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Einzelwerte - Aktien

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jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von BurneyGumble
Was haltet ihr hiervon?

Link Text...

Warum schreibst Du nicht gleich hier rein, um welche Aktie es sich handelt? (und man muss erst einen Link aufmachen)
Warum willst Du dich damit beschäftigen?
Was sind denn deine Gründe dafür, dass sie dir interessant erscheint?


Antwort
Zitat
guhruuu
Beigetreten: 17.02.2008
Oldschool Grinder

Kurze Frage, ich lese öfter man das man nur ab mehreren tausend € (5-10k + ) einzelaktien holen sollte. Liegt es nur an dem prozentualen Anteil
der Ordergebühr oder hat es noch andere Gründe?

Thx


Antwort
Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Im Wesentlichen geht es um Gebühren, richtig.
Auch 5k pro Aktie find ich nur dann ok, wenn man echte Low Cost Broker verwendet (also bspw. Onvista statt Comdirekt oder -oh Graus!- S Broker), und die Aktien langfrisitig hält.

Das Argument mit der Diviersifizierung von Gambler verstehe ich aber nicht.
Das spricht ja eher dagegen, kleinere Einzelposten zu nehmen.
Das Argument der Diversifizierung spricht generell gegen Einzelaktien und für Index-ETFs.

Ab 500k-1 Mio kann man sich auch einen Index nachbauen ohne große Mehrkosten.
Ab 20-30 Werten, wenn diese gut gewählt sind, ist man "ok" diverisifiziert.

Die Frage ist aber, warum man sich die Mühe machen möchte / sollte.
Downsides: Mehr Aufwand, Rebalancing Aufwand, immer noch leicht schlechtere Diversifizierung. Steuernachteile, wenn der ETF bspw. thesaurierend Swap-basiert ist.
Upside: Ggf. weniger Kosten (auch die 0,2% für einen ETF machen was aus. Und ggf Misstrauen gegenüber ETFs, wenn man die Konstrukte nicht 100% versteht.

Insofern sind Einzelaktien eher was für denjenigen, der meint, den Markt schlagen zu können.
Was meist Trugschluss ist, auch wenn ich bekennen muss, dass ich selbst auch Einzelaktien habe.
Mein Grund ist eine Mischung aus dieser Hybris ("Vielleicht kann ich es ja doch" + Confirmation Bias, bspw hab ich auf Tech Stocks gesetzt, die jetzt halt tatsächlich besser performt haben -- was aber Zufall sein kann), und kleinen Restzweifeln an Black Swan Risks in Swap-ETFs, weil ich die nicht genug verstehe.


Antwort
Zitat
JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

Jemand Tipps für Aktien im Bereich Blockchain & Co. welche empfehlenswert sind?


Antwort
Zitat
shcleichernderwolf
Beigetreten: 09.08.2008
Oldschool Grinder

Original von JonnyOh
Jemand Tipps für Aktien im Bereich Blockchain & Co. welche empfehlenswert sind?

Ich würde mich dafür bei den bereits etablierten Größen umsehen, wie z.B. IBM. Die ganzen Kanadischen Titel mit Blockchain oder Bitcoin im Namen, sind einfach nur Schrott. Einige Unternehmen benennen sich sogar um, damit ja das Wort Blockchain im Namen vorhanden ist und die ganzen verrückten Lemminge ohne Hirn und Verstand kaufen.

Ich war auch auf der Suche nach Titeln die etwas mit Bitcoin etc. am Hut haben und bin sehr schnell auf die Bitcoin Group gestoßen. Zu dieser Zeit lag der Titel noch bei etwas über 10€. Nachdem ich mir allerdings die Geschäftsberichte durchgelesen hatte, verflog mein Interesse ganz schnell an dem Unternehmen.
Eine Beteiligungsgesellschaft welche nur eine einzige Beteiligung besitzt (diese aber immerhin zu 100%) und überhaupt kein Geld hat für weitere Beteiligungen. Auch der Umsatz war eigentlich ein Witz.
Jetzt ein paar Monate später steht der Titel einfach mal bei 75€ und ich frage mich echt was mit den Leuten los ist.
Aber Air Berlin war ja für viele auch die Chance... Jeder der sich nur ansatzweise mit der Materie beschäftigt hatte, der wusste ganz genau, dass die Aktionäre mit sehr großer Wahrscheinlichkeit leer ausgehen würde. Wer übernimmt bitte ein Unternehmen mit über einer Milliarden Schulden, dessen Wert nicht mal ansatzweise den Schulden entspricht, statt sich nur die Perlen raus zu picken. Und selbst bei einer Übernahme hätte man das Unternehmen sehr wahrscheinlich in ein neues Unternehmen umbenannt bzw. eingegliedert und auch hierbei wären die Aktionäre dann leer aus gegangen.
Also in letzter Zeit könnte man echt meinen, es treiben sich fast nur noch Waschweiber an der Börse rum.

