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[Geschlossen] Daytrading

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Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

Hohe Vola ist definitiv besser für den Tradingerfolg!!! Ich bin jetzt seit einiger Zeit Vollzeittarader und habe noch keinen Händler kennengelernt, der in Zeiten von schwacher Vola gut verdient..
Die Gewinnerwartung ist einfach höher und das Verlustrisiko bleibt gleich.

Einzige Ausnahme sind vielleicht Trades mit einer Gewinnerwartung von 1 R, diese sollten bei schwacher Vola genauso funktionieren, wie bei starker..

Einsteiger sollten sich zuerst mit den Tradingkosten auseinandersetzen! Hier gilt: je größer die Range, desto geringer sind die Kosten.

1. Beispiel:

-Wir traden ein Währungspaar mit 3 Pips Spread

- 1 R = 100€

- Range 10 Pips

- Ziel 1 R

das heißt um 1 R Profit zu generieren, müssen wir 1,3 R verdienen!

2. Beispiel:

gleiche Voraussetzung, nur die Range beträgt 50 Pips

nun zahlen wir lediglich 6€ (0,06R) Spread, das heißt wir müssen lediglich 1,06 R erreichen um 1 R Profit zu erwirtschaften!!

----------

angenommen wir traden beide Setups 100 mal und erreichen 100 Treffer, nun stellen wir fest, das wir mit dem 2. Setup 24 R mehr verdienen, nur auf Grund der Range!! Das sind dann im oben genannten Beispiel 2400€...

Dieses Beispiel ist natürlich extrem gewählt und soll auch nur die Wichtigkeit der Tradingkosten verdeutlichen!

Viele Grüße und Good Trades

Chulainn


BoSsHaFt
Beigetreten: 21.12.2009
PokerStrategist

Bin totaler Anfänger in bereich traden aber das ganze interessiert mich irgendwie schon. würd jetzt gern mal allgemeines über das thema wissen. hört sich jetzt wohl alles sehr naiv und so an aber für jemand der wirklich null plan von alldem hat ist es nicht einfach zu verstehen.

Also, es gibt unterschiedliche Arten von trading, und man spezalisiert sich auf eine? was ich jetzt so kenne: -Aktienhandel -Day Trading -Devisenhandel -Rohstoffhandel?

Gibt es da einen großen unterschied zwischen den möglichkeiten? kann ein guter Day trader null ahnung von devisenhandel haben oder hängt das alles schon zusammen und beeinflusst sich irgendwie?

Wie seit ihr zum traden gekommen und vor allem, wie hab ich euch fortgebildet?

Wär cool wenn mal jeder was zu schreiben könnt, damit ich mir ( und vllt andere auch) mal einen kleinen Überblick verschaffen können.


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

hmm, also man unterscheidet zwischen Daytrading, Swingtrading und Positionstrading. (scalpen gehört für mich in den Bereich Daytrading).

Aktien, Devisen und Rohstoffe sind lediglich die Basiswerte die man tradet.

Day-Swing und Positrades definieren sich durch die Haltedauer der Positionen.

Daytrading - 1 min bis 1 Tag

Swingtrading - 1 Tag bis 2 Wochen

Positrading - >2 Wochen

über das genaue Zeitfenster läßt sich streiten......

ansonsten schau mal hier vorbei: Was ist Trading? und google die Begriffe, die du nicht verstehst ;)

Traden gelernt habe ich durch Papertrading/Bücher/Semi-Webinare.

Mich würde auch interessieren, ob hier noch weitere Vollzeittrader aktiv sind!


aktienboard.com findest alles was de brauchst! bin auch einsteiger und neu dort!

echt hilfreich!

lohnt sich das denn in GER überhaupt noch alles so richtig durch die abgeltungssteuer? welche länder sind da besser? schweiz?

für einen vollzeittrader ja auch egal wo er dann wohnt oder?


chris400
Beigetreten: 01.02.2009
PokerStrategist

daytrading ist die neue sss! :)


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

heute war ja wieder gut wat los! Hat jemand die NFP gehandelt?


chris400
Beigetreten: 01.02.2009
PokerStrategist

sorry, kenn mich nicht aus, allerdings hab ich interesse!:)

