Sorry für kurzen Off-Topic.
Hat sich Qu4d selbst gebannt auf http://www.lost-fans.de/forum/ ?
Wäre extrem schade.
Original von KillerUrs
Sorry für kurzen Off-Topic.
Hat sich Qu4d selbst gebannt auf http://www.lost-fans.de/forum/ ?
Wäre extrem schade.
Da ist natürlich das ps.de Forum die richtige anlaufstelle für
Original von ButterflyEffect619
Original von KillerUrs
Sorry für kurzen Off-Topic.
Hat sich Qu4d selbst gebannt auf http://www.lost-fans.de/forum/ ?
Wäre extrem schade.Jep, scheint so zu sein.
Original von KillerUrs
Sorry für kurzen Off-Topic.
Hat sich Qu4d selbst gebannt auf http://www.lost-fans.de/forum/ ?
Wäre extrem schade.
Ja, hab ich getan. Sorry, ich hatte das hirnlose Rumgenerde bzgl. irrelevanten Fiction-Szenarien einfach satt. Ich wende mich wieder wenigstens ansatzweise wichtigen Dingen zu und gelobe mein Leben nicht weiter total sinnlos und bemitleidenswert zu vergeuden.
kk, thx
Nöö, ich seh das nicht so eng und meine das eher spaßig, auch weil es mir persönlich eigentlich egal sein kann. Bestenfalls meine ich es in die Richtung versteckter guter Rat, denn man verliert leicht den klaren Blick auf Realitäten - bei dem teils ohne jeden Zweifel pathologischem Fanboy-Tum.
Original von Kerkener
Damit der Thread nicht ganz unter geht, mal wieder eine für die einen sicherlich amüsante, für die anderen eine Horizont erweiternde Theorie bzgl. der Afterlifewelt. Die Theorie versucht diese "Welt" wissenschafltlich zu erklären. Sie ist sicherlich sehr tief gedacht und mag sich aus der eigentlichen Handlung nicht sofort erschließen, aber ich finds schön zu sehen, auf was für Ideen man kommen kann. Lässt man sich drauf ein, macht sie imo auch Sinn.DISCUSS
Die FS - ein imaginäres Raum-Zeit-Kontinuum von Qu4d
Oft wird das Ende der Serie LOST nun als zu religiös empfunden, spielt es doch in einer Kirche. Doch wenn man will, kann man auch eine ganz andere Schiene fahren und dafür möchte ich wieder mit einem berühmten Lied beginnen - Imagine von John Lennon.
Zugegeben, der Bogen ist schon ziemlich weit gespannt und man darf es mir gerne vorwerfen, dass ich es damit an die Spitze treibe. Zur Einführung der Flash-Sideways in der Episode LA X wurde auch ein Charakter namens Lennon eingeführt, der nicht nur nach dem bekannten Beatle benannt ist, sondern ihm auch optisch stark nachempfunden ist. Und nunja, dieser Herr Lennon schrieb einst einen Song namens Imagine.
Imagine there's no heaven
It's easy if you try
No hell below us
Above us only sky
Imagine all the people
Living for today...Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Imagine all the people
Living life in peace...Stell dir vor, es gibt eine Welt ohne Himmel, ohne Hölle, ohne Religion und dennoch können die Menschen in ihr in Frieden leben. Stell es dir vor. Und das ist auch schon das Stichwort, auf das am Ende alles hinausläuft: Imagine.
Für den einen Zuschauer mag dieses Endszenario nun dem Paradies, Jenseits oder wie auch immer man es nennen mag, gleichkommen. Christian Shephards Beschreibung lässt dies jedoch geschickt offen und sagt dabei, dass dies eine Welt sei, die sie selbst erschaffen haben.
Christian Shephard: Well, there is no now... here.
Jack: Where are we, dad?
Christian Shephard: This is a place that you all made together so you could find one another.Kleine Hinweise dafür gab es bereits seit der ersten Staffel. In der Episode born to run befand sich Kate im Krankenhaus auf der Flucht. Sie öffnete eine Tür und für einen Moment konnte man ein Schuld an der Tür erkennen, auf dem deutlich MAGNETIC RESONANCE IMAGINING. Eigentlich müsste dort MAGNETIC RESONANCE IMAGING stehen, ob dies ein merkwürdiger Tippfehler oder Absicht war, ist unbekannt. Fakt ist, dass dies so in der Serie vorzufinden ist.