Aber zu deiner Ausgangsfrage, wie gesagt, schau dich am besten bei den etablierten Playern um. Denn wieso sollte ein kleines Startup mit kaum Barmitteln bessere Chancen im Bereich Blockchain besitzen, als riesige Unternehmen, welche schnell mal Milliardenbeträge locker machen können, um in die Blockchaintechnologie zu investieren und bereits eine Menge Know-how mitbringen.
Auch Microsoft und Google beschäftigen sich bereits mit der Blockchain Technologie. Wenn du allerdings genauere Informationen möchtest, dann musst du dir diese ergoogeln, denn ich beschäftige mich eher wenig damit.


Antwort
Zitat
ChrisTuff
Beigetreten: 15.10.2005
BlackMember

Meinungen zu Priceline Group? Marktführer bei Reiseportalen und noch mehr auf Growth ausgerichtet als Konkurrent Expedia.


Antwort
Zitat
krush22
Beigetreten: 19.12.2008
Oldschool Grinder

Original von Xantos

Insofern sind Einzelaktien eher was für denjenigen, der meint, den Markt schlagen zu können.
Was meist Trugschluss ist, auch wenn ich bekennen muss, dass ich selbst auch Einzelaktien habe.
Mein Grund ist eine Mischung aus dieser Hybris ("Vielleicht kann ich es ja doch" + Confirmation Bias, bspw hab ich auf Tech Stocks gesetzt, die jetzt halt tatsächlich besser performt haben -- was aber Zufall sein kann), und kleinen Restzweifeln an Black Swan Risks in Swap-ETFs, weil ich die nicht genug verstehe.

Das kann aber quasi per Definition nicht "meist" trugschluss sein. Entweder der Markt ist effizient (im vollständigen Sinne) und niemand kann durch können outperformen, dann kann aber auch niemand per können underperformen. Wenn das nicht so ist, kann man beides.
Was ich an der Aktie bevorzuge ist, im Falle eine totalen Crashs a la 3. WK, oder sonstigen obstrusen Szenarien, wird die Aktie eher den Wert behalten als der ETF. Aber das ist zugegebenermaßen nicht so praxisrelevant.


Antwort
Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Es gibt sicher Overperformer bei Einzelaktien.
Richtig gute Analysten, Firmen, oder Insider.
Denen ist man hintendran als Einzelinvestor, so dass man mMn mit Einzelaktien statistisch underperformen sollte.

Selbst wenn nicht, dann hat man den Diversifizierungsnachteil, der zu schlecheren Risk-adjusted Returns führt.

Kann deine Entscheidung -und deinen Grund- schon nachvollziehen, ist aber eben -EV.
Wenn man das bewusst mach für "peace of mind", ok.


Antwort
Zitat
DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von Xantos
Es gibt sicher Overperformer bei Einzelaktien.
Richtig gute Analysten, Firmen, oder Insider.
Denen ist man hintendran als Einzelinvestor, so dass man mMn mit Einzelaktien statistisch underperformen sollte.

Selbst wenn nicht, dann hat man den Diversifizierungsnachteil, der zu schlecheren Risk-adjusted Returns führt.

Kann deine Entscheidung -und deinen Grund- schon nachvollziehen, ist aber eben -EV.
Wenn man das bewusst mach für "peace of mind", ok.[/q

Original von Xantos
Es gibt sicher Overperformer bei Einzelaktien.
Richtig gute Analysten, Firmen, oder Insider.
Denen ist man hintendran als Einzelinvestor, so dass man mMn mit Einzelaktien statistisch underperformen sollte.

Selbst wenn nicht, dann hat man den Diversifizierungsnachteil, der zu schlecheren Risk-adjusted Returns führt.

Kann deine Entscheidung -und deinen Grund- schon nachvollziehen, ist aber eben -EV.
Wenn man das bewusst mach für "peace of mind", ok.

