Winnetou und Nemo. Oder Pocahontas und Ferngully – die Vergleiche sind vielfältig, kreisen aber im Grunde alle um denselben Kern: Eine ausgenudelte Story wird mit State of the Art-Technik aufgepimpt bis die Gladiolen glühen.

Inhaltlich wird dabei ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.

Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Avatar bietet Instant-Gefühl. Instant-Messages. Instant-Philosophie. Herunterdestiliert auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, damit auch der dümmste Zuschauer nicht überfordert wird oder ernstlich nachdenken muss. Filmischer Babybrei, der vorgekaut und vorverdaut nur noch den optischen Flash abliefern will. Das das ganze zudem inhaltlich noch verdammt nah am letztjährigen Flop “Battle for Terra” dran ist (der seit 1999 produziert wurde), lässt den Brei noch schaler schmecken.

Cameron – der schon 1994 zu Protokoll gab, er habe die Geschichte aus allem zusammengeschrieben, was er als Kind toll fand – jongliert dabei ungelenk mit Versatzstücken von Romantik, Indianerfilm und Kolonialismuskritik und degradiert sie dabei zu Abziehbildern. Seine Botschaft geht nicht tiefer als: Eingeborene für Öl totmachen und Bäume umhauen ist irgendwie nicht so gut, weißt du? Jede Folge von “Captain Planet and the Planeteers” servierte ihre Botschaften subtiler. Die Botschaften des Films, die Anspielungen auf reale Ereignisse, auf 9/11, Vietnamkrieg, die Eroberung Ameriks und Afrikas und den War on Terror – das alles ist noch ungeschickter eingeflochten, als es Lucas in Episode III versuchte. Die Figuren sind Abziehbilder ohne einen Hauch von Tiefgang, selbst Sigourney Weaver (die auch den beeindruckensten Avatar ihr eigen nennen darf), ist obwohl sie mit die interessanteste Figur des Films abgibt, unmotiviert und eindimensional.

Nuancen, Wendungen, Zwischentöne – die Finessen guten epischen Geschichtenerzählens – ein Charakter von der Vielschichtigkeit eines Gollum, der Ambivalenz eines Doctor Manhattan (oder auch nur eines Wolverine) – das alles versagt sich Avatar. Gut und böse sind von der ersten Sekunde klar getrennt und wer nach 15min (oder Ansicht des Trailers) nicht genau weiß wie die Story ablaufen wird, hat vermutlich gepennt als das Stammhirn verteilt wurde.

Als fanatischer Technikapologet, der er ist, wirkt auch Camerons Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Denn mit irgendeiner Form von Natur hat diese absolut digitale und digital-aussehende, aseptische Scheinwelt mal so gar nichts zu tun. Alles ist überperfekt, jeder Grashalm, jedes Staubkorn, jeder Nachtfalter möchte das schönste Element im Bild sein. Dabei erreicht der Film technisch sicherlich neue Höhen was die Detailfreude angeht, doch gleichzeitig ermüdet die vom Bild eingeforderte Ehrfurcht vor dem Machbaren auf Dauer ganz gewaltig. Cameron und seine Crew gehen nicht souverän und beiläufüg mit dem Planeten um, sondern wollen zeigen was sie geleistet haben. Deswegen sind Bilder oft durchgängig scharf, vom vom Vordergrund bis zum letzten Leuchtbusch im Background. Immer ist die Lichtkomposition perfekt, immer ist alles so wunder- wunder-wunderschön.

Doch Perfektion wirkt im Exzess steril und abstoßend. Die Realität hat immer Fehler, Gebrauchsspuren, Anzeichen von Verfall. Die wahre Faszination der Realität und auch der ja angeblich von Cameron zelebrierten Natur ist eben, dass sie nicht aussieht wie aus einem Hochglanzprospekt, dass sie Ecken und Kanten hat und nicht zehnmal durch Photoshop geschubst wurde. Eine Welt ohne Fehler, in ewiger Harmonie – bei der jeder Schritt von Leuchtspuren begleitet wird wie auf der Tanzfläche einer 70er Jahre-Disco – mit so verklärt dargestellten Aushilfsnaiven, die nur aus Postkartenmotiven besteht, ist für mich eine Horrrorvorstellung, deren Bombadierung ich nur begrüße.

Kein Wunder, dass alles in dieser plastinierten Kitschwelt seinen eigenen USB-Anschluss hat. Von den glimmernden Duftbäumchen bis zu den Flugechsen, die in dieser “Der mit dem Wolf tanzt”-Variante die zu zähmenden Wildpferde ersetzen. Unser Held kann sich mit allem zusammenschließen und Datenaustausch betreiben, denn die Wunder von Pandora sind natürlich elektrischer Natur.

