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[Geschlossen] Daytrading

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Broker die sowas wie "Startkapital" geben oder so, konnten sich anscheinend nicht so durchsetzen und werben nun mit sowas würde die Finger von lassen.

Zum Hebel: Du setzt angenommen 100$ bei einem Hebel von 1:50 dann bist du in echt mit souzusagen 5000$ involviert.

Wenn der Trade gut läuft ist alles ok, du kannst natürlich durch den hohen Hebel natürlich auch deine gesamte Roll(und noch mehr) verlieren. Entweder lässt der Broker gar nicht zu das dies geht oder er fordert dich auf nachzucashen.

Sprich du kannst dich auch verschulden. Als Anfänger würde ich einen sehr kleinen Hebel nur wählen. Musst dann selber herausfinden mit der Zeit und Erfahrung welcher der Richtige ist für dich.


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

@ fkonline

Die Sicherheitsleistung die dein Broker von dir verlangt ist die Margin, das heißt aber nicht, das du die gesamte Margin verlierst, wenn dein Trade schief geht!

Davor schützt dich dein Stopp. Man sollte bei jedem Trade das gleiche Risiko fahren. Wenn du z.B. den EUR/U$ tradest und du dein Stopp ist einmal 100 Pips entfernt und beim nächsten Trade 10 Pips, so verlierst du bei beiden Trades den gleichen Betrag (wenn man das MM beachtet..) = je weiter der Stopp entfernt, desto kleiner die Posi.

Die Posi kannst du durch den Hebel genau an dein Risiko (R) anpassen.


PsyMaster
Beigetreten: 28.02.2006
Elite Grinder

ich hab mich die letzte zeit mit fxcm auseinander gesetzt und fand die sw ganz gut .. dann hab ich nen tip bekommen: oanda ... geringere spreads und geile sw .. java-basierend.

das beste ist, dass einem bei trade-eröffnung im fenster alles angezeigt wird .. sprich: es wird direkt, wenn man das volumen angibt (fixe lots gibts nicht !) gezeigt, wie viel der pip wert ist und nach stop-definition, wie viel man max. risk hat .. dann kann man das volumen entsprechend exakt zuschneidern.

für ausbruchstrades zb. kann man one-click-trading machen, d.h. man definiert vorher volumen, stop-loss und take profit ... handelssignal da- klick und fertig..

alles, was es an infos, tools, analysen usw. gibt, kann per kopfdruck übrigens abgerufen werden ....

die sw ist das beste, was ich je gesehen hatte - zuvor war ich von wh-selfinvest´s plattform angetan... da ist mir der mindestbetrag allerdings zu hoch- außerdem will ich ne web-plattform, damit ich auch von der arbeit bissl. was machen kann - vorbereitende analysen usw. ...

oande.com für fx-spot,
marketindex.com ... selbe plattform .. für fx, cfd´s, indizes, commodities (!) ...

marketindex for the win ...

was ich für anfänger sehr empfehlen kann ist eine lustig aufgemachte seite, die dennoch qualitativ sehr hochwertig in das trading einführt und einiges an guten inhalten zu bieten hat... das und das buch von voigt... "große buch der marttechnik" ist für mich ein sehr guter einstieg gewesen.

die seite heißt .. babypips.com, da gibts auch irgendwo einen bereich, wo trader ein profil anlegen - sowas, wie n trader-log, wo sie ihre strat darlegen und trades posten, nebst g/v, % erfolgreicher trades usw... sehr aufschlußreich und interessant, wer mit welcher strategie was erreicht ..

sehr interessant, auch das allgemeine forum.


nur mal so aus interesse, in welcher größenordnng man sich befindet:
wieviel rendite ist den beim daytrading drin? das muss doch sehr viel sein, ansonsten lohnt sich das doch mit 10k oder so gar nicht oder sehe ich das falsch? thx


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

Wenn man vom traden leben möchte braucht man mind. 30k. Wer 3-4 R pro Monat ertradet und das konstant übers Jahr, ist schon nicht schlecht
Wobei 1R zwischen 1-3% vom Depot sein sollte.