Denke das man nicht mehr als 10-15 Kennzahlen benötigt um dauerhaft mit Einzelwerten eine outperformance hin zu legen. Meiner Ansicht nach machen es sich alle viel zu kompliziert. Grundsätzlich muss eine Auswahl an Einzelwerten nicht kompliziert, nicht mit diversen hoch wissenschaftlichen Überlegungen einhergehen. Die erfolgreichsten Anleger nutzen eine handvoll Zahlen und performen jeden Index aus - longterm. Diversifizierung ist meiner Ansicht nach der Grund, warum alle am Ende fast die gleiche Performance erreichen. Fisher hat dazu mal eine tolle Abhandlung geschrieben. Leicht verständlich und selbst für Laien eine bereichernde Lektüre. Buffett im Übrigen ist über die Jahre mehr Fisher als Graham. Beide nutzen aber wenige Zahlen um eine Outperformance mit Einzelwerten sicher zu stellen. Und komischer Weise funktioniert es. Ich selbst habe in den Anfangsjahren viele Fehler bei der Auswahl oder beim Handel mit Aktien gemacht, trotzdem kann ich auf nun über 20 Jahre Erfahrung mit Einzelwerten eines sicher sagen: eine Outperformance mit wenigen Kennzahlen und wenig Zeit ist möglich. Gerade dank Internethandel ist es einfacher geworden, wenn ich noch an die Gebühren von früher denke...


Antwort
Zitat
JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

Jemand bei Steinhoff International mit an Board?
Habe bei 1,1 investiert, hoffe die Bude schlittert nicht in die Insolvenz, auch wenns grad danach aussieht. :f_cry:


Antwort
Zitat
daumi
Beigetreten: 23.10.2007
PokerStrategist

mit 5000 zu 0,97 und 5000 zu 0,65 drin:f_ugly:
wird schon sehe keine Insolvenz


Antwort
Zitat
shcleichernderwolf
Beigetreten: 09.08.2008
Oldschool Grinder

Bin dort auch mal rein, allerdings nur mit einer sehr kleinen Position (1500St.). Kaufkurs war 0,55€.
Schade das ich die Kurse um die ~0,35€ verpasst habe.
Chancen/Risiko Verhältnis erachte ich hier als gut, im schlimmsten Fall beträgt der Verlust 100%, es besteht allerdings aber auch die Chance in kürzester Zeit ~200-300% Gewinn zu machen.
An eine Insolvenz glaube ich persönlich nicht, allerdings an enorme Ausschläge, sowohl nach oben als auch nach unten, je nach Meldungen bzw. Gewinnmitnahmen durch die ganzen Zocker die jetzt mitmischen.

Theoretisch könnte ich jetzt nach 2 Tagen schon wieder raus und die Gewinne mitnehmen, aber ich denke bei "positiven" Meldungen sehen wir auch ganz schnell wieder die ~1,50€.
Nur meine persönliche Meinung, bitte nicht als Entscheidungsgrundlage nehmen.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Bin auch mal dabei, bisschen gamblen :f_drink:


Antwort
Zitat
krush22
Beigetreten: 19.12.2008
Oldschool Grinder

Original von DrStrothmann

Original von Xantos
Es gibt sicher Overperformer bei Einzelaktien.
Richtig gute Analysten, Firmen, oder Insider.
Denen ist man hintendran als Einzelinvestor, so dass man mMn mit Einzelaktien statistisch underperformen sollte.

Selbst wenn nicht, dann hat man den Diversifizierungsnachteil, der zu schlecheren Risk-adjusted Returns führt.

Kann deine Entscheidung -und deinen Grund- schon nachvollziehen, ist aber eben -EV.
Wenn man das bewusst mach für "peace of mind", ok.[/q

Original von Xantos
Es gibt sicher Overperformer bei Einzelaktien.
Richtig gute Analysten, Firmen, oder Insider.
Denen ist man hintendran als Einzelinvestor, so dass man mMn mit Einzelaktien statistisch underperformen sollte.

Selbst wenn nicht, dann hat man den Diversifizierungsnachteil, der zu schlecheren Risk-adjusted Returns führt.

Kann deine Entscheidung -und deinen Grund- schon nachvollziehen, ist aber eben -EV.
Wenn man das bewusst mach für "peace of mind", ok.

