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Originalton oder Sy...
 
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Was bevorzugt ihr? Die Umfrage wurde am Aug. 31, 2012 erstellt

  
  
  

Originalton oder Synchro?

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Merc190E
Beigetreten: 14.11.2007

Original von buccaneers

Original von DoKwonTae
Definitv synchro. Man hat immer coole Stimmen.
Englisch nur wenn Deutschland weit hinterher hinkt - zB SOA

Ich finde viele Synchros schon gut, bis ich die Originalstimmen höre. Ich persönlich kenne keine Filme/Serie wo Synchro > Original, aber ist ja geschmackssache

Mir ist es bei JAG aufgefallen, dass der Hauptakteur in der deutschen Synchro eine verhaeltnismaessig tiefe, maennliche Stimme hat und der Nebenakteur eine hoehere Stimme hat. Seinem Status angemessen.

Im Original ist es dann genau anders herum, der Hauptakteur hat eine hoehere Stimme als der Nebendarsteller .. fand ich witzig, wie in der Synchro versucht wird, anhand der Stimme eine Gewichtung in Haupt- und Nebendarsteller vorzunehmen.

In Deutschland hab ich im Prinzip immer versucht, Sachen im Original zu sehen, aber ich hab es nicht zu einer Religion gemacht. Selbst, wenn mir als gelernter Fremdsprachenkorrespondent die Fehler in der Synchro bewusst waren, hab ich deswegen nicht aufgehoert, die Uebersetzung zu sehen.

Nur, als Elisabeth Volkmann gestorben war und durch diese andere ersetzt wurde, habe ich aufgehoert, Simpsons auf deutsch zu sehen.

Und jetzt, wo ich in einem englischsprachigem Land lebe, stellt sich mir die Frage Original/Synchro gar nicht mehr.


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Raggamann
Beigetreten: 04.01.2008

also da ich sowieso kaum noch tv gucke sehe ich nur selten was mit synchro, was ich aber nicht verstehen kann ist wie manche meinen man sollte sich selbst wenn man die sprache nicht beherrscht sachen im o-ton (mit untertiteln) angucken. bei comedys entgehen mir die wortwitze dann trotzdem, bei anderen sachen hab ich nichts von der besseren atmo wenn ich dabei nicht mehr so aufmerksam gucken kann und dinge wie kameraführung, schnitte oder einfach (optische) details verpasse weil ich so beschäftigt bin der story folgen zu können.
finds auch gut, dass es synchros gibt da viele serien selbst schlecht synchronisiert noch besser sind als der mist den deutsche sender einem vorsetzen und es halt wirklich genug leute gibt die kein/kaum englisch oder gar andere sprachen beherrschen.

finde btw dass synchros bei comedys früher kreativer waren oder die übersetzer intelligenter, bei MWC hat man z.B. oft witze die kaum ein deutscher versteht ganz frei übersetzt und etwa witze über promis auf leute bezogen die man hier kennt/kannte. heute frag ich mich oft ob die übersetzer die witze überhaupt verstehen wenn sie wortspiele 1zu1 ins deutsche übersetzen und man (wenn man den o-ton nicht kennt) nichtmal erahnen kann warum da ein lacher eingespielt wird. da machts imo oft mehr sinn nen eigenen witz einzubauen (auch wenn er nicht so gut ist)


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von ElHeisenberg
Leute, die sagen, die Originalstimme sei schlechter als die Synchro-Stimme sind einfachnurdum und checken nicht, dass das die Stimme des verdammten Schauspielers ist :facepalm:

Danke für die Beleidigung. Es wird nicht pauschal behauptet, dass die Synchro-Stimme immer besser ist. Sie ist oft besser, weil ein Schauspieler Talent im Schauspiel hat und nicht oder selten in der Sprachkunst.
Ein Synchrosprecher konzentriert sich bei seiner Arbeit 100% auf seine Sprache. Klar, dass hier das Ergebnis besseres Potenzial hat wie die Originalstimme des Schauspielers.
Schauspieler werden gecastet um in eine Rolle zu passen, nicht um eine Stimme zu treffen. Das heißt für den Film ist die Stimme sogar ein Qualitätsverlust, weil der Regisseur keinen Einfluss drauf nehmen kann.