Auf die Aussagen von Börsendiensten die mit 1000% pro Jahr prahlen, kann man nichts geben.. das sind in der Regel "nur" 10% aufs Depot gerechnet. Mit das wichtigste ist der max. Drawdown, dieser sollte nicht über 10 R liegen. hmm, ich schweife schon wieder ab :rolleyes:


was ist R?^^

wenn man von 30k leben möchte, müsste man ja schon mindestens 50% (eher richtung 100%, da man ja auch steuern etc. zahlen muss als trader) rendite im jahr erwirtschaften (keine ahnung, ob man das bei daytrading so sehen kann). das wäre schon massiv viel, hätte eher so mit 20-30% p.a. gerechnet, was imo auch schon sehr viel ist.

thx schonmal :)


Chulainn
Beigetreten: 23.05.2009
PokerStrategist

R = Risiko, quasi das was du bereit bist pro Trade zu verlieren. Wie beim Pokern der Stack.. Das R sollte immer gleich groß sein, bis man ein "Limit" aufsteigt.

Bei kleinen Konten ist ein R in der Regel 1-3% vom Gesamtdepot. Je nachdem womit man sich wohlfühlt.

Die Masse der Trader sind auch Loosing Player, man sagt ca 90%, ob das stimmt weiß ich nicht...


dezi
Beigetreten: 13.11.2006
Oldschool Grinder

Versteh ich das richtig mit dem "R" und den % Gewinn?
R entspricht z.B. 2% meines Depots. Ich ertrade 3R im Monat, d.h. 6% meines Depotwertes. Wenn man R absolut konstant lässt, wären dass 12x6%=72% vom Ausgangsdepot, wenn man das ganze für 12 Monate hochrechnet.
Wäre ja schon ziemlich verrückt wie krass. :)

Hab mir schon vor einiger Zeit Literatur besorgt und jetzt auch viel im Internet gelesen. Denke, dass das allerdings eine ganze Weile dauern wird, bis man überhaupt (konstant) Gewinne einfährt.

Kann hier jemand aus eigenener Erfahrung berichten, wie lange er gebraucht hat um konstant +ev zu traden (u mit welcher Strategie). Wieviel Stunden Zeit gehen dabei pro Woche im Schnitt drauf um wieviel % Gewinn einzufahren?

Also kurz: Kann ich mit 20h/Woche Arbeitseinsatz und z.B. 50k€ BR durch trading ähnlich gut leben wie es theoretisch durch Pokern z.B. auf nl400 möglich ist? Bzw. wie realistisch ist das und wie viel Zeit benötigt der Weg dorthin in etwa?
Interesse und Engagement in hohem Maße natürlich vorausgesetzt.


somekindofa
Beigetreten: 25.06.2009
PokerStrategist

Was tradet man denn beim Daytrading?
Wie lässt sich der Kurs innerhalb eines Tages voraussehen?


Original von somekindofa
Was tradet man denn beim Daytrading?
Forex, Futures, etc. je nach belieben

Wie lässt sich der Kurs innerhalb eines Tages voraussehen?
Gar nicht, sonst würde es nur noch Milliadäre geben ;)
Durch technische Analyse und durch bestimmte News, kann man es aber erahnen was passieren könnte!


Durch technische Analyse und durch bestimmte News, kann man es aber erahnen was passieren könnte!

Also kann man auf Dauer mit viel Engagement Geld verdienen - oder auch nicht... ?? :f_mad:


Original von SliceMeNice

Durch technische Analyse und durch bestimmte News, kann man es aber erahnen was passieren könnte!

Also kann man auf Dauer mit viel Engagement Geld verdienen - oder auch nicht... ?? :f_mad:

This


Original von dezi
Versteh ich das richtig mit dem "R" und den % Gewinn?
R entspricht z.B. 2% meines Depots. Ich ertrade 3R im Monat, d.h. 6% meines Depotwertes. Wenn man R absolut konstant lässt, wären dass 12x6%=72% vom Ausgangsdepot, wenn man das ganze für 12 Monate hochrechnet.
Wäre ja schon ziemlich verrückt wie krass. :)

Hab mir schon vor einiger Zeit Literatur besorgt und jetzt auch viel im Internet gelesen. Denke, dass das allerdings eine ganze Weile dauern wird, bis man überhaupt (konstant) Gewinne einfährt.

Kann hier jemand aus eigenener Erfahrung berichten, wie lange er gebraucht hat um konstant +ev zu traden (u mit welcher Strategie). Wieviel Stunden Zeit gehen dabei pro Woche im Schnitt drauf um wieviel % Gewinn einzufahren?