Denke das man nicht mehr als 10-15 Kennzahlen benötigt um dauerhaft mit Einzelwerten eine outperformance hin zu legen. Meiner Ansicht nach machen es sich alle viel zu kompliziert. Grundsätzlich muss eine Auswahl an Einzelwerten nicht kompliziert, nicht mit diversen hoch wissenschaftlichen Überlegungen einhergehen. Die erfolgreichsten Anleger nutzen eine handvoll Zahlen und performen jeden Index aus - longterm. Diversifizierung ist meiner Ansicht nach der Grund, warum alle am Ende fast die gleiche Performance erreichen. Fisher hat dazu mal eine tolle Abhandlung geschrieben. Leicht verständlich und selbst für Laien eine bereichernde Lektüre. Buffett im Übrigen ist über die Jahre mehr Fisher als Graham. Beide nutzen aber wenige Zahlen um eine Outperformance mit Einzelwerten sicher zu stellen. Und komischer Weise funktioniert es. Ich selbst habe in den Anfangsjahren viele Fehler bei der Auswahl oder beim Handel mit Aktien gemacht, trotzdem kann ich auf nun über 20 Jahre Erfahrung mit Einzelwerten eines sicher sagen: eine Outperformance mit wenigen Kennzahlen und wenig Zeit ist möglich. Gerade dank Internethandel ist es einfacher geworden, wenn ich noch an die Gebühren von früher denke...

Das ist eben super zweifelhaft, vllt. hatten die outperformer auch einfach viel Glück. Ich bin kein großer Verfechter der Markteffizienzhypothese, aber es ist mit Sicherheit nicht einfach den Markt zu übertreffen. Von dir sind doch die beiden Wikifolios unter deinem alias oder? Falls nicht, entschuldige bitte.

Dann schauen wir uns mal die performance an:
seit Jahresbeginn:
- 14,38%

vs DAX 14,13%

seit Beginn, was in etwa 2 jahren entspricht:

26,92%

vs DAX

23,409%

(Dax Stand 31.12.2015, deine Portfolios beginnen ja ein paar tage früher, ich denke der Fehler wird recht klein sein.)

Quelle: (Finanzen.net, wikifolio.com, eigene Berechnung, 50/50 Gewichtung deiner Portfolios)

Du hast den Dax beide male outperformed, respekt. :f_thumbsup:
Aber die outperformance ist doch recht gering, und ich würde sagen, gut möglich, das es Zufall war. Schließlich müssen ungefähr 50% outperformen, und 50% underperformen, wenn wir davon ausgehen, dass alle Marktteilnehmer gleich viel Geld haben und nicht die wohlhabenden per se outperformen. Ich glaube das nicht so recht dran, wenn man nicht "aktivistisch" d.h. ins Management geschehen eingreifend, investiert. Deine performance ist jedenfalls in meinen Augen kein beleg, dass du mit deiner Strategie den Markt schlägst. Ich kann wie gesagt nur anhand der wikifolios deine Aussagen überprüfen. Wir werden ja vllt. sehen, was in 10 jahren ist, wäre cool. Der DAX ist natürlich etwas willkürlich als Vegleich gewählt, hätte ich andere Indizes gewählt sähe es anders aus.
Es soll bitte nicht persönlich sein, ich habe nur dich gewählt weil du eine "öffentliche Person im Forum", bekennender Stock Picker bist und deine Wikifolios schön überprüfbar sind.


Antwort
Zitat
DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Also die Wikis sind ja nun mal unter einer völlig anderen Ausrichtung entstanden. Hintergrund war hier im Forum ein berechtigter Einwand, dass beide Depots zwar veröffentlicht wurden, aber nur in Excel bestanden haben. Hinzu kommt, das wichtig war, dass man sieht das auch wirklich wenig gehandelt wird. Sprich Stockpicking und Buy and hold.

Ein Wikifolio ist rein Defensiv, sprich mit Renditen knapp über Tagesgeld (2-3% p.a.) konzipiert. Das zweite heisst Chancenreich um auf Sondersituationen wie Turnarounds eingehen zu können. Es werden Sondersituationen gesucht (steht für den Leser ersichtlich im Text).
Das Defensive hat sich nicht übel geschlagen, auch wenn ich die Performance als ausbaufähig erachte.