Dieses Magnetic Resonance Imaging wird mit MRI abgekürzt und ist hierzulande eigentlich unter dem Namen Kernspintomographie bekannt. Bei diesem Verfahren werden mithilfe von starken Magnetfeldern Scans des Körpers, also Abbilder, erzeugt.
Daher auch die Kuriosität dieses eventuellen Fehlers IMAGING/IMAGINING.
Imaging = abbilden
Imagining = sich einbilden, sich vorstellenDas alleine ist wohl kaum interessant, wäre da nicht die Tatsache, dass sich dieser kleine Unterschied noch einmal eingeschlichen hat. In der Folge happily ever after befindet sich Desmond (oder sollte man ihn Magnetmann nennen?) im Krankenhaus und wird einer Kernspintomographie (oho, wieder ein MRI) unterzogen, bei der er sich an sein echten vorherigen Leben erinnert. Was daran besonders ist? Im Drehbuch zur Folge steht, dass sich Desmond dabei auf ein imagining bed legt, während es eigentlich imaging bed heissen müsste. Zufall?
Ebenfalls interessant: In der fertigen Fassung der besagten Folge trägt Penelope den Nachnamen Milton. Noch im Drehbuch lautete ihr Name Penelope Mansfield - benannt nach dem britischen Physiker Peter Mansfield, der für seine Entdeckungen im Zusammenhang mit der Magnetresonanztomographie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
Von Penelope soll es einen Schritt weitergehen zu ihrem Halbbruder Daniel Faraday/Widmore. Dieser hat in seinem kleinen Büchlein diverse interessante Konzepte niedergeschrieben - darunter befinden sich auch einige Einträge über die sogenannte IMAGINARY TIME, also die imaginäre Zeit, sowie den IMAGINARY SPACE, also den imaginären Raum.
Diese imaginary time ist nun ein Begriff aus der Quantenmechanik von Hawking. Nein, nicht von Eloise, sondern von Stephen.
Stephen Hawking: One might think this means that imaginary numbers are just a mathematical game having nothing to do with the real world. From the viewpoint of positivist philosophy, however, one cannot determine what is real. All one can do is find which mathematical models describe the universe we live in. It turns out that a mathematical model involving imaginary time predicts not only effects we have already observed but also effects we have not been able to measure yet nevertheless believe in for other reasons. So what is real and what is imaginary? Is the distinction just in our minds?
Wirft man das nun alles irgendwie in einen Topf und rührt einmal kräftig um, kann man dabei eine mögliche Herangehensweise an die Flash-Sideways erkennen, die rein wissenschaftlich ist und keinerlei Jenseits als Beschreibung benötigt.
Somit wären die Flash-Sideways eine eigens erschaffene und somit auf irgend eine Weise eingebildete Welt, in der alles möglich ist - so auch die Idee, dass Jack hierbei einen Sohn hat, den er in einer anderen Inkarnation nicht hatte. Es wäre eine von unendlich vielen Möglichkeiten.
Ich bin im Bereich imaginary time jedoch noch bei weitem nicht so bewandert, wie ich es gerne wäre und würde mich sehr über konstruktive Kommentare freuen, die das gesamte Konzept vielleicht einfacher und greifbarer machen. Jegliche andere Meinungen und Ideen über die Zusammensetzung dieser Bausteine sind natürlich auch jederzeit willkommen.
ganz interessant...vorallem das mit lennon is imo schon auffälig..
nur gabs dazu schon iwelche äußerungen der autoren? eher nicht oder?
http://penneydesign.com/folio_IM_lostgame.html
"push black smoke monster -> i dont think it would like that" ♦
würde sowas sofort spielen...
LOL @ Lost war die beste Serie
Season 1 und 2 waren Hammer...aber ab da gings nurnoch Berg ab...
Original von Kerkener
OMG - Die vom letzten Mal erscheinen neben diesen hier verdammt harmlos...
loooooool get a life hahahahah
wie ich mich jetzt schon auf die southpark verarsche freu
Original von ruffy84
Original von Kerkener
Damit der Thread nicht ganz unter geht, mal wieder eine für die einen sicherlich amüsante, für die anderen eine Horizont erweiternde Theorie bzgl. der Afterlifewelt. Die Theorie versucht diese "Welt" wissenschafltlich zu erklären. Sie ist sicherlich sehr tief gedacht und mag sich aus der eigentlichen Handlung nicht sofort erschließen, aber ich finds schön zu sehen, auf was für Ideen man kommen kann. Lässt man sich drauf ein, macht sie imo auch Sinn.DISCUSS
Die FS - ein imaginäres Raum-Zeit-Kontinuum von Qu4d
Oft wird das Ende der Serie LOST nun als zu religiös empfunden, spielt es doch in einer Kirche. Doch wenn man will, kann man auch eine ganz andere Schiene fahren und dafür möchte ich wieder mit einem berühmten Lied beginnen - Imagine von John Lennon.
