ich kann die ganze diskussion über manipulation etc auch nicht nachvollziehen.
1. Was sind denn Sportspiele? Normalerweise diese, die motorische und konditionelle fähigkeiten (kraft, ausdauer, beweglichkeit) erfordern. davon gab es 5 von 14 (torwand, speer, biken, kegeln und muttern. Vielleicht wäre ja sogar ein 6. gekommen ganz zum schluss.
2. Warum sollten Sportspiele (ohne eine deutliche behinderung Raabs) unbedingt den Kandidaten und gestern speziell Reint in die Karten spielen. er hat 3/5 gewonnen. davon das eine kampflos.
3. Welches Interesse hat denn der Veranstalter, zu manipulieren, also Raab einen Vorteil zu verschaffen. Ihr Interesse gilt mit Sicherheit dem Unterhaltungswert und der Spannung. Und dafür versucht man ein ausgeglichenes Spielangebot hinzubekommen und Chancengleichheit zu wahren. Und 4 punkte hat der kandidat ja eh schon geschenkt bekommen. Sie hätten ja dann auch schon beim biken improvisieren können.
Für den Zuschauer ist doch ein Spiel immer besser als kampflos zum nächsten zu gehen. Und wenn Fußball mit Kegeln ersetzt wurde, gibts doch da kein Problem. Wobei ich nicht denke, dass Fußball aufgrund von Spiel 1 nochmal gekommen wäre.
Aus meiner Sicht gäbe es nur eine Sache, um die sich generell diskutieren lässt. nämlich die Wertigkeit bzw. die Platzierung der Spiele. Dieses mal gabs halt 3 eher klassische Sportspiele in den ersten 4 Spielen. Wenn man also aus Sicht der Produktion denkt, dies sind Kandidaten-Favorits, setzt man die eben an den Anfang, um Raab zu unterstützen. Würde aber auch nur Sinn machen im Sinne eines spannenden gesamtverlaufs, wenn man mekrt, das Raab dort immer mehr abbaut. Wenn man ihm aber beim Speerwerfen gesehen hat, sieht man auch, dass Sportspiele keine Selbstläufer sind.
Letztlich gäbe es ohne verletzung diese Diskussion hier gar nicht, vielleicht eben eine kleine Verwunderung, über die Spielverteilung. Denn sonderlich auffällig, dass "angepasst" wurde, war es ja nun bei weitem nicht.
Aber wenn wir schon dabei sind:
Ich finde eher die kandidaten-auswahl bzw. das verfahren bedenklich. Ich empfinde so gut wie nie sympathie für den Kandidaten. Sie werden einfach in den Einspielern wie Götter dargestellt. Und ich versteh auch nicht, warum da ständig soviel die sportlichen Fähgkeiten herausgestellt und angepriesen werden. Es gibt nun mal nicht 10 Sportspiele. Also wäre das aus Zuschauersicht auch kein Vote-Kriterium. das Voting finde ich eh nicht gut. Die sollten halt das zufalls-prinzip entscheiden lassen. Oder besser noch ne challenge. 5 kandidaten. 5 min vorstellung für alle. dann 4 spiele. bei jedem fliegt einer raus. das kriegt man locker in den ersten 45 min hin. solange dauert ja das ganze voten. klar, hat einen nachteil aus produktionssicht. keine annahmen durchs voting. aber durch die spiele baut man schonmal ne sympathie auf. und dann gehts halt gegen den endgegner richtig weiter.