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Shore
Beigetreten: 11.11.2007

Absoluter Quatsch. Schau dir mal von einem bestimmten Schauspieler alle Filme im O-Ton an, dann merkst du dass du falsch liegst. Schauspieler arbeiten über mehrere Monate mit ihrem Charakter. Sie können sich täglich Rückmeldungen vom Regiesseur, Drebuchautor und ihren Schauspielerkollegen holen. Ein Synchronsprecher muss das in ein paar Wochen durchziehen und hat als Feedbackmöglichkeiten den Übersetzer. Glaubst du echt, ein Schauspieler denkt echt so wie du das beschreibtst? Jo, ich bin hier nur da um eine Rolle zu verkörpern. Die Stimme interssiert mich nicht. Echt schade man. Glaubst du ein Regiesseur/Drehbuchautor legt keinen Wert auf die Aussprache seiner Sätze?

Schauspieler entwickeln meistens für jede Rolle ihre eigene Stimmlage und/oder lernen den jeweiligen Dialekt. In einer Synchro geht das alles verloren. Wenn du mir nicht glaubst, schau dir Brokeback Mountain und The Dark Knight jeweils in O-Ton und in der Synchro an. Die Aussprache von Heath Ledger ist im O-Ton unterschiedlicher als in der Synchro.

Wenn Schauspieler wirklich viel schlechter mit ihrer Stimme als Synchronsprecher sind, warum werden sie immer wieder in Disney oder Pixar-Filmen als Sprecher gecastet?


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buccaneers
Beigetreten: 13.04.2006

Original von HijackerStar

Original von ElHeisenberg
Leute, die sagen, die Originalstimme sei schlechter als die Synchro-Stimme sind einfachnurdum und checken nicht, dass das die Stimme des verdammten Schauspielers ist :facepalm:

Danke für die Beleidigung. Es wird nicht pauschal behauptet, dass die Synchro-Stimme immer besser ist. Sie ist oft besser, weil ein Schauspieler Talent im Schauspiel hat und nicht oder selten in der Sprachkunst.
Ein Synchrosprecher konzentriert sich bei seiner Arbeit 100% auf seine Sprache. Klar, dass hier das Ergebnis besseres Potenzial hat wie die Originalstimme des Schauspielers.
Schauspieler werden gecastet um in eine Rolle zu passen, nicht um eine Stimme zu treffen. Das heißt für den Film ist die Stimme sogar ein Qualitätsverlust, weil der Regisseur keinen Einfluss drauf nehmen kann.

Ich bin eher so der Comedyfan und da stimmt das nicht, dass die Schauspieler kein Sprachtalent haben. Im Gegenteil, da ist das Timing nahezu immer besser als in der Synchro. Von den Wortwitzen etc mal abgesehen. Wie das in anderen Genren ist, kann ich nicht so beurteilen.


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Wenn man seine Stimme anders auslegt bleibt sie trotzdem dieselbe Stimme. Da kann ein Schauspieler noch so dran arbeiten. Seine Stimme bleibt einzigartig und gleich. Du verstehst nicht was ich sagen will. "Nur eine Rolle"? Damit verdienen die ihr Geld. Ihre Rolle ist alles was sie haben. Ihre Stimme ist Nebensache. Und die Regisseure müssen mit dem arbeiten was sie haben. Logisch lassen sie ihn den Dialog so oft sprechen bis er am besten klingt. Der Regisseur verdient damit sein Geld das beste aus dem was er hat rauszuholen.
Der Synchrospezialist kann aber konzentrierter arbeiten. Selbst im O-Ton wird nachsynchronisiert. Wenn eine Szene perfekt im Kasten ist aber der Ton nicht, dann dreht man die Szene nicht nochmal sondern nimmt sie im Studio neu auf.