@Chulainn: sitzt du auch zu hause vor 10 bildschirmen? wie alt bist du und wie lange tradest du schon?
lg chris


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

2 Bildschirme reichen mir =)

bin mitte 20 und seit 2 Jahren Vollzeittrader, obwohl das erste Jahr mehr zoggen als traden war^^


chris400
Beigetreten: 01.02.2009
PokerStrategist

was sind deiner meinung nach die vorteile des daytradens im gegensatz zu langfristigen ( zb.: über 1 jahr) aktien-käufen?
lg chris


Original von chris400
was sind deiner meinung nach die vorteile des daytradens im gegensatz zu langfristigen ( zb.: über 1 jahr) aktien-käufen?
lg chris

Deine Verlusten kommen schneller und es dauert nicht erst 1 Jahr bis du dein ganzes Geld los bist ... Oder halt anders rum. Du kannst halt die tägliche Volität des Marktes nutzen. Stells dir aber nicht so einfach vor.

Habe mich auch angefangen damit zu beschäftigen vore einer Weile(Forex-Trading) und ist echt nicht leicht und vordert viel Disziplin!

Poker ist Kindergarten dagegen.


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

ich denke man kann das nicht so einfach vergleichen.. Wenn du in Aktien investierst, tradest du meist langfristig nur in eine Richtung und versuchst einen übergeordeten Trend zu erwischen.

Beim Daytrading versucht man kurze Bewegungen (long und short) zu erwischen.

Für die Nerven ist langfristiges Traden sicherlich besser..

"Poker ist Kindergarten dagegen. "

Ich bin def. ein besserer Trader als Pokerspieler :P, es kommt beim traden auch stark auf das "Limit" an, je weniger Kapital, desto leichter ist es...


chris400
Beigetreten: 01.02.2009
PokerStrategist

pokern erfordert sehr viel disziplin und wenn du sagst, poker ist kindergarten, dann muss daytraden ja wirklich ungesund für die nerven sein!gg

es klingt interessant, aber ich weiss nicht, ob ich die nötige disziplin mitbringen könnte! mach beim pokern immernoch viel zu oft fehler, die mit mangelnder disziplin zu tun haben und beim daytraden kann das glaub ich fatale auswirkungen haben!
lg chris


pasOa
Beigetreten: 02.07.2007
BlackMember

Original von Chulainn
Ich bin def. ein besserer Trader als Pokerspieler :P, es kommt beim traden auch stark auf das "Limit" an, je weniger Kapital, desto leichter ist es...

Kannst du erklären warum das so ist?
Mir ist schon klar dass man nicht mit 100 Milliarden so einfach traden kann wie mit 5000 Euro, aber ich dachte immer dass der Forexmarkt so groß ist dass es erstmal keinen Unterschied macht ob man mit 5000 € oder mit 500.000 € tradet. Oder bezieht sich deine Aussage eher auf die psychologische Komponente dabei?


Ich denke er meint die psy. Komponente. Ist halt klar, je mehr man riskiert, desto schwieriger ist es für einen selbst. Es sei denn man hat wie beim Poker eh kein Gefühl mehr fürs Geld

Aber auch mit 1000€ denke ich mal brauch man am Forex markt nicht anfangen


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

Zuerst darf man nicht vergessen, das man mit einem Einsatz von 1000€ zwischen 100.000€-500.000€ am Forexmarkt bewegen kann (je nach Broker/Hebel)!

Nehmen wir mal den EUR/U$:

Sobald wir den EUR kaufen, verkaufen wir automatisch den U$. Die Bewegungen(Käufe/Verkäufe) in einem Währungspaar spiegeln sich in einem Chart wieder. Wenn wir jetzt mit massig Kapital einen Kauf tätigen, verursachen wir dadurch eine Bewegung am Markt, hier gilt: je mehr Kapitaleinsatz, desto größer die Bewegung.

Angenommen wir erwarten, das er EUR/U$ um 20 Pips steigen wird, nun verursachen wir aber schon einen Pip(Beispiel) durch unseren Kauf! Daraus folgt, das wir nur noch 19 Pips verdienen können. Ein Trader mit einem 1000€ Konto hat dieses Problem nicht.