Chancenreich steht mit 21,5% p.a. gegenüber 12,07% Dax dar. Ich finde das beachtlich. Hinzu kommt, dass das Wikifolio ein deutlich minimiertes Risikoprofil hat. Der Risikofaktor bei Wikifolio zeigt an, dass die Vola nur halb so hoch ist wie beim Eurostoxx. Den Wert für den Dax habe ich nicht gerechnet, gehe aber von einem ähnlichen Bild aus. Sprich für halbes Risiko bekommst du 9% mehr Rendite - also ich finde das gut :)
Hinzu kommen: diese 9% sind longterm schon entscheidend. Nehmen wir mal an ich würde die 9% outperformance die nächsten 20-40 Jahre schaffen. Dann wäre deine Anlage via ETF oder so im ganze 560T€ - 3,1 Mio € weniger wert als in dem Wikifolio - inkl. der nicht geringen Kosten die ein Wikifolio hat. Wie auch immer - die Zeit wird es zeigen.

Grundsätzlich bin ich seit mehr als 20 Jahren Stockpicker und habe auf Sicht 20 Jahre den Dax mit nur 10-15 Kennzahlen geschlagen - deutlich.


Antwort
Zitat
krush22
Beigetreten: 19.12.2008
Oldschool Grinder

Also ich werde an den beiden messen, das andere ist mir zu selektiv, ich wette wäre defensiv nämlich besser gelaufen, dann würdest du das nicht schreiben (no offense). Es wäre wirklich ganz interessant, wenn wir das ganze 20 jahre lang laufen lassen. Wobei natürlich eine endgültige Aussage kaum machbar ist. Außérdem wäre es natürlich noch interessanter, wenn man nur innerhalb eine Indizes traden würde, wegen der vergleichbarkeit. ich habe dieses Jahr auch den DAX geschlagen, nur die AUssagen die ich daraus ableite sind viel schwächer als deine. Man könnte ja auch sagen, dass der S&P dich wiederrum ausperformt hat. Ist halt etwas schwierig.

E: Und was ist Risiko? Wie misst du Volatilität? Ist die Volatilität der Tagesrenditen relevant?
Das ist so eine akademische Frage, dass man sie hier nicht beantworten muss. Nur, ich bezweifle das das "Risiko" bei 8 Werten niedriger ist, als bei 30/50 oder gar 500. Das geschätzte Risiko kann natürlich geringer sein, aber wenn man ein Portfolio mit einer Aktie, die konstant langsam steigt, so wird man auch auf das "Risiko" als geringer schätzen, als das eines Indizes. Nur das Risiko ist deswegen bestimmt nicht geringer.


Antwort
Zitat
kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006
BlackMember

Den DAX-Performanceindex als Vergleich mit einem Wikifolio heranzuziehen, ist ziemlich sinnbefreit. Wenn überhaupt, solltest du den Kursindex nehmen...


Antwort
Zitat
DrStrothmann Themenstarter
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von kronenbourg
Den DAX-Performanceindex als Vergleich mit einem Wikifolio heranzuziehen, ist ziemlich sinnbefreit. Wenn überhaupt, solltest du den Kursindex nehmen...

In dem Wikifolio laufen die Dividenden rein. Darum der Performance Index. Der Kursindex ist beim Dax mit 8,88% p.a. gelaufen. da wäre der Abstand noch größer...
Grundsätzlich ist der Daxvergleich bei den beiden Wikis genauso richtig oder falsch wie der mit S&P oder ähnlichen.
Vielleicht auch für Krush22 noch mal zur Erklärung:

Beide Wikifolios sind entstanden, weil ich einige Jahre 2 Depots in Excel hier im Forum ab und an gepostet hatte. Xantos hat irgendwann mal geschrieben, warum ich die nicht öffentlich zeige, damit man das "tägliche Handeln" besser sehen und nachvollziehen kann. Die Hintergrund war einzig eines: zum Zeitpunkt X sollte eine Menge Geld angelegt werden. Vorgabe war es nicht den Dax oder einen Index zu schlagen. Einzig zwei Varianten (mehr Risiko, weniger Risiko) wollte ich zeigen. Das Alternativdepot war meine ich von Jotha, der ETF / Fonds oder so abgebildet hat. Insofern hängt jeglicher Vergleich mit jedem Index ein wenig. Da viele gegen Dax vergleichen habe ich eben in der Antwort auf Krush22 auch den Dax gewählt.

Auch ist es völlig falsch von den Wiki's auf mein eigenes Depot zu schließen. Gerade mal 3 Werte von den in beiden Wikifolios vorhandenen Aktien sind auch in meinem privaten Depot. Dort halte ich derzeit gerade mal 6 Werte.