Sorry aber zu behaupten dass der Schauspieler nur mit seiner eigenen Stimme die nur während des Drehs aufgenommen werden darf immer das beste sein soll, ist blödsinn.
Der Synchrospezialist kann da weit bessere Arbeit abliefern.

Vielleicht sollten wir uns mal alle auf eines einigen.
Einmal Englisch immer Englisch.
Einmal Deutsch immer Deutsch.
Man gewöhnt sich ja schließlich an die Stimmen.
Und wer Englisch sieht soll den Deutsch Sehern nicht ständig sagen, dass Englisch bzw O-Ton besser ist.
Und wer Deutsch sieht tut dasselbe.
Erst dann können sich beide Zuschauer auch mal über Filme/Serien unterhalten ohne dass in jedem zweiten Kommentar Wertungen bzgl. der Tonausgabe stattfinden müssen. Diese sind nämlich der ständige Auslöser für diese Diskussion.


Antwort
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Original von HijackerStar

Original von ElHeisenberg
Leute, die sagen, die Originalstimme sei schlechter als die Synchro-Stimme sind einfachnurdum und checken nicht, dass das die Stimme des verdammten Schauspielers ist :facepalm:

Danke für die Beleidigung. Es wird nicht pauschal behauptet, dass die Synchro-Stimme immer besser ist. Sie ist oft besser, weil ein Schauspieler Talent im Schauspiel hat und nicht oder selten in der Sprachkunst.
Ein Synchrosprecher konzentriert sich bei seiner Arbeit 100% auf seine Sprache. Klar, dass hier das Ergebnis besseres Potenzial hat wie die Originalstimme des Schauspielers.
Schauspieler werden gecastet um in eine Rolle zu passen, nicht um eine Stimme zu treffen. Das heißt für den Film ist die Stimme sogar ein Qualitätsverlust, weil der Regisseur keinen Einfluss drauf nehmen kann.

Wieso nehmen sie dann zB bei TAAHM, TBBT, und HIMYM solche Feld-, Wald- und Wiesensprecher, die sich kaum voneinander unterscheiden lassen und eine durchwegs miese Leistung abliefern?

Zudem: Die Stimme hat genauso Einfluss aufs Casting wie alles andere auch. Nocheinmal: die Stimme gehört zum Schauspieler, darum ist sie auch immer passender als eine Synchrostimme.


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Shore
Beigetreten: 11.11.2007

Ein Schauspieler muss einen Charakter verkörpern. Die Aussprache ist ein Teil dieses Charakters. Wenn er einen selbstebuwssten Charakter spielt, braucht er eine klare und tiefe Stimme. Wenn er einen ängstlichen Charakter spielt, muss er eher stammeln und stottern. Ein englischer Charakter braucht einen englischen Akzent. Ein Texaner, einen texanischen. Du behauptest, die Aussprache eines Schauspielers ist meistens schlechter als die eines Synchronsprechers, weil letzterer sich nur auf seine Stimme konzentierer muss. Das ist Unsinn, weil unsere Stimmlage auch von unserer Gestik und unserer Haltung abhängig ist. Wir haben eine klare und selbstbewusste Stimme, wenn wir aufrecht stehen und uns wohl fühlen. Ein Schauspieler lebt seinen Charakter. Er ist in der Situation, die er verkörpern will und seine Aussprache ist deswegen natürlicher, als die eines Synchronsprechers, der in einer schwarzen Box steht und versucht sich in den Charakter zu versetzen.