Die viel gerühmte 3D-Technik bleibt leider ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Zumindest, die versprochene Revolution bleibt aus. Sie ist – wie RealD heute fast immer – ganz ordentlich und Meilen besser als die früheren Verfahren. Wirklich gut und plastisch funktioniert sie aber nur in den wenigen real gedrehten Szenen im Camp der Marines oder wenn Worthintgton seine Video-Diarys aufnimmt. Der Renderdschungel bleibt bei allem Aufwand oft seltsam flach und wird in den hektischen Verfolgungsszenen auch gern mal unübersichtlich. Der gigantische Unterschied zu den anderen 3D-Werken, die wir in diesem Jahr bestaunen durften, ist allenfalls gradueller Natur. Ja es stimmt: Cameron schmeißt nicht ständig Steine in den Zuschauerraum um sein 3D zu beweisen, aber das haben “Oben” und “Coraline” auch nicht getan.

Erträglich wird das Ganze lediglich in der letzten halben Stunde, wenn Cameron seinem ganzen verlogenen Pazifistengesäusel entsagt und sich auf das konzentriert, was er kann: Krachende Action inszenieren. Der Kampf der Na’vi gegen die Marines bietet – auch wenn es nie realistisch aussieht – einige schicke Momente und lässt endlich mal Bewegung in die ob ihrer Schönheit in selbstvergessener Bewunderung erstarrte Story fahren. Frieden und Heititei mit Indianern ist ja schön und gut, aber letztlich muß irgendwas explodieren und es muß gekämpft und getötet werden. Das weiß auch Cameron, der Worthington gegen die eigene Rasse ins Feld ziehen lässt.

Wenn sich auch der Held mit den Ureinwohnern Pandoras verbündet, es bleibt das ungute Gefühl, dass hier wieder einmal der weiße Macher die dummen Kaffer in den Kampf führen muss, weil sie sich aus eigener Kraft nicht retten können. White Mans Burden, wie weiland im Lande Narnia. Wenn Worthington seine Motivationsrede hält und zum Kampf aufruft, weiß man nicht, ob er gleich “Wir sind Sparta!” oder “Wir kämpfen für unseren Independence Day” rufen wird.

Wären nicht Sigourney Weaver und der im Grunde erzsympathische Sam Worthington ab und an mal live zu sehen, es gäbe wenig, was die Saga um die Botoxkatzenmenschen erträglich machen würde. Deren differenzierte Mimik in den Realszenen ist es auch, die immer wieder vor Augen führt, wie künstlich und mimisch eingeschränkt die digitalen Wesen trotz des gewaltigen Fortschrittes immer noch sind. Zweifellos stellt Avatar einen neuen Meilenstein in der digitalen Animation dar. Aber trotzdem sieht ein Na’vi-Fuß der auf echte Kacheln tritt immer noch gerendert aus. Der Film bleibt eine Leistungsschau des derzeit machbaren und wird damit sicherlich auch viele überwältigen, doch wirklich originelle Bilder bietet er abseits der technischen Meriten leider kaum.

Der Terminator der durch die Gitter marschiert. Der T1000 der einen Mann und eine Milchtüte aufspießt. Die Alienqueen gegen den Powerloader. Das bebende Wasserglas aus Jurassic Park und der T-Rex der ins Auto guckt. Der Truck aus “Night Watch” der nen Airflip hinlegt. Die Wasserschlange aus Abyss. Gollums Selbstgespräch in LOTR2. Die Luftakrobaten-Nummer aus Coraline. Es gibt sie die wirklich funkelnden optischen Einfälle, die starken Bilder hinter denen eine geniale Idee steht. Avatar hat zwar tonnenweise hochdetaillierten Dschungel, Saurier, Affenwesen und Flugechsen zu bieten. Aufpoppende Farne und leuchtende Moose, aber mir fällt im Nachhinein nicht eine Szene ein, hinter denen wirklich eine so starke optische Idee stand, das sie mir als Einzelmoment im Gedächnis geblieben wäre.

Und falls mich die letzte halbe Stunde ein wenig mit der schwülstigen Langeweile und der halbgaren Erlösermetaphorik versöhnt hatte, so brachte mich das Finale von im Ethno-Singsang gruppenknuddelnden Na’vi dann endgültig dazu aufzuspringen und zu gehen, ehe die ersten Töne des furchtbaren Abspannsongs verklungen waren.