Also kurz: Kann ich mit 20h/Woche Arbeitseinsatz und z.B. 50k€ BR durch trading ähnlich gut leben wie es theoretisch durch Pokern z.B. auf nl400 möglich ist? Bzw. wie realistisch ist das und wie viel Zeit benötigt der Weg dorthin in etwa?
Interesse und Engagement in hohem Maße natürlich vorausgesetzt.

poker ist wohl profitabler bei der bankroll. 100% im jahr wären ja 50k€ und mit so einem zeitaufwand und der br sollte beim pokern mehr drin sein!


Ja Problem ist halt nur dass beim Pokern es immer schwieriger wird je höher man kommt und auch mal üble Downs kommen können.

Können beim Traden auch vorhanden sein, aber bewusster, da man ja sein Stop Loss hat. Beim Traden wird halt nur immer hinten dran eine Null mehr, der Skill(wenn man ihn einmal hat) bleibt gleich.


StephanS
Beigetreten: 14.09.2008
Oldschool Grinder

.


Original von fiveseven
Ja Problem ist halt nur dass beim Pokern es immer schwieriger wird je höher man kommt und auch mal üble Downs kommen können.

Können beim Traden auch vorhanden sein, aber bewusster, da man ja sein Stop Loss hat. Beim Traden wird halt nur immer hinten dran eine Null mehr, der Skill(wenn man ihn einmal hat) bleibt gleich.

ich bin jetzt nur von den 50k€ ausgegangen... bis man überhaupt erfolge beim traden hat, dauert es außerdem schon eine weile bzw. gibt es ja auch keine strategie, mit der man einfach mal nur gewinne einfährt... von daher fährt man als winning playner auch nl400++ besser, wenn man beim pokern bleibt, denke ich...
und dass man einfach mal so eine null dran hängt, ka... denke, psychisch wird es auch schwieriger, wenn man plötlich mit 1mio statt 100k tradet...


Original von chrischiberlin

Original von fiveseven

und dass man einfach mal so eine null dran hängt, ka... denke, psychisch wird es auch schwieriger, wenn man plötlich mit 1mio statt 100k tradet...

Dann ist Poker und Trading für denjenigen nichts, wenn er zu sehr auf scared money sitzt. Ich würde mich aber mit einer Mille sicherer fühlen als mit 100k :)


dezi
Beigetreten: 13.11.2006
Oldschool Grinder

Vielen Dank!

Eigene Erfahrungen habt ihr in den Dimensionen (Lebensunterhalt) aber nicht oder?

Ist hier jemand "winningtrader"?

edit: ist meine Folgerung bzgl. Jahres-Profit oben richtig?


pasOa
Beigetreten: 02.07.2007
BlackMember

Würde mich auch interessieren was die realistischen Erwartungen sind beim traden. Bin selbst gerade am überlegen mich genauer mit dem Trading zu befassen um dann evtl. von Poker auf Trading zu wechseln.
Hier ist es natürlich schwierig herauszufinden was profitabler ist, zumal ich ja erstmal sehr viel Zeit in Theorie usw. stecken müsste.

Aber um nochmal auf den ForexMillionaer zusprechen zu kommen:
Wie realistisch ist sowas? Ich mein er macht hier in einem Jahr 7500% Profit. Und wenn Chulainn hier schon sagt dass 3-4 R im Monat gut wären, dann wäre ja sein Ergebnis absolut insane.
Ist der Typ also nur Super hot gerunned? oder wie kann man sich das erklären?

Original von fiveseven
... Ich würde mich aber mit einer Mille sicherer fühlen als mit 100k

Einfach wegen "tighterem BR management" oder warum?


Genau, mehr Rücklage, mehr Sicherheit, desto besser Tradet man.

Zum Thema Forexmillionär. Laut Hörensagen ist der Typ einfach nur ein übeler Zocker. Glück, was auch immer. Pures Talent wird es nicht sein.

7500% im Jahr sind denk ich genau so wenig möglich, wie FL 1k/2k 6max mit 40BB/100 zu schlagen!!!

Bin auch vom Pokern auf Trading umgestiegen. Aber mehr Aktien, Optionsscheine. Forex hab ich grad keinen Bock mehr, das wahr mir irgendwie nix. Für Futures fehlt die Kohle und CFD soll ja angeblich bisschen zum Vorteil vom Broker sein.

Mir machts iwie mehr Spaß als Poker und man gewinnt konstanter. Nicht so ein geswinge: kommt aber auch wie im Poker auf die Variante an die man tradet.

Ist aber viel arbeit.


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