Was soll das mit die Stimme eines Schauspielers bleibt immer gleich? Die eines Synchronsprechers doch auch. Christian Bale hört sich auf deutsch immer gleich an. Es sei denn jemand anderes spricht ihn. Die wirklich guten Stimmkünstler, sind eher im Hörspielbereich oder in der Animation tätig. Bei Futurama hat ein Sprecher mehrere Rollen, die man schwer heraushört.

Nachvertonung gibt es. Hauptsächlich aber wegen technischen Problemen am Set.

Nochmal. Schau dir mal mehrere Filme eines Schauspielers im O-Ton an. Du wirst merken dass du nicht recht hast. Ich unterstelle dir einfach mal, dass du nur selten im O-Ton schaust. Als ich noch Synchros geschaut hab, hab ich ähnlich gedacht wie du.


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Guillaume
Beigetreten: 20.01.2006

Hijacker, ich finde deine Ansichten etwas falsch indem du Elementen immer einzel betrachtest. Es geht aber um einen ganzen.

Mag sein daß der einen Schauspieler auf Deutsch besser ist als der Englischer. Nur ist er auch auf die Qualität der Übersetzung angewiesen. Er ist auf die Qualität der Anweisung den er bekommt angewiesen, usw. Der Übersetzer wiederrum ist auf ganz anderen Sachen angewiesen, wie zum Beispiel die länge der Sätze, damit das Timing mit der Lippen der Original Schauspieler stimmt, er musst auch das ganzen deutschtauglich machen (also Redewendungen, Wörter, usw. die es auf deutsch vielleicht gar nicht gibt). Es kommen noch hunderte von details in Spiel, wie zum Beispiel der Fakt das in Amerika sie für Serien Schreibgruppen haben, mit Spezialisten für den und der Gebiet. Also ein Typ der den Polizei Hintergrund und der Jargon usw bestens beherrscht, und für die Polizeiszenen verstärkt eingesetzt wird. Dann einen der das Rotlicht milieu gut kennt, usw. Ich bezweifle stark daß sie sich auf Deutsch bei der Übersetzung soviel mühe geben. Und wenn man mit ne perfekte Übersetzung hat (vorausgesetzt eine Perfekte Übersetzung ist überhaupt möglich), dann bleiben noch die Frage nach der passender Schauspieler, die Anweisungen die er bekommt, usw. Mag alles als einen Detail erscheinen. Aber auf die Menge kommt es an.

Da sind einfach eine Unmenge an groß und kleine Hürden die auf dem Weg davon stehen das Werk auf deutsch genauso wiederzugeben wie er von seinen Schufern vorausgesehen wurde. Und da ist es einfach sehr wahrscheinlich das meherere dieser Elementen kleine Mängel aufweisen die in der Summe einfach zu eine etwas schlechteren Ergebniss führen als das Original.

Nehmen wie einen kleinen Beispiel. Schau dir mal ein paar Englischen Filme mit Deutschen Schauspieler, die sich in die deutsch Version selbst Synchronisieren. Deinen Logik zufolge sollte die Qualität 1 zu 1 sein. Genau die gleiche. Und dennoch ist sie in die Realität oft deutlich schlechter auf deutsch. Schau dir mal Franka Potente in die Bourne Filme mal an, gleiche Schauspielerin, und dennoch ist der Qualitätsverlust enorm.

Und wer Englisch sieht soll den Deutsch Sehern nicht ständig sagen, dass Englisch bzw O-Ton besser ist.

Ich werde es weiterhin sagen, vorallem wenn man mich fragt (wie es in dieser Thread der Fall ist). Nicht um zu ärgern, nicht um anzugeben, oder sonst was, sondern weil es einfach stimmt. Objektiv gesehen habe ich bei jeden Vergleich eine Original und eine synchronisierte Version (bis auf vielleicht 2 Filme die ich seit jeher kenne und lieber auf französisch anschaue) die Original version um welten besser gefunden.


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Ich schau gelegentlich O-Ton. Genug um mitreden zu können.
Aber ich hab nicht mal genug Zeit um mir alles auf einer Sprache ansehen zu können, daher werd ich nen Teufel tun und alles zweisprachig gucken nur damit mich meine Gegenüber hier im Forum ernster nehmen.