Vielleicht wird die von Camerons Crew mitentwickelte Technik schon bald einen wirklich großen Film hervorbringen. Das Potential dazu hat sie durchaus. Dazu braucht es dann aber auch jemanden, der genauso viel Zeit in sein Drehbuch steckt, wie in die Technik. Denn wenn diese Art von Bildern bald ganz gewöhnlich ist, kommt es wieder darauf an Geschichten zu erzählen. Zumindest wenn man der König der Welt sein möchte.


Thurisaz
Beigetreten: 15.07.2006
PokerStrategist

Original von JustgAMblin
mikeyy2806,

du nervst extrem. Du ähnelst meinem kleinen Bruder sehr. Der ist 17 und ist ähnlich drauf so wie du dich hier präsentierst. Deine provozierende Art ist einfach unausstehlich.

#2, wobei man sich mit meinem 17 jährigen Bruder gut unterhalten kann. Könnte mich bei keiner RTL-Bauern-Sendung mehr fremdschämen, wenn ich sowas lese.

Thurisaz


Keiji
Beigetreten: 15.01.2007
PokerStrategist

Original von TooropAce
Review von Batzmann von fünffilmfreunde...und er triffts wie ich finde!

Batzmann

...

ich kanns ja verstehen, dass einige den film nicht top finden. ist ja letztlich auch geschmacksache. aber wie dieser filmkritiker diesen film auseinandernimmt, ist vollkommen unangebracht. mal unabhängig vom hype ist der film nämlich ganz solid. vielleicht kein meilenstein, aber ganz sicher nicht so schlecht wie der kritiker hier schreibt.


wimmi10
Beigetreten: 20.04.2006
Legacy Member

Original von Keiji

Original von TooropAce
Review von Batzmann von fünffilmfreunde...und er triffts wie ich finde!

Batzmann

...

ich kanns ja verstehen, dass einige den film nicht top finden. ist ja letztlich auch geschmacksache. aber wie dieser filmkritiker diesen film auseinandernimmt, ist vollkommen unangebracht. mal unabhängig vom hype ist der film nämlich ganz solid. vielleicht kein meilenstein, aber ganz sicher nicht so schlecht wie der kritiker hier schreibt.

natürlich ist es kritisch geschrieben, aber die dinge, die er anspricht, stimmen nun mal.


TyCobb
Beigetreten: 30.03.2006
Elite Grinder

Original von Keiji

Original von TooropAce
Review von Batzmann von fünffilmfreunde...und er triffts wie ich finde!

Batzmann

...

ich kanns ja verstehen, dass einige den film nicht top finden. ist ja letztlich auch geschmacksache. aber wie dieser filmkritiker diesen film auseinandernimmt, ist vollkommen unangebracht. mal unabhängig vom hype ist der film nämlich ganz solid. vielleicht kein meilenstein, aber ganz sicher nicht so schlecht wie der kritiker hier schreibt.

ich kann der Kritik nur absolut zustimmen. Der Film ist kein Meilenstein sondern max. solide. Bei den Längen des Films, den SChwächen des Drehbuches und der Eindimensionaität der Charaktere bin ich mir aber nicht sicher, ob solide wirklich ausreicht. Möglicherweise ist er auch einfach verärgert, weil er was richtig Grosses erwartet hat (und diese Erwartung auch durch die Macher/den Hype entfacht wurde).


TooropAce
Beigetreten: 11.05.2009
PokerStrategist

Dieser Batzmann ist wie ich finde ein guter Kritiker der weder eine Erwartungshaltung hat!
Und kritiken eigentl. nüchtern schreibt (Betrachtet)

Und von der Technik mal abgesehen, die Story hätte echt Greenpeace schreiben können.
Die ist so flach...mich langweilen langsam diese ganzen Storys über Umwelt und Ressourcen Kampf!


ForTheLove
Beigetreten: 19.08.2007
PokerStrategist

Sehe den Film eher wie einen guten Roman.

Die Story war recht voraussichtlich, aber man konnte sich wirklich sehr gut hineinversetzen.
Optisch natürlich einfach nur fantastisch, gerade in 3D.
Die 3d technik hat sich ja grundlegend geändert, keine rotgrün scheiße mehr etc.

Super Sache meiner Meinung nach und das war das erste mal, dass ich so viel für Kino bezahlt habe (12,80) und danach dachte "ach was solls, wenn dadurch solche Filme produziert werden können".


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