Thema Vola/Risiko: Wikifolio ermittelt zwei Werte automatisch. Der eine ist Sharpe-Ratio - liegt bei Chancenreich bei 1,69, bei Defensiv bei 1,43. Sprich gegenüber Geldmarktfonds neigen beide Depots dazu mehr zu Rentieren bei höherem Risiko. Was man damit anfängt, ist jedem selbst überlassen. Grundsätzlich ist aber ein Wert kleiner 1 schlecht.
Dann gibt es den Risikofaktor, den Wikifolio so bildet: klick FAQ Wikifolio. Ob der Wert nun auf Basis eines Durchschnitts der letzten 200 Tage für einen Anleger ausreicht oder nicht kann ich nicht beurteilen. Aber: beide Wikifolios haben nach Berechnung von Wikifolio eine deutlich geringere Vola als EuroStoxx50. Ob das nun der richtige Vergleichsindex ist oder nicht, muss ebenfalls jeder für sich entscheiden.
Man könnte es auch so sagen: je nachdem gegen was man vergleichen möchte, sind beide Wikifolios gut (gegenüber Dax z.b.) oder eben schlecht (gegenüber Performance Bitcoin und Co).


Antwort
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dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Original von shcleichernderwolf
Bin dort auch mal rein, allerdings nur mit einer sehr kleinen Position (1500St.). Kaufkurs war 0,55€.
Schade das ich die Kurse um die ~0,35€ verpasst habe.
Chancen/Risiko Verhältnis erachte ich hier als gut, im schlimmsten Fall beträgt der Verlust 100%, es besteht allerdings aber auch die Chance in kürzester Zeit ~200-300% Gewinn zu machen.
An eine Insolvenz glaube ich persönlich nicht, allerdings an enorme Ausschläge, sowohl nach oben als auch nach unten, je nach Meldungen bzw. Gewinnmitnahmen durch die ganzen Zocker die jetzt mitmischen.

Theoretisch könnte ich jetzt nach 2 Tagen schon wieder raus und die Gewinne mitnehmen, aber ich denke bei "positiven" Meldungen sehen wir auch ganz schnell wieder die ~1,50€.
Nur meine persönliche Meinung, bitte nicht als Entscheidungsgrundlage nehmen.

Sieht wohl doch noch nach einer längeren Hängepartie aus jetzt, mal sehen wann die Geschäftszahlen vorgelegt werden :f_mad:


Antwort
Zitat
shcleichernderwolf
Beigetreten: 09.08.2008
Oldschool Grinder

Original von dak113

Original von shcleichernderwolf
Bin dort auch mal rein, allerdings nur mit einer sehr kleinen Position (1500St.). Kaufkurs war 0,55€.
Schade das ich die Kurse um die ~0,35€ verpasst habe.
Chancen/Risiko Verhältnis erachte ich hier als gut, im schlimmsten Fall beträgt der Verlust 100%, es besteht allerdings aber auch die Chance in kürzester Zeit ~200-300% Gewinn zu machen.
An eine Insolvenz glaube ich persönlich nicht, allerdings an enorme Ausschläge, sowohl nach oben als auch nach unten, je nach Meldungen bzw. Gewinnmitnahmen durch die ganzen Zocker die jetzt mitmischen.

Theoretisch könnte ich jetzt nach 2 Tagen schon wieder raus und die Gewinne mitnehmen, aber ich denke bei "positiven" Meldungen sehen wir auch ganz schnell wieder die ~1,50€.
Nur meine persönliche Meinung, bitte nicht als Entscheidungsgrundlage nehmen.

Sieht wohl doch noch nach einer längeren Hängepartie aus jetzt, mal sehen wann die Geschäftszahlen vorgelegt werden :f_mad:

Ich bin übrigens gerade eben ausgestiegen. Ich hätte schon längst Meldung erwartet, von dem "Bankentreffen" welches heute stattfindet. Habe ein ungutes Gefühl dabei.
Netter zock, leider waren die Tage fast ausschließlich von negativen Meldungen geprägt, wobei eigentlich "fast" immer nur das selbe wiederholt wurde, aber es hat wohl ausgereicht. Meine Hoffnung war das Bankentreffen, dass von dort positive Meldungen kommen, aber das bis jetzt noch nichts kam, lässt mich zweifeln.
Wie auch immer, ich drücke jedenfalls den anderen die Daumen, die noch dabei sind. Vielleicht gibt es ja doch noch positive Überraschungen. Viel Glück.


Antwort
Zitat
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