@ ElHeisenberg: Sehe ich nicht so. Fairerweise ist Comedy auch nicht wirklich meine Referenz für meine Argumentation. Bei Comedy will ich lachen und das tu ich auch wenn Wortwitze überhaupt nicht mein Fall sind. Stehe eher auf Slapstick und ganze Sätze als auf sprachliche Verarsche und Doppeldeutigkeiten. Daher verteidige ich die Synchro in Comedy auch nicht so sehr.

@ Shore: Deine Argumentation gefällt mir nicht. Du meinst, dass meine Meinung deiner früheren entspricht und du dagegen diese Meinung zu deiner heutigen weiterentwickelt hast. Totschlagargumente kommen nie gut an und helfen auch nicht.

@Guillaume: Mhh ich hab mir glaub noch nie Englisch von deutschen Schauspielern angesehen. Muss ich mal nachholen.
Dass Übersetzungen immer ein Potenzial des Verlustes mit sich bringen steht außer Frage. Das wird aber oft kompensiert. Jedenfalls sind mir bisher keine Logikfehler aufgefallen nur weil die Übersetzer miese Arbeit gemacht haben. Man schaue sich Buchübersetzungen an, ist ja dasselbe. Ich glaube kaum dass sich die Qualität eines englischen Buches stark von der eines deutschen unterscheidet.
Wie ich schon woanders geschrieben habe. Die Übersetzung bringt Mängel mit sich, aber aus der deutschen Sprache kann man mehr rausholen als aus der Englischen. D.h. Mängel können kompensiert werden oder das Endergebnis kann sogar höhere sprachliche Qualität haben als das Original, weil halt Englisch an seine Grenzen stößt und ästhetisch nicht wirklich zu den nett anzuhörenden Sprachen der Welt gehört.


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DoKwonTae
Beigetreten: 31.08.2009

Original von HijackerStar
Wenn man seine Stimme anders auslegt bleibt sie trotzdem dieselbe Stimme. Da kann ein Schauspieler noch so dran arbeiten. Seine Stimme bleibt einzigartig und gleich. Du verstehst nicht was ich sagen will. "Nur eine Rolle"? Damit verdienen die ihr Geld. Ihre Rolle ist alles was sie haben. Ihre Stimme ist Nebensache. Und die Regisseure müssen mit dem arbeiten was sie haben. Logisch lassen sie ihn den Dialog so oft sprechen bis er am besten klingt. Der Regisseur verdient damit sein Geld das beste aus dem was er hat rauszuholen.
Der Synchrospezialist kann aber konzentrierter arbeiten. Selbst im O-Ton wird nachsynchronisiert. Wenn eine Szene perfekt im Kasten ist aber der Ton nicht, dann dreht man die Szene nicht nochmal sondern nimmt sie im Studio neu auf.

Sorry aber zu behaupten dass der Schauspieler nur mit seiner eigenen Stimme die nur während des Drehs aufgenommen werden darf immer das beste sein soll, ist blödsinn.
Der Synchrospezialist kann da weit bessere Arbeit abliefern.

Vielleicht sollten wir uns mal alle auf eines einigen.
Einmal Englisch immer Englisch.
Einmal Deutsch immer Deutsch.
Man gewöhnt sich ja schließlich an die Stimmen.
Und wer Englisch sieht soll den Deutsch Sehern nicht ständig sagen, dass Englisch bzw O-Ton besser ist.
Und wer Deutsch sieht tut dasselbe.
Erst dann können sich beide Zuschauer auch mal über Filme/Serien unterhalten ohne dass in jedem zweiten Kommentar Wertungen bzgl. der Tonausgabe stattfinden müssen. Diese sind nämlich der ständige Auslöser für diese Diskussion.

