Original von groovechampion
Original von betout
Original von marcelgott
Also folgende Frage:
ALLE Marktteilnehmer Kaufen eine Kauoption für eine gewisse Aktie.
Das geht gar nicht! Jede Option, die einer kauft, muss ja von irgendeinem anderen geschrieben (verkauft) werden.
Wenn der Call-Schreibende nicht agiert (weil er long ist oder erst bei market movement agiert) dann ändert sich der Kurs bis zur Fälligkeit nicht, andere Aktionen von Marktteilnehmern mal ausgeschlossen.
Zum Stichtag passiert auch nichts solange der strike @ the money ist, weil sich niemand eindecken muß und die Option verfällt.
Das ist richtig, so könnte es z.B. laufen. (Aber warum qoutest du dort meine Antowort? Ich meinte doch einfach nur es können nicht ALLE eine Option kaufen, du hast ein Bsp. dargestellt, in dem EINER eine option kauft.)
Allgemein ist die Frage, was mit dem Kurs des Underlyings passiert wenn EINER eine Option kauft, nicht definitiv zu beantworten:
Es könnte eben so sein, wie mein groovechampion schreibt, es könnte aber auch sein, dass der Call-Verkäufter sich hedged, indem er z.B. die Aktie wiederum kauft. (Das ist typischerweise der Fall wenn Kleinanleger einen OptionsSCHEIN von irgendeiner Bank kaufen. Dort hedgen sich die Emitennten quasi immer, das ist ein rein provisionsgetriebenes Geschäft - sie bauen sich ne Marge in die gestellten Kurse rein.)
Da sich also zumindest manchmal gehedged wird, kann man denke ich behaupten, dass der Kauf einer Option TENDENTIELL den Kurs des Underlyings c.p. erhöht.
Man könnte vielleicht sogar noch argumentieren, dass das immer der Fall ist, wenn man davon ausgeht, dass Call-Schreiber, die sich nicht hedgen, auf jeden Fall auf sinkende oder gleichbleibende Preise des Underlyings spekulieren wollen. Würde also nicht grade einer den Call von ihnen kaufen, dann würden sie halt die Aktie shorten oder die Aktie aus ihrem Bestand einfach verkaufen etc.
Damit würde dann der Call Kauf immer direkt als Nachfrage auf dem Markt für das Underlying wirken.