Zugegeben, der Bogen ist schon ziemlich weit gespannt und man darf es mir gerne vorwerfen, dass ich es damit an die Spitze treibe. Zur Einführung der Flash-Sideways in der Episode LA X wurde auch ein Charakter namens Lennon eingeführt, der nicht nur nach dem bekannten Beatle benannt ist, sondern ihm auch optisch stark nachempfunden ist. Und nunja, dieser Herr Lennon schrieb einst einen Song namens Imagine.
Imagine there's no heaven
It's easy if you try
No hell below us
Above us only sky
Imagine all the people
Living for today...Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Imagine all the people
Living life in peace...Stell dir vor, es gibt eine Welt ohne Himmel, ohne Hölle, ohne Religion und dennoch können die Menschen in ihr in Frieden leben. Stell es dir vor. Und das ist auch schon das Stichwort, auf das am Ende alles hinausläuft: Imagine.
Für den einen Zuschauer mag dieses Endszenario nun dem Paradies, Jenseits oder wie auch immer man es nennen mag, gleichkommen. Christian Shephards Beschreibung lässt dies jedoch geschickt offen und sagt dabei, dass dies eine Welt sei, die sie selbst erschaffen haben.
Christian Shephard: Well, there is no now... here.
Jack: Where are we, dad?
Christian Shephard: This is a place that you all made together so you could find one another.Kleine Hinweise dafür gab es bereits seit der ersten Staffel. In der Episode born to run befand sich Kate im Krankenhaus auf der Flucht. Sie öffnete eine Tür und für einen Moment konnte man ein Schuld an der Tür erkennen, auf dem deutlich MAGNETIC RESONANCE IMAGINING. Eigentlich müsste dort MAGNETIC RESONANCE IMAGING stehen, ob dies ein merkwürdiger Tippfehler oder Absicht war, ist unbekannt. Fakt ist, dass dies so in der Serie vorzufinden ist.
Dieses Magnetic Resonance Imaging wird mit MRI abgekürzt und ist hierzulande eigentlich unter dem Namen Kernspintomographie bekannt. Bei diesem Verfahren werden mithilfe von starken Magnetfeldern Scans des Körpers, also Abbilder, erzeugt.
Daher auch die Kuriosität dieses eventuellen Fehlers IMAGING/IMAGINING.
Imaging = abbilden
Imagining = sich einbilden, sich vorstellenDas alleine ist wohl kaum interessant, wäre da nicht die Tatsache, dass sich dieser kleine Unterschied noch einmal eingeschlichen hat. In der Folge happily ever after befindet sich Desmond (oder sollte man ihn Magnetmann nennen?) im Krankenhaus und wird einer Kernspintomographie (oho, wieder ein MRI) unterzogen, bei der er sich an sein echten vorherigen Leben erinnert. Was daran besonders ist? Im Drehbuch zur Folge steht, dass sich Desmond dabei auf ein imagining bed legt, während es eigentlich imaging bed heissen müsste. Zufall?
Ebenfalls interessant: In der fertigen Fassung der besagten Folge trägt Penelope den Nachnamen Milton. Noch im Drehbuch lautete ihr Name Penelope Mansfield - benannt nach dem britischen Physiker Peter Mansfield, der für seine Entdeckungen im Zusammenhang mit der Magnetresonanztomographie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
Von Penelope soll es einen Schritt weitergehen zu ihrem Halbbruder Daniel Faraday/Widmore. Dieser hat in seinem kleinen Büchlein diverse interessante Konzepte niedergeschrieben - darunter befinden sich auch einige Einträge über die sogenannte IMAGINARY TIME, also die imaginäre Zeit, sowie den IMAGINARY SPACE, also den imaginären Raum.
Diese imaginary time ist nun ein Begriff aus der Quantenmechanik von Hawking. Nein, nicht von Eloise, sondern von Stephen.
Stephen Hawking: One might think this means that imaginary numbers are just a mathematical game having nothing to do with the real world. From the viewpoint of positivist philosophy, however, one cannot determine what is real. All one can do is find which mathematical models describe the universe we live in. It turns out that a mathematical model involving imaginary time predicts not only effects we have already observed but also effects we have not been able to measure yet nevertheless believe in for other reasons. So what is real and what is imaginary? Is the distinction just in our minds?
Wirft man das nun alles irgendwie in einen Topf und rührt einmal kräftig um, kann man dabei eine mögliche Herangehensweise an die Flash-Sideways erkennen, die rein wissenschaftlich ist und keinerlei Jenseits als Beschreibung benötigt.
Somit wären die Flash-Sideways eine eigens erschaffene und somit auf irgend eine Weise eingebildete Welt, in der alles möglich ist - so auch die Idee, dass Jack hierbei einen Sohn hat, den er in einer anderen Inkarnation nicht hatte. Es wäre eine von unendlich vielen Möglichkeiten.
Ich bin im Bereich imaginary time jedoch noch bei weitem nicht so bewandert, wie ich es gerne wäre und würde mich sehr über konstruktive Kommentare freuen, die das gesamte Konzept vielleicht einfacher und greifbarer machen. Jegliche andere Meinungen und Ideen über die Zusammensetzung dieser Bausteine sind natürlich auch jederzeit willkommen.
ganz interessant...vorallem das mit lennon is imo schon auffälig..
nur gabs dazu schon iwelche äußerungen der autoren? eher nicht oder?
Genau deswegen war LOST eben doch die geilste Serie!
Alles nochmal angesehen und ich muss sagen:
Lost war mit Abstand die beste Serie die bisher produziert wurde.
Lasse mich jetzt auch auf gar keine Hater/Fanboy Diskussion oder so mehr ein, wer es doof fand oder nicht ist mir herzlich egal.
Meiner Ansicht nach war es eine Serie für Menschen die auch mal weiter als bloss um eine Ecke denken können.
Es gab soviele versteckte Botschaften, Andeutungen in Bildern und Dialogen - es war einfach grandios, klar das manche das nicht verstehen konnten oder evtl. sogar wollten. Aber da kann man nur sagen - selbst Schuld, bleibt halt ignorant und stellt alles als unsinnig und dumm da nur weil es nicht eure Erwartungen erfüllt.
Wenn man einfach alle Details beachtet hat war es ein großartiges Konzept, und mal endlich etwas neues. Ich brauchte im Endeffekt auch keine komplette in Bildern festgehaltene Erklärung für jedes Mysterium, da man sich manche Sachen einfach selbst erklären und herleiten konnte oder sogar sollte.
Ich verstehe natürlich auch die Leute die das wie eine billige Notlösung interpretieren, nur schaut doch mal über den Tellerrand.
Mich erinnert es oft daran ein Buch zu lesen, dort stell ich mir auch vor wie alles aussieht, ziehe meine eigenen Schlüsse. Die verfilmte Welt weicht davon meist eklatant ab. Aber so ist es nunmal, jeder sieht und denkt anders.
Achja: Mir ist irgendwie erst beim 2ten mal schauen wirklich aufgefallen wie unwichtig es war das viele Sachen einfach nicht aufgeklärt wurden.
Die Handlung wurd einfach so vorangetrieben oder durchflechtet das ich in vielen Momenten so geflasht war und mich nur die jetzige "Story" interessiert hat, das es überhaupt nicht schlimm war warum es jetzt plötzlich son Chinese im Tempel usw. ist. Klar, wenn man über alles nachdenkt tauchen manche Fragen noch immer auf, aber hat mich das auch nur einmal während der Serie gestört? Hab ich einmal gedacht, boah das will ich jetzt aber wissen sonst geht gar nichts mehr klar. Nein, weil die Spannung immer Aufrecht gehalten wurde - und das fand ich grandios. Ich war einfach jede Sekunde der Serie gut unterhalten.
Genug der Worte.
Ich will "The Hurley and Ben Chronicles"!
alternatives Ende von Willow >70 Seiten, habs selbst noch nicht gelesen
http://www.willow-ville.homepage.t-online.de/
bei der Gelegenheit hab ich ne coole Seite von George "Hurley" Garcia gefunden, der seit Beginn über Lost bloggte und viel Material vom Set auf der Seite präsentiert und auch Theorien mit Freunden bespricht und dazu Geschichten vom Set erzählt. Lohnt sich auf jedn Fall http://geronimojacksbeard.blogspot.com/