This


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Ignite
Beigetreten: 15.02.2006

Diese ganze Diskussion ist so weit weg für mich...
es ist für mich nicht möglich auch nur annähernd zu verstehen, wie man wirklich eine deutsche Synchronisation besser finden kann als das englische Original...
es gibt schlechte Synchros und es gibt bessere...aber dass das Original immer besser/authentischer ist, daran kann es doch einfach keinen Zweifel geben...

Die Schauspieler bekommen über Jahre hinweg ne Stimmausbildung an der Schauspielschule...und hier behaupten Leute echt, dass die Stimme nebensächlich für nen Schauspieler sei?! wtf?!
gerade WEIL Schauspieler so eine gute Sprachausbildung haben werden sie doch so oft als Synchronsprecher gecastet... ?( ?(

Filmsynchronisation ist eine schwere Sache...und man merkt wo sich viel Mühe gegeben wurde und wo nicht...hat sicher auch etwas mit dem Budget zu tun...aber auch nicht immer nur...

sehr interessantes Word-Doc zu dem Thema:
Institut für Translationswissenschaft, Univ.-Prof. Dr. Lew Zybatow
MULTIDIMENSIONALE TRANSLATION
5. Vorlesung: Filmsynchronisation


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von Ignite

gerade WEIL Schauspieler so eine gute Sprachausbildung haben werden sie doch so oft als Synchronsprecher gecastet... ?( ?(

Geht so. Das merkst du doch gerade bei Animationsfilmen hierzulande. Schauspieler werden dafür genommen weil sie berühmt sind und weil das gemeine Volk darauf mehr gibt als auf sprachliche Kompetenz.


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Guillaume
Beigetreten: 20.01.2006

Original von HijackerStar

Dass Übersetzungen immer ein Potenzial des Verlustes mit sich bringen steht außer Frage. Das wird aber oft kompensiert. Jedenfalls sind mir bisher keine Logikfehler aufgefallen nur weil die Übersetzer miese Arbeit gemacht haben. Man schaue sich Buchübersetzungen an, ist ja dasselbe. Ich glaube kaum dass sich die Qualität eines englischen Buches stark von der eines deutschen unterscheidet.

Noch einmal, die Übersetzung an sich ist nur ein Teil der Gesamtproblematik die bei Synchronisation sehr breitgefächert ist. Aber selbst wenn wir uns auf dieser Element eingrenzen, Übersetzung bringt fast immer ein Verlust mit sich. Selbst wenn es auf eine so reich und schöne Sprache wie die Deutsche ist. Es geht um soviel mehr als nur die Übersetzung der Sinn, Eine Sprache bringt eine Jahrhunderte alte Kultur mit sich, eine eigene Musikalität, einen Ryhtmus, Redewendungen, usw. Und der Übersetzer musst einen Spagat zwischen Übertragung der Sinne, der Aussagen der Autor, und eine Adaptation von alles was einen Werk Sprachlich ausmacht. Und dieser Spagat ist in den meisten Fällen nicht zu schaffen. Ich konnte Seiten darüber Sprechen, weil man als Ausländer sooft damit konfrontiert ist (in die eine und die andere Richtung), aber es ist nicht ganz das Thema hier.

Übersetzung ist leider einen nötigen Übel. Oft aber wir keinen Wahl. Ich lese lieber Dostoiewski auf deutsch als ihn gar nicht zu lesen. da geht keinen Weg Vorbei. Nur tue ich das schwerer herzens, und möchte trotzdem bei einen Kunstwerk immer sonah wie möglich an das Original kommen. Und da ist mir bei Synchronisation einfach zu viel raum für Verrat an das Orignal Werk. Und deshlab schaue ich immer in O-ton an, selbst japanische Filme, oder was auch immer.
Aber klar, ist das dann mit Untertitel, die auch zwangslaüfig einen Fehlerhafte Übersetzung mit sich bringen.