Das gilt natürlich nur bei sehr großen Konten.

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Sollte man beim traden psy. Probleme bekommen, dann ist die Posigröße eindeutig zu groß! Mit vernünftigen BRM, verliert man pro Trade immer den selben Betrag (1R/einen Stack). Wie hoch dieses R ist, muss jeder Trader für sich selbst entscheiden.

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Wenn man einen guten Broker hat, kann man auch mit einem 1000€ Konto traden, ob man davon leben kann, ist ein anderes Thema =)

man kann bei einigen Brokern sogar Posis traden, bei denen der Wert eines Pips (EUR/U$) 0,08€ beträgt :P

Hoffe das war halbwegs verständlich!

Grüße


Original von Chulainn

Wenn man einen guten Broker hat, kann man auch mit einem 1000€ Konto traden, ob man davon leben kann, ist ein anderes Thema =)

man kann bei einigen Brokern sogar Posis traden, bei denen der Wert eines Pips (EUR/U$) 0,08€ beträgt :P

Hi!

Könntest du mal Beispiele für diese Broker geben, bei denen man auch mit 1k$ starten kann? Ich lese immer nur überall unter 10k$ braucht man's gar nicht versuchen weil einen die Gebühren auffressen.

Was meinst du dazu? Ich muss nicht davon leben, das kann später irgendwann mal kommen ;)


Oanda dort bin ich. Keine Mindesteinlage, gute Webplattform zum Handeln.


Oanda hat keine Mindesteinzahlung
Active Trades und Alpari haben 250€ Mindesteinzahlung
SaxoBank glaube 5k€.....

Das wären so die gängigen und seriösen
(alles bezogen auf Forex)


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

da wurden ja schon einige gute Broker gennant. WH Selfinvest ist auch sehr gut (CFD/FOREX und vor allem Future) hat aber glaube ich 2.500€ mind. Einlage.

Ansonsten Interactive Brokers, da brauch man aber schon ein wenig mehr Kleingeld (25K U$). Dukascopy soll auch sehr gut sein, habe ich aber noch nicht getestet.

Richtig viel spart man meiner Meinung nach erst ab 50K, weil man dann zu einen ECN Broker gehen kann und direkt mit anderen Händlern handelt = minimale Spreads+Kommission. ECN Broker sind in der Regel billiger als Retail Broker.

Ab einem gewissen Handelsvolumen kann man auch mit (fast) jeden Broker über die Handelskosten verhandeln (bis zu 50% kann man da rausschlagen).

Wie man mit einem 10K Konto weniger Gebühren zahlt, als mit einem 1k Konto, soll mir mal jemand erklären....

Wenn man natürlich einen Börsendienst abonniert oder kostenpflichtige Chartingtools verwendet, kommt man mit kleinen Konten natürlich nicht weit.


Jemand Erfahrungen mit FXCM und FXCMMicro?

Wo ich immer noch nicht ganz hinter gestiegen bin ist die Sache mit den Lots und wieviel ich nun "hinterlegen" oder einsetzen muss.

Angenommen ich möchte Micro Lots traden (d.h. 1 Lot = 1.000$). Jetzt kommt es doch noch auf den Hebel (Leverage) an, der angesetzt wird, oder?
Bei einem Hebel von 1:100 müsste ich also pro Lot 10$ als Margin hinterlegen?

Welche Hebel sind gängig? Lese manchmal auch etwas von 1:400 oder 1:50?

Spielt der Hebel überhaupt eine Rolle? Würde nie mehr als 2% meines Kapitals einsetzen, dann ist es doch nur etwas Mathematik wieviel das nun ausmacht, je nach Hebel, oder?

Kann nicht theoretisch eine Position auch weiter als die hinterlegte Summe in's Minus laufen wenn ich mehr Geld auf dem Konto habe? Das wäre dann ja "ein Fass ohne Boden"?

Vielleicht findet man das ganze auch am besten direkt mit einem Demo Konto heraus :)

Achja, bei fxcmmicro gab es wohl mal eine aktion bei der man 25$ for free bekam (quasi startkapital wie bei ps.de) - gibt es das noch oder in ähnlicher form woanders?


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