Also da es eh Übersetzt ist, und die Problematik nur den Rest ist, kann ich schon verstehen daß man keine Lust hat einen Japanisch Film auf Japanisch anzusehen hat, selbst wenn ich's nicht wirklich nachvollziehen kann. Aber daß man sich einen Übersetzung antut wenn man die Sprache sehr gut beherrscht, daß ist mir echt einen Rätsel. Und ich meine das echt nicht abwertend oder sowas. Mir ist nur Übersetzung einen Dorn im Auge (und ich mache beruflich selbst oft Übersetzung, also es hat nichts mit den Übersetzern zu tun, sondern an die Problemstellung die nicht wirklich zu lösen ist), und ich war einfach so glücklich an den Tag an den ich gemerkt habe ich sprech deutsch gut genug um Mann und Kafka endlich auf deutsch zu lesen. Ich würde einfach jetzt nie mehr auf die Idee kommen einen deutschen Autor den ich lesen kann auf Französisch zu lesen.


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Ignite
Beigetreten: 15.02.2006

Original von HijackerStar

Original von Ignite

gerade WEIL Schauspieler so eine gute Sprachausbildung haben werden sie doch so oft als Synchronsprecher gecastet... ?( ?(

Geht so. Das merkst du doch gerade bei Animationsfilmen hierzulande. Schauspieler werden dafür genommen weil sie berühmt sind und weil das gemeine Volk darauf mehr gibt als auf sprachliche Kompetenz.

Du willst mir also erzählen, dass Schauspieler keine gute Stimmausbildung haben, wobei doch die Schauspielschulen quasi die einzigen Einrichtungen sind, wo man so etwas überhaupt lernt?


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Oh man is doch klar das man es nur dort lernt. Synchronsprecher lernen es ja auch da. Aber es doch logisch, dass jemand der dort Schauspielen, XYZ, ABC und die Aussprache lernt, in der Aussprache nicht so gut sein kann wie jemand der da ausschließlich Aussprache lernt.


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Shore
Beigetreten: 11.11.2007

Original von HijackerStar
@ Shore: Deine Argumentation gefällt mir nicht. Du meinst, dass meine Meinung deiner früheren entspricht und du dagegen diese Meinung zu deiner heutigen weiterentwickelt hast. Totschlagargumente kommen nie gut an und helfen auch nicht.

Wenn man die Beiträge auf einen Satz reduziert macht man es sich natürlich leicht. Aber gut. Leb ruhig weiter in deiner Traumwelt, in der Synchros besser sind als das Original


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Mit Totschlagargumenten hat mans noch leichter. Cya


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Shore
Beigetreten: 11.11.2007

Es ist nur ein Satz in einem Beitrag, in dem ich lang und breit erklärt habe wie Schauspieler ihre Stimme einsetzen. Weshalb das alles auf einmal ein Totschlagargument ist, nur weil dir ein Satz gegen den Strich geht, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ich tippe mal auf selektive Wahrnehmung, um auf seinem Standpunkt verharren zu können.


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Ignite
Beigetreten: 15.02.2006

Original von HijackerStar
Oh man is doch klar das man es nur dort lernt. Synchronsprecher lernen es ja auch da. Aber es doch logisch, dass jemand der dort Schauspielen, XYZ, ABC und die Aussprache lernt, in der Aussprache nicht so gut sein kann wie jemand der da ausschließlich Aussprache lernt.

ja, aber das macht doch keiner...es nimmt sich doch niemand vor synchronsprecher zu werden...(vielleicht ein paar wenige ausnahmen)...

wiki definiert den job übrigens so:

Synchronsprecher sind Schauspieler, die als Sprecher ihre Stimme meist freiberuflich einsetzen, um fremdsprachige Filme in die Zielsprache zu übertragen oder Filme, die naturgemäß keine Stimmen enthalten, wie zum Beispiel Zeichentrickfilme mit Sprache zu